Luftfahrt in Deutschland im Niedergang

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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.409
13.272
irdisch
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Sie hat deshalb auch die kleinen Flugzeuge abgeschafft und braucht jetzt jeweils noch mehr Fluggäste.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.995
760
Weil die LH-Kunden nicht alle in MUC und FRA wohnen.
Ja klar aber die LH Kunden kommen problemlos nach MUC oder FRA wenn sie denn unbedingt wollen bzw. unbedingt LH fliegen wollen. Ich fliege so gut wie gar nicht mehr LH weil diese ab BER eben nicht wettbewerbsfähig sind. Aber ich gehöre auch zu den Leuten die kein Problem damit haben mal eben nach AMS oder WAW mit dem Auto zu fahren wenn ich dann 2000€ - 3000€ bei den Flügen spare. Und da bin ich sicher nicht der einzige.

In diesem Thread geht aber darum warum der innerdeutsche Flugverkehr immer weiter zusammen schrumpft, nun weil nicht genug Menschen diese Strecken fliegen wollen.

Wir leben in einer freien Welt, wenn man auf Strecken wie BRE-FRA oder STR-FRA eine richtig große Nachfrage an Fluggästen wittern würde dann würden diese Strecken eben andere Airlines anbieten. Auf den Strecken gibt es aber meist nur Nachfrage von Umsteigern, und die müssen jetzt woanders um- oder einsteigen.
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Sie hat deshalb auch die kleinen Flugzeuge abgeschafft und braucht jetzt jeweils noch mehr Fluggäste.
Geht in anderen Ländern anders, wenn ich mir anschaue wie man mit ATRs in z.B. Griechenland Geld scheffeln kann :)
 

schwerelos

Reguläres Mitglied
16.03.2026
92
147
Ja klar aber die LH Kunden kommen problemlos nach MUC oder FRA wenn sie denn unbedingt wollen bzw. unbedingt LH fliegen wollen. Ich fliege so gut wie gar nicht mehr LH weil diese ab BER eben nicht wettbewerbsfähig sind.
Ich meine, FRA-BER ist die Strecke mit den meisten Rotationen im gesamten Netz der Lufthansa. Wenn die Hansa in BER "nicht wettbewerbsfähig" wäre, hätte sie wohl kaum dies als Strecke mit den meisten Umläufen.

(Edith: ist immer ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen FRA-BER und FRA-MUC. Zu manchen Zeiten mag auch FRA-MUC vorn liegen.)
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.995
760
Ich meine, FRA-BER ist die Strecke mit den meisten Rotationen im gesamten Netz der Lufthansa. Wenn die Hansa in BER "nicht wettbewerbsfähig" wäre, hätte sie wohl kaum dies als Strecke mit den meisten Umläufen.
Sorry dann schauen die Kunden auf etwas anderes als den Preis, und ich gehöre zu den Kunden die eigentlich nie nach FRA müssen, sondern weiter.

Macht aber auch Sinn weil wahrscheinlich zigtausend Codeshares drauf sind, und Berlin eben nach wie vor ein attraktives Ziel ist, nur wenn du dort startest ist LH selten ein gutes Angebot.

Allein der Verkehr FRA-BER würde aber kaum dazu führen das es die Strecke mit den meisten Rotationen ist, womit deutlich wird wie doll es um die Umsteiger geht (gerne auch um die Umsteiger aus dem Ausland).

Ich habe vor ein paar Tagen Flüge nach BKK gebucht (im Juni), ex BER das günstigste Ticket ca. 2700€ mit TK, LH hätte ca. 3700€ gekostet (OS 2900€ aber dann wäre es ja über Wien gegangen) und ich zahle jetzt ex AMS ca. 1750€ mit TK - das ganze bei zwei Tickets. Für mich ist LH da nicht wirklich wettbewerbsfähig.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.578
1.244
das Erfolgsrezept des rheinischen Kapitalismus war eine eher kleinteilige mittelständische, stark exportorientierte, deutsche Wirtschaft, die nahezu in jedem Dorf und in jeder Kleinstadt in Deutschland ihren ganz eigenen Hidden Champion sitzen hatte.
ein Grund für viele Berufs- und Geschäftsreisende, aus der Welt in die deutsche Provinz und aus der deutschen Provinz in die Welt hinaus zu fliegen

dieses über Jahrzehnte erfolgreiche mittelständische deutsche Geschäftsmodell hat man mit vielerlei Umständen und strategischen Fehlentscheidungen kaputtgemacht und demotiviert
warum soll es jetzt noch Gründe geben, auch für ausländische Einkäufer oder wirtschaftlich Interessierte, in die deutsche Provinz zu fliegen?
höchstens noch zum dortigen Ausverkauf vielleicht
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Man muss in Zusammenhängen denken....

Eben um 11.20Uhr Mesz. Komplette Schulklasse rückt in den örtlichen Mcdoof ein. Mitten in der Woche.

Unterrichtsausfall? Bildung anyone? Ist es verwegen zu fragen, wann der letzte Südkoreaner oder Chinese während der Unterrichtszeit...?

Ich verstehe vieles nicht mehr...Das sind bestimmt die Manager von Morgen....nicht...Möge sich niemand über irrationalen Müll wundern...
https://www.youtube.com/shorts/rH3V1e_jXlw?feature=share

https://www.youtube.com/shorts/kQrJ_6a3Nvg?feature=share
 
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Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.688
18.382
Wenn niemand Bremen - Frankfurt fliegt, sondern in der Regel Bremen-Frankfurt-XXX dann kann er ja auch problemlos in Hamburg starten (geht es noch ab Hannover?).

Definiere problemlos. Die Anfahrt dauert halt für mich zwei (HAJ) bzw. drei (HAM) Stunden länger als nach BRE. Je nach Definition ist das ein Problem oder nicht. Schön ist es keinesfalls, weder für die Umwelt noch für mich. Aber es bringt mich nicht um, klar.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
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Definiere problemlos. Die Anfahrt dauert halt für mich zwei (HAJ) bzw. drei (HAM) Stunden länger als nach BRE. Je nach Definition ist das ein Problem oder nicht. Schön ist es keinesfalls, weder für die Umwelt noch für mich. Aber es bringt mich nicht um, klar.
Und da liegt doch der Punkt, du wirst es machen (so wie ich jetzt zum BER muss und sich damit meine Reisezeit (als Berliner) um 4 - 5 Std. verlängert (An- und Abreise).

Das Problem besteht ja nicht für den Flughafenbetreiber oder die LH sondern eben für die Passagiere. Und ich denke das LH bei der Streckeneinstellung schon recht genau in die Daten schaut und mal nicht so eben eine lukrative Verbindung streicht, sondern die wirtschaftlichen Interessen am stärksten gerichtet und nicht die Interessen der Kunden. (was ja bei Airlines die Regel ist).
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
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Definiere problemlos. Die Anfahrt dauert halt für mich zwei (HAJ) bzw. drei (HAM) Stunden länger als nach BRE. Je nach Definition ist das ein Problem oder nicht. Schön ist es keinesfalls, weder für die Umwelt noch für mich. Aber es bringt mich nicht um, klar.
da Deutschland allgemein ziemlich zersiedelt ist, wohnt auch in Süddeutschland nicht jeder direkt neben dem FRA oder dem MUC

auch für Süddeutsche kann es über die A3 oder A5 nach FRA, oder über die A8 oder die A9 nach MUC, schon mal 120 bis 150 min. Anfahrt mit dem PKW bedeuten
aber wir Süddeutschen machen das halt einfach, weil der direkte Einstieg Longhaul in FRA oder MUC immer noch zigmal mehr Vorteile bietet, als von NUE oder STR einen Anschlußflug zu wählen

gibt doch nichts schöneres, als direkt nach FRA zu fahren, dort noch ein bisschen zu loungen, und dann dirket in den 12h Flug einzusteigen und kein Geschammel mehr mit irgend einem Umstieg zu haben
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.995
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da Deutschland allgemein ziemlich zersiedelt ist, wohnt auch in Süddeutschland nicht jeder direkt neben dem FRA oder dem MUC

auch für Süddeutsche kann es über die A3 oder A5 nach FRA, oder über die A8 oder die A9 nach MUC, schon mal 120 bis 150 min. Anfahrt mit dem PKW bedeuten
aber wir Süddeutschen machen das halt einfach, weil der direkte Einstieg Longhaul in FRA oder MUC immer noch zigmal mehr Vorteile bietet, als von NUE oder STR einen Anschlußflug zu wählen

gibt doch nichts schöneres, als direkt nach FRA zu fahren, dort noch ein bisschen zu loungen, und dann dirket in den 12h Flug einzusteigen und kein Geschammel mehr mit irgend einem Umstieg zu haben
So und jetzt stellen wir uns mal vor wie bequem die Welt wäre wenn der Deutsche A. nicht so Auto verrückt wäre und B. nicht so Technik verrückt. Dann würde ab jeder Milchkanne eine ATR nach FRA, MUC, HAM, BER oder DUS fliegen und alles ginge deutlich schneller und entspannter, Check In in Altenburg Mönchen Gladbach oder Sylt und dann gleich durchchecken bis EZE oder LAX.

Fände ich spitze. Aber ist halt nicht so.

Zersiedelt ist DE eher nicht, es ist eines der am dichtestes besiedelten Länder in Europa.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Oder er fliegt (zumindest in einigen Fällen) direkt von Amsterdam. Einige Nachfrage wird sich aus D auch rausverlagern...
Ja klar, ich fliege seitdem es den BER gibt häufig ab AMS, POZ, PRG oder WAW. Welche ausländischen Flughäfen als Alternative zu BRE funktionieren weiss ich nicht - aber das wird sicher passieren, auch werden einige dann nicht mehr LH fliegen. Aber das kalkuliert LH wohl mit ein, die werden das gut modellieren können.
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.578
1.244
Deutschland ist das hinter dem UK auf Rang zwei dichtbesiedelste Flächenland Europas
davor rangieren nur noch die Kleinstaaten

Deutschland gilt als eines der am stärksten zersiedelsten Flächenländer der Welt
hat ja auch relativ wenige Metropolen und Zentren, wie andere Länder, dafür zig Klein- und Mittelstädte und sehr dörflich zersiedelte Regionen
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.461
2.005
Und da liegt doch der Punkt, du wirst es machen (so wie ich jetzt zum BER muss und sich damit meine Reisezeit (als Berliner) um 4 - 5 Std. verlängert (An- und Abreise).

Das Problem besteht ja nicht für den Flughafenbetreiber oder die LH sondern eben für die Passagiere.
Wollte ich weiter über Frankfurt fliege, hätte jetzt 6,5 h bis zum Flughafen per ÖPNV weil am Bahnhof keine sicheren Langzeitparkplätze.
Das klappt nur mit Nachmittagsabflug und Morgenankunft, alles andere endet in mindestens einer Übernachtung pro Reise, irgendwo kostenoptimiert an der ICE-Strecke.
Und ob ich Bock habe, Freitagmorgens um 05:30 in Dili aufzustehen, meine Sachen zu packen, Mittags nach DPS zu fliegen, rapide umzusteigen und anschließend nach BKK, ein paar Stunden Aufenthalt und dann halt morgens um 6:00 Uhr in FRA - da sind wir dann 32 h am Rennen und dann noch 6,.5 h per Bahn+ Verspätung.
Auto selber fahren kann man vergessen, da sind mir 2 h schon zuviel.


Und ich denke das LH bei der Streckeneinstellung schon recht genau in die Daten schaut und mal nicht so eben eine lukrative Verbindung streicht, sondern die wirtschaftlichen Interessen am stärksten gerichtet und nicht die Interessen der Kunden. (was ja bei Airlines die Regel ist).
Die LH hat 29 Flüge pro Woche zwischen BRE und FRA im Angebot. Darauf fliegen über 5000 Passagiere pro Woche, das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Häufig genug heißt es "Wir sind heute voll gebucht."

Das ist KEIN Auslastungsproblem. Man hat auch gar nicht erst versucht die Preise zu erhöhen um Kostendeckung zu erreichen.
Das eigentliche Problem ist, dass eine Inlandsstrecke nun nach Ende von Cityline allein von Mainline geflogen wird, die mit ihrem Kostengerüst und Personal das nicht leisten kann.
 

CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
941
1.420
Besonders "schön" ist diese Passage....

Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) sprach von einer nicht akzeptablen und nicht nachvollziehbaren Entscheidung. Nach Vogts Worten erwartet der Senat, dass die Lufthansa die Entscheidung unverzüglich zurücknimmt. Der Wegfall der Flüge schwäche die Erreichbarkeit Bremens spürbar. Vogts Parteikollege und Linken-Fraktionschef Nelson Janßen äußerte sich bei Instagram dagegen anders. "Fahrt halt Zug, dauert vier Stunden. Inlandsflüge gehören ohnehin verboten", so Janßen.

Nelson Janßen, made my day - so muss man heißen, jetzt kenn ich den auch, jawohl Herr Admiral.🤣 Aber vielleicht sollte ich den Mund nicht so voll nehmen: Hier in Berlin haben wir rund um die Admiralsbrücke herum ja noch mehr von solchen politischen Prachtexemplaren.
 
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Metroliner

Aktives Mitglied
21.04.2019
209
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Und da liegt doch der Punkt, du wirst es machen (so wie ich jetzt zum BER muss und sich damit meine Reisezeit (als Berliner) um 4 - 5 Std. verlängert (An- und Abreise).

Das Problem besteht ja nicht für den Flughafenbetreiber oder die LH sondern eben für die Passagiere. Und ich denke das LH bei der Streckeneinstellung schon recht genau in die Daten schaut und mal nicht so eben eine lukrative Verbindung streicht, sondern die wirtschaftlichen Interessen am stärksten gerichtet und nicht die Interessen der Kunden. (was ja bei Airlines die Regel ist).

Das ist aus meiner Sicht auch ein Punkt. Wenn man sich zB NUE ansieht, hat dieser Flughafen im Vergleich zum SFP 19 ein richtiges Blutbad erlebt:

Domestic gab es damals DUS und HAM mit EW und das unter der Woche mehrmals täglich - DUS aber meist als Wetlease mit LGW.
Als domestic feeder gab es FRA und MUC. Nach MUC gibt es nur noch den Bus, das auch zu (gefühlt) niedrigeren Frequenzen als es seinerzeit den Flug gab.

Dann gab es noch ZRH mehrmals täglich, meist als Wetlease mit Helvetic. Bei VIE bin ich mir nicht sicher: EW flog das definitiv, ob zeitgleich auch OS flog...?
Heute: Beides 0/7.

Last but not least noch als weiteren *A Carrier LO von/nach WAW, das auch in einer Frequenz im Bereich 10/7-14/7.
Heute ebenfalls 0/7.

Zugleich haben aber AFKL ihr Angebot ab NUE nicht spürbar ausgebaut. Das Intermezzo von BA (immerhin nach LHR und nicht LGW, wie zur Adventszeit!) war auch schneller vorbei als es anfing.

Es scheint die Nachfrage zu sein, die fehlt. Nicht nur, dass es vielen Unternehmen nicht gut geht und daher Reisebudgets zusammengestrichen werden. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Mitte 50-Abteilungsleiter bei einem hidden champion, von denen es ja um NUE, PAD, FMO, ... doch einige gibt, angesichts des Ausblicks vielleicht auch keine Vier-Wochen-Australienrundreise für EUR 30-40k unternimmt und Business Class dorthin fliegt, sondern in böser Erwartung einer vielleicht auch nicht mehr so großzügigen Abfindung in zwei, drei Jahren das Geld lieber zusammenhält und wie alle drei Jahre mal wieder auf die Kanaren fliegt. Das sind dann alles kleinere Faktoren, die sich dann zu einem größeren Ganzen addieren. Und natürlich nicht zu vergessen: die Schließung der LH Lounges, wie in NUE, sodass die FTL nun außen vor bleiben ;-)
 
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Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.461
2.005
Besonders "schön" ist diese Passage....



Nelson Janßen, made my day - so muss man heißen, jetzt kenn ich den auch, jawohl Herr Admiral.🤣 Aber vielleicht sollte ich den Mund nicht so voll nehmen: Hier in Berlin haben wir rund um die Admiralsbrücke herum ja noch mehr von solchen politischen Prachtexemplaren.
Der hat angesichts der Angabe 4 h nicht verstanden, dass der Bremer Flughafen auch für "Umzu" da ist.
Die verrechneten Kosten von 4 h extra dürfte selbst bei meinem KfZ-Mechaniker (regulär 140 Euro/h, für Versicherungen auch 269 Euro/Stunde) den Preis eines LH-Tickets locker übersteigen.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.409
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Wollte ich weiter über Frankfurt fliege, hätte jetzt 6,5 h bis zum Flughafen per ÖPNV weil am Bahnhof keine sicheren Langzeitparkplätze.
Das klappt nur mit Nachmittagsabflug und Morgenankunft, alles andere endet in mindestens einer Übernachtung pro Reise, irgendwo kostenoptimiert an der ICE-Strecke.
Und ob ich Bock habe, Freitagmorgens um 05:30 in Dili aufzustehen, meine Sachen zu packen, Mittags nach DPS zu fliegen, rapide umzusteigen und anschließend nach BKK, ein paar Stunden Aufenthalt und dann halt morgens um 6:00 Uhr in FRA - da sind wir dann 32 h am Rennen und dann noch 6,.5 h per Bahn+ Verspätung.
Auto selber fahren kann man vergessen, da sind mir 2 h schon zuviel.



Die LH hat 29 Flüge pro Woche zwischen BRE und FRA im Angebot. Darauf fliegen über 5000 Passagiere pro Woche, das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Häufig genug heißt es "Wir sind heute voll gebucht."

Das ist KEIN Auslastungsproblem. Man hat auch gar nicht erst versucht die Preise zu erhöhen um Kostendeckung zu erreichen.
Das eigentliche Problem ist, dass eine Inlandsstrecke nun nach Ende von Cityline allein von Mainline geflogen wird, die mit ihrem Kostengerüst und Personal das nicht leisten kann.
Die Politik müsste bei sich anfangen und den Luftverkehr wieder von den immer wieder erhobenen Gebühren befreien, nicht nur von der nächsten Erhöhung. Man sieht, wie die den Verkehr abwürgen. Hinterher öffentlich darüber zu jammern, ist verlogen. Ich glaube auch, dass das ein echter Tiefschlag für Bremen ist. Der Flughafen versandet.
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
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diese Gebühren, Steuern und Abgaben, kommen ja nicht von ungefähr
sondern weil der Staat und seine vielen aufgebauten Beamten, Angestellten, Pensionäre und die gesamte errichtete Umverteilungsmaschinerie dahinter, sie brauchen

wenn man jetzt Gebühren, Steuern und Abgaben senken, oder gar abschaffen würde, wer würde denn das gefräßge Staatsmonster Deutschland dann bezahlen ??!
der Liebe Gott
oder noch mehr Schulden

(wir nähern uns der 3 Billionen Schuldengrenze, und das in immer schnelleren Schritten, ein Betrag, weswegen die jetzige Koalition auseinanderfliegen könnte)
das sind die Zukunftsleistungen und Zukunftssteuern unserer Kinder, Enkel und Urenkel
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
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Das ist KEIN Auslastungsproblem. Man hat auch gar nicht erst versucht die Preise zu erhöhen um Kostendeckung zu erreichen.
Das eigentliche Problem ist, dass eine Inlandsstrecke nun nach Ende von Cityline allein von Mainline geflogen wird, die mit ihrem Kostengerüst und Personal das nicht leisten kann.
Das Auslastungsproblem sagt wenig darüber aus ob die Strecke rentabel ist. Wenn 80%-95% der Pate in günstiger Y weiter nach New York oder BKK fliegen ist die Maschine nur voll.

Aber wie so oft bei solchen Entscheidungen der LH (die Kurzstrecke ist ja ohnehin defizitär :cool:) kann man das wenig einordnen wenn man nicht die internen Verrechnungspreise kennt. Aber so verschiebt man eben Konzern intern die Gewinne auf die Teile die Gewinn machen sollen. Wäre ja schrecklich wenn LH innerdeutsch Gewinne machen würde, dann müsste man den Mitarbeitern ja direkt eine Lohnerhöhung geben.

Die Milliarden Gewinne macht der Konzern halt in erster Linie bei LX und der Technik (oder wo es gerade passt).
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.461
2.005
Die Politik müsste bei sich anfangen und den Luftverkehr wieder von den immer wieder erhobenen Gebühren befreien, nicht nur von der nächsten Erhöhung. Man sieht, wie die den Verkehr abwürgen. Hinterher öffentlich darüber zu jammern, ist verlogen. Ich glaube auch, dass das ein echter Tiefschlag für Bremen ist. Der Flughafen versandet.
Ich denke nicht, dass das ein allgemein-politisches Thema ist, höchstens ein firmenpolitisches. Es ist eine ziemliche Ausnahme, dass die Feeder (auch) von der Mainline geflogen werden.

Zudem ist die Stillegung der Cityline (nicht City Airlines) KEINE Überraschung und hat 0,0 mit Kerosinsparen oder Iran zu tun.
 

Airsicknessbag

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11.01.2010
22.688
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Und da liegt doch der Punkt, du wirst es machen

Weiß ich nicht. Es wird wahrscheinlich eine Mischung aus zähneknirschend nach HAJ/HAM fahren, auf KLM und Ryanair ausweichen (aber: ungern, s.u.) und nicht fliegen.

ich denke das LH bei der Streckeneinstellung schon recht genau in die Daten schaut und mal nicht so eben eine lukrative Verbindung streicht, sondern die wirtschaftlichen Interessen am stärksten gerichtet und nicht die Interessen der Kunden. (was ja bei Airlines die Regel ist).

Ich glaube eher, dass LH die Zubringer künstlich schlechtrechnet. Man sieht ja, welche absurden Verteilungen des Fares vorgenommen werden, wenn es um Erstattungen oder umsatzbasierte Meilen geht. LH jammert doch seit Jahrzehnten rum, dass das Kontnetz nicht kostendeckend sei. LH wäre viel lieber eine Point-to-Point-Airline.

Letzteres ist das, was ich bei W6/W4 eh immer buche, es ist für mich in Europa so etwas wie meine Stamm-Airline geworden.
Und wer unbedingt "eng" will, hat es bei LH hinter dem Notausgang genau so eng wie bei W6/W4. Es sind die gleichen Sitze in gleicher Anzahl auf gleicher Fläche. Bei W6/W4 wird es halt "Sardinenbüchse" und bei LH "Premium" genannt.

Nein, Wizz Air hat - um es vergleichbar zu halten, hinter den Overwing Exits - eine Reihe mehr. Und das merkt man. Um es mal an mir (groß, schlank, kurze Beine, langer Oberkörper ["Sitzriese"]) zu illustrieren: Bei LH kann ich mit dem Hintern so weit nach vorne rutschen, dass ich meinen Kopf an die Sitzlehne anlehnen kann. Bei Wizz nicht, da schlackert der Kopf einfach so durch die Gegend. Das ist schon eine Quälerei. Klar, auch das überlebt man, ich will jetzt nicht rumjammern, aber das macht für mich Wizz Air eben zu einer Airline, die ich nur im Notfall buche. (Oder in meinem Fall als Luftfahrt-Nerd, sprich nicht so ganz repräsentativ, um einen Flughafen anzufliegen, der mit richtigen Airlines nicht erreichbar ist; in diesem Jahr bisher TAT und PDV, dafür nehme ich auch die Qual in Kauf :LOL:)

Oder er fliegt (zumindest in einigen Fällen) direkt von Amsterdam.

Es ist echt schade, dass man so sehr babylonischer Gefangener seines Status ist. Ich würde so gerne zu Skyteam (-> BRE-AMS mit KL) wechseln, aber ich bin halt Star Gold und Skyteam nix. Da wechselt man nicht so einfach, zumal in den heutigen Zeiten, in denen Eco ohne Status völlig unerträglich ist. Eigentlich wäre jetzt die Zeit für ein Status-Match-Angebot, aber sowas gibt es ja heute auch nicht mehr :rolleyes:
 

CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
941
1.420
Ich würde so gerne zu Skyteam (-> BRE-AMS mit KL) wechseln, aber ich bin halt Star Gold und Skyteam nix. Da wechselt man nicht so einfach, zumal in den heutigen Zeiten, in denen Eco ohne Status völlig unerträglich ist. Eigentlich wäre jetzt die Zeit für ein Status-Match-Angebot, aber sowas gibt es ja heute auch nicht mehr :rolleyes:
Doch - fragt sich nur, ob Gold für 199€ attraktiv (genug) ist.

https://flyingblue.statusmatch.com/
 
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