die Art und Weise, wie den Kunden ohne Spezialwissen im Finanzbereich dort seit Jahrzehnten "Sparprodukte" verkauft werden, die eben diese Kunden unter Berücksichtigung der Inflation de facto ärmer machen, würde ich schon so bezeichnen.
Und wenn diesen Kunden dann alternativ irgendwelche Fonds angeboten werden, haben diese in aller Regel überteuerte Nebenkosten, oder es werden ihnen sogar manchmal irgendwelche Konstrukte verkauft (z.B. Schiffs-Fonds, Film-Fonds etc. mit dem Werbe-Argument der Steuererspranis), die hochriskant sind.
Letztlich funktioniert die Sparkassen-Organisation kaum anders als irgendeine Drückerkolonne, die mit zweifelhaften Werbe-Aussagen ihre Produkte an den/die Mann/Frau bringen, nur halt wunderschön bemäntelt als auch so großartig staatlich organisiert und deshalb irgendwie überhaupt nicht so böse wie die ganze restliche, ach so bösartige Kapitalisten-Ausbeuter-Gemeinde.
Jetzt bitte keine falsche Vermutungen: staatliche Rahmenbedingungen und staatliche Fürsorge für (wirklich) Bedürftige sind wichtig, vor allem natürlich auch ein funktionierender Staat, z.B. mit Infrastruktur, Polizei, Justiz und Militär.
Aber die Sparkassen-Organisation ist nichts von alldem, sie tut nur so.
Und fast jede andere Bank in Deutschland ist mindestens genauso gut (und konditionsmäßig oft besser).