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Heute verlassen wir Hahei und fahren die Küstenstraße nach Süden. Wir machen unterwegs Halt in Waihi, dem Goldenen Herzen Neuseelands. Hier haben wir um 13 Uhr eine Tour durch die einzige noch aktive Goldmine des Landes gebucht.
1878 wurde hier Gold entdeckt und gefördert, lediglich mit Unterbrechung zwischen 1952 bis 1987, bis der Bergbau wieder rentabel war. Unser Guide schildert uns anschaulich die Umstände des Bergbaus während seiner Anfänge bis heute. Auch wenn der offene Tagebau nicht mehr funktioniert, seit 2015 ein beachtlicher Erdrutsch die offene Grube getroffen und beschädigt hat, so wird noch immer unterirdisch Gold und Silber aus dem Boden geholt. Und das im Schichtbetrieb, rund um die Uhr. Auch wenn uns die Ausbeute von 4 Gramm Gold pro Tonne Gestein (und etwa 20 Gramm Silber) sehr gering erscheint, lohnt sich der Abbau wohl dennoch.
Nach dem Besuch der Goldmine in Waihi fahren wir weiter nach Tauranga, wo wir heute Abend einen Stellplatz im Fernland Spa gebucht haben.
In der Stellplatzgebühr ist auch der Zutritt zu den Thermalquellen enthalten, wo wir nach dem Abendessen ein Bad nehmen. Herrlich.
Heute fahren wir weiter nach Rotorua, machen aber vorher noch einen kurzen Abstecher von Tauranga aus zu den McLaren Falls.
Der Wasserfall liegt am Zusammenfluss der Mangapapa- und Mangakarengorengo-Ströme, die unterhalb der Wasserfälle zum Wairoa-Fluss werden. Bereits 1925 wurden die Mangakarengorengo-Gewässer durch einen Tunnel in den Mangapapa umgeleitet, der wiederum zum McLaren-See aufgestaut wurde. Von hier aus kam das Wasser durch einen Tunnel zum Wasserkraftwerk.
Aktuell fließt nicht sehr viel Wasser die Fälle hinab, aber an 26 Tagen im Jahr wird der Damm geöffnet und Wasser für den Breitensport freigegeben.
Gegen Mittag erreichen wir Rotorua. Der Ort liegt in der „Bay of Plenty“ Region am Südufer des Rotorua-Sees. Der flache Kratersee ist eigentlich die Caldera eines Vulkans und mit einer Fläche von ca. 80 qkm bzw. 22 km Durchmesser etwa mit der Größe des Chiemsees vergleichbar.
Rotorua ist bekannt für seine geothermischen Aktivitäten und den Kulturtourismus der Māori. Zu den Besonderheiten zählen Geysire – allen voran der Pōhutu-Geysir in Whakarewarewa – und heiße Schlammbecken. Bereits im frühen 19. Jahrhundert mit den ersten europäischen Siedlern wurde der Ort aufgrund der Geothermie und der Nähe Rotoruas zu den Pink und White Terraces zu einem bedeutenden Touristenziel, bis die berühmten Kalksinterterrassen (damals die größten der Welt) durch den Ausbruch des Mount Tarawera im Jahr 1886 zerstört wurden.
Wir besuchen heute das noch bewohnte Maori-Dorf Whakarewarewa. Der volle Ortsname ist für uns nicht auszusprechen und ist tatsächlich das zweitlängste Wort in Maori-Sprache. Die Maori besiedelten das Tal am Rande des Kratersees bereits seit 1325.
Mit Ankunft der europäischen Siedler bildete sich schon früh der Tourismus aus und die Einheimischen empfangen seither Gäste in ihren Häusern und Gärten, vermitteln Einblicke in die Māori-Kultur und zeigen, wie sie die natürlichen Geothermalquellen zum Kochen, Baden, Heizen, Zubereiten von Speisen und für die Heilung nutzen. Ganz ungefährlich ist das Leben auf brodelnder Erde aber nicht, der allgegenwärtige Geruch nach Schwefel bzw. faulen Eiern ist da fast noch harmlos.
Wir bekommen während unserer Führung durch das Dorf die Gelegenheit, etwas mehr über die Kultur und das Leben der Maori zu erfahren und können sogar im Thermalwasser gegartes Essen probieren.
Nach dem Besuch des Maori-Village geht es erstmal weiter zum zentral gelegenen Campingplatz. Im Anschluss erkunden wir die Umgebung, den Governments Garden und den Kratersee, der jedoch furchtbar nach Schwefel riecht.
Zur Feier des Tages gehen wir abends noch schick essen bevor wir nur ein paar Schritte von unserem Camper entfernt noch ein heißes Bad im Termal Pool genießen.
Heute erkunden wir den öffentlichen Kuirau Thermalpark, der sich direkt neben unserem Campingplatz befindet. Hier führen verschiedene Wanderwege zu zahlreichen Gebieten mit starker geothermischer Aktivität. Überall im Park sind die dampfenden und brodelnden Quellen zu sehen und es kommt immer noch zu Ausbrüchen oder es brechen neue Dampfquellen auf.
Der Legende nach war der kleine See im Park in der frühen Maori-Zeit noch deutlich kühler und hieß Taokahu. Hier badete eine schöne junge Frau namens Kuiarau im Wasser, als ein Taniwha (ein Fabelwesen) sie in seine Höhle unter dem See zog. Die Götter waren erzürnt und ließen den See kochen, um den Taniwha für immer zu vernichten. Von da an wurden der sprudelnde See und das dampfende Land ringsum unter dem Namen der verlorenen Frau bekannt, obwohl sich die Schreibweise ein wenig verändert hat.
Wir machen eine schöne kleine Wanderung durch den Park und zu dem See, wo es natürlich wieder ordentlich nach Schwefel riecht. Es gibt auch öffentliche Fussbäder und immer wieder lehrreiche Erklärungen und wir sehen die endemischen Paradiesgänse und die allgegenwärtigen Sumpfhühner (auch Purpurhühner oder Pukekos).
Nach so viel Nervenkitzel geht es weiter zu den Waikite Valley Hotpools, wo wir heute Nacht einen Stellplatz für unseren Camper reserviert haben.
In der Stellplatzgebühr ist auch die Nutzung der Thermalbäder inbegriffen, wovon wir natürlich gleich Gebrauch machen.
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06.05.2026 Waikite - Hawkes Bay
Wir starten den Tag mit einem Bad im heißen Pool, der den Gästen des Campgrounds schon vor der Öffnung zur Verfügung steht. Es hängt noch alles in den Wolken und Nebelschwaden der Thermalquelle und das warme Bad ist einfach nur herrlich.
Nach dem Frühstück fängt es leider an zu regnen und wir fahren weiter nach Südosten. Wir verlassen so langsam die Region mit der hohen geothermischen Aktivität und den unzähligen heißen Quellen. Unser Weg führt uns zuerst nach Taupo und immer wieder vorbei an beeindruckenden Wasserfällen.
Je mehr wir uns der Küste nähern, desto besser wird das Wetter. Unser Ziel ist die Region Hawke's Bay, berühmt für ihre weltweit führenden Rotweine (insb. Syrah, Merlot), die Art-Deco-Architektur von Napier und das milde mediterrane Klima. Die fruchtbaren Ebenen machen die Region auch zum "Brotkorb" Neuseelands und es gibt neben Wein auch zahlreiche Obstplantagen.
Am Nachmittag erreichen wir Napier, wo wir einen ersten kleinen Rundgang machen, bevor wir im Te Mata Views Resort, unweit von Hastings, mit unserem Camper für die nächsten Tage einchecken.
Heute ist es sonnig und wir machen nach dem Frühstück einen Ausflug zum Te Mata Peak.
Der Berg liegt im östlichen Ausläufer der Kaokaoroa Range, am Rande eines dramatisch erhobenen Kalksteinhügellandes, das vom Tuki Tuki-Fluss durchzogen wird. Er erhebt sich auf seinem Gipfel auf 399 m und bietet einen 360-Grad-Panoramablick.
Hawke’s Bay ist Neuseelands älteste und zweitgrößte Weinregion auf der Nordinsel, bekannt als „Great Wine Capital“ mit über 100 Weingütern.
Mit Leihfahrrädern wollen wir uns das heute Nachmittag mal genauer ansehen und ein paar Tastings machen.
Bei herrlichem Wetter radeln wir zum Start zu den Askerne Vineyards. Hier können wir nicht nur lokale Weine probieren, sondern auch ein selbst zusammengestelltes Picknick genießen.
Gut gestärkt geht es weiter zum Te Mata Estate. Das Weingut wurde bereits 1896 gegründet und produziert viele prämierte und hochpreisige Weine.
Bevor es dunkel wird radeln wir zurück zu unserem Campingplatz und haben am Ende unserer Radtour fast 22 km geschafft. Schön war’s!
Da es uns hier so gut gefällt und die aktuelle Wettervorhersage für den Westen der Nordinsel eher durchwachsen ist, hängen wir kurzfristig noch eine weitere Nacht in Havelock North dran und bleiben in der Hawke’s Bay Region. Schließlich gibt es auch noch viel zu entdecken…
Da die Region so weitläufig ist und wir noch etwas Erholung vom Fahrradsattel brauchen, nehmen wir heute das Auto und erkunden Obstplantagen, Weingüter und vieles mehr.
Heute verabschieden wir uns von Hawke’s Bay und dem wunderschönen Campground Te Mata Views Resort.
Wir durchqueren beeindruckende Landschaften auf dem Weg nach Westen und nähern uns dem Tongariro National Park. Wir nehmen absichtlich die Scenic Route, da auf der anderen gebaut wird.
Kurz vor Ohakune machen wir Pause in Waiouru und besuchen das National Army Museum.
Das Museum präsentiert die Militärgeschichte des Landes und erzählt die Geschichten neuseeländischer Soldaten und beleuchtet die Beteiligung Neuseelands an bedeutenden Konflikten weltweit. Es gibt eine große Sammlung persönlicher Fotos und Fotoalben im Zusammenhang mit dem Dienst in der neuseeländischen Armee, die dem Museum von Militärangehörigen und ihren Familien gespendet wurden. Auf jeden Fall ein interessanter Besuch.
Die Gegend um Okahune ist bekannt für ihre Landwirtschaft und v.a. für den Karottenanbau. Ohakune wird deshalb auch Karotten-Hauptstadt genannt.
Die Geschichte der Karotten in der Ruapehu-Region begann bereits in den 1920er Jahren mit chinesischen Siedlern, die das Land von Hand und mit Sprengstoff rodeten. Heute werden in Ohakune zwei Drittel der gesamten Karottenernte der Nordinsel Neuseelands angebaut.
Grund genug, die Möhre zum Wahrzeichen der Stadt (die auch beliebter Wintersportort ist) zu machen und ihr einen eigenen Park zu widmen, dessen Attraktionen kostenfrei genutzt werden können.
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10.05.2026 Tongariro National Park
Heute besuchen wir den Tongariro-Nationalpark, den ältesten Nationalpark Neuseelands und viertältesten weltweit.
Das Wetter ist morgens zwar ziemlich trüb, aber wir hoffen, dass es auf der anderen Seite der Berge bzw. Vulkane besser aussieht. Und wir werden nicht enttäuscht…
Wir fahren hinauf bis zum Whakapapa Village und als wir die Talstation der Seilbahn erreichen, sehen wir über den Wolken nicht nur Regenbögen sondern auch die Sonne.
Der sich im Zentrum der Nordinsel erstreckende Nationalpark gehört sowohl zum Weltkultur- als auch zum Weltnaturerbe der UNESCO. In seinem Zentrum befinden sich drei aktive Vulkane: der Tongariro (1968 m), der Ngauruhoe (2291 m) und der Ruapehu (2797 m). Außerdem befinden sich hier mehrere Kultstätten der Māori, die die Vulkane als heilig verehren.
Wir machen eine kleine Wanderung zur Mead Wall. Aufgrund der Sturmböen und Schlechtwetterfronten der letzten Tage sind viele Wanderwege gesperrt, leider ist auch das Tongariro Crossing zu gefährlich. Schade.
Anschließend fahren wir noch weiter nach Waitamo, wo wir abends dann lecker Steak essen gehen.
Heute früh geht es unter die Erde.
Waitomo Cave ist berühmt für seine Höhlensysteme und ganz besonders für die Glühwürmchenhöhlen.
Es gibt hier etliche Anbieter für Höhlentouren, per Boot oder sogar mit Rafting, aber wir haben uns bewusst für eine Walking Tour entschieden, in Kleingruppen, also sind wir nur 6 Personen plus Guide.
Wir bekommen die komplette Kleidung gestellt, denn es wird ziemlich nass, zumindest bis zu den Knien. In der Höhle angekommen durchqueren wir immer wieder einen Fluss. Und auch wenn in der Höhle stets 11 Grad herrschen, ist das Wasser an den Füßen doch recht frisch.
Die Hauptattraktion der Höhle, die Glühwürmchen, ist sehr interessant und im hinteren Bereich der Höhle, als alle Stirnlampen ausgeschaltet sind, sehen wir unzählige leuchtende Punkte an der Decke. Es sind die Larven der Glühwürmchen, die hier 9 Monate im Larvenstadium verbringen, bevor sie sich verpuppen und dann ein sehr kurzes Leben (3 Tage) als Fliege verbringen. In völliger Dunkelheit ist der Anblick wirklich beeindruckend, fast wie der Sternenhimmel.
Am Nachmittag besuchen wir das „Kiwi House“ in Otorohanga und kommen gerade rechtzeitig zum „Kiwi Talk“, wo ein Tierpfleger alles Wissenswerte zum Nationalvogel des Landes erklärt. Wir können sogar zwei Exemplare der nachtaktiven Laufvögel sehen, die in freier Wildbahn sonst nur schwer zu beobachten sind.
Auch der Rest des Vogelparks ist sehr sehenswert und beherbergt und schützt vor allem heimische Vögel und Reptilien.
Heute verlassen wir Waitomo, aber nicht ohne noch einmal die Alpakas und Hühner zu füttern.
Und bevor es dann weiter in Richtung Norden geht, besichtigen wir noch weitere Wasserfälle und Höhlen in der Gegend und beginnen mit einer beeindruckenden Schlucht mit Felsbrücke:
Die Mangapohue Natural Bridge liegt 25 km westlich von Waitomo entfernt und ist ein 17 Meter hoher Kalksteinbogen, der den Mangapohue-Bach überspannt. Es ist alles, was von einem alten unterirdischen Flusssystem übrig geblieben ist, das im Laufe der Zeit zusammengebrochen ist. Die Stalaktiten an der Felsdecke beweisen, dass der Felsbogen früher Teil einer riesigen unterirdischen Höhle war.
Danach machen wir eine Wanderung zu den Marokopa Falls, die eine schon beachtliche Fallhöhe von 35m aufweisen.
Wir erkunden auch noch die Piripiri-Höhle, eine der wenigen Höhlen die öffentlich sind und ohne Tour erkundet werden können. Selbstverständlich ist hier zur Sicherheit alles gut ausgebaut, aber ohne Stirnlampe geht hier nichts.
Uns bleiben noch zwei Nächte im Camper und wir haben uns für einen schönen Campground (wieder von Top10 betrieben) in Cambridge entschieden.
Die Stadt wurde 1864 gegründet und nach dem englischen Vorbild benannt. Heute ist Cambridge als „Stadt der Champions“ bekannt, was sich v.a. auf die erfolgreichen Gestüte für Vollblutpferde und den Pferdesport bezieht. Bei unserem Rundgang entdecken wir sogar eine Art „Walk of Fame“ für die berühmtesten Rennpferde der Stadt und gleich mehrere Rennbahnen. Aber es gibt auch ein paar historische Gebäude zu entdecken.
Eine sehr pferdesportlastige Stadt:
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13.05.2026 Hobbinton
Heute besuchen wir das Hobbiton Movie Set, nur 25 Minuten von Cambridge entfernt. Hier wurden einige Filmszenen für die „Herr der Ringe“ Trilogie und die „Hobbit“ Trilogie gefilmt (teilweise vor mehr als 25 Jahren). Wir befinden uns also im Auenland, wo im Film die Hobbitse leben.
Und auch wenn es sehr touristisch ist, denn alle 10 Minuten startet eine Tour und es werden täglich bis zu 2.000 Besucher durch die malerische Landschaft und die Filmkulisse geschleust - in der Hauptsaison sogar das Doppelte - ist es doch sehr sehenswert und die Führung sehr informativ.
Wir werden zum Ende unserer Tour noch einmal mit herrlichem Wetter belohnt. Nach unserem Besuch in Hobbingen erkunden wir noch einmal Cambridge bei herrlichem Sonnenschein
Heute früh müssen wir unseren Camper wieder in Pōkeno abgeben, etwas südlich von Auckland.
Insgesamt sind wir in den letzten zwei Wochen 1.575 km über die Nordinsel gefahren und waren mit dem Fahrzeug und unserem rollenden Zuhause auf Zeit sehr zufrieden.
Auch die Rückgabe klappt problemlos und nachdem die Formalitäten erledigt sind, bringt uns ein Taxi zur Puhinui Bahnstation. Mit der Regionalbahn fahren wir das letzte Stück bis ins Zentrum von Auckland und können so dem Stau auf der Autobahn entgehen.
Wir genießen das herrliche Wetter in der Stadt, bummeln am Pier entlang und lassen den Abend entspannt in der Rooftop-Bar des Hotels ausklingen.
Uns bleibt noch ein halber Tag in Auckland und wir nutzen das tolle Wetter und erkunden den Stadtteil Ponsonby.
Mit dem Linienbus fahren wir nur ein paar Stationen bis zu dem sehr zentral gelegenen Vorort von Auckland. Hier finden sich u.a. die Ursprünge der Besiedlung der Stadt. Die Arbeitergegend des 19. Jahrhunderts hat sich heute zu einem der angesagtesten und teuersten Viertel der Stadt gewandelt. Die lebendige Ponsonby Road ist bekannt für ihre historischen, viktorianischen Villen, vielfältige Gastronomie und Boutiquen.
Am späten Nachmittag verlassen wir Auckland und fliegen nach New Plymouth. Flugdauer ist nur eine knappe Stunde und wir sehen einen schönen Sonnenuntergang
16.05.2026 New Plymouth - Auckland - Singapur - München
Rechtzeitig vor dem großen Andrang sind wir morgens im „Federal Store“ und genießen ein sehr gutes Frühstück und dazu natürlich stilecht Flat White. Diese Kaffeespezialität wurde bereits in den 1980er Jahren in Neuseeland erfunden und ist hier überall zu kaufen.
Ein Uber bringt uns zum Flughafen, wo wir zur Mittagszeit unsere Heimreise antreten.
Der Schnee am Mt. Taranaki ist in den letzten drei Wochen geschmolzen.
Auf dem kurzen Flug nach Auckland können wir noch einmal einen Blick auf die Berge und Vulkane der Nordinsel werfen. Der Himmel ist wolkenlos und heute können wir sogar die höchsten Berge des Tongariro Nationalparks sehen, die Fernsicht ist grandios!
Wir landen überpünktlich und können diesmal bei Sonne zum Internationalen Terminal wechseln und dann geht es auch schon weiter, jetzt bis nach Singapur.
Kurz vor der Landung gab es dann noch mal ein Essen
17.05.2026 Singapur - München - Sofia - München - Hamburg
Nach einer pünktlichen Landung geht es direkt in die Krisflyer Lounge und auf die Duschliste. Die Lounge ist brechend voll aber selbst mit Nummer 12 auf der Liste klappt es noch mit Duschen.
Dann geht es auch schon zum Gate zum A350 nach München.
Ich schlafe bei SQ immer recht ordentlich, die Bettenkonstruktion ist einfach super - ohne die nervigen Fugen im Weg.
Wir landen pünktlich in München. Die egates sind offen und so sind wir schnell in der SEN2 Lounge. Auch hier gibt es eine heiße Dusche, auch wenn die Kabinen hier echt runtergekommen sind.
Dann ist es nur noch ein kurzer Flug nach Sofia mit einem doch sehr langweiligen LH Frühstück
Wir landen pünktlich bei Regen in Sofia.
Dank Priority Pass geht es auch hier in die Lounge. Dass die LH Gruppe es auch nach Monaten nicht geschafft, einen Vertrag mit dem Loungeprovider abzuschließen ist eine Sauer.
Nach ein paar Stunden dann noch mal das gleiche Spiel über München nach Hamburg.
Damit endet dieser Reisebericht. Danke fürs Mitlesen und Mitreisen. Sorry für die Verspätung in der Fertigstellung. Ich erkläre im nächsten Reisebericht, warum.....
Danke für diesen schönen Bericht, tolle Fotos uns sehr informativ. Nachdem bei unserer ersten Neuseeland Reise die Nordinsel definitiv zu kurz kam, planen wir drei Wochen nur auf die Nordinsel zu reisen.