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Spekulationen über Airlinepleiten

nello1985

Erfahrenes Mitglied
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Um dieses Thema "Airline Pleiten" im Jahr 2019 fortzuführen, öffne ich mal dieses Thema hier.

So wie es aussieht, scheint es Germania finanziell nicht gut zu gehen. Man braucht entweder Geldgeber oder man möchte die Airline komplett verkaufen.
LH nächster Kauf? Gibts dann bald EW op. by ST?

https://www.aerotelegraph.com/akute...mDGE4GPhQD1gQ3VGJGN0D0bY0d91Eoi1VvbJp76K4_gqE
 
Heute war bei uns am DRS der erste große Wintereinbruch diese Saison und es standen bei diesem Hundswetter auch zwei Germania Maschinen abseits des Terminals geparkt auf Außenposition (eventuell AOG). Hat optisch irgendwie zur eher düsteren Situation der Airline gepasst.
 
Heute war bei uns am DRS der erste große Wintereinbruch diese Saison und es standen bei diesem Hundswetter auch zwei Germania Maschinen abseits des Terminals geparkt auf Außenposition (eventuell AOG). Hat optisch irgendwie zur eher düsteren Situation der Airline gepasst.

Gestern in den Medien zu Germania, dass Hotelplan (grosser CH-Pauschalreise-Veranstalter) die Buchung von Flügen bei Germania ab sofort und bis zur Klärung der finanziellen Situation einstellt. Vertrauensbildend scheinen die Mitteilungen nicht gewirkt zu haben.
 
Ich werfe mal noch Eagle Air Iceland als potentieller Pleitekandidat in den Raum - die Isavia hat die Do328-100 TF-ORI von Eagle Air vor kurzem an die Kette wegen 710.000€ Schulden an die Kette gelegt.
 
Ich habe den Thread umbenannt, da die jeweiligen Jahresthreads der Vorjahre bereits erfolgte Pleiten zum Thema hatten. Der entsprechende Thread für 2019 wird also erst entstehen können, wenn es die erste Airline erwischt hat.
Hier passen bis dahin alle Spekulationen zu Pleitekandidaten hinein.
 
Malaysian Airlines steht auch zur Debatte. Im Moment werden Optionen geprüft....

"Malaysian Airlines" gibt es nicht mehr. Der richtige Name ist "Malaysia Airlines".
Die Namensänderung ist ca zwei Jahre alt.
Eine Pleite ist mE nur in der Theorie denkbar.
MH wird überleben.

Dass es weiterhin eine (Geld in grossem Stil verbennende) staatliche malaysische Airline geben wird, denke ich auch. Dass dies Malaysia Airlines sein wird, halte ich nicht fuer ausgemacht.

Wer weiss, vielleicht ist Amal nicht so sehr eine Oujtsourcing-Plattform fuer die A380, sondern die Vorbereitung einer weiteren Betriebsuebertragung.
Malaysian Airline System -> Malaysia Airlines -> Amal halte ich fuer ein durchaus plausibles Szenario.
 
Bei Norwegian stehen gerade 15 737 MAX 8 rum. Das sind fast 10% des Fleets von Norwegian Air Shuttle und Norwegian International. Denke das wird die Lage nicht vereinfachen...
 
Bin mir sogar sehr sicher, dass es Norwegian demnächst zerreißt.
Worauf stütze ich diese Hypothese: Reines, profundes und empirisches Bauchgefühl :)

Mir gibt zu denken:

-die (für europäische Verhältnisse) unverhältnismäßig hohen Orderzahlen
-das verkackte Langstreckenexperiment inkl. Argentinien
-die hohe Burn-rate
-der sofortige (Auf-)Schrei nach Schadensersatz nach dem 737 Max-Grounding

Und gerade das letztere passiert zur absoluten Unzeit (gut, als ob es jemals für nen Absturz einen guten Zeitpunkt gäbe).

Nein, diese Punkte und weitere Gerüchte können sich fix zu einer dynamischen Abwärtsbewegung entwickeln - so dass mir zumindest eine Zuspitzung absolut plausibel erscheint.

Ggf. ruft dies dann natürlich einen weißen Ritter auf den Plan.
 
Bei Norwegian stehen gerade 15 737 MAX 8 rum. Das sind fast 10% des Fleets von Norwegian Air Shuttle und Norwegian International. Denke das wird die Lage nicht vereinfachen...
Eventuell profitieren sie ja sogar davon. Norwegian legt mit jedem Flug drauf, weniger Flüge bedeuten auch weniger Verluste. Wenn man Boeing trotzdem auf Schadenersatz klagt kommt am Ende vielleicht noch ein Gewinn raus.

Trotzdem buche ich schon seit Monaten nicht mehr bei Norwegian, ich denke nicht dass die Airline längerfristig überleben wird.
 
weniger Flüge bedeuten auch weniger Verluste
Nur bedingt richtig: Die Fixkosten laufen weiter und müssen auf die verbleibenden (weniger) Flüge umgelegt werden. Das mit dem "kleiner" funktioniert nicht immer. Beispiel: 15 stehende Flugzeuge heisst in etwa 60 komplette Crews die nichts zu fliegen haben. Das kostet ein paar Cent.
 
Eventuell profitieren sie ja sogar davon. Norwegian legt mit jedem Flug drauf, weniger Flüge bedeuten auch weniger Verluste. Wenn man Boeing trotzdem auf Schadenersatz klagt kommt am Ende vielleicht noch ein Gewinn raus.

Trotzdem buche ich schon seit Monaten nicht mehr bei Norwegian, ich denke nicht dass die Airline längerfristig überleben wird.

Die Schlussfolgerung ist falsch. Du vergisst die jährlichen Abschreibungen bei Flugzeugen...
 
Nun, selbst wenn in ein paar Jahren irgendwann Entschädigungen fließen sollten, dürfte das für eine Airline in akuter Bedrängnis viel zu spät sein.
 
Nun, selbst wenn in ein paar Jahren irgendwann Entschädigungen fließen sollten, dürfte das für eine Airline in akuter Bedrängnis viel zu spät sein.
 
Eventuell profitieren sie ja sogar davon. Norwegian legt mit jedem Flug drauf, weniger Flüge bedeuten auch weniger Verluste. Wenn man Boeing trotzdem auf Schadenersatz klagt kommt am Ende vielleicht noch ein Gewinn raus.

Völlig falsch. Nur ein Flugzeug das fliegt, bringt Geld.
Nimm ein Beispiel aus deinem Bereich. selbst wenn dein Auto nur in der Garage steht, kostet es Geld. Garagenmiete oder AfA plus Zinsen plus Tilgung(wenn auch nur kalkulatorisch), Versicherung, Steuer, Wartung, usw.. Am Ende kommen noch besondere Wartungsarbeiten zur Behebung möglicher Standschäden dazu. Bei längerem Stand Batterien, Reifen, Schmier und Hydraulikmittel etc....
Bei Flieger ist das kaum anders, nur etwas größere Dimensionen.
 
Völlig falsch. Nur ein Flugzeug das fliegt, bringt Geld.
Nimm ein Beispiel aus deinem Bereich. selbst wenn dein Auto nur in der Garage steht, kostet es Geld. Garagenmiete oder AfA plus Zinsen plus Tilgung(wenn auch nur kalkulatorisch), Versicherung, Steuer, Wartung, usw.. Am Ende kommen noch besondere Wartungsarbeiten zur Behebung möglicher Standschäden dazu. Bei längerem Stand Batterien, Reifen, Schmier und Hydraulikmittel etc....
Bei Flieger ist das kaum anders, nur etwas größere Dimensionen.
Scheinbar hatte ich mich unklar ausgedrückt. Klar kostet ein Flieger am Boden Geld und er bringt keines. Der Springende Punkt ist allerdings, was man von Boeing als Kompensation bekommt.
 
Haben die Fluggesellschaften für so etwas keine Versicherer? Die Munich RE hat die beiden Schadensfälle von Boeing für ca. 100-120 Milionen in den Büchern.
 
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