Diskussionen zu Kernenergie (aus "Elektromobilität")

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Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.298
1.756
Was die Hauptenergieträger - tagesbezogen - angeht hast Du sicherlich Recht.

Aber die Grafik ist wie gepostet sicherlich nicht vollständig verständlich…

Y-Skala linear oder logarithmisch aufgetragen?
x-Skala - was ist der Zeitraum? Die komplette 49. Woche kann es noch nicht sein…

Warum fährt die Last mitten in der Woche (Arbeitstage) über einen längeren Zeitraum derart runter?
Was ist denn diese relativ kurze Delle, die sich da am Ende über mehrere Energieträger bis hin zur Last durchzieht? Datenfehler?
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.109
5.995
FRA
Aber: diese Großverbraucher siedeln sich halt NICHT bei den Kraftwerken an.
Stimmt nicht ganz, bei Rechenzentren gibt es halt zwei Zwänge, die Verfügbarkeit von genug Strom, aber auch die Verfügbarkeit (und Latenz) von genügend Internetprovidern bzw. Carriern, das dritte wäre dann auch noch genügend Platz.
Leider passen diese Abhängigkeiten nicht immer zusammen, so dass man immer Kompromisse schliessen muss.
 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
5.636
4.560

Denn sie wissen nicht, was sie tun, Teil XXXXVII:

 
Zuletzt bearbeitet:

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.298
1.756
#
Klassisch PR:

Den 14 neuen KKW (eigentlich Ersatzinvestitionen) hat der französische Rechnungshof bereits ein P vorgemacht.

Und der hier behauptete Überschuss ist im Grunde ein weiteres Desaster, dass sich Risiko der Auslastung nennt.
D.h. macht sucht erstmal Abnehmer, die stabil große Mengen Strom abnehmen.

Denn sie wissen nicht, was sie tun, Teil XXXXVII:

Das ordne ich mal unter Parteipolitik ein.

Die ursprünglich avisierten 4400 km Leitungslänge (Abschluss Genehmigungsverfahren) für 2025 wurden bereits übertroffen.
Und mit der Genehmigung endet dann auch die Macht des Ministeriums, dann muss gebaut werden um tatsächlich eine Wirkung zu erzielen.

Hier folgt man einem Plan, ist aber nicht in der Lage, auf den tatsächlich schnelleren Ausbau der EE auch nur mit schnelleren Genehmigungen zu reagieren. Zudem gibt es praktisch keine weiiteren abgeschlossenen Genehmigungsverfahren - seit Monaten. Bei Letzterem glaube ich allerdings nicht an Zufall sondern an Politikgestaltung…
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
5.636
4.560
Deutschland läuft in eine Versorgungslücke?


DaS KOnnTE jA GAr KEiNer aHNeN!
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
26.531
12.506
irdisch
Also da kann ich leider nicht mit jubeln. Die verseuchen den ganzen Pazifik, meßbar bis Kalifornien, mit ihrem flüssigen Atommüll von der letzten Serienkatastrophe. Da müsste erst mal genauestens erklärt werden, was sie künftig besser machen wollen?
 
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Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.298
1.756
Zum Jubeln ist da nichts, und es jubeln auch nicht 130 Mio Menschen sondern es handelt sich eher um die große passive Masse, in Japan ist dieser Anteil kulturell bedingt noch deutlich größer als woanders. Geht mir ja in Deutschland nicht anders, wenn man - ohne in irgendwelchen Gruppen zu sein, die dann doch eher clandestin und nicht die breite Masse mobilisieren - erst im Nachhinein von irgendwelchen Sachen erfährt, die einem inhaltlich doch wichtig gewesen wären.

Nun… messbar und problematisch sind 2 verschiedene Dinge und in Kalifornien dürfte - im Vergleich zum Einleitungsgebiet vor Japan - nur der geringste Teil ankommen.

Das Problem konzentriert sich auf C14 (Kohlenstoff-14) und 3H (Tritium), das sind Elemente, die nur schwer zu filtern sind. Und es ist durchaus üblich, dass durch kerntechnische Anlagen weltweit radioaktiv belastetes Wasser in Gewässer eingeleitet wird. KKW sind zwar in der Energieerzeugung CO2-frei aber eben auch nicht emissionsfrei.
Bitte beachten, dass man seitens der Verfahrensauswahl nur die Belastung der japanischen Bevölkerung (die lebt bekanntlich an Land) betrachtet hat und nicht die Gesamtbelastung der Umwelt oder auch von Nachbarländern, die natürlich deutlich mehr abbekommen als es ohne Einleitung der Fall wäre. Das ist lokal profitieren - Probleme sozialisieren im großen Maßstab. Japanischer Nationalismus in Reinkultur.

Was Tritium in Fukushima angeht, so darf TEPCO wie zuvor (!) bis zu 22 TBq pro Jahr ins Meer einleiten.
Man wird also für die derzeit auf dem Kraftwerksgelände vorhandenen 750 oder 860 TBq (wachsend) mindestens 35 - 40 Jahre lang einleiten müssen.

Es gibt übrigens inzwischen Forschungen bzgl. Tritium-Filtertechnik, das scheint mir alles aber noch recht weit von der Großanwendung entfernt…
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
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AKW Flamanville 1 und 3 wegen der Wetterlage runtergefahren…

Fake News: Die Lastfallkombination aus Schnee- und Windlast ist zu viel für die Statik ;-)

Und während in Frankreich Atomflaute herrscht bin ich froh, dass in Deutschland noch ein paar klapprige Windmühlen stehen:
IMG_5009.jpeg
 
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chrigu81

Erfahrenes Mitglied
16.02.2016
1.405
1.398
Zürich
AKW Flamanville 1 und 3 wegen der Wetterlage runtergefahren…

Fake News: Die Lastfallkombination aus Schnee- und Windlast ist zu viel für die Statik ;-)

Und während in Frankreich Atomflaute herrscht bin ich froh, dass in Deutschland noch ein paar klapprige Windmühlen stehen:
Anhang anzeigen 324915
Das AKW wurde wurde wegen dem Netz und nicht wegen dem AKW selbst runtergefahren... Aber für eine Schlagzeile für ungebildete reicht es.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.298
1.756
Das AKW wurde wurde wegen dem Netz und nicht wegen dem AKW selbst runtergefahren... Aber für eine Schlagzeile für ungebildete reicht es.
Erleuchte mich mit Deiner Bildung: Wie kommst Du auf Netz?

Es gab zwar Stromausfälle für 380.000 Menschen in Frankreich, aber das Runterfahren hatte weder mit dem Netz und nur indirekt etwas mit der Technik des AKW selbst zu tun.

Im zitierten Artikel stand Sturm. Ich selbst schrieb wegen der Wetterlage…
Meine extra liebevoll mit „Fake News“ gekennzeichnete Zeile hast Du hoffentlich nicht für ernst genommen.

Defakto ist der Standort komplett heruntergefahren worden - die Reaktoren 1 und 3 heruntergefahren, 2 ist ohnehin in Wartung.
Die Überlandleitungen, die das Kraftwerk mit dem Netz verbinden, überstehen schon einen Sturm - da fällt auch kein Baum auf die Leitungen… (oder?) Und den guten alten Thomas-Stahl, bei dem bei dem im Winter in Deutschland Masten umgefallen sind, hat man in Frankreich auch nicht im Einsatz.


Ursache war - soweit ich das verstehe - dass es bei 213 km/h (andere Quellen sprechen von 216 km/h) Windgeschwindigkeit nicht sicher für Menschen ist, sich zur oder von der Arbeit weg zu bewegen - insbesondere wenn Dächer abgedeckt werden oder Bäume umfallen. Also bleibt der Großteil der Belegschaft zuhause und die im Kraftwerk Verbliebenen fahren Notbesetzung im Wechsel.

Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass auch WEA bei solchen Geschwindigkeiten (213 km/h sind knapp 60 m/s) sich längst (bei spätestens 30 m/s) aus dem Wind drehen.
Umso wichtiger ist das Netz, denn wie man sieht können auch AKW bei solchen Windgeschwindigkeiten aus operativen Gründen ausfallen.