Widerrufsrecht & Meilenkauf

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peter42

Moderator
Teammitglied
09.03.2009
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Mein Punkt bzgl. des Dispos war auch genauso zu verstehen gewesen. Der vom TO gewünschte Sachverhalt, Meilen einzulösen, die er noch garnicht hat, entspräche einem Überziehungskredit auf seinem Meilenkonto. Da er aber keinen Dispositionsrahmen hat, den es ja offensichtlich für Statuskunden gibt, geht das eben nicht und damit basta. Die Umgehung mittels einer Rückgabe gekaufter Meilen auf Grundlage des 14tägigen Widerrufsrechts entspräche dann wiederum der Rückgabe gebrauchter Ware, da die Meilen ja faktisch gebraucht wurden und das Konto nur später durch neue Meilen aufgefüllt würde.

Ich weiss, dass es früher funktionierte, weil ich mehrere Leute kenne, die es gemacht haben. Steht auf bei FT so.
 

THUMB

Erfahrenes Mitglied
03.11.2010
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Die Frage ist nur, wie man so eine Vorgehensweise für sich selber moralisch bewertet

Hierbei scheiden sich offensichtlich die Geister.
Ich sehe es eher pragmatisch:
Es gibt bei diesen Meilenschiebereien Konstellationen, bei denen den anderen Teilnehmern ein zumindest potenzieller Schaden entsteht: bspw. wenn Foristi Meilen vor dem Verfall bewahren wollen und eine flexprämie buchen, nur um sie dann im nächsten Quartal zu stornieren. In dem Fall wird ein Awardplatz blockiert, den andere evtl. buchen würden.
Im hiesigen Fall sehe ich allerdings keinen Schaden. Die von M&M gutgeschriebenen Meilen fehlen nicht an anderer Stelle, da das Programm selbst die 'Notenpresse' bedient.
Solange sich der OP bewusst ist, dass hier ein gewisses Risiko besteht und es kein Anrecht darauf gibt, dass M&M sich wohlwollend gibt, sehe ich persönlich das Ganze gelassen.