Roku Kyoto, LXR
Gebucht: King Deluxe Room auf Punkte (580.000 Punkte für 5 ÜN)
Erhalten (mit Confirmable Upgrade Reward): Peak Suite
Benefits: Upgrade (durch Upgrade Reward), Obst als Willkommensgeschenk, Frühstück
Empfang: Check-In hat recht lange gedauert (gut 30 Minuten). Beim Check-In gab es zwei Willkommensgetränke. Das Gepäck wurde ins Zimmer gebracht und der eincheckende Mitarbeiter begleitete uns mit Smalltalk bis ins Zimmer im 4. Stock.
Lage: Im Norden Kyotos in der Nähe vom Ginkakuji. In die Innenstadt und in die Bereiche von Gion, Ninenzaka, Sanenzaka, Kyomizu-Dera, Nishiki Market, etc. ist entweder eine langwierige Busfahrt nötig oder eine Taxifahrt (preislich ca. 35 € einfach). Das Hotel liegt am Fluss Tenjin, ist in einen Wald eingebettet und befindet sich zudem am Fuß eines Berges.
Zimmer: Geräumiges Zimmer, das sich vorallem durch die riesige Onsen-Badewanne auszeichnet, welche sicherlich 800 - 900 Liter fasst. Das Wasser kommt übrigens direkt aus einer Thermalquelle, welche auch den Außenpool (32 - 38 °C) bespeist. Ansonsten handelt es sich im Wesentlichen um eine 1-Bedroomsuite, welche baugleich mit der Roku-Suite ist und sich nur durch die Lage unterscheidet (Peak-Suite mit Blick auf den Berg, Roku-Suite mit Blick auf den Tenjin). Sehr durchdacht ist das Ankleidezimmer, welches vom Eingang und vom Bad erreicht werden kann. Die einzige Toilette liegt auf der anderen Seite des Eingangs und ist nicht mit dem Bad verbunden. Sehr gefallen hat mir die Möglichkeit per Fernseherapp weitere Amenities (Badesalz, Windeln, Duschgel, etc.) zu bestellen oder zu leihen (beispielsweise sind Objekte wie Glätteisen und Nagelknipser leihbar). Ebenso lassen sich über die App hoteleigene Souvenirs kaufen.
Frühstück: Reichlich, durchaus größer als in manchen anderen Hotels mit vielen typischen Speisen. Sehr fischlastig.
Eierspeisen gibt es a la Carte. Ansonsten kann man sich am Buffet Udon oder Soba, Congee oder Reisgerichte nehmen.
Das Eiweißomelett schmeckte mir persönlich deutlich schlechter als beispielsweise im Conrad (keine Ahnung woran das lag).
Bar: In der Bar gibt es eine abendliche Happy Hour mit Preisen von 1.300 ¥ für ausgewählte Getränke. Dazu ein Stück Kuchen und Nüsse. Die Auswahl an Getränken ist recht groß und für reichlich Geld kann man hier auch ein Whiskey-Tasting machen und seinen Status erhöhen.
Dining: In-Room-Dining ist verfügbar, im Restaurant Tenjin kann man nach dem Frühstück ganztägig speisen. Nachmittags gibt es einen Afternoon Tea mit mehreren Gängen (nicht genutzt), im Tenjin kann man entweder a la Carte speisen oder sich in mehreren Gängen (nach Wahl mit Weinbegleitung) bekochen lassen. Das Hotel liegt im sogenannten Shozan Resort. Auf dem Gelände befinden sich weitere Restaurants (chinesisch und japanisch). Dort könnte man theoretisch auch essen, eine Reservierung ist notwendig. Vegetarische Hauptgerichte gibt es in diesen anderen Restaurants nicht.
Spa/Fitness:
Es gibt einen kleinen 24h geöffneten Fitnessraum mit sehr neuen Geräten (und einem Fitness Mirror). Spa-Behandlungen sind möglich, der Thermalpool ist wie gesagt auf 32 - 38 °C beheizt. Am Wochenende muss man einen Poolslot reservieren. Die max. Belastung liegt bei 20 Besuchern gleichzeitig.
Sonstiges: Ein japanischer Garten liegt auf dem Gelände und kann von Hotelgästen kostenfrei besucht werden.
Für Statusgäste ist ein Teil der Minibar inkludiert und wird täglich wieder befüllt. Eine Lounge gibt es nicht, aber im Teehaus (Eingangsbereich des Hotels) kann man rund um die Uhr Tee und Kaffee trinken.
Würde ich das Hotel wieder buchen?: Vermutlich nicht. Das Hotel war lange auf meiner To-Do-Liste und ich bin sehr froh über den Aufenthalt. Das Hotel wurde von mir spontan einen Tag vor Anreise gebucht, da ich ein garantiertes Upgrade nach ganz oben erhalten konnte. Zuvor hatte ich das DT Higashiyama gebucht, welches ich glücklicherweise stornieren konnte und auch letztes Jahr schon besucht hatte. Ich würde beim nächsten Kyototrip eher wieder das DT oder Hilton bevorzugen, da die Lage für Sightseeing eher schlecht ist. Für uns hat es aber gerade perfekt gepasst, da wir mit Kleinkind reisen und uns dann einfach morgens mit dem Taxi herum fahren lassen und nachmittags im Hotel bleiben.
Die Lage ist tatsächlich auch mein einziger Kritikpunkt neben dem Geschmack des Omeletts.