Peru - Lima bis Arequipa mit dem Bus

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CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
353
896
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Guten Abend werte Forengemeinschaft.

Wie der Titel bereits verrät, verschlägt es mich - zum ditten Mal in Folge - wieder nach Südamerika. Startpunkt für eine Reise über vier Wochen ab Ende Oktober soll dieses Mal Peru bzw. Lima sein. Maximal 14 Tage plane ich für den Anden- und Amazonasstaat ein. Peru hat unglaublich viel zu bieten, ich muss aber aufgrund der relativ kurzen Zeit und insbesondere der weiten Wege einkürzen. Cusco, Machu Picchu und der Titicaca-See fliegen u.a. raus. Keine Zeit und insb. auf den Machu Picchu habe ich offen gestanden auch keine Lust, da ich mir das ähnlich touristisch vorstelle wie Salento in Kolumbien. Und das war schon furchtbar und für mich das Negativ-Highlight letztes Jahr im Nachbarland.

Zäumen wir mal kurz das Pferd von hinten auf. Spätestens an Tag 14 nach Ankunft in Lima will ich in Santa Rosa im Dreiländereck Peru-Kolumbien-Brasilien sein. Dort besuche ich in Tabatinga lebende Freunde und nach dem Besuch geht es für die restliche Zeit über Bogota direkt ins Choco, nach Medellin und ggf. zum Abschluss für zwei Tage nach Cartagena (KLM bietet die besten Flüge an). Diese Gegenden kenne ich bereits und dort besuche ich ebenfalls kolumbianische Freunde.

Von Iquiotos jedenfalls plane ich eine mehr oder weniger unplanbare Fahrt auf dem Frachtschiff in der Hängematte den Amazonas stromabwärts ein. Die Fahrt dauert wohl ungefähr 1,5 Tage. In Iquiotos werde ich zwei, maximal drei Nächte verbringen und direkt von Arequipa über Lima hinfliegen. Es bleiben also für Lima, den Transfer bis Arequipa und die Reise nach Iquiotos acht, maximal neun Tage. Die Fahrt mit dem Mietwagen habe ich bereits verworfen. Die Einwegmieten liegen tlw. beim Zehnfachen der Miete mit gleichem Abhol- und Abgabeort. Hin- und Rückfahrt wären für die ingesamt mehr als 2.000 Kilometer nach meiner Einschätzung nicht sinnvoll machbar, zumal man zweimal die gleiche Strecke fährt und die Alternativroute zurück durch die Anden unberechenbar auch aufgrund der Höhenlage wäre. Bleibt demzufolge nur der Bus. Cruz del Sur bietet mehrere Fahrten täglich an mit entsprechenchenden Zwischenstopps. So habe ich mir überlegt:

- 2 volle Tage Lima
- 1,5 Tage Ica (inkl. Busfahrt Lima - Ica 4h)
- 1,5 Tage Nazca (inkl. Busfahrt Ica - Nazca 3h)
- 3 Tage Arequipa (inkl. Busfahrt Nazca - Arequipa 10h)

Meinungen zu den vier Orten, der eingeplanten Zeit bzw hat das so schonmal jemand insbesondere in der Zeit Ende Oktober/ Anfang November gemacht? Kennt im Übrigen jemand die Casa Fitzcarraldo in Iquiotos?

Ich liebe dieses filmische Meisterwerk, das auch der Grund dafür ist, zum dritten Mal in Folge die Region Amazonas zu besuchen. Ansonsten war ich letztes Jahr für drei Wochen mit zwei kleinen Rucksäcken und ingesamt neun Kilogramm Gepäck in Kolumbien und Brasilien unterwegs (ich bin trotzdem kein Hippie-Backpacker). Für diese Reise plane ich mit nicht mehr als elf Kilogramm, da ich von niedrigen Temperaturen in Arequipa und Umgebung aufgrund der Höhe ausgehe. Aufgrund der gepäckbeschränkten Flüge ins Choco von Medellin aus wäre auch kein größeres Gepäck drin.

Besten Dank vorab! :)
 

janetm

Erfahrenes Mitglied
11.02.2012
4.121
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DUS, HAJ, PAD
Zu der Gegend um Ica hatte ich vor 10 Jahren, wie die Zeit vergeht, hier mal was geschrieben.


Ica und Nazca sind jetzt glaube ich nicht die schönsten Städte in Peru. Ica hatte auch ordentliche Probleme mit einem Erdbeben 2007. Arequipa ist auf jeden Fall eine Reise wert und eine lohnenswerte Stadt. Ist aber nun bald 20 Jahre her, das ich das letzte mal dort war. Busfahren in Peru kann man machen und Cruz del Sur auf jeden Fall ein solider Anbieter. Habe mal eine Fahrt von Lima nach Huaraz mit denen gemacht.

2 Tage Lima wäre mir persönlich zu kurz. Es gibt da aber auch andere Meinungen zu. Reisezeit für den Küstenbereich ist perfekt. Mitwagen in Peru sind immer etwas tricky und Touristen Abzocke immer im Bereich des möglichen.

Machu Picchu und Cusco würde ich persönlich Ica und Nazca vorziehen. Kann man aber auch später nochmal machen. :)
 
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CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
353
896
Vielen Dank @janetm für die rasche Rückmeldung und die Tipps. An der Küste faszinieren mich weniger die Orte als vielmehr die Fahrten durch die und Eindrücke der Wüstenlandschaften. Seit meinem Trip durch Saudi-Arabien letztes Jahr bin ich angefixt. :) Da ich perspektivisch längere Zeit in Südamerika verbringen will, wären Cusco und Co aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.

Warst du schonmal in Bogota? Als Startpunkt in Kolumbien habe ich dort letztes Jahr in zwei Tagen alles straff durchgezogen. Sofern Lima mehr zu bieten hätte, fliege ich ggf. einen Tag früher rüber und hätte drei Tage vor Ort bzw einen Karenztag mehr zur Verfügung.
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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6.136
Guten Abend werte Forengemeinschaft.

Wie der Titel bereits verrät, verschlägt es mich - zum ditten Mal in Folge - wieder nach Südamerika. Startpunkt für eine Reise über vier Wochen ab Ende Oktober soll dieses Mal Peru bzw. Lima sein. Maximal 14 Tage plane ich für den Anden- und Amazonasstaat ein. Peru hat unglaublich viel zu bieten, ich muss aber aufgrund der relativ kurzen Zeit und insbesondere der weiten Wege einkürzen. Cusco, Machu Picchu und der Titicaca-See fliegen u.a. raus. Keine Zeit und insb. auf den Machu Picchu habe ich offen gestanden auch keine Lust, da ich mir das ähnlich touristisch vorstelle wie Salento in Kolumbien. Und das war schon furchtbar und für mich das Negativ-Highlight letztes Jahr im Nachbarland.

Zäumen wir mal kurz das Pferd von hinten auf. Spätestens an Tag 14 nach Ankunft in Lima will ich in Santa Rosa im Dreiländereck Peru-Kolumbien-Brasilien sein. Dort besuche ich in Tabatinga lebende Freunde und nach dem Besuch geht es für die restliche Zeit über Bogota direkt ins Choco, nach Medellin und ggf. zum Abschluss für zwei Tage nach Cartagena (KLM bietet die besten Flüge an). Diese Gegenden kenne ich bereits und dort besuche ich ebenfalls kolumbianische Freunde.

Von Iquiotos jedenfalls plane ich eine mehr oder weniger unplanbare Fahrt auf dem Frachtschiff in der Hängematte den Amazonas stromabwärts ein. Die Fahrt dauert wohl ungefähr 1,5 Tage. In Iquiotos werde ich zwei, maximal drei Nächte verbringen und direkt von Arequipa über Lima hinfliegen. Es bleiben also für Lima, den Transfer bis Arequipa und die Reise nach Iquiotos acht, maximal neun Tage. Die Fahrt mit dem Mietwagen habe ich bereits verworfen. Die Einwegmieten liegen tlw. beim Zehnfachen der Miete mit gleichem Abhol- und Abgabeort. Hin- und Rückfahrt wären für die ingesamt mehr als 2.000 Kilometer nach meiner Einschätzung nicht sinnvoll machbar, zumal man zweimal die gleiche Strecke fährt und die Alternativroute zurück durch die Anden unberechenbar auch aufgrund der Höhenlage wäre. Bleibt demzufolge nur der Bus. Cruz del Sur bietet mehrere Fahrten täglich an mit entsprechenchenden Zwischenstopps. So habe ich mir überlegt:

- 2 volle Tage Lima
- 1,5 Tage Ica (inkl. Busfahrt Lima - Ica 4h)
- 1,5 Tage Nazca (inkl. Busfahrt Ica - Nazca 3h)
- 3 Tage Arequipa (inkl. Busfahrt Nazca - Arequipa 10h)

Meinungen zu den vier Orten, der eingeplanten Zeit bzw hat das so schonmal jemand insbesondere in der Zeit Ende Oktober/ Anfang November gemacht? Kennt im Übrigen jemand die Casa Fitzcarraldo in Iquiotos?

Ich liebe dieses filmische Meisterwerk, das auch der Grund dafür ist, zum dritten Mal in Folge die Region Amazonas zu besuchen. Ansonsten war ich letztes Jahr für drei Wochen mit zwei kleinen Rucksäcken und ingesamt neun Kilogramm Gepäck in Kolumbien und Brasilien unterwegs (ich bin trotzdem kein Hippie-Backpacker). Für diese Reise plane ich mit nicht mehr als elf Kilogramm, da ich von niedrigen Temperaturen in Arequipa und Umgebung aufgrund der Höhe ausgehe. Aufgrund der gepäckbeschränkten Flüge ins Choco von Medellin aus wäre auch kein größeres Gepäck drin.

Besten Dank vorab! :)
Du hast dir mal die Gelbfieber reingehauen? Auch noch andere? Machu Picchu kannste nicht mit Salento vergleichen. Ist zwar auch viel los, aber auslaßen, nein, niemals!
 
Zuletzt bearbeitet:

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
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Du hast dir mal die Gelbfieber reingehauen? Auch noch andere? Machu Picchu kannste nicht mit Salento vergleichen. Ist zwar auch viel los, aber auslaßen, nein, niemals!
Klar. :) Vor zwei Jahren in Vorbereitung für die Reise ab Manaus im Rio Negro upstream. Moskitos waren während der beiden vergangenen Reisen im Amazonas "witzigerweise" im Gegensatz zum Choco an der kolumbianischen Pazifikküste kein Problem. Dort hat mich es insbesondere tagsüber tlw. übel mit Stichen erwischt.

Machu Picchu rede ich mir jetzt aber selber madig, da ich das einfach nicht in der Zeit unterbekomme und die Wüste den Bergen vorziehe. 😉
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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Klar. :) Vor zwei Jahren in Vorbereitung für die Reise ab Manaus im Rio Negro upstream. Moskitos waren während der beiden vergangenen Reisen im Amazonas "witzigerweise" im Gegensatz zum Choco an der kolumbianischen Pazifikküste kein Problem. Dort hat mich es insbesondere tagsüber tlw. übel mit Stichen erwischt.

Machu Picchu rede ich mir jetzt aber selber madig, da ich das einfach nicht in der Zeit unterbekomme und die Wüste den Bergen vorziehe. 😉
Weil oben erwähnt, ich wüßte nichts von Gepäck Beschränkungen in den Choco. Konnten alles mitnehmen bzw. eventuell war es auf 15 Kilo beschränkt. Anders wäre es schwer, wenn du für die Anden packen mußt und für Amazonas.
 

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
353
896
Das Problem war am Ende nicht das Gewicht, sondern die Maße. Zumindest Satena hat genau hingeguckt. So war ich von Anfang gezwungen, mein Aufgabegepäck auf einen mittelgroßen Rucksack zu beschränken. Fürs Handgepäck galt das sowieso. Am Ende war das eine fantastische Erfahrung. Mittendrin habe ich immer mal wieder mein Zeug von Hand gewaschen.

So will ich das auch auf der kommenden Reise handhaben, zumal auch für die Bustouren der Charme dabei wäre, beide Rucksäcke mit in die Kabine zu nehmen. Oder auch nicht. Keine Ahnung, wie die das handhaben. Großes Gepäck und "andentaugliche" Kleidung kommt bis auf einen Pullover und ein leichtes Jäckchen sowie ein Paar festes Schuhwerk jedenfalls nicht(s) mit.
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
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Ich war oft im Amazonas/Peru, allerdings ist es auch schon gut 10 Jahre her, wollte im Februar wieder gehen, aber genau dann machte mein Ohr schlapp.

Ich übernachtete einmal in Ica. Eine sehr freundliche Stadt, viel zu sehen gibt es nicht. Normalerweise geht man nach Ica, um Huacachina zu besuchen. Warum auch immer, ich war damals der einzige Tourist an diesem sonst offenbar doch recht touristischen Ort. Nazca kenne ich nicht, Lima ist für zwei Tage okay.

Das Küstengebirge ist recht speziell, karg, durchwegs faszinierend. Die Reise finde ich toll, sie wird dir gefallen, würde ich auch gerne machen.
 
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f0zzyNUE

Erfahrenes Mitglied
08.03.2009
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Busfahren in Peru ist grundsätzlich angenehm – für ein paar Stunden.

Wir sind einmal von Lima nach Cuzco gefahren. Fast 24 Stunden im Bus. Unsere grandiose Idee war, dass wir uns so langsam an die Höhe gewöhnen können. Rückblickend: eher eine Tortur als ein cleverer Plan.

Und das trotz VIP-Sitzen bei Cruz del Sur (oder Oltursa). Irgendjemand im Bus hat pausenlos gehustet und mich direkt angesteckt. Ergebnis: Drei Tage flachliegen in Cuzco. Nicht wegen Höhenkrankheit – einfach irgendeine saublöde Erkältung.

Ein weiteres Highlight vieler peruanischer Busfahrten: Während der Fahrt laufen Filme auf den Overhead-Monitoren. Klingt erstmal nett – nur gibt es oft keine Kopfhörer. Stattdessen wird der ganze Bus mit dem Ton beschallt. Besonders „spaßig“, wenn irgendein Actionfilm läuft und Explosionen bei voller Lautstärke durch den Bus donnern.

Mein persönliches Fazit:
6–8 Stunden im Bus sind völlig okay. Alles darüber hinaus versuche ich inzwischen zu vermeiden.

Zum Beispiel Lima – Arequipa: Das sind locker 18–20 Stunden.

Und dann kommt noch die Regenzeit dazu. In den Bergen sind Straßen manchmal schlecht befahrbar, es gibt Umwege – und plötzlich wird die ohnehin lange Fahrt noch länger.

Deshalb mein Tipp:
Von Lima nach Cuzco oder Arequipa lieber fliegen. Spart Zeit, Nerven – und wahrscheinlich auch die nächste Erkältung.
 

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
353
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Besten Dank @f0zzyNUE für die Eindrücke und Tipps. :)

Ein wenig Zeit hab ich ja noch. Allerdings schließe ich Cusco so gut wie aus. Das habe ich mir einfach auf fürs nächste Mal. Zumal mein Ziel ja gerade nicht ist, an einem Stück von Lima bis Arequipa mit dem Bus zu fahren, sondern die Fahrt auf vier bis fünf Tage zu verteilen. Die bei Cruz del Sur ausgewiesenen Fahrzeiten hab ich ja bereits weiter oben gepostet und ich halte das für machbare Trips. Auch ziehe ich die Wüste und die Zwischenstopps in kleineren Orten den klassischen Touristenzielen und den Bergen vor. Ich ertrage diese typisch deutschen Schwafler und Möchtegern-Abenteurer einfach nicht mehr (ganz schlimm im Valle de Cocora sowie in El Poblado/ Medellín in Kolumbien letztes Jahr), die einem an den Hotspots in der Welt so begegnen und einem das auf Reisen genau das mitgeben, was man in der Zeit des Unterwegsseins eigentlich aus der Heimat hinter sich lassen mag.

Zur Musik und möglichen Erkältung: Letztere kann man sich immer einfangen, wobei ich seit fast vier Jahren jeden Tag mit dem ÖPNV unterwegs bin, die letzten zwölf Jahre in meinem Berufsleben - auf Holz klopf - keine zehn Tage krank war und mich für äußerst resilient halte. Und Krach gehört zu Lateinamerika irgendwie dazu. Und selbst wenn es einfach nervig und anstrengend sein kann, machts erstens nicht jeder und zweitens ist das doch gerade ein lokales Reiseerlebnis. Die anstrengenden und nicht die einfachen Herausforderungen bleiben letztlich in Erinnerung.:)
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.574
3.697
Wenn die Zeit knapp ist, ist die Region Cusco mit dem Bus eh heikel, dann lieber der Küste entlang. Lokale Konflikte können in Peru jederzeit auflammen vor allem in der Grossregion Cusco, was mit Strassensperren einhergeht. Das kann irgendein Konflikt sein. weil lokale Bauern eine neue Strasse wollen oder kommunale Angestellte auf den Lohn warten, während es im Rest des Landes ruhig ist. Ich selbst blieb ein paar Mal in Strassensperren stecken, dass kann Stunden dauern oder Tage, meistens kehren die Busse dann an den Ausgangspunkt zurück. Es ist nicht der Regelfall aber auch kein seltenes Ereignis. Daher plante ich immer ein paar Reservetage ein. Für den Bus spricht die Aussicht.

Wenn du denn Touristen lieber aus dem Weg gehst und gerne ein bisschen abenteuerlich unterwegs bist - warum nicht die Region Ayacucho, Huancavelica? Von Lima schnell erreichbar, lokales Flair und zu sehen gibt es genug. Das Wetter sollte im Oktober passabel sein, wenn ich mich recht erinnere, klingt dann die Regensaison aus.
 
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Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
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LEJ
Wenn die Zeit knapp ist, ist die Region Cusco mit dem Bus eh heikel, dann lieber der Küste entlang. Lokale Konflikte können in Peru jederzeit auflammen vor allem in der Grossregion Cusco, was mit Strassensperren einhergeht. Das kann irgendein Konflikt sein. weil lokale Bauern eine neue Strasse wollen oder kommunale Angestellte auf den Lohn warten, während es im Rest des Landes ruhig ist. Ich selbst blieb ein paar Mal in Strassensperren stecken, dass kann Stunden dauern oder Tage, meistens kehren die Busse dann an den Ausgangspunkt zurück. Es ist nicht der Regelfall aber auch kein seltenes Ereignis. Daher plante ich immer ein paar Reservetage ein. Für den Bus spricht die Aussicht.

Wenn du denn Touristen lieber aus dem Weg gehst und gerne ein bisschen abenteuerlich unterwegs bist - warum nicht die Region Ayacucho, Huancavelica? Von Lima schnell erreichbar, lokales Flair und zu sehen gibt es genug. Das Wetter sollte im Oktober passabel sein, wenn ich mich recht erinnere, klingt dann die Regensaison aus.
Wir sind die Strecke Lima, Ayacucho, MachuPichu, Cusco, Titicacasee, Colcatal, Arequipa, Nazka, Paracas, Lima mit dem Auto gefahren und dann für 6Tage nach Tumbes geflogen. War eine sehr spannende Reise, insbesondere Ayacucho und die Bergstrecke nach Cusco. Insgesamt waren es viereinhalb Wochen.

Hier ein paar Bilder zur Inspiration.
 

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CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
353
896
Man @Karl Langflug und @Langstrecke, ihr könnt es einem aber auch schwer machen. 😉 Aber einen ganz großen Dank auch an euch für die Tipps.

In den kommenden Wochen werde ich mich nochmals über die Landkarte beugen, wobei meine Route von oben schon zu 90 Prozent in meinem Kopf eingemeißelt und der Teil ab Iquiotos einfach gesetzt ist. Davor bleiben mit ausreichend Puffer von maximal drei Tagen halt nur sieben Tage und ich hab neben dem Amazonas auch Sehnsucht nach karger Wüste und Orten, in denen man einfach mal einen Tag verweilen und mit den dort lebenden Menschen ins Gespräch kommen kann. We'll see.