The missing pieces - Nova Scotia und New Brunswick 2026

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shauri

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11.05.2014
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Der lange Weg nach Moncton
Nach einer erholsamen Nacht erwachen wir zum Ende eines wunderbaren Sonnenaufgangs über dem Flughafen von Halifax.

Wir packen unsere Sachen und gehen ins benachbarte Parkhaus unseren Mietwagen abholen. Leider lag mein "Jeep Wrangler"-Bauchgefühl dieses Mal daneben, und wir bekommen einen absolut unerwarteten VW Tiguan. Wir reisen neuerdings also nach Kanada, um ein deutsches Auto zu fahren. Immerhin ist die Ausstattung gut, und er ist trotz der 22.000 km auf der Uhr sehr gepflegt. Noch nicht ahnend, wie das Auto am Ende des Tages aussehen wird, machen wir mal schnell ein Foto auf dem Parkplatz von Tim Hortons für die Daheimgebliebenen. Es wird wohl das einzig saubere Mietwagenfoto sein.

Danach gibt es endlich auch Frühstück.

Außerdem habe ich Glück, und es gibt auch zumindest auch die "Kanada"-Becher aus der neuen Sammel-Serie.
Merchandising. Die Kinder lieben es.

Eine Packung Timbits für unterwegs darf natürlich auch nicht fehlen.
Wir haben uns entschieden, statt des direkten Wegs nach Moncton einmal um die komplette Landzunge zu fahren. Unterwegs habe ich ein paar Strände und Leuchttürme ausgesucht. Anhand der Straßenschilder stellen wir fest, dass wir uns im "Cliffs of Fundy Geopark" befinden. Das war mir bei meinen Recherchen überhaupt nicht aufgefallen. Leider ist das kleine Besucherzentrum auch schon mangels Finanzierung "closed for the season". Dort hätte man uns vielleicht von ein paar erfolglosen Abzweigungen abhalten können, aber irgendwie hat es auch so Spaß gemacht.
Erster "richtiger" Halt ist der Five Islands Provincial Park. Hier haben wir zum ersten Mal Kontakt zu Meer und einem Strand.




Der einzelne Felsen hinten im Bild ist der "Two Hour Rock", den schauen wir uns jetzt noch vom Aussichtspunkt oberhalb an. Man könnte auch noch etwas weiter laufen, aber wir haben noch einiges an Fahrstrecke vor uns.

Der Blick über "Minas Basin" gefällt uns jedenfalls, insbesondere bei dem Traumwetter (das laut Vorhersage allerdings leider morgen nicht so bleiben soll).





Die nächsten beiden Stops sind leider nicht mehr zugänglich, dafür beschert uns die erfolglose Anfahrt ein bisschen rote Schotterpisten Fahren. Nehme ich immer gern mit.

Die Aussichten sind trotzdem ganz nett.



Die roten Staubwolken hinter uns verheißen nichts gutes für die Sauberkeit unseres Autos. Jetzt fahren wir lange Zeit auf Nebenstrecken um das Minas Basin, Fotos haben wir keine gemacht, obwohl es zum Teil schon sehr buntes Laub gab und auch der Boden immer wieder von herbstlich roten Blaubeerfeldern bedeckt ist. Nächster und letzter Halt ist der Eatonville Day Use Park, wo wir noch einen kleinen Spaziergang machen wollen. Aber erstmal gibt es noch ein paar kurze Stopps mit Meer und Strand.



Dazwischen eine rote Schotterpiste. Ich komme heute voll auf meine Kosten, und der Tiguan macht sich da gar nicht so schlecht und ist inzwischen hintenrum ziemlich rot und staubig.



Auch an diesen schönen Ausblicken mit Strand können wir uns einen kurzen Stopp nicht verkneifen:






 

shauri

Erfahrenes Mitglied
11.05.2014
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Jetzt wird aber noch eine kleine Runde gewandert, auch wenn der Nachmittag weit fortgeschritten ist. Traudel sonnt sich derweil noch ein wenig mit einem kühlen Getränk.

Der zu Beginn etwas steiler bergab führende Schotterweg führt uns bald idyllisch durch Wald und Wiesen zu vier Aussichtspunkten.

Die Pilze hier sind allerdings auch nicht zu verachten.

Das Gestein hier ist vulkanischen Ursprungs und hat beeindruckende Klippen geformt:


Unterhalb des zweiten Aussichtspunkt befand sich in grauer Vorzeit wohl einst ein Hafen, sagt das Schild.

Wir kommen zügig voran, was zum einen an der fortgeschrittenen Uhrzeit, zum anderen an den Stechmücken liegt. Zum Glück sind diese ziemlich groß und langsam, und man kann sie meist erschlagen bevor sie einen stechen. Nur dabei auch noch mit der Kamera zu fotografieren, ist ein wenig ambitioniert.


Wir treffen auf eine kleine aber beeindruckende Schulcht.

Und kurz darauf auf einen sehr phallisch anmutenden Felsen. Er heißt laut Schild "Sea Stack".


Schnell weiter durch die schöne Herbstlandschaft,

bis zum 4. und letzten Aussichtspunkt auf die "Three Sisters". Die Sonne steht relativ ungünstig und ich muss während des Einstellens der Kamera noch Stechmücken von meinen Fingern vertreiben.


Den Rückweg machen wir zügig und ohne Stopps und erreichen gegen 16:30 unser rot bestäubtes Auto.

Nach einem Foto von der abenteuerlichen einspurigen Brücke fahren wir zügig die noch knapp 2,5 Stunden nach Moncton.

Zunächst über rote Pisten, irgendwann über deutlich schlechtere Asphaltstraßen und die letzte Stunde über den Highway zurück in die Zivilisation. Hier haben wir dann auch zum ersten Mal seit heute morgen wieder vernünftigen Handyempfang.



Um 18:30 erreichen wir das "Chateau Moncton" und checken in unser geräumiges Zimmer ein.

Der Ausblick vom Zimmer auf den Fluss ist nicht zu verachten.

Wir machen uns schnell frisch und laufen noch etwa einen Kilometer entlang des "Cocolate Rivers" in die Innenstadt.

Blick zum "Chateau" auf dem Weg zum Abendessen.


Wir kehren im Pump House ein, das uns von unserem Besuch 2018 in bester Erinnerung ist. Es gibt Scotch Ale und IPA

Zwiebelringe in Bierteig, die noch genauso gut sind, wie 2018...

... sowie hervorragendes und reichlich Pulled Pork auf Brioche.

Gefahren sind wir heute in 6 Stunden reiner Fahrzeit 400 km, dazwischen und abends sind wir dazu noch in Summe 10 km gelaufen.
Noch ein bisschen den Blue Jays im Fernsehen zuschauen und dann ins Bett.
 

jaykayham

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14.08.2012
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Wir fliegen dann mit der gelb an der Heckflosse lackierten Boeing 727 Max 8 TF-ICJ mit dem Namen "Kjölur". Diese Hochlandstraße von Nord nach Süd sind wir 2021 schon selbst gefahren, und so freut uns der Name mal wieder sehr.
Wow! Die haben echt noch B727 im Einsatz... :ROFLMAO: Als Hamburger, Glueckwunsch zum Mietwagen!:love:
 
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EDVM96

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02.03.2013
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HAJ
Habe gerade die Roadmap gesehen. Ich schlage euch einen kurzen Zwischenstop in Sackville vor.
Ein Kaff am Trans Canada Highway in New Brunswick, kurz vor Nova Scotia.
Dort gibt es den Waterfowl Park. Mehr oder weniger ein Wetland Boardwalk, jedoch kann man dort bei gutem Wetter ein paar nette Fotos machen:

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shauri

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11.05.2014
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Hopewell Rocks und zwei "Spaziergänge" an der Bay of Fundy
Zugegebenermaßen gewinne ich in diesem Reisebericht wohl keinen Preis für kreative Titel, aber was soll's.
Ebenfalls nicht sonderlich kreativ ist es, den Tag mit einem Hotelfrühstück zu beginnen. Das ist aber für kanadische Verhältnisse gar nicht mal so übel.

Auch das Wetter ist im Gegensatz zur Vorhersage gar nicht mal so übel. Wir genießen noch kurz die Aussicht von der Terasse auf den sich langsam bei beginnender Flut füllenden "Chocolate River".



Danach folgt zumindest für mich ein absolutes Highlight: Der lang ersehnte Stopp in der vor 8 Jahren hier entdecken Bass Pro Shops Outdoor World.

Der Shop hält genau das, was er verspricht, und verkauft alles, wirklich alles für Outdoor und Jagd. Wenn es sein muss, kann man sich sogar das passende Boot zum Angeln hier mitnehmen.
Der Eingangsbereich strotzt nur so vor ausgestopften Elchen, kein Wunder, dass man draußen keine mehr sieht.

Ab hier muss man seine mitgebrachten Wafen und Bögen einchecken, gut dass ich meinen zu Hause gelassen habe.

Auch ein gigantisches Aquarium darf hier nicht fehlen.

Die Auswahl an Jagdbögen ist beachtlich.

Im nächsten Regalbereich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich wissen wollte, wie viele verschiedene Rotwild-Pheromone, Urinfläschchen und Östrogene es als Lockmittel zu kaufen gibt. Ich verzichte auf den Versuch, so Elche anzulocken.

Letztendlich kaufe ich mir einfach eine Outdoor-Hose, und wir setzen unseren Weg zum Hopewell Rocks Provincial Park fort. An einer Baustellenampel müssen wir eine Weile mit schöner Aussicht warten. Tragisch.

Wir kommen ziemlich pünktlich zur "High Tide" im Park an und entrichten die 21 $ Eintrittsgebühr pro Person. Dafür können wir heute und morgen beliebig oft den Park betreten. Da wir schon vor 8 Jahren bei Ebbe auf dem "Meeresgrund" spazieren waren,

beschränke ich mich heute auf Fotos bei Flut. Diese sind mir nämlich 2018 nicht wirklich gut gelungen. Schauen wir mal, ob es heute besser klappt. An den Diamond Rock kann ich mich nicht erinnern, aber ich fotografiere ihn trotzdem, zusammen mit dem Blick auf die andere Seite der Bucht, wo wir gestern noch unterwegs waren.

Nach und nach klappern wir wieder alle Aussichtspunkte ab. Das Meer ist hier übrigens nicht so dreckig, die Farbe des Wassers kommt von dem hier überall rotbraunen Gestein und Sand, von dem es reichlich mit der Strömung bei Ebbe und Flut mitnimmt.



Wir erreichen die Plattform, von der man bei Ebbe bis auf den Boden hinabsteigen kann. Aktuell kommt man natürlich nur auf Wasserspiegelhöhe. Es ist erfreulich leer im Vergleich zum Sommer 2018. Das Gegenlicht ist allerdings auch dieses Jahr wieder suboptimal.





Die Fotos sind aber definitiv besser als dieses von 2018.

Die Flut ist augenscheinlich ähnlich hoch, die Erosion in den letzten 8 Jahren nicht allzuweit fortgeschritten.

Aber Hauptsache nochmal 21 € pro Person für bessere Fotos gezahlt. Das war es wert.




Wir spazieren noch ein bisschen weiter durch den Park. Nur wenige hundert Meter weiter ist die Küste komplett flach und keine Felsen mehr zu sehen.





Im Besucherzentrum haben wir noch Glück mit einer Elchsichtung, ich mache Fotos für's Familienalbum.



Im Souvenir-Shop finden wir leider auch bei diesem Besuch keine Shirts, die uns gefallen.
 
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shauri

Erfahrenes Mitglied
11.05.2014
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Als nächstes steht eine kleine Wanderung zu den Crooked Creek Falls an. Laut Alltrails moderat, 1,3 km lang mit 77 Höhenmetern Abstieg zum Wasserfall. Klingt einfach, denken wir uns noch, während wir den Blick vom Aussichtspunkt am Parkplatz über den sich langsam bunt färbenden Caledonian Gorge schweifen lassen.

Der Weg soll steil und nicht ganz eindeutig sein, aber nach dem, was wir letztes Jahr in Norwegen so gelaufen sind, kann es nicht so schlimm sein, denken wir uns.
Die 77 Höhenmeter gehen dann doch ziemlich steil auf etwa 300 m Streckenlänge durch den Wald nach unten. Immerhin liegen genug Wurzeln und Steine herum, die man als Stufen benutzen kann. Wir legen also eine Trainingseinheit für die Beine ein. Die Fotos sind immer von unten nach oben fotografiert. Müssen wir ja schließlich nachher auch nochmal hoch.





Die Schlucht mit kleinem Wasserfall im bunten Herbstlaub ist aber wirklich sehenswert.









Auch der grüne Pool unterhalb ist schön. Wir bewundern die Landschaft gebührend, bevor wir uns wieder an den steilen Aufstieg machen.

Dieser fällt uns wie immer leichter als der Abstieg. Am Auto gibt es zuerst mal einen ordentlichen Schluck Wasser und die restlichen Timbits. Zur Entspannung wollen wir noch den 4 km langen und flachen Two Rivers Nature Trail laufen. Inzwischen geht es schon wieder auf Ebbe zu, und man kann auch auf Meereshöhe laufen. Zunächst müssen wir allerdings den Trailhead finden. Nachdem wir zweimal vorbeigefahren sind, entdeckt der Gatte unmittelbar neben einem zum Verkauf stehenden Haus eine kleine Schotterfläche mit einem roten Schild "Parking" genau an der Stelle, an der der Trailhead sein soll. Wir parken das Auto, und tatsächlich geht hier ein idyllischer Weg in den Wald hinein.

Schon bald queren wir einen kleinen Damm mit schöner Aussicht auf das sich zurückziehende Wasser in einer Bucht. Unser Weg soll uns um die gegenüberliegende Halbinsel führen.

Auf der Halbinsel halten wir uns links (der rechte Weg, auf dem der Rundweg zurückführen soll, sieht sehr zugewachsen aus, aber 2-3 km kann man auch immer umdrehen und zurücklaufen, falls der Rundeweg nicht mehr komplett zugänglich ist) und der Weg führt uns zunächst wieder ein Stück durch den Wald bis zur gegenüberliegenden Seite der Halbinsel.



Am Ende des Waldwegs treffen wir auf einen durchaus schönen Strand mit vielen Felsen und viel Ebbe.



Wir folgen den Fußspuren, die dem Weg auf der Karte entsprechen, am Strand entlang.

Teilweise muss man auch durch die Felsen klettern, sonst wäre es ja auch zu einfach. Als Motiv taugen die Felsen noch dazu.







Wir folgen weiter dem Strand und finden es jetzt nicht so tragisch, dass wir dieses Mal hier statt bei den Hopewell Rocks bei Ebbe herumlaufen.



Irgendwann treffen wir auf Treibholz, das den Weg etwas versperrt, sich aber überklettern lässt.

Danach wird der Weg allerdings komplett felsig, und es sieht so aus, als würde er für die restliche Strecke um die Landzunge so bleiben. Das müssen wir uns nun heute nicht mehr unbedingt antun, zumal es inzwischen auch etwas mehr nach Regen aussieht und wir nicht unbedingt auf nassen Felsen rumklettern wollen. Das könnte auch den zugewachsenen Weg am anderen Ende der Runde erklären.

Wir laufen also den selben Weg zurück und wundern uns, wieso mitten im Wald fernab jeder Straße ein verfallener Bus steht. Noch mehr wundern wir uns, dass uns dieser nicht auf dem Hinweg schon aufgefallen ist.

Einen letzte Stopp haben wir noch auf unserer Liste: Wir fahren hoch zum Fundy's Cap Enrage. Der Aussichtspunkt ist zwar geschlossen, aber die Straße und die Ausblicke sind trotzdem toll.



Jetzt sind wir hungrig, und daher machen wir heute einen frühen Abendessens-Stopp im Alma Lobster Shop. Der Gatte gönnt sich einen 2-Pfund Hummer und ich mir eine sehr reichhaltige Seafood Chowder und eine Lobster Roll. Cole Slaw und Süßkartoffelfritten werden geteilt.

Satt und müde fahren wir jetzt noch 30 Minuten zu unserer Unterkunft für die nächsten drei Nächte, ins Amsterdam Inn and Suites in Sussex. Die Lage bietet sich als Ausgangspunkt für ein paar Wanderungen an. Offenbar auch für Jagdausflüge, die Trucks und Geländefahrzeuge vorm Hotel lassen auf solche schließen.

Vor Ankunft ist uns aber noch ein prächtiger Sonnenuntergang während der Fahrt vergönnt.





Nach Ankunft im Zimmer machen wir es uns den restlichen Abend mit Blog Schreiben und Eishockey im Fernsehen gemütlich.
 

SteffenS

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01.04.2011
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Wie schön zu lesen. Ich bin am Samstag aus der Ecke (leider) wieder zurück gekommen. Viel Spaß dort und ich freue mich, einige Dinge schon jetzt wiederzuerkennen.
 
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shauri

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Wandern im Fundy-Nationalpark - Mooshorn and Laverty Falls Trail
Wir frühstücken erstmal kräftig, schließlich wollen wir heute wandern. Auch hier ist das im Zimmerpreis inkludierte Hotelfrühstück völlig ok.



Wir wollen zunächst die Kombo aus Moosehorn Trail (Spoiler: ohne Moose und ohne Horn) und Laverty Falls Trail wandern. Es sind etwa 8 km und 260 Höhenmeter. Es wird empfohlen, mit dem Moosehorn Trail zu beginnen, da dieser anspruchsvoller sein soll, und so machen wir das auch.
Wir begegnen sogar relativ zu Beginn des Trails Wildlife im weitesten Sinne: Es scheint ein Hornissennest zu sein, zum Glück sind alle ausgeflogen oder in Winterruhe.

Der Weg führt noch idyllisch und relativ flach durch den Wald.

Am Wegrand bewegt sich etwas: ein Frosch. Noch mehr Wildlife.



Der Weg führt im Vergleich zu gestern geradezu entspannt bergab.

Schon während unseres Abstiegs erreichen wir einen ersten, gar nicht mal so kleinen Wasserfall.



Die Wanderung gefällt uns jetzt schon sehr gut.

Nach zwei Kilometern Abstieg, auf dem man zwar schauen muss, wo man hintritt, der aber kein Vergleich zu dem Steilhang gestern ist,

... erreichen wir das felsige Flussbett mit wunderschönem Herbstlaub.



Der Abstieg wurde als der anstrengenste Teil der Wanderung beschrieben. Jetzt geht es allerdings - teils mit viel Kletterei über Felsen - entlang des Flusses. Auch kleinere Gewässer wollen hier ab und an gequert werden.

Die Farben sind heute wunderbar, der Weg führt hier übrigens über die Felsen zwischen den Herbstfarben.



Man beachte die Wegmarkierungen an den Bäumen, ja wir gehen hier wirklich lang.







Wir nähern uns jetzt dem nächsten kleinen Wasserfall.

Da wir ja sowieso gerade am Klettern sind, können wir da auch noch hinklettern und gucken.







Zwischenzeitlich verlassen wir mal für ein Stückchen die Felsen am Fluss und klettern durch den Wald. Der Weg ist aber immer gut markiert.

Uns gefällt es hier sehr gut, sowohl die Wanderung, als auch der Fluß mit den Felsen und Herbstfarben.


 

shauri

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11.05.2014
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Hier fließt der Fluss durch eine kleine Schlucht, und auch hier ist wieder ein Wasserfall. Wir versuchen, uns zu nähern.



Der Weg macht es spannend und noch einen kleinen Umweg durch den Wald.

Dann erreichen wir endlich den Wasserfall. Ich suche mir eine sichere Position für Fotos.





Der Gatte dokumentiert es.

Unterhalb des Wasserfalls fließt der Fluss friedlich vor sich hin, da sind wir vorhin ja schon entlanggewandert.

Auf einem unserer Abstecher in den Wald kommen wir an sehr grünen Flechten vorbei.

Hier haben wir auch nochmal einen schönen Blick auf den Wasserfall von oben.

Wir zweigen jetzt auf den Trail in Richtung Laverty Falls ab. Es geht flach und einfach entlang des Flusses durch eine Sumpflandschaft. Damit es nicht langweilig wird, ist hier ab und an ziemlich matschig.

Entschädigt werden wir zwischenzeitlich durch buntes Laub.









Der Biber war hier fleißig und hat einen ordentlichen Damm gebaut. Zu Gesicht bekommen wir ihn natürlich nciht.

Der Weg ist weiterhin einfach und entspannt, wenn man nicht gerade über irgendwelche Schlammlöcher navigieren muss.

Das Wasser wird wieder etwas wilder, wir nähern uns den Laverty Falls.



Vorher wird zur Abwechslung mal wieder ein kleiner Bach gequert.

Dann kommen die Laverty Falls in Sicht. Schön, mit den Farben und dem dunklen Gestein.





Auch hier kann man noch ein bisschen näher ran klettern und die Laverty Falls von oben bewundern. Haben wir ja inzwischen Übung drin.



Ich sag Euch mal Hallo aus einem Wasserloch im Fels.



Das war wirklich toll hier am Fluss. Jetzt müssen wir nochmal die 250 Höhenmeter hoch, die wir am Anfang runtergelaufen sind. Dieser Teil des Trails ist aber wesentlich einfacher und steigt einfach flach und stetig an. Man kann hier auch einfach hin und zurück zu den Laverty Falls laufen, was viele Kanadier aller Altersstufen am Sonntag Nachmittag nutzen. Dennoch ist es nicht überfüllt, aber schon mehr los als auf der restlichen Wanderung, wo wir nur noch drei weiteren Paaren begegnet sind.

Zurück am Auto gibt es erstmal ein paar Hände voll Nüsse und Trockenobst sowie ordentlich Wasser. Wir hatten zwar Proviant mit, aber waren bis auf den Konsum je eines Apfels zu sehr mit Klettern beschäftigt.
Hin- und Rückfahrt zum Parkplatz hatten auch wieder Spaßfaktor mit Schotterpiste und buntem Laub.

Vor der nächsten Wanderung fahren wir noch kurz zum Aussichtspunkt mit dem vielsagenden Namen "Belvedere Butland Lookout". Die Aussicht ist nett, ansonsten ist es aufgrund der mal wieder klischeehaft unangenehm lauten Chinesischen Reisegruppe eher ungemütlich. Wir flüchten zur nächsten Wanderung. Diese folgt dann im nächsten Teil.