Darin, dass es eine Frage persönlicher Präferenzen ist, sind wir uns einig.
Mir drängt sich jedoch der Eindruck auf, du willst bestimmte Aussagen falsch auffassen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass eine Kreditkarte leider kein gängiges Zahlungsmittel (nicht nur) auf einem Christkindlmarkt ist. Deshalb haben wir uns im Vorhinein um die Bargeldversorgung gekümmert und nicht erst an der Bude beim Bezahlvoqrgang festgestellt, dass wir nicht leisten können. Der Besuch dort beruhte auf einem spontanen Entschluss. Und nicht nur in einem solchen Fall wäre es aus meines Sicht kundenfreundlicher, wenn auch unbare Zahlungsmethoden akzeptiert würden. Denn dann könnte ich mir das Suchen und Schlangestehen am Geldautomaten ersparen. Ich will darauf hinaus, dass ich eine gleichzeitige Akzeptanz von Kreditkarten und Bargeld für den Optimalfall halte. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er Schaufel, Paketband und Müllsack als Einkauf auf seiner Kreditkartenabrechnung haben möchte oder lieber bar zahlt.
Ich bin mir auch durchaus bewusst, dass du das aus Händlersicht etwas anders siehst. Die Zahlung mit einer Karte meiner Wahl ist für mich jedoch mittlerweile ein Gradmesser für Kundenservice geworden. Und wenn jemand meint, dies nicht nötig zu haben oder die Gebühr lieber selbst behalten zu wollen, so entscheide ich mich für Mitbewerber, die besseren Service bieten. Dabei hoffe ich, dass sich über kurz oder lang letztere durchsetzen. Sollten das dann globale Gesellschaften wie Amazon sein, weil die es einfach besser verstehen, auf Kundenbedürfnisse einzustellen, muss sich der kleine Händler um die Ecke nicht wundern. Gedanken kann er sich aber sehr wohl machen, wie er mit besserem Service bestehen kann.