Türlich bin ich für Arbeitspflicht
Typisch deutsch mal wieder.
Hierzulande gilt so lange Arbeitsverbot (inc. Residenzpflicht, damit man keine Arbeit im Nachbarlandkreis annehmen kann etc.), bis Arbeitspflicht eingeführt wird...
Wie wäre es erstmal mit der Streichung des Verbots? Wie wäre es auch dann arbeiten zu dürfen, wenn man noch keinen B2 Deutschtest bestanden hat? Würde die Sortierung gleich viel einfacher machen, weil man die Absicht dann klar sieht. Aber das wäre ja mal wieder zu einfach.
Die sogenannten Gastarbeiter wurden in einer Phase industriellen Arbeitskräftemangels gezielt zum Arbeiten angeworben und verrichteten überwiegend Helfertätigkeiten. Davon konnte man damals leben.
Damit konnte man auch damals schon nur in den runtergekommenen Altbauvierteln leben (Stichwort für den Kölner: Nippes, Ihrefeld un Kreuzberg), was ja genau zu der Ghettobildung und den Parallelgesellschaften geführt hat, und genau so gewollt war.
Und viele der Jobs heute am Flughafen sind auch eher nicht für Hochqualifizierte... Entsprechend ist die Ausländerquote. Immerhin kann man im Kölner Umland noch halbwegs davon leben, wenn auch der öffentlichr Verkehr zu den betreffenden Dienstzeiten nicht erlaubt, allzusehr in die Dörfer zu ziehen. In FRA oder MUC ist das Problem nochmal deutlich schlimmer.
erst Industrie, Bau und Handwerk zerstören,
Ja dieser große Plan der Regierung Kohl, der "Umbau Deutschlands von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft" war im Nachhinein nicht die cleverste Idee...
Zum Glück haben wir es nicht so radikal durchgesetzt wie Thatcher in England, da ist ja praktisch gar keine Industrie übriggeblieben.
P.S. war gerade auch im CGN Thread unterwegs, und wollte mit ein paar Details da wieder hin, bin hier aber ja in der anderen OT Diskussion.