Durch das sogenannte
„Frankfurter Modell“ (das inzwischen auch an anderen Flughäfen wie Köln/Bonn eingeführt wurde) übernehmen die Flughafenbetreiber selbst die Steuerung und Organisation der Passagierkontrollen. [
1,
2]
Zahlen Flughäfen aus eigener Tasche für eine schnellere Abfertigung, funktioniert dies über folgende Mechanismen:
1. Investition in modernere Technik
Die Flughäfen können und dürfen eigenständig Geld in die Hand nehmen, um
modernere Kontrollstraßen (z. B. CT-Scanner) zu kaufen. [
1,
2]
- Der Effekt: Passagiere müssen Flüssigkeiten und Elektronik nicht mehr aus dem Handgepäck nehmen.
- Das Ergebnis: Der Durchsatz pro Kontrollspur erhöht sich massiv, was die Wartezeiten drastisch verkürzt. [1, 2, 3]
2. Zusätzliches Service-Personal
Die eigentliche Personalkontrolle an der Schleuse (die Luftsicherheitsassistenten) ist streng reglementiert. Ein Flughafen kann hier nicht einfach „willkürlich“ mehr staatlich zertifizierte Kontrolleure hinstellen, da deren Anzahl an gesetzliche Vorgaben und Schichtpläne gebunden ist. [
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3]
- Die Lösung der Flughäfen: Betreiber wie die Fraport AG bezahlen aus eigener Tasche zusätzliches Service- und Vorbereitungspersonal (sogenannte „Wannen-Ranger“ oder Einweiser).
- Diese Mitarbeiter stehen vor den eigentlichen Schleusen, helfen den Passagieren beim Sortieren des Handgepäcks und beschleunigen die Abläufe, damit die lizenzierten Sicherheitskräfte effizienter arbeiten können.