ANZEIGE

Mit weniger Flugbegleitern durch den Sommer

In einem Unternehmen, in dem der Krankenstand zu hoch ist, geht es den Mitarbeitern zu gut (öffentlicher Dienst/Beamte) oder zu schlecht (Callcenter)....... und wie ist es bei der LH?:confused:
 
Interessant ist es auch mal die "andere" Seite zu lesen, hier heißt es das seit 4 Jahren wohl so geplant wurde und zwar seitens der dortigen Führung, sprich am Limit anstatt genug neue Leute einzustellen. Ich wage da zu bezweifeln das es da nur um eine hohe Krankenquote geht. Nach vielen Jahren weiß man ja das man nicht alles so glauben sollte was die LH PR rausgibt.
Jetzt also noch eine Stewardess weniger? Eigentlich bräuchten sie mehr Stewardessen.

Vom 8.3.2016
https://ufo-online.aero/news/luftha...erte-jahr-in-folge-mit-viel-zu-wenig-personal

Vom 20.4.2016
https://ufo-online.aero/news/lufthansa/709-veroeffentlichung-der-pv-lufthansa
 
Einmal mehr wird LH seinem Premiumanspruch vollends gerecht, es sei denn, man kann schon heute absehen, dass man auf den betroffenen Strecken halb leer fliegen wird, was ich angesichts der Ferien jedoch eher für die C als die Y annehmen würde, oder liege ich mit dieser Vermutung komplett falsch?
 
Ich glaube ihr habt keine Vorstellung, wie "easy" eine Vielzahl der LH FBs mit "unfit to fly" umgeht. Ich habe in keinen anderem Unternehmen eine solch laxe Einstellung der Mitarbeiter zu dem Thema Arbeitsunfähigkeit erlebt. Ausnahmesweise liegt es eher nicht am Management, sondern tasächlich am Mindset vieler FB - leider, zu mindest was ich erleben durfte.
 
Einmal mehr wird LH seinem Premiumanspruch vollends gerecht, es sei denn, man kann schon heute absehen, dass man auf den betroffenen Strecken halb leer fliegen wird, was ich angesichts der Ferien jedoch eher für die C als die Y annehmen würde, oder liege ich mit dieser Vermutung komplett falsch?

Die C ist in den Ferien "dank" P Tarif und Skandinavien Promos rappelvoll!
 
Ich glaube ihr habt keine Vorstellung, wie "easy" eine Vielzahl der LH FBs mit "unfit to fly" umgeht. Ich habe in keinen anderem Unternehmen eine solch laxe Einstellung der Mitarbeiter zu dem Thema Arbeitsunfähigkeit erlebt. Ausnahmesweise liegt es eher nicht am Management, sondern tasächlich am Mindset vieler FB - leider, zu mindest was ich erleben durfte.

Wer kann es den FBs bei dem neuen Gehaltsniveau beim Einstieg verdenken 1250 + Spesen ist für FRA/MUC nicht wirklich viel, auch wenn da vllt. 1500 raus kommen. Und wenn dann einer meint "man kann sich ja auch nen anderen Job suchen", tja, dann gäbe es noch mehr Engpässe, denn LH bekommt ja die jetzigen ausgeschriebenen Stellen schon nicht mit neuem Billigmaterial besetzt. Der Bodensatz beim Deutschen Billigheimern ist wohl so langsam erreicht, bzw. die Zitrone schon an der Schale angelangt. If you pay peanuts, you get monkeys :)
 
Wer kann es den FBs bei dem neuen Gehaltsniveau beim Einstieg verdenken 1250 + Spesen ist für FRA/MUC nicht wirklich viel, auch wenn da vllt. 1500 raus kommen. Und wenn dann einer meint "man kann sich ja auch nen anderen Job suchen", tja, dann gäbe es noch mehr Engpässe, denn LH bekommt ja die jetzigen ausgeschriebenen Stellen schon nicht mit neuem Billigmaterial besetzt. Der Bodensatz beim Deutschen Billigheimern ist wohl so langsam erreicht, bzw. die Zitrone schon an der Schale angelangt. If you pay peanuts, you get monkeys :)

Ganz so sieht es wirklich nicht aus. Wenn schon, dann die ganze Wahrheit und mit der lässt es sich leben.
https://www.be-lufthansa.com/fileadmin/fm-lufthansabe/PDFs/B9_1_Flugbegleiter/LH_D_Flugbegleiter.pdf

http://www.handelsblatt.com/unterne...ter-verdienen-bis-zu-4000-euro/7062708-2.html
 


tja, tatsaechlich ...fuerstliche Entlohnung .... Immerhin doch noch ueber dem Minimum....eine wirklich erstrebenswerte Basis fuer jemanden, der nicht davon leben muss...
 
In einem Unternehmen, in dem der Krankenstand zu hoch ist, geht es den Mitarbeitern zu gut (öffentlicher Dienst/Beamte) oder zu schlecht (Callcenter)....... und wie ist es bei der LH?:confused:
'anonyme' Kapitalgesellschaften unterscheidet strukturell und im Betriebsklima nicht sehr viel von früheren volkseigenen Betrieben ... oder wie du es nennst, der 'öffentlichen Hand'
 
tja, tatsaechlich ...fuerstliche Entlohnung .... Immerhin doch noch ueber dem Minimum....eine wirklich erstrebenswerte Basis fuer jemanden, der nicht davon leben muss...

Und die Luftnummer 4000€ erreicht man völlig problemlos nach ein paar Jahren lockerem Dienst schieben... Ja, der Langstrecke hat schon den PR-Durchblick :rolleyes:
 
tja, tatsaechlich ...fuerstliche Entlohnung .... Immerhin doch noch ueber dem Minimum....eine wirklich erstrebenswerte Basis fuer jemanden, der nicht davon leben muss...

Wenn jeder 3.500€ Bruttoeinkommen hätte, dann wärst du einer derer, die sich über die hohen Preise bei "Irgendwo" aufregen würden, bzw. wäre es mit der jetzigen Kaufkraft vorbei. Sicherlich sind 1.400€ netto kein Vermögen. Frag mal die Bäckereiverkäuferin oder den Handwerkergesellen um die Ecke......
 
Und die Luftnummer 4000€ erreicht man völlig problemlos nach ein paar Jahren lockerem Dienst schieben... Ja, der Langstrecke hat schon den PR-Durchblick :rolleyes:
seltsam, gefühlt wenig Krankenstand haben dann Branchen, in denen die Angst um den Job oder Jobverlust krassiert, wie zum Beispiel der Massenschlachterei und Billigfleischwirtschaft.
aber ehrlich gesagt frage ich mich, warum die Leute um diese "beschissenen" 8 Euro fuffzich, oder so, samt supi-tupi Arbeitsbedingungen auch noch Angst haben ...
 
Wobei tunlichst vermieden wird, darauf hinzuweisen, dass Anfahrt bzw. Unterkunft an der Basis selbstverstaendlich aus diesem Gehalt dann selbstverstaendlich aus der eigenen Tasche gehen. heisst nicht anderes ( als gaengiges Beispiel, dass schon oft einen weiteren Wohnsitz erfordert ...) : Versetzung zur Basis Muenchen - Wohnort Hamburg = Glueckwunsch, wenn noch was uebrig bleibt....

Ach, und selbstverstaendlich beteiligt sich der grosszuegige AG an den Kosten fuer die Uniform ..... unglaublich gute Bedingungen..... Wer rechnen kann, sollte sich analog vielleicht nach einem Putzjob umsehen. Sicheres Einkommen, kein Schichtdienst etc ... und am Ende bleibt tatsaechlich ein Betrag, der moeglicherweise groesser ist, als der, der NAchbarin, die in ihrer chicen Uniform und den preiswerten aber obligatorischen Peter Kaiser Schuhen zu nachtschlafender Zeit ihre Wohnung verlaesst....
 
Wobei tunlichst vermieden wird, darauf hinzuweisen, dass Anfahrt bzw. Unterkunft an der Basis selbstverstaendlich aus diesem Gehalt dann selbstverstaendlich aus der eigenen Tasche gehen. heisst nicht anderes ( als gaengiges Beispiel, dass schon oft einen weiteren Wohnsitz erfordert ...) : Versetzung zur Basis Muenchen - Wohnort Hamburg = Glueckwunsch, wenn noch was uebrig bleibt....

Dass der Arbeitgeber das Pendeln (Du nennst es Anfahrt zur Basis) nicht bezahlt, ist doch die Regel. Welcher Arbeitgeber macht dies denn? Ich kenne zumindest niemanden. Und auch in anderen Branchen gibt es Standortschließungen und Versetzungen. Entweder man nimmt das Pendeln in Kauf, man zieht um (wofür es i.d.R. einen Zuschuss des AG gibt), oder man sucht sich eben einen neuen Arbeitsplatz. Ich frage mich, warum Du das jetzt der Lufthansa negativ anlastest?

(nur zur Klarstellung: Ich finde das Gehalt an sich auch niedrig, aber daraus kann man der LH nun wirklich keinen Strick drehen)
 
Ist es möglich, dass einige das Gefühl für Geld und Leistung verloren haben.
Niemand wird gezwungen für 1.250€ plus Zulagen zu arbeiten.
Gerade dann nicht, wenn nur eine minimale Ausbildung zur Ausübung notwendig ist.
Wenn einem der Beruf der Flugbegleitung unterbezahlt erscheint, dann kann er/sie jederzeit als Bäckereiverkäuferin (nicht Fachverkäuferin, denn dafür braucht man eine zweijährige Ausbildung) arbeiten.
Oder haftet diesem Beruf etwas negatives an. Kein Ortswechsel, arbeiten um die Ecke, ca. 1.400€ brutto, geregelte Arbeitszeit.......
 
Niemand wird gezwungen für 1.250€ plus Zulagen zu arbeiten.
doch ...
ansonsten würde in Europa sowieso niemand verstehen, warum gerade Deutsche so stark unter Preis arbeiten gehen und damit ihre Waren und Dienstleistungen letztlich so stark unter Wert anbieten und verkaufen (können)

was glaubst du woher der ganze Leistungsbilanzüberschuß kommt?
Leistungsbilanzüberschuß heißt übersetzt nichts anderes als: "he Deutsche, ihr verschenkt Teile eurer Leistung oder anders gesagt, ihr verkauft euch unter Wert"!
 
... nur mal am Rande sind es nicht 1250€, sondern auf Vollzeitbasis gerechnet knapp 2000€ Monatsgehalt + Abwesenheitsgeld an Flugtagen laut dem oben zitierten link auf be-lufthansa.

Es gibt bestimmt auch Viele, die so ein Teilzeitmodell mögen und in ihrer Freizeit einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen (Familie, Ausbildung,...)
 
was glaubst du woher der ganze Leistungsbilanzüberschuß kommt?
Leistungsbilanzüberschuß heißt übersetzt nichts anderes als: "he Deutsche, ihr verschenkt Teile eurer Leistung oder anders gesagt, ihr verkauft euch unter Wert"!

Bitte weiterdenken. Wenn der Euro abgeschafft werden würde, gäbe ich dir recht. Aber das gehört nicht zum Thema hier. Und frage jetzt nicht, was das mit dem Thema zu tun hat.
 
Bitte weiterdenken. Wenn der Euro abgeschafft werden würde, gäbe ich dir recht. Aber das gehört nicht zum Thema hier. Und frage jetzt nicht, was das mit dem Thema zu tun hat.
die Antwort ist doch ganz einfach:

in Deutschland sind die Löhne zu niedrig, oder anders gesagt, Deutsche verkaufen ihre Leistung unter Wert und Preis!!

übrigens, das hat sehr wohl was mit dem Euro zu tun, denn Löhne erhöhen ist nichts anderes als eine Aufwertung, und Deutschland müsste dringend aufwerten!!
 
Lies doch meinen Beitrag nochmal. Wir sind doch in diesem Punkt einer Meinung. ;)
na dann,
wobei ich allerdings in Zweifel ziehe, dass es eine direkte Verbindung zwischen niedrigen Löhnen und Krankenstand gibt.
für Krankenstand gibt es mehrere Motive und Gründe.
die Wichtigsten hattest du ja schon genannt ... zum Beispiel, dass es oft auch einfach zu einfach ist, sich einfach krank zu melden
früher nannte man das wohl "Blaumachen"
 
Wer kann es den FBs bei dem neuen Gehaltsniveau beim Einstieg verdenken
Ich. Nenn mich Spaßbremse, aber das ist einfach unter aller Sau. Wenn ich mich dazu entschieden habe, den Vertrag zu unterschreiben, kenne ich die Bedingungen. Und wenn ich im Nachhinein damit nicht mehr zufrieden bin, kann ich entweder 1) nachverhandeln, 2) versuchen, mich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln oder 3) kündigen und mir was Besseres suchen. Aber zu argumentieren "ich verdiene ja so wenig, deshalb bin ich einfach öfter krank" ist feige, unfair und lahmarschig. Weil ich mit meiner eigenen Entscheidung unzufrieden bin, schädige ich jetzt einfach meinen Vertragspartner? Sorry, dafür hab ich kein Verständnis. :thumbsdown:

Natürlich kann ich es mir auch einfach machen und alles auf die Gegenseite schieben. Der AG ist schuld, beutet mich aus etc. pp. Das kann er aber nur so lange, wie ich das mit mir machen lasse. Und wenn die Bedingungen so unterirdisch sind, kann es ja woanders nur besser sein. Warum also warten?
 
ANZEIGE
300x250
Ich frage mich in welchem Paralleluniversum hier einige leben. Für eine gerade mal 12-wöchige Ausbildung, die auch noch nicht schlecht im Verhältnis bezahlt wird umgerechnet auf Vollzeit knapp 2.000€ brutto zzgl. Zulagen (Bei 10 Tagen kommen da nochmal ca. 450€ vermutlich Abgabenfrei dazu). Das ist viel zu niedrig? :confused:

Sorry, aber was soll da der Assistenzarzt sagen, der jahrelang Geld in sein Studium pulvert und danach erstmal kaum mehr bekommt. Sicher hat er irgendwann mal die Chance mehr Geld zu verdienen, aber der Weg ist steinig und lang.

Bei vielen Studiengängen investiert man 4-5 Jahre locker 500-1000€ im Monat und startet dann mit knapp über 3.000€ im Monat als Gehalt. D.h. man muss mit dem etwas mehr erstmal sein Investment und den "Verdienstverlust" der Studienzeit aufholen.

Sorry, aber ich wüsste nicht wo hier eine Unterbezahlung sein soll. Zumal Lufthansa Weiterbildung (z.B. Sprachen) durchaus auch entlohnt.

Aber klar, am liebsten habe heute natürlich alle 9 to 5 Jobs mit 6-stelligem Gehalt und denken die fallen vom Himmel.:rolleyes:
 
Zurück
Oben