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globetrotter11

Erfahrenes Mitglied
07.10.2015
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Meldungen für die 11. Kalenderwoche:


Außerordentliche Krisenherde weltweit:

Überschattet wird das aktuelle Weltgeschehen vom Krieg in der Ukraine – bei der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin befohlenen Militärinvasion in dem osteuropäischen Land wurden in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Menschen verletzt oder getötet. Millionen von Ukrainern befinden sich außerdem auf der Flucht. Friedensverhandlungen zwischen den beiden Staaten brachten bislang keine Ergebnisse, eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht.



Präsidentschaftswahlen in Turkmenistan:

Am morgigen Samstag finden in Turkmenistan Präsidentschaftswahlen statt. Bereits im Vorfeld der Wahlen sowie nach Verkündigung der offiziellen Ergebnisse sind Demonstrationen möglich. Es ist daher mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen.


Pro-russische Proteste in Serbien:

Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine kommt es am Sonntag, den 13.03., in der serbischen Hauptstadt Belgrad zu einer Demonstration zur Unterstützung der russischen Invasion. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind nicht auszuschließen.


Kongresswahlen in Kolumbien:

Ebenfalls morgen finden in Kolumbien Kongresswahlen statt. Das deutsche Auswärtige Amt warnt davor, dass zu dieser Zeit die Gefahr von Anschlägen bewaffneter Gruppen und das Risiko von Attacken auf Sicherheitskräfte erhöht ist. Spontane Proteste und gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. Die örtlichen Behörden verschärfen dementsprechend die Sicherheitsmaßnahmen.


Tag der Stille auf Bali:

Am Montag, den 14.03., wird auf der indonesischen Ferieninsel Bali Nyepi gefeiert, der Tag der Stille. Zu diesem Anlass bleiben die meisten Bewohner zu Hause, der internationale Ngurah Rai International Airport ist den ganzen Tag geschlossen. Die Einhaltung des Ausgangsbeschränkungen wird auch von Reisenden erwartet.


Generalstreik in Frankreich:

Für Donnerstag, den 17.03. haben verschiedene Gewerkschaften in Frankreich zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Sollte der Arbeitskampf wie geplant stattfinden, ist mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben, Verkehrsbehinderungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Auch gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

Quelle: A3M
 

globetrotter11

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07.10.2015
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Meldungen für diese Woche:


Pakistan feiert Tag der Republik


Am Mittwoch, den 23. März, begehen die Menschen in Pakistan den Nationalfeiertag des Landes, den Tag der Republik. Im Zuge dessen ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Ausserdem besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Anschläge.


Bahnstreik in Italien

Für Donnerstag, den 24. März, ist in Italien ein landesweiter Streik im Bahnverkehr angekündigt. Sollte der Arbeitskampf wie geplant stattfinden, ist mit erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr zu rechnen, Verspätungen und Zugausfälle sind zu erwarten. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Behinderungen kommen.

Quelle: A3M
 

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07.10.2015
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Meldungen für diese Woche:


Chile gedenkt ermordeten Studenten
Am Dienstag, den 29. März, begehen die Menschen in Chile den ‘Dia del joven combatiente’ – den Tag des jungen Kriegers. Zu diesem Anlass gedenken vor allem chilenische Jugendliche der Ermordung der Studenten Rafael und Eduardo Vergara Toledo durch das Pinochet-Regime am 29. März 1985. Es ist mit Demonstrationen und gewaltsamen Zwischenfällen sowie mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich.



Gründung der NPA jährt sich auf den Philippinen
Ebenfalls am Dienstag jährt sich auf den Philippinen der Tag der Gründung der ‘Neuen Volksarmee’, kurz NPA. Die Guerrillagruppierung hat in der Vergangenheit während des Jahrestages häufiger Anschläge und Angriffe gegen Regierungs- und Militäreinrichtungen durchgeführt. Auch in diesem Jahr ist daher erhöhte Vorsicht geboten.


Quelle: A3M
 

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07.10.2015
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Meldungen für den Monat April:



Wahlen und Abstimmungen:

Ungarn
, 3. April: Parlamentswahlen. Vor und während der Abstimmung sind Demonstrationen möglich.


Serbien, 3. April: Parlamentswahlen. Demonstrationen und Spannungen in den serbisch geprägten Regionen auf dem Balkan möglich. Nach den umstrittenen Wahlen von 2020 hat Präsident Aleksander Vucic eine vorgezogene Parlamentswahl ausgerufen.


Gambia, 9. April: Parlamentswahlen. Vor und nach Veröffentlichung der Wahlergebnisse ist mit Demonstrationen zu rechnen.


Frankreich, 10. April bis 24. April: Präsidentschaftswahl. Die erste Runde der Wahlen ist für den 10. April angesetzt, die Stichwahl zwischen den beiden Spitzenkandidaten wird für den 24. April erwartet. Während der Wahlen werden erhebliche Proteste und politische Kundgebungen in städtischen Zentren (Paris, Lyon, Marseille, Nantes, Nice, Strasbourg) erwartet.


Slowenien, 24. April: Parlamentswahlen.




Jahrestage und Feiertage (mit Potenzial für Störungen):

Weißrussland, 2. April: Einheit des russischen und des belarussischen Volkes - Weißrussland. Es besteht die Möglichkeit von Versammlungen, die die Vereinigung von Russland und Belarus fordern.


Naher und Mittlerer Osten, Afrika, Zentralasien, Südostasien, 2. April bis 1. Mai: Ramadan. Je nach Land bestehen mögliche Störungen im Geschäftsbetrieb und verkürzte oder veränderte Öffnungszeiten. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko von Verkehrsunfällen, Gelegenheitsdelikten und Anschlägen islamistischer Extremistengruppen während dieser Zeit.


Kirgisistan, 7. April: Jahrestag des Aufstandes von 2010. An diesem Tag, der an den Sturz von Präsident Kurmanbek Bakijew im Jahr 2010 erinnert, sind Demonstrationen möglich.


Polen, 9. April bis 10. April: Gedenken an den Flugzeugabsturz von Smolensk 2010. In der Regel finden an diesem Tag Demonstrationen vor dem Präsidentenpalast in der Hauptstadt Warschau statt.


Georgien, 9. April: Tag der nationalen Einheit. Der Tag erinnert an eine antisowjetische Demonstration im Jahr 1989, bei der 21 Menschen getötet wurden.


Myanmar, 9. April bis 17. April: Thingyan-Festival. Dieser jährliche Feiertag feiert Myanmars traditionelles Neujahrsfest.


Philippinen, 10. April bis 17. April: Karwoche. Rechnen Sie während der Karwoche mit Verkehrs- und Geschäftsunterbrechungen. Der Feiertag dauert von Gründonnerstag, 14. April, bis Ostersonntag, 17. April.


Vietnam, 10. April: Fest der Hùng-Könige. Fällt der Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird der folgende Montag zum Feiertag erklärt.


Thailand, 13. April bis 15. April: Songkran-Festival. Mit diesem jährlichen Feiertag wird das traditionelle thailändische Neujahrsfest gefeiert.


Kambodscha, 14. April bis 16. April: Khmer-Neujahr.


Brasilien, 17. April: Jahrestag der Ermordung der landlosen Demonstranten. Es ist mit landesweiten Kundgebungen und Landbesetzungen zu rechnen, wenn Landaktivistengruppen unter der Leitung der Bewegung der Landlosen Arbeiter der Ermordung von 19 landlosen Demonstranten durch die Polizei in Eldorado de Carajás (Bundesstaat Pará) im Jahr 1996 gedenken.


Ägypten, Albanien, Belarus, Bosnien & Herzegowina, Bulgarien, Georgien, Griechenland, Kosovo, Libanon, Moldawien, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Russland, Serbien, Sudan, Syrien, Ukraine, 22. April bis 24. April: Orthodoxes Osterwochenende. Das Ausmaß der Feierlichkeiten ist von Land zu Land unterschiedlich sein. Abhängig von den bestehenden Einschränkungen werden die Behörden zusätzliches Sicherheitspersonal in den größeren Stadtzentren einsetzen, um nicht genehmigte Versammlungen zu verhindern. Minimieren Sie die Zeit, die Sie in der Nähe von potenziellen Zielen für Kriminelle oder militante Gruppen verbringen. Dazu können überfüllte öffentliche Plätze und religiöse Gebäude gehören.


USA, 19. April: Patriot's Day. Der Patriot's Day ist ein staatlicher Feiertag im Bundesstaat Massachusetts, zu dem auch Boston gehört. An diesem Tag findet der jährliche Boston-Marathon statt.


Algerien, 20. April: Jahrestag des Berberfrühlings. Gedenken an den Aufstand der ethnischen Berber im Jahr 1980, die eine größere kulturelle Anerkennung forderten; es ist mit erhöhten Spannungen in Tizi Ouzou und der weiteren Region Kabilye zu rechnen, sowie mit möglichen Demonstrationen in Algier.


Quelle: SOS International
 
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07.10.2015
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Meldungen für diese Woche:


Militärputsch im Sudan jährt sich

Am Montag, den 11. April, jährt sich im Sudan der Militärputsch gegen den ehemaligen Präsidenten Umar al-Baschir vor drei Jahren. Im Zuge dessen ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, auch Demonstrationen und gewaltsame Zwischenfälle sind möglich.


Traditionelles Neujahrsfest in Thailand

Ab Mittwoch, den 13. April, findet in Thailand das traditionelle Neujahrsfest Songkran statt. Während der dreitägigen Feierlichkeiten kommt es jedes Jahr zu zehntausenden Verkehrsunfällen mit hunderten Toten, meistens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Es ist daher besonders im Strassenverkehr erhöhte Vorsicht geboten.


Quelle: A3M
 

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07.10.2015
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Portugal: Streik an den Flughäfen über Ostern geplant...


Der Portugal-Streik wurde abgesagt!

 

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07.10.2015
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Meldungen für diese Woche:


Boston-Marathon

Am Montag, den 18. April 2022, findet der bekannte Boston-Marathon in der nordamerikanischen Metropole statt. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, die unter Umständen zu lokalen Verkehrseinschränkungen führen können.


Präsidentschaftswahlen in Osttimor

Am Dienstag, den 19. April 2022, wählen die Menschen in Osttimor einen neuen Präsidenten. Speziell nach Verkündung der offiziellen Ergebnisse sind Proteste möglich, daher ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und örtlichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.


Generalstreik in Italien

Für Freitag, den 22. April 2022, ist in Italien ein landesweiter Generalstreik angekündigt. Sollte der Arbeitskampf wie geplant von statten gehen, ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben, Verkehrsbehinderungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Auch gewaltsame Zusammenstösse zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.


Anhaltende Proteste gegen Militärputsch im Sudan

Die seit Monaten immer wieder aufflackernden Proteste in Folge des Militärputschs im Sudan dauern weiter an. Erst am Dienstag wurden bei Zusammenstössen in mehreren Städten des Landes zahlreiche Menschen verletzt, Demonstranten errichteten Strassenblockaden und zündeten Autoreifen an. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht.


Quelle: A3M
 

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07.10.2015
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Meldungen für diese Woche:


Landesweite Demonstrationen in Guatemala
In Guatemala hat das Comité de Desarrollo Campesino, eine Organisation indigener Bauern, für Montag, den 25. April, zu landesweiten Demonstrationen aufgerufen. Die örtlichen Behörden erwarten teils gewaltsame Proteste und Strassenblockaden, insbesondere in der Hauptstadt Guatemala-Stadt, und verschärfen dementsprechend die Sicherheitsmassnahmen.


In Italien streikt der Nahverkehr
Am Donnerstag, den 28. April, kommt es in Italien aller Voraussicht nach zu einem landesweiten Streik im Nahverkehr. Sollte der Arbeitskampf wie geplant und mit hoher Beteiligung stattfinden, ist mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten sind aus organisatorischen Gründen Behinderungen möglich.

Quelle: A3M
 
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07.10.2015
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In Polen streiken die Fluglotsen der zivilen Flugsicherung Pansa. Die Verhandlungen laufen seit mehreren Wochen. Eurocontrol warnt vor tausenden streikbedingten Flugausfällen.

Beitrag automatisch zusammengeführt:

In Griechenland wurde für den 1. Mai ein Streik der Fähren angekündigt


Der Streik findet statt!

Am 1. Mai, dem „Maifeiertag“, werden die Schiffe in den griechischen Häfen vor Anker bleiben. Hintergrund ist ein 24-stündiger Streik der Seemannsgewerkschaft PNO.

 

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07.10.2015
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Die Wahrscheinlichkeit eines Fluglotsenstreiks in Polen nimmt zu:

 

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07.10.2015
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Die Gewerkschaft der polnischen Fluglotsen und die zivile Flugsicherung Pansa haben sich in ihrem Tarifkonflikt geeinigt und damit den drohenden Streik abgewendet.

 

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07.10.2015
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Dafür wollen die Eisenbahner in Italien streiken:

Landesweiter Bahnstreik in Italien

Sämtliche Mitarbeiter im Bahnverkehr des Landes wollen von Donnerstag, den 05. Mai, bis Freitag, den 06. Mai, ihre Arbeit niederliegen. Im Falle von Streikmassnahmen ist mit flächendeckenden Zugausfällen und erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr zu rechnen.

Quelle: A3M
 

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07.10.2015
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Meldungen für den Monat Mai 2022:


Wahlen und Abstimmungen


Australien
, 21. Mai, Parlamentswahlen


Hongkong, 8. Mai, Wahlen zum Chief Executive: Es ist mit einer verstärkten Sicherheitspräsenz zu rechnen. Kleine Versammlungen sind möglich, werden aber wahrscheinlich schnell aufgelöst.


Nordirland, 5. Mai, Parlamentswahlen: Die Wähler entscheiden über eine obligatorische Koalition der dezentralisierten nordirischen Regierung. Rund um den Wahltermin sind Proteste zu erwarten.


Philippinen, 9. Mai, Nationale Wahlen


Schweiz, 15. Mai, Referendum über Grenzkontrollen: Abstimmung über den Beitrag zur Grenzschutzagentur der Europäischen Union (EU), Frontex.




Jahrestage und Feiertage mit Potenzial für Störungen


Weltweit
, 1. Mai, Maifeiertag: Es ist mit Studenten- und Arbeiterdemonstrationen zu rechnen. Fällt der Feiertag auf einen Ruhetag, kann er am nächsten Arbeitstag begangen werden.


Taiwan, 1. Mai, Streik der Eisenbahnarbeiter: Ein geplanter Streik von mehr als 12.000 Eisenbahnern wird voraussichtlich zu erheblichen Störungen des Bahnverkehrs auf den westlichen Strecken führen. Der gesamte Verkehr auf den östlichen Strecken wird eingestellt.


Muslimische Länder, 1. Mai, Zuckerfest: Ende des Ramadan


Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, 9. Mai, Tag des Sieges: Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Reisende sollten mit Reiseunterbrechungen rechnen und Versammlungen meiden.


Israel, 28. und 29. Mai Yom Yerushalayim (Jerusalem-Tag): Nationaler Feiertag, der mit offiziellen Zeremonien begangen wird. Die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern können an diesem Tag zunehmen, insbesondere in der Altstadt von Jerusalem.


Kamerun, 20. Mai, Tag der nationalen Einheit: Reisende, die sich am 20. Mai in der Hauptstadt Yaounde und anderen städtischen Zentren aufhalten, sollten sich auf erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und örtliche Störungen während der Feierlichkeiten zum Tag der nationalen Einheit einstellen.


Mauretanien, 9. bis 14. Mai, Landesweiter Streik der Lehrer: Während des Streiks der Lehrergewerkschaften sind Proteste zu erwarten. Frühere Demonstrationen wurden von den Behörden untersagt.


Nepal, 13. Mai, Kommunalwahlen: Wahlkampfkundgebungen und erhöhte Sicherheitsvorkehrungen können zu lokalen Beeinträchtigungen führen.


Palästinensische Autonomiegebiete und Israel, 15. Mai, Nakba-Tag: Der Tag der Katastrophe wird von Palästinensern und arabischen Israelis begangen. Er erinnert an die Vertreibung, die vor und nach der israelischen Unabhängigkeitserklärung 1948 stattfand. Proteste und damit verbundene Unruhen sind möglich.


Paraguay, 15. Mai, Unabhängigkeitstag


Sri Lanka,18. Mai, Tag des Sieges: Am Mullivaikkal-Tag gedenken die örtlichen Tamilen der Mitglieder ihrer Gemeinschaft, die in den letzten Jahren des Bürgerkriegs von 1983 bis 2009 ums Leben kamen. Die Regierung begeht am selben Tag den Tag des Sieges und veranstaltet in der Regel Militärparaden und andere Feierlichkeiten. Rund um dieses Datum besteht die Gefahr von Protesten und militanten Angriffen.


Thailand, 19. Mai, Jahrestag der Niederschlagung der Rothemden: An der Ratchaprasong-Kreuzung in der thailändischen Hauptstadt Bangkok wird es voraussichtlich zu Demonstrationen kommen, um den Jahrestag des harten Vorgehens der Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten der United Front for Democracy against Dictatorship zu begehen.


Vietnam, 12. bis 23. Mai, Südostasiatische Spiele: Teilnehmer aus elf südostasiatischen Ländern werden an den alle zwei Jahre stattfindenden SEA-Spielen teilnehmen. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und damit verbundenen Reisebehinderungen in der Hauptstadt Hanoi und ihrer Umgebung ist zu rechnen.



Änderungen der International SOS Risk Map


Äthiopien
: Das Sicherheitsrisiko in Äthiopien wurde aufgrund der zunehmenden Unsicherheit durch häufige Angriffe von Rebellen, anhaltende Proteste, Gewalt zwischen den Gemeinschaften und die Risiken durch den Konflikt zwischen der Tigray People's Liberation Front (TPLF) und der Bundesregierung von Medium auf High angehoben. Dies betrifft die meisten Bundesstaaten und die Gebiete im Umkreis von 30 Kilometer um die Grenzen zu Kenia, Somalia und Südsudan. Der Bundesstaat Tigray wurde aufgrund der erhöhten Unsicherheit und der logistischen Störungen durch den Konflikt mit der TPLF von einem hohen auf ein extremes Sicherheitsrisiko heraufgestuft. Das Sicherheitsrisiko in der Region Somalia wurde aufgrund der erhöhten Stabilität von Hoch auf Mittel herabgestuft.


Fidschi: Das Sicherheitsrisiko des Landes wurde von Mittel auf Niedrig herabgestuft. Die Häufigkeit und das Ausmaß sozialer Unruhen haben in den letzten Jahren abgenommen, da die Gesetze für Proteste strenger geworden sind. Die Proteste, zu denen es regelmäßig kommt, bleiben weitgehend gewaltfrei.



Die Angaben über bevorstehende Ereignisse in der Welt stammen vom medizinischen und Sicherheitsspezialisten International SOS
 
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07.10.2015
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Anhaltende Extremhitze auf dem Indischen Subkontinent

In Teilen Indiens und Pakistans herrscht weiterhin extreme Hitze mit Werten zu 50 Grad. Zudem kommt es in den betroffenen Gebieten zu Stromausfällen aufgrund von Klima-Anlagen, die aktuell auf Hochtouren laufen. Ein weiteres Problem: Oftmals sind Brunnen mit elektrischen Pumpen für die Wasserversorgung zuständig. Wenn es keinen Strom aufgrund von Hitze gibt, fehlt Wasser, was wiederum die Gefahr sozialer Unruhen erhöht.


Sandstürme im Irak

Sandstürme haben in den vergangenen Tagen für weitreichende Folgen im Irak gesorgt. Mindestens eine Person kam dadurch in Bagdad ums Leben. Mehr als 5000 Personen wurden in unterschiedlichen Teilen des Landes zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Sie klagen vor allem über Beschwerden der Atemwege.


Erneut Anschlag in Israel

Am vergangenen Donnerstag wurden bei einem bewaffneten Angriff in der Kleinstadt El’ad im Zentrum von Israel mindestens drei Personen getötet. Mindestens zwei weitere Personen wurden verletzt. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Während Festnahmen von Terrorverdächtigen kann es zu bewaffneten Zusammenstössen kommen. Reisende sollten besondere Vorsicht walten lassen, Operationen von Sicherheitskräften weiträumig meiden und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.


Erdbeben in Pakistan

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat sich im Südwesten Pakistans ein Erdbeben der Magnitude 5,2 ereignet. Erdbeben dieser Stärke können Schäden an Gebäuden und an der Infrastruktur verursachen. Behörden ordnen nach einem Beben aus Sicherheitsgründen zudem gelegentlich an, die Start- und Landebahnen an Flughäfen, das Schienennetz und die Strassen auf eventuelle Schäden zu überprüfen. Dadurch kann es zu temporären Einschränkungen im Transport- und Verkehrsbereich kommen.


Quelle: A3M

Präsidentschafts- und Parlamentswahlen auf den Philippinen

Am Dienstag finden auf den Philippinen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse sind Demonstrationen möglich. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, vor allem am Wahltag und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse. Reisende sollten Demonstrationen und Wahlkampfveranstaltungen grundsätzlich meiden sowie Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.
 
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07.10.2015
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Generalstreik in Italien

Am Freitag, den 20. Mai, kommt es in Italien aller Voraussicht nach zu einem landesweiten Generalstreik. Hintergrund ist die drohende Kriegswirtschaft aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine. Sollte der Streik wie geplant stattfinden, ist mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben und Verkehrsbehinderungen zu rechnen.


Quelle: A3M
 

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07.10.2015
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Unabhängigkeitstag in Eritrea

Am Dienstag, den 24.05., wird in Eritrea der Unabhängigkeitstag begangen. Zu diesem Anlass ist aufgrund möglicher Demonstrationen und gewaltsamer Zwischenfälle mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen.


Staatstrauer in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Nach dem Tod des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Chalifa bin Sajid, befindet sich das Land auf der arabischen Halbinsel bis zum 22.06. offiziell in einer Trauerperiode. Reisende sind angehalten, sich während dieser Zeit angemessen und respektvoll zu verhalten.

Quelle: A3M
 
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07.10.2015
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Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung von Biafra in Nigeria

Am Montag, den 30. Mai, jährt sich die Unabhängigkeitserklärung von Biafra in Nigeria. Die Republik Biafra war ein Staat, der 1967 unter Federführung der Volksgruppe der Igbo die Unabhängigkeit von Nigeria erklärte. Im Zuge des Biafra-Krieges von 1967 bis 1970 wurde Biafra wieder nach Nigeria eingegliedert. Vor dem Hintergrund des Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung sind insbesondere im Südosten des Landes gewaltsame Proteste und Streiks möglich. Erhöhte Sicherheitsmassnahmen, lokale Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im öffentlichen Leben sind nicht auszuschliessen.


Landesweiter Generalstreik in Belgien

Am Dienstag, den 31. Mai, kommt es in Belgien voraussichtlich zu einem landesweiten Generalstreik von Angestellten im Öffentlichen Dienst. Darüber hinaus haben mehrere belgische Bahngewerkschaften angekündigt, sich an dem Arbeitskampf zu beteiligen. Sollte der Streik wie geplant stattfinden, ist mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben und empfindlichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.


Staatstrauer in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Nach dem Tod des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Chalifa bin Sajid, befindet sich das Land auf der arabischen Halbinsel bis zum 22. Juni offiziell in einer Trauerperiode. Reisende sind angehalten, sich während dieser Zeit angemessen und respektvoll zu verhalten.


Quelle: A3M
 

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07.10.2015
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Meldungen für den Monat Juni 2022:



Jahrestage und Feiertage mit Potenzial für Störungen

Hongkong
, 4. Juni: Mahnwache zum sensiblen Jahrestag. Im Victoria Park im Stadtteil Causeway Bay findet eine Mahnwache bei Kerzenlicht statt, um den Jahrestag der Auflösung der Studentenbewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens in der chinesische Hauptstadt Peking im Jahr 1989 zu begehen. Bei der An- und Abreise der Teilnehmer ist mit Störungen rund um den Veranstaltungsort sowie an den U-Bahn-Stationen Causeway Bay und Tin Hau zu rechnen. Aufgrund des chinesischen Nationalen Sicherheitsgesetzes und der Covid-Bestimmungen kommt es voraussichtlich zu keiner großen Versammlung. Kleinere Versammlungen sind möglich, werden aber von der Polizei schnell und ggf. gewaltsam aufgelöst.


Israel, Palästinensische Autonomiegebiete, 5. Juni: Naksa-Tag. Der Naksa-Tag markiert den Jahrestag der israelischen Besetzung des Westjordanlands, Ostjerusalems und des Gazastreifens im Jahr 1967. Proteste rund um dieses Datum sind wahrscheinlich.


Nigeria, 12. Juni: Tag der Demokratie: An dem Tag, an dem das Militär 1999 die Macht an eine zivile Regierung übergab, wird der Tag der Demokratie mit Veranstaltungen vor allem in der Hauptstadt Abuja gefeiert.


Philippinen, 12. Juni: Unabhängigkeitstag. An diesem Tag im Jahr 1898 erlangten die Philippinen ihre Unabhängigkeit von Spanien.


Russland, 12. Juni: Russland-Tag. An diesem Tag im Jahr 1991 erklärte das russische Parlament formell die Souveränität Russlands gegenüber der Sowjetunion.


Türkei, 1. Juni: Proteste von Frauenrechtsgruppen in Sisli (Istanbul). Frauenrechtsgruppen werden um 10 Uhr vor dem Gerichtsgebäude Caglayan im Bezirk Sisli (Provinz Istanbul) demonstrieren. Es wird erwartet, dass die Veranstaltung gut besucht sein wird und die Sicherheitskräfte könnten die Versammlung gewaltsam auflösen.



Änderungen der International SOS Risk Map

Benin:
International SOS hat die Risikoeinstufung für die Departements Alibori und Atakora von Niedrig auf Mittel erhöht, um unsere jüngste Einschätzung des lokalen Sicherheitsumfelds widerzuspiegeln. In beiden Departements besteht ein höheres Risiko durch soziale und kommunale Zusammenstöße sowie Banditentum. Außerdem wurde das Gebiet mit hohem Risiko auf den Rest der Nationalparks Pendjari (Departement Alibori) und W (Departement Atakora) ausgedehnt. Dies ist die Folge einer Zunahme der Häufigkeit von grenzüberschreitender Militanz und Banditenüberfällen seit Ende 2021. Die Gebiete entlang der Grenze zu Burkina Faso und Niger werden weiterhin ein hohes Reiserisiko aufweisen.

Quelle: SOS International