Expedition Nr. 29 oder Thailand, wie ich es schon kenne

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DerSenator

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08.01.2017
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Nein, bei den Preißn heißt es Rotkraut, in Bayern heißt es Blaukraut. Blaukraut bleibt Blaukraut. Es ist ja nix rot dran. Auf so eine dumme Wortwahl kommt im Süden niemand.
 
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Reaktionen: Schoizi und Bayer59

danschn

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13.10.2021
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Nein, bei den Preißn heißt es Rotkraut, in Bayern heißt es Blaukraut. Blaukraut bleibt Blaukraut. Es ist ja nix rot dran. Auf so eine dumme Wortwahl kommt im Süden niemand.
Rotkohl heisst Rotkohl deshalb (ja Rotkohl, nicht Blaukraut), weil das Zeug Rot wird, wenn man ihn mit Äpfeln und Säure zubereitet und den Zucker einfach weglässt....
;)
 

Nitus

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04.04.2013
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In Bayern heißt doch Blaukraut - Rotkraut:)

Nein, bei den Preißn heißt es Rotkraut, in Bayern heißt es Blaukraut. Blaukraut bleibt Blaukraut. Es ist ja nix rot dran. Auf so eine dumme Wortwahl kommt im Süden niemand.

Rotkohl heisst Rotkohl deshalb (ja Rotkohl, nicht Blaukraut), weil das Zeug Rot wird, wenn man ihn mit Äpfeln und Säure zubereitet und den Zucker einfach weglässt....
;)

In Bayern heißt Rotkohl - Blaukraut. ;) Der Senator war schneller.

Tatsächlich war ich bezüglich der Speisekarte irritiert, da man es dort Rotkraut nannte. In Südwestfalen aufgewachsen war es bisher Rotkohl für mich. In unserer Wahlheimat Oberbayern, in welcher sich ja auch der Flughafen München befindet, ist es nun Blaukraut für mich.

Rotkraut erschien merkwürdig, scheint aber wohl tatsächlich in manchen deutschsprachigen Regionen der korrekte Begriff zu sein. Wer weiß, woher der Speisekartenschreiber von Gategourmet stammt, aber geschmeckt hat das/der rote bzw. blaue Kraut/Kohl wirklich gut. 😊
 

DerSenator

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08.01.2017
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Tatsächlich war ich bezüglich der Speisekarte irritiert, da man es dort Rotkraut nannte.
Die Lufthansa übersetzt ihre Speisekarten leider nicht. Daher gibts auch "Kartoffelstampf" in München, was bei uns ein napoleonisches Püree ist. Verstehe ich auch nicht, aber seit Hitler den Jänner durch den Januar ersetzt hat, zwingt man uns hier im kolonialistischen Modus eine andere Sprache auf..
 

Nitus

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04.04.2013
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Tag 1 - Ankunft

Grob zur Halbzeit des Fluges wurde ich langsam wach, wenngleich mein Schlaf in Flugzeugen immer eher unruhig und nicht durchgängig ist. Ich erfreute mich an mir bis dato unbekannter französischsprachiger Musik, die jedoch immer wieder durch Stille unterbrochen wurde. Wenn bei Spotify ein Album oder eine Playlist vollständig wiedergegeben wurde, wird ja mit einem KI-Algorithmus diese mit weiteren mehr oder weniger passenden Titeln fortgesetzt. Hier gelang das theoretisch gut, nur hatte ich lediglich das kostenlose FlyNet-Angebot ("sponsored by Mastercard") gebucht, sodass die begrenzte Datenrate offenbar nicht ausreichte, um die noch nicht auf meinem Handy befindlichen Musiktitel unterbrechungsfrei streamen zu können.

So stoppte ich die Wiedergabe und legte meine Ohrhörer erstmal zurück in die Ladeschale. Nachdem die Ohrhörer ohnehin nur noch ca. 4-5 Stunden halten, wäre ich sowieso irgendwann von der nervenden "Battery low"-Warnung wach geworden. So war ich froh, für die verbleibende Flugzeit die Dinger nochmal aufladen zu können. Ich hingegen kletterte über den schlafenden +1, um mich auf der Bordtoilette der zahllosen mittlerweile mehr oder weniger verstoffwechselten Getränke zu entledigen.

Ich fragte in der Galley noch nach etwas Wasser und steckte mir zurück am Platz die Ohrhörer wieder in die Gehörgänge, um bei einer ewig langen Playlist mit Hits der 2010er Jahre wieder zurück in das Reich der Träume zu finden.

Gute zwei Stunden vor der Landung wachte ich erneut auf. Ich besuchte wieder die Bordtoilette und bat wieder um ein Wasser. Anschließend folgte ich der Flightmap und chattete etwas über WhatsApp, bis gut 1,5 Stunden vor der Landung die sehr freundliche Flugbegleiterin auftauchte und uns nach unseren Frühstückswünschen fragte. Wir wählten Beide mit dem mit Champignons gefüllten Crêpe die pikante Variante, die uns wenige Momente später serviert wurde.

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Der Crêpe schmeckte halbwegs, war aber keine Erfüllung. Generell erlebe ich die jeweils zweite Mahlzeit auf LH-Langstrecken als sehr lieblos.

Ca. 9,5 Stunden nach dem Take-Off flogen wir zwischen dem Stadtzentrum Bangkoks und dem Flughafen Suvarnabhumi an Beiden vorbei. Leider reagierte ich zu langsam, um den BKK von oben fotografieren zu können. Wenige Momente später erreichten wir den Golf von Thailand, über dem eine 180°-Kurve eingelegt wurde.

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Wenige Minuten später konnte ich auf die Skyline Bangkoks blicken.

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Nach insgesamt 9 Stunden und 50 Minuten Flugzeit erreichten wir schließlich den Flughafen von Bangkok.

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Unser Ankunftsgate erreichten wir noch recht schnell, aber dann sollte es erst einen Moment dauern, bis die Fluggastbrücken mit dem A380 verbunden waren und dann wurde durchgesagt, dass es noch keine Freigabe zum Aussteigen seitens des Flughafens geben würde. Nach einem Moment war dies aber auch gelöst.

Die Fluggastbrücke vom Oberdeck nach unten konnten wir noch gut durchschreiten, aber dann staute es sich. Es strömten viele Passagiere aus dem Unterdeck und es warteten mindestens ein Dutzend Rollstühle mit Mitarbeitern seitlich in der Fluggastbrücke, sodass es nur zäh voran ging. Eine Viertelstunde nach Erreichen der Gateposition waren wir jedoch bereits auf unserem zügigen Weg Richtung Einreisekontrolle.

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An der östlichen Immigration wurden 14 Minuten Wartezeit für diese und 12 Minuten Wartezeit für die etwas entfernte Westliche angezeigt. Wir bogen dennoch Beide in die östliche Immigration ein, wo wir der Beschilderung für "Thai Nationals" folgten. +1 nahm dort die automatischen E-Gates zur Einreise. Ich hingegen begab mich zur Priority-Einreise, die sich rechts neben der Immigration für Einheimische und somit am anderen Ende als die normale Einreisekontrolle befand.

An der Prio-Immigration waren zwar alle Schalter geöffnet, aber überall standen ein halbes bis ein Dutzend Personen an. Ich hatte jedoch ein glückliches Händchen bei der Wahl der richtigen Warteschlange, denn der Beamte an dieser arbeitete wirklich im Akkord und es gab vor mir glücklicherweise auch keinen Problemfall. Der Südkoreaner vor mir hatte neben seinem Pass und Bordkarte auch den ausgedruckten TDAC-QR-Code dabei, welchen ich jedoch nicht ausgedruckt hatte. So öffnete ich auf meinem Handy das entsprechende PDF, was jedoch nicht notwendig war, denn der Einreisebeamte gab sich mit meinem Pass zufrieden. Nach dem digitalen Erfassen meiner Fingerabdrücke und einem Foto erhielt ich fix die 60 Tage visafreien Aufenthalt in meinem Pass gestempelt.

Nur gute zehn Minuten nach dem Betreten des Terminalgebäude konnte ich das Gepäckband Nr. 8 erreichen, wo unser Flug angeschlagen stand. Zu meiner Überraschung stand hier das First- und HON-Gepäck bereit, wenngleich von deren Besitzern noch nichts zu sehen war.

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Tatsächlich schienen wir zu den sehr wenigen Passagieren unseres Fluges gehört zu haben, die es so schnell hierher geschafft hatten. Aber tatsächlich kennen viele die Prio-Immigration wohl auch nicht und seitens Lufthansa wurde auf dieser auch nicht hingewiesen.

Es dürften dann noch ca. zehn Minuten gedauert haben, bis unsere Koffer ausgeliefert wurden. Mit diesen machten wir uns auf den Weg durch den thailändischen Zoll, der jedoch kein Interesse an uns sondern einigen Passagieren vor und hinter uns hatte.

Für die Fahrt zum gebuchten Hotel, dem Conrad Bangkok, hatten wir wieder jenen Fahrer gewählt, der uns die letzten Thailandreisen so zuverlässig und mit Bedacht gefahren hatte. +1 hatte ihn bereits über unseren Einreisefortschritt informiert. Wir sollten ihn an der Ausgangstür Nr. 3 treffen. Tatsächlich hatte lief er uns direkt entgegen, nachdem er uns erkannt hatte. Wir folgten ihm anschließend in das mit dem Terminal durch einen Übergang verbundene Parkhaus, wo wir wenig später in den bequemen Sitzen seines Mercedes-Vans Platz nehmen konnten.

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An diesem Samstagnachmittag dauerte die Fahrt eine gute Dreiviertelstunde. Kurz vor Erreichem des Conrads konnten wir dieses bereits von einer Parallelstraße erkennen.

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Das Conrad hatte ich als Marriott-Fanboy übrigens gewählt, da ich den Marriott Bonvoy Titanium bereits für das Folgejahr erfolgreich verlängert hatte und mit ursprünglich Anfang 2026 auslaufendem Hilton-Diamond-Status (dank DKB Hilton Kreditkarte) neugierig auf das Conrad war. Zwischenzeitlich habe ich dann auch die Advanzia Hilton Kreditkarte abgeschlossen und die drei anstehenden Nächte sollten mich über das 40-Nächte-Ziel bringen.

Am Conrad wurde das Gepäck ausgeladen und wir verabschiedeten uns von unserem Fahrer, dem +1 wenig später den Fahrpreis überwies. An der Rezeption des Conrad stellte man nach Vorlage meines Reisepasses fest, dass ich Hilton Diamond sei und somit in der Lounge eingecheckt werden sollte. So wurden wir in die Lounge im 29. Stock des Gebäudes begleitet, was aufgrund der offenbar stark gefragten Fahrstühle etwas dauern sollte.

Dort angekommen wurden wir zu einem Platz geführt und gefragt, ob wir Softdrinks oder Kaffe wünschen würden. Wir wählten stilles Wasser. Auch wenn wir das Ambiente der Lounge relativ angenehm fanden, hofften wir auf einen schnellen Check-in, denn sehnten wir uns Beide nach einer erfrischenden Dusche.

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Ich hielt die Aussicht fest.

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Der gesamte Check-in-Prozess dauerte unangenehm lange. Irgendwann kam der Mitarbeiter zurück und bat um Eingabe der PIN-Nummer zu meiner Kreditkarte. Anschließend verschwand er wieder für eine Weile. Als er dann in Summe ca. 20 Minuten nach unserem Eintreffen in der Lounge zu uns kam, sehnte ich mich nach den Zimmerkarten, jedoch nur um zu erfahren, dass das Housekeeping sichergehen wolle, dass unser Zimmer auch perfrekt sei, was noch 30 Minuten in Anspruch nehmen würde. Ich war perplex und nicht wirklich schlagfertig, denn eigentlich fand ich es unangebracht bei einem Check-in gegen 16:30 gerade als Statusgast länger auf sein Zimmer warten zu müssen.

Gegen 17 Uhr fragte ich dann leicht ungehalten bei dem Mitarbeiter, um man den Prozess nicht bitte beschleunigen könnte, denn wir würden nach einem Langstreckenflug so langsam gerne auf unser Zimmer. Er bat um noch einen Moment. Tatsächlich konnten wir dann einige Minuten später endlich die Zimmerkarten erhalten.

Auf dem Weg auf unser Zimmer war ich jedoch enttäsuscht, denn dieses sollte in der 18. Etage liegen. Nachdem das Hotel nur Zimmer in den Etagen 16 bis 32 anbietet, waren wir schonmal weit unten. Und beim Betreten unseres Zimmers wurde dann auch die Befürchtung Gewissheit, dass es kein Upgrade gab, denn hatten wir genau den gebuchten (unrenovierten) Corner-Room erhalten.

Das Zimmer war zwar von angenehmer Größe, aber hätte ich mir doch ein Upgrade oder zumindest ein Zimmer auf einer hohen Etage gewünscht.

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Die Aussicht war auch deutlich schlechter als von der Lounge aus.

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Dennoch war ich froh, mich endlich duschen und erfrischen zu können. Eine Weile später begab ich mich zurück in die Lounge, in welcher von 17:30 bis 19:30 eine Happy Hour angeboten wurde. Ich erhielt direkt einen Teller mit Canapes sowie wenig später das gewünschte Bier.

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Nachdem mich die halbwegs schmeckenden Canapes nicht wirklich satt und zufrieden gemacht hatten, inspizierte ich das Büffet.

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Nicht nur ich sondern auch +1, der wenig später zu mir stieß, fand das Angebot wenig ansprechend. Dennoch war es in der Lounge sehr voll, was vielleicht das ausgebliebene Upgrade ein wenig erklärte. Zu meiner Verwunderung waren erstaunlich viele deutschsprachige Gäste hier. An einem größeren Tisch saßen gleich drei ältere deutsche Paare. Die Unterhaltung unter diesen wurde maßgeblich von einem Herren dominiert, der nach jedem Satz mit einem extrem lauten und für meine Wahrnehmung künstlich affektierten Lachen auffiel, zumal sein ihm gegenüber sitzender und mehrfach erwähnter Partner nicht hörbar blieb. Er hatte ein signifikantes Mitteilungsbedürfnis, das zumindest die beiden älteren Ehepaare, mit denen man offenbar bekannt geworden war, stoisch über sich ergehen ließen. Der ebenfalls deutschsprachige Herr hinter mir rollte hingegen ebenso mit den Augen, wie sich andere Gäste irritiert über die Gesprächslautstärke zeigten. Die Reiseanekdoten jenes lautstarken Erzählers, in denen er sich über das Personal vom LH-Check-in mockierte, weil diese ITA nicht als LH-Tochter erkannten, oder in welchem er sich brüstete dank Flightright 2x 600€ abzüglich 25% erhalten zu haben, würden ebenso wie seine Empfehlung der Hilton-Kreditkarte (obwohl Advanzia ja noch viel schlimmer als die ohnehin schlechte DKB sei) halbwegs hier in das Forum passen, aber die Art und Weise seiner Erzählungen, die man aufgrund der enormen Lautstarke leider nicht überhören konnte, störte ein wenig.

Unabhängig davon fragten +1 und ich uns, ob es wirklich eine gute Idee wäre, +1s Bruder in die Lounge einzuladen, was wir uns eigentlich zuvor überlegt hatten. Die Gästegebühr war hoch und das Essen schlecht. Mein Schwager, der uns heute nicht nur zur Übergabe zahlreicher Mitbringsel treffen wollte, wartete wenig später in der Hotellobby. Nachdem zahlreiche Mitbringsel übergeben und in seinem Auto verstaut waren, fuhr er mit uns die Wireless Road hinunter und bog in die "Soi Polo", um auf dem offiziellen Parkplatz von "Polo Fried Chicken" einzuparken.

Nach kurzer Wartezeit vor dem beliebten und im "Bib Gourmand" gelisteten Laden erhielten wir einen Platz im klimatisierten Innenraum. Wenig später wurde auch direkt ein eiskaltes Carabao-Lager serviert.

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Nur wenige Minuten nach unserer Bestellung kamen die gewünschten Gerichte an den Platz (von links nach rechts): nordostthailändische Wurst ("Saigrok Isarn"), "Tap Wan" = "süße Leber", die gar nicht süß sondern eher scharf ist, Papayasalt, Krebs, Grillhähnchen mit frittiertem Knoblauch (Signature-Dish des Restaurants) und Papayasalat mit fermentiertem Fisch bzw. deutlich strengeren Aromen für +1 und seinen Bruder

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Hier die knoblauchige leicht fermentierte Wurst und die Leber in Nahaufnahme:

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Und hier mein Papayasalat ("Som Tam Thai") mit den eher dezenten Aromen sowie das Grillhähnchen:

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Nach dem wirklich guten Essen verabschiedete sich der aktuell stark beschäftigte Schwager auch leider schon wieder. Wir hingegen liefen zurück zur Hauptstra0e und überquerten diese über eine Brücke. Von dort hatten wir einen Blick auf den Lumpini-Park, in welchem ein Fest des Roten Kreuzes stattfand.

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Dies machte uns neugierig, sodass wir den Park betraten und uns umschauten.

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Tatsächlich bestand dieses Fest zum Einen aus Essens- bzw. Snackständen. Eine besonders lange Schlange gab es vor dem Stand mit gegrillter Zunge.

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Aber auch Meeresfruchtsalat schien beliebt.

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+1 hingegen schlug bei einem fast schon ausverkauften Desserstand zu, wenngleich wir eigentlich ziemlich satt waren.

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Tatsächlich habe ich den beliebten Lumpini-Park noch nie so voll erlebt.

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Zum Anderen bestand das Fest übrigens aus Glücksspielständen. Hier sollten irgendwie Pfeile geworfen werden.

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Bingo schien in zahlreichen Zelten auch sehr beliebt zu sein.

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Auch gab es eine traditionelle thailändische Theaterdarbietung, der wir eine Weile zusahen.

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Nachdem sich bei uns Beiden aufgrund des nicht ausreichendes Schlafes auf dem Flug Müdigkeit breit machte, begaben wir uns zurück zu Hotel, welches ich auf dem Rückweg fotografisch festhielt.

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Zurück auf dem Zimmer gab es mittlerweile ein Welcome Gift, denn das (mittlerweile teilweise verzehrte) Obst wurde um zwei Flaschen italienischen Wassers und zwei Snacktüten ergänzt. Wenigsten ein Anzeichen einer Diamond-Statuswürdigung.

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Übermüdet fielen wir gegen 22 Uhr Ortszeit (16 Uhr daheim) ins Bett.
 

danschn

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Zurück auf dem Zimmer gab es mittlerweile ein Welcome Gift, denn das (mittlerweile teilweise verzehrte) Obst wurde um zwei Flaschen italienischen Wassers und zwei Snacktüten ergänzt. Wenigsten ein Anzeichen einer Diamond-Statuswürdigung.

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Übermüdet fielen wir gegen 22 Uhr Ortszeit (16 Uhr daheim) ins Bett.
Das ist schade zu hören, für mich sieht ziemlich danach aus, als hätte auch das Conrad eine Cost-Scrubbing Policy erlassen.
Wir waren im Januar 2024 dort und hatten Glück, ein Upgrade auf eine der vier Terrace Suites zu erhalten (was mich dazu bringen würde, dieses Zimmer gezielt zu buchen - das war echt mega)
Das Essen in der Lounge war auch definitiv anders & - neben dem Obst (was übbiger war als bei Euch zu sehen) gabs noch das aufs Zimmer:
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Bei dem Wasser haben sie dann allerdings noch Konsistenz........

... und die Aussicht war von da eher so
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Nitus

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Tag 2 - Slow Start oder Upgrade erst nach Beschwerde

So gut wir Beide eingeschlafen waren, so schlecht konnten wir durchschlafen. Mitten in der Nacht schien die Nacht vorbei zu sein und unabhängig voneinander wälzten wir uns im Bett umher. Ich konnte irgendwann, als es draußen schon langsam hell wurde, wieder einschlafen. Um aber in die lokale Zeit hineinfinden zu können, hatte ich den Wecker auf kurz nach 8 Uhr gestellt. Ich drehte mich nochmal um, zog dann aber die Vorhänge auf, um den Tag zu begrüßen.

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Für unser erstes Frühstück dieses Thailandurlaubes wählten wir das Hotelrestaurant, in dem es relativ wuselig zuging. Durch die Anordnung der Speisen in einem Kreis, stand man sich dazu immer irgendwie im Weg. Dazu hatte ich mir sowohl von Auswahl als Qualität vom Conrad mehr versprochen. Der Orangensaft war reines Zuckerwasser und die Backwaren lätschig. Wenigstens war die gewählte Nudelsuppe in Ordnung.

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+1 hatte direkt wieder Termine zu erledigen. Ich hingegen wollte mich noch etwas müde am Hotelpool ausruhen. Es waren zwar einige Gäste vor Ort, aber konnte ich ein ruhiges und schattiges Plätzchen erhalten.

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Gegen Mitternacht hatte ich bereits eine erste WhatsApp vom Conrad Bangkok erhalten, dass ich mich melden solle, wenn man etwas tun könnte, um meinen Aufenthalt noch besser zu machen. Während ich am Pool döste, traf die zweite ähnlich lautende WhatsApp ein. Ich fand das fast schon etwas zu aufdringlich und antwortete daher, dass für einen noch besseren Aufenthalt die rechtzeitige Bereitstellung eines Zimmers mit idealweise einem durch den Status versprochenen Upgrade den Aufenthalt besser gemacht hätte. Es wurde mit "Sorry for the incovenience" ziemlich nichtssagen und fast schon unverschämt frech auf meine Nachtricht reagiert.

Später begab ich mich zurück aufs Zimmer. Hier hielt ich fotografisch fest, dass das Wetter mittlerweile richtig freundlich geworden war.

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Am Nachmittag war ich auch ein wenig in der Stadt unterwegs. Auf dem Weg zurück zum Hotel staunte ich, wie leer die BTS an diesem Sonntagspätnachmittag war. Normalerweilse quoll die BTS aus Richtung des Jatujak Wochenendmarktes immer über.

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Als ich dann kurz vor Beginn der Happy Hour in der Lounge des Conrad eintraf, kam der freundliche Mitarbeiter, der uns am Vortag eingecheckt hatte, direkt auf mich zu. Er erklärte, dass man mich bereits versucht hätte, telefonisch zu erreichen. Aufgrund meiner Beschwerde wollte man gerne mit mir sprechen. Nachdem ich noch im Flugzeug meine deutsche SIM-Karte durch meine Thailändische ersetzt hatte, ging der Anruf wohl ins Nirvana. Der Mitarbeiter entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und bot ein Upgrade auf einen angeblich größeren renovierten Premium Room (oder so) an, in welchen wir später umziehen könnten. Ich antwortete, dass ich mich erstmal mit +1 beraten müsste, ob wir mit unserem vielen Gepäck den Aufwand wirklich auf uns nehmen wollten. Ich erklärte ferner, dass es mir jetzt nicht darum ginge, ein besseres Zimmer zu erhalten, aber lediglich meiner Enttäuschung Ausdruck verleihen wollte, dass der Status eben nicht gewürdigt wurde, zumal eine Wartezeit auf ein Zimmer bei Ankunft nach 15 Uhr für mich nicht akzeptabel sei. Er entschuldigte sich erneut und erklärte, dass sie am Vortag eine schwierige Situation bezüglich verfügbarer Zimmer gehabt hätten.

Zur Happy Hour gab es heute wieder Canapes, von denen mir lediglich der scharfe thailändische Rindfleischsalat gefiel.

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Da ich hungrig war, bediente ich mich auch den anderen Speisen am Büffet. Es gab frisch gewickelte Peking-Enten-Pfannkuchen, Garnelenfrikadellen auf Zitronengras und Chicken Quesadillas.

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Das Angebot gefiel mir heute deutlich besser als am Vortag.

Mit +1, der weiterhin noch unterwegs war, hatte ich mittlerweile geschrieben und wir waren uns einig, dass ein Zimmerwechsel zu aufwändig sei. So sagte ich dem freundlichen Mitarbeiter ab, der als Entschädigung versprach, uns etwas auf das Zimmer zu senden. Parallel hatte ich das Upgrade-Angebot auch per WhatsApp bekommen, flankiert mit 1.500 THB F&B-Guthaben. Ich bedankte mich über WhatsApp für das Angebot und insbesondere das Guthaben, lehnte aber auch über diesen Kanal das nun späte Upgrade ab.

Wenig später traf +1 in der Lounge ein und war ebenfalls mit dem Angebot ziemlich zufrieden, sodass wir noch ein wenig maximierten.

Bevor wir auf unser Zimmer zurückkehrten, hielt ich noch die nächtliche Aussicht von der Lounge fest.

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Auf dem Zimmer fanden wir dann tatsächlich ein Entschuldigungsschreiben, mehr Obst, mehr Getränke und etwas Süßes vor.

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Wir gönnten uns noch ein letztes kühles Bier, bevor wir erneut relativ früh zu Bett gingen, in der Hoffnung die kommende Nacht besser schlafen und in die lokale Zeit finden zu können.
 

Nitus

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04.04.2013
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Tag 3 - 1/2 - Einkaufszentren ohne und mit Park

Erneut konnten wir nicht richtig schlafen. Es fiel uns weiterhin schwer, in die thailändische Zeit hinein zu finden, denn wurden wir wieder mitten in der Nacht wach und konnten anschließend kaum wieder einschlafen. Wie am Vortag fiel das Einschlafen umso leichter, je mehr sich die Aufstehenszeit näherte. Da wir aber an diesem Montag keine wichtigen Termine einzuhalten hatten, stellte ich den Wecker einfach auf eine etwas spätere Weckzeit. So war es bereits fast 9:30, als wir zum Frühstück aufbrachen. Nachdem es am Vortag im Frühstücksrestaurant bei unserem Verlassen eine längere Warteschlange am Eingang gab, entschieden wir uns heute für das Frühstücksangebot in der Lounge. Allerdings war hier kaum ein freier Platz zu finden. In einem sonst abgetrennten Raum am Ende der Lounge konnten wir schließlich einen Tisch finden.

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Am Tisch fanden wir eine Frühstückskarte vor.

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Leider kam an diesen entlegenen Ort in der Lounge über einen längeren Zeitraum kein Mitarbeiter. So machten wir uns auf zum kleinen Büffet in der Lounge und bestellten dort bei einem Mitarbeiter. Das gewünschte "Isaan Benedict" wäre aus, hieß es. So wurden es ein normales Egg Benedict sowie eine Portion "Khao Niew Gai Yang" (Klebereis mit gegrilltem Hähnchenfleisch) für mich und Letzteres auch für +1. Davon ab war das Büffet hier oben in der Lounge eher ziemlich spartanisch.

Dafür kamen meine Eggs Benedict relativ schnell an den Tisch und sahen ganz okay aus. Allerdings waren die pochierten Eier eiskalt, was echt so gar nicht schmeckte, zumal das Dotter sehr flüssig war.

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Dafür schmeckten die Stücke vom Grillhähnchen mit der servierten Sauce sehr gut. Der Klebereis hingegen war nicht richtig durchgegart und teilweise so hart, dass man ihn einfach nicht essen konnte. Wir waren echt irritiert über die gebotene Speisenqualität.

Dennoch wurden wir halbwegs satt und begaben uns zurück auf unser Zimmer, wo wir gegen 11 Uhr aufbrachen, vorher jedoch noch ein Foto von dem heute wieder sehr sonnigen Wetter machten.

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Wir hatten herausgefunden, dass es einen kostenlosen Shuttle-Bus geben würde, der das Hotel (und auch das benachbarte All-Seasons-Bürogebäude & -Einkaufszentrum) mit der BTS-Haltestelle Phloen Chit verband. Wir fragten in der Lobby nach eben jenem Bus und erhielten die Information, dass dieser eine Minute später abfahren würde. Tatsächlich schüttelte wenig später ein Mitarbeiter ein mit Glöckchen versehenes Schild "Shuttle Bus", als eben solcher vorfuhr.

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Im Bus waren dann insgesamt vier quer angeordnete Sitzplätze für Gäste des Conrad reserviert.

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Die Fahrt dauerte nur wenige Minuten, bis wir die Bushaltestelle "Mahatun Plaza" unterhalb der BTS-Haltestelle "Phloen Chit" erreichten.

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+1 wollte gerne mit einem Linienbus statt der BTS weiterfahren, um einerseits direkt näher an unser Ziel zu gelangen und andererseits liebt er Busfahren in Bangkok einfach. So warteten wir auf einen Bus der Linie 2 oder 511. Tatsächlich dauerte es 12 Minuten, bis sich endlich ein Bus näherte, der uns bis vor den Eingang von CentralWorld an der Ratchadamri-Straße fahren sollte.

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Vor dem riesigen Einkaufszentrum CentralWorld mussten wir noch mittels einer Fußgängerbrücke die erwähnte Ratchadamri-Straße überqueren und schon näherten wir uns unserem ersten Ziel des Tages, dem Geldwechsler SuperRich.

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Tatsächlich bietet SuperRich deutlich bessere Wechselkurs als die meisten (wenn nicht alle) Banken Thailands, was man leicht am sehr geringen Spread zwischen An- und Verkaufskurs erkennen kann. Für Euro-Banknoten mit 100€ und 200€ Stückelung wird ein nochmal leicht besserer Kurs angeboten als für die kleineren Stückelungen. So hatte ich in Deutschland bereits 100€-Noten gesammelt.

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Nachdem mein Reisepass kopiert war und ich diese Kopie ebenso wie den Umtauschbeleg unterschrieben hatte, gab es ein dickes Bündel thailändische Baht.

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Nachdem auch +1 ausreichend Bargeld umgetauscht hatte, gingen wir wieder zurück auf die andere Straßenseite, um das zuvor erwähnte Einkaufszentrum CentralWorld zu betreten. In der vierten Etage besuchten wir dann den Bereich mit den Bankfillialen. Hier zahlten wir große Teile der umgetauschten THB ein, um so genug Geld auf unseren Bankkonten für u.a. die Zahlung mit "Thai QR Payment" zu haben, was unter Thailändern Bargeld in den meisten Situationen abgelöst hat und was eigentlich nur eine Art App- und QR-gestützte Echtzeitüberweisung ist.

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Anschließend trennten sich die Wege von +1 und mir für die nächsten Stunden. Er hatte mal wieder Termine und ich wollte noch etwas bummeln. Nachdem ich mich von +1 verabschiedet hatte, schaute ich mir noch ein wenig den "Weihnachtsmarkt" vor CentralWorld an, der jedoch typisch thailändische Produkte anbot und nur ziemlich kitschig weihnachtlich dekoriert war.

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Nachdem mir die Eindrücke genug waren, spazierte ich die Ratchadamri-Straße in südlicher Richtung, da ich an der Rama-IV-Straße in der Nähe der Kreuzung mit der Ratchadamri- und Silom-Straße etwas zu erledigen hatte. Auf dem Weg dorthin fiel mir an dem Ort, wo ich das altehrwürdige Dusit-Hotel verortete, ein nigelnagelneues Einkaufszentrum auf, das mir noch unbekannt schien. Dazu war ich überrascht, dass auf dessen Dach sich offenbar ein Park befand und Leute umher liefen.

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Zurück aus der Rama-IV-Straße blickte ich kurz in die Silom-Straße, in welcher vor fast genau 20 Jahren meine erste Thailandreise begonnen hatte.

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Neugierig spazierte ich anschließend die Fußgängerbrücke zum besagten neuen Einkaufszentrum Dusit Central Park, welche von üppiger Weihnachtsdekoration gesäumt war.

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Auch drinnen ging es weihnachtlich zu, wenngleich auch etwas abstrakt interpretiert.

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Das Einkaufszentrum selbst wirkte austauschbar mit all den vielen internationalen Marken, die hier in Bangkok sicherlich nicht günstiger waren als zu Hause in Deutschland. So nahm ich eine Rolltreppe nach der Anderen, um zu dem Park auf dem Dach zu gelangen. Ich war überrascht von der üppigen Vegetation hier oben auf dem Betongebilde.

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Die vielen holzbeplankten Wege waren wirklich schön gestaltet und so machte es Spaß, noch weiter nach oben zu spazieren. Vom großen Platz oberhalb des Parks hatte man einen tollen Ausblick auf die Skyline Bangkoks.

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Auch konnte man den Lumpini-Park überblicken, den wir ja erst zwei Tage zuvor am Abend für das Rote-Kreuz-Fest besucht hatten.

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Und natürlich bekam man von hier oben auch einen tollen Eindruck von eben der Parkanlage des Dusit Central Park.

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Vom Ende eines Aufganges eröffnete sich noch ein weiterer Ausblick.

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Im Vordergrund konnte ich dann die zahlreichen temporären Gebäude des erwähnten und besuchten Rote-Kreuz-Festes erkennen.

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Und schließlich machte ich auch unser Hotel, das Conrad Bangkok, aus, das in der Bildmitte jedoch halb verdeckt wird.

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Da langsam etwas Hunger einsetzte, suchte ich erst im neuen Einkaufszentrum nach einer Option, um diesen zu stillen. Die Restaurants hier schienen alle auf ziemliche Show zu setzen, um für lokale Verhältnisse exorbitante Preise aufzurufen. Mir war jedoch nach eher bodenständigerer und lokaler Kost. So spazierte ich zur BTS-Haltestelle in Silom, um nach einem Umstieg in "Siam" zurück nach "Phloen Chit" in der Nähe des Hotels zu gelangen.

Dort suchte ich dann das Restaurant "Sanguan Sri" auf, das ich schon aus unseren zahlreichen Aufenthalten im benachbarten "The Athenee" Hotel kannte. Das "Sanguan Sri", das nur in der Mittagszeit geöffnet ist, steht für traditionelle thailändische Küche und übersteht die Gentrifizierung bisher offenbar gut. Auf dem Tisch lag neben der thailändischsprachigen Speisekarte die ebenfalls thailändische Tafel, die für jeden Wochentag andere Gerichte auflistete. Der freundliche Kellner wollte mir diese gerade wegnehmen und eine englischsprachige Karte reichen, da entgegnete ich ihm, dass ich thailändisch könne. Ich orderte wenig später das Massaman Curry mit Hähnchen sowie den scharf-sauren Salat mit knusprigem Schweinebauch, Beides vom Tagesangebot für Montage. Als begleitendes Getränk wählte ich Longansaft, der eiskalt mit einigen Longanstücken an den Tisch kam.

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Das Essen schmeckte wirklich gut und war inklusive dem nicht abgelichteten Teller Reis für mich allein durchaus zu viel.
 

west-crushing

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03.08.2010
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Merci vielmals auch für die Aufschlüsselung der Essgewohnheiten, während ich das Polo-Hühnchen in ebenjener Soi (natürlich) schon auf dem Zettel hatte, habe ich mir das Sanguan Sri gerne mal notiert.

Respekt auch für den eisernen Versuch, gleich morgens aufzustehen. Ich gehe in Asien mittlerweile in den Tagen nach der Ankunft erst weit nach Mitternacht ins Bett und stehe dementsprechend auch nicht vor 11 auf. Ist ja Urlaub.
 
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Nitus

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04.04.2013
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Tag 3 - 2/2 - Lounge- & Craft-Beer-Maximierung

Sehr satt spazierte ich den überschaubaren Weg zum Hotel. Zurück auf dem Zimmer wechselte ich in Badebekleidung und hielt vor dem erneuten Verlassen des Zimmers noch die aktuelle Aussicht fest.

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Am Hotelpool wurde es ein ähnlicher Liegeplatz wie am Vortag, wenngleich es heute sonniger war.

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Ich relaxte und kühlte mich ein wenig im Pool ab. Und schließlich erinnerte ich mich an das per WhatsApp zugesagte F&B-Guthaben über 1.500 THB. So bestellte ich mir einen Long Island Iced Tea, welcher mit ca. 500 THB ein Drittel des Guthabens verschlang, aber ganz ordentlich schmeckte.

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Zur Happy Hour war ich dann rechtzeitig frisch geduscht in der Lounge präsent, um kurz nach deren Beginn wieder Canapes serviert zu bekommen. Eigentlich war ich noch ziemlich satt, aber andererseits auch neugierig auf das Angebot. Der Pilzsalat schmeckte nicht so besonders, aber der Rindfleischsalat war lecker, zumal das Fleisch eine überraschend gute Qualität hatte.

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Das weitere Angebot an frittierten Garnelen und Mini-Burgern schlug ich aus, da ich wirklich satt war.

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+1 traf wieder kurz vor Ende der Happy Hour und stärkte sich auch etwas am Büffet, wenngleich er erwartungsgemäß mit dem Angebot nicht ganz glücklich wurde.

Für nach der Happy Hour schlug +1 mit der "Warehouse Bar by Jaang Craft Beer" eine Craft Beer Bar in fußläufiger Entfernung vor, die ich mir schon vor einiger Zeit auf meine Wunsch- bzw. Google-Maps-Liste gesetzt hatte. +1 erklärte, dass diese in einem Viertel von Bangkok läge, welches teilweise illegal errichtet wurde aber bislang geduldet würde. Entsprechend krass war der Unterschied zwischen der teilweise sehr repräsentativen Gegend Phloen Chit und dem, wohin wir uns bewegten.

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Wir passierten (oder durchquerten?) eine indonesische Moschee und bogen ein paar Mal ab, bevor uns endlich Beschilderung unterstützte.

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Das vermeintliche Ziel wirkte unscheinbar.

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Aber das Ziel war den teilweise spannenden Fußweg wert. Es gab 12 verschiedene Biere vom Faß, die meisten davon von lokalen Kleinstbrauereien.

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Zu unseren Bieren bestellte +1 eine Portion Ente, die von der Frau des Inhabers, die hier zusammen ein erstaunlich harmonisches Paar abgaben, zubereitet wurde.

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Es sollte dann noch eine Runde sein, wobei mir das gewählte Stout überraschend gut gefiel.

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Die Deko an den Wänden bestand teilweise aus leeren Bierbehältnissen. Ich staunte vor Allem über eine Dose der Camba-Brauerei vom Chiemsee als auch über eine leere Flasche Spezial vom Brauhaus Tegernsee.

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Unvernünftigerweise probierten wir noch eine dritte Runde, da wir uns hier einfach so wohl fühlten.

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Gut angetrunken zahlte ich die Rechnung und nahm dabei Bierdeckel eines Bieres wahr, das man nicht unbedingt exportieren müsste.

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Auf dem Weg zurück zum Hotel passierten wir einen 7-Eleven-Markt, vor dem eine Nudelsuppenküche noch Speisen anbot. So bierseelig erschien uns salzig-fettige Konter relativ sinnvoll.

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Sympathisch fand ich, dass die mit Hackfleisch gefüllten Nudeltaschen, die als Suppeneinlage dienten, hier von Hand selbst hergestellt wurden (im Bild unten links).

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Gut, man könnte jetzt argumentieren, dass weder das Hackfleisch noch die anschließend mit Hackfleisch gefüllten Nudeltaschen bei knapp 30°C Lufttemperatur gekühlt wurden, aber bislang hat sich das bei mir nicht gerächt, zumal meine Nudelsuppe wirklich sehr lecker war.

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+1 hatte sich für die Variante entschieden, bei der Suppe und Einlage getrennt serviert (und verzehrt) werden.

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Gestärkt und mit Elektrolyten versorgt konnten wir so craft-bierseelig zurück im Hotel relativ schnell in den Schlaf finden.
 

Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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Tag 4 - Vom Hilton zum Marriott oder aus der Metropole an den ruhigen Strand

Nachdem wir endlich gut und durch geschlafen hatten, stand das Frühstück heute wieder etwas früher an. Nachdem uns die Auswahl in der Lounge am Vortag enttäuscht hatte und wir gegen 8:30 noch nicht mit Überfüllung des eigentlichen Frühstückrestaurants gerechnet hatten, begaben wir uns dorthin. Es war allerdings bereits überraschend voll und wuselig. Auch die Speisenqualität überzeugte uns wieder nicht, wenngleich ich über die heute angebotene "Khao Soi" Nudelsuppe sehr erfreut war.

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Zurück auf dem Zimmer packten wir unsere Sachen und checkten gegen 10:30 aus. Überrascht war ich, dass auf der vorgelegten Rechnung mir der Long Island Iced Tea vom Vortag berechnet wurde, wo mir doch 1.500 THB F&B-Guthaben zugesagt worden waren. Ich monierte die Rechnung, worauf sich die Mitarbeiterin nach etwas Klicken entschuldigte und den Betrag von der Rechnung nahm.

Wir baten den Concierge, uns ein Taxi zu rufen. Tatsächlich sollte es eine ganze Weile dauern, bis endlich ein Taxi für uns vor dem Conrad vorfuhr. Dafür war der Fahrer ohne Diskussion bereit, uns nach Taxameter zum Gewünschten Ziel, der Hertz-Autovermietung in der Sathorn-Straße zu fahren. Die Fahrt verlief halbwegs zügig, bis auf die letzten paar Hundert Meter in der Sathorn-Straße, die eigentlich ganztägig von Stau geplagt sind. Irgendwann setzte uns unser sehr freundlicher älterer Fahrer vor einem Bürogebäude ab, vor der es Werbung von Hertz gab.

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Wir zahlten und stiegen aus. Im Erdgeschoss des Bürogebäudes suchten wir dann nach dem Schalter von Hertz und wurden linker Hand fündig, wenngleich der Schalter unbesetzt war.

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Einen Moment später traf ein Mitarbeiter ein und erledigte alle Formalitäten. Er wies mich darauf hin, dass mein internationaler Führerschein abgelaufen sei. Interessant, dass ihm und nicht dem thailändischen Polizisten bei der letzten Kontrolle in Thailand aufgefallen war. Er meinte, dass dies für Hertz kein Problem sei, ich bei einer Polizeikontrolle im Großraum Bangkok wahrscheinlich 500 - 1.000 THB Strafe zahlen müsste. Ich nickte und akzeptierte das Risiko. Sicherheitshalber wurde auch +1 als zweiter Fahrer in den Mietvertrag eingetragen, was kostenlos möglich war.

Anschließend übergab er uns an einen Mitarbeiter, der uns nach draußen hinter das Gebäude führte, wo der für uns vorgesehene Toyota Yaris bereit zur Übernahme war.

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Nachdem ich die Spiegel und die Klimaanlage passend eingestellt hatte, fuhr ich langsam vom Hof. Insbesondere das Verlassen des Geländes und das Einfädeln in den fließenden bzw. eher stehenden Verkehr in der Sathorn-Straße forderte mich allerdings ein wenig heraus. Irgendwann hatte ich dies jedoch gemeistert und ich bog nach einem Stückchen rechts auf die Rama-IV-Straße, von der es wenig später auf die Mautstraße ging, wo der Verkehr einfach zu bewältigen war, zumal es flüssig lief, die diversen Mautstationen vielleicht mal abgesehen.

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Nach gut zwei Stunden Fahrt wollten wir eine kleine Mittagspause einlegen. +1 hatte ein sehr gut bewertetes Restaurant herausgesucht, das sich vor Ort jedoch leider aufgrund von Renovierungen als geschlossen herausstellen sollte. So wählten wir das direkt daneben befindliche Restaurant, das Rindfleischnudelsuppe anbot.

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Leider war dies jedoch eine eher nur mittelmäßige Wahl. Das Rindfleisch war zäh und nicht zart geschmort. Die Brühe schmeckte uns zu süß und bot nicht die Komplexität von einer guten Rinderbrühe. Dennoch war unser Hunger erstmal gestillt. Wir suchten in der weiteren Umgebung noch nach einem Cafe, bevor ich die Fahrt zum heutigen Zwischenziel, dem Marriott Rayong fortsetzte.

Am Marriott Rayong, das sich ein ganzes Stückchen hinter der Provinzhauptstadt Rayong direkt am Meer befindet, setzte ich +1 an der Lobby mit unserem Gepäck ab und parkte anschließend auf den ausgewiesenen Parkplätzen. In der Lobby angekommen war schon Alles vorbereitet und ich musste nur unterschreiben und meine Kreditkarte einlesen lassen sowie mit PIN bestätigen. Anschließend erhielten wir die Zimmerkarten für eine Suite auf der 7. Etage. Tatsächlich hatte ich hier als Marriott Bonvoy Titanium bislang immer eine Suite erhalten, diesmal aber dennoch zur Sicherheit die ohnehin zum Jahresende ablaufenden NUAs eingesetzt. Nachdem die NUAs mehrere Tage vor der Anreise bestätigt wurden, war der Erhalt einer Suite nun auch keine Überraschung mehr.

Insbesondere durch den prallen Sonnenschein wirkte die Suite mit ihrem Blick auf das Meer super einladend.

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Auch vom Bett aus hatte man eine tolle Aussicht auf den Golf von Thailand.

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Das große Badezimmer kam uns aufgrund unserer früheren Aufenthalte hier bereits vertraut vor.

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Links neben diesem befand sich der begehbare Kleiderschrank.

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Am ganz anderen Ende der Suite gab es ein relativ großes Gäste-WC.

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Das Highlight war aber sicher der Ausblick, den ich bei wundervollstem Wetter noch vom Balkon festhalten musste, zumal man im Hintergrund die Insel Koh Samet schön erkennen konnte, die ich bereits mehrfach besucht hatte.

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Auch fotografierte ich den riesigen Pool, der mich bei früheren Besuchen schon begeistert hatte, und zu dem wir wenig später aufbrechen sollten.

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Zuvor bediente wir uns jedoch an dem Obst und dem Gebäck, welches wir als Willkommenspräsent auf dem Zimmer vorfanden.

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Gestärkt und mit reichlich Sonnencreme versehen begaben wir uns schließlich zum Pool.

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Auf der Suche nach freien schattigen Liegeplätzen umrundeten wir den Pool fast einmal.

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Dabei kamen wir mit einem sehr freundlichen Mongolen ins Gespräch, der uns einlud, seinen schattigen Platz mitzunutzen, was wir in Ermangelung von sonstigen freien Schattenplätze gerne taten. Wir lernten, dass er zuvor auf einem Musikfestival in Pattaya gewesen sei und nun eigentlich etwas Entspannung im Marriott Rayong suchen würde. Tatsächlich sei ihm das Hotel und die Umgebung jedoch viel zu ruhig, was ein Kritikpunkt ist, den wir schon häufiger von anderen Reisenden hierher gehört hatten. Er war alleine unterwegs und würde aber auch nur wenige Tage hier zubringen, bevor es für ihn zurück gehen würde.

Irgendwann verabschiedete er sich und überließ uns die schattigen Plätze, die wir genossen.

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Nachdem ich später erfolgreich reichlich Abkühlung in dem wirklich riesigen Pool gesucht und gefunden hatte, ging es irgendwann zurück aufs Zimmer.

Eigentlich wollten wir in einem unweit entfernten Seafood-Restaurant zu Abend essen, wo wir schon mehrfach sehr gut gegessen hatten. Leider hat man dienstags jedoch Ruhetag, sodass eine Alternative her musste. Hier rächte sich, dass es rund um das Marriott Rayong tatsächlich nicht so viel gibt. Wir entschieden uns für das "Bai Thong Kitchen Restaurant" (mal frei nach Schnauze vom Thailändischen umgeschrieben), das mit 4,8* bei Google erstaunlich gut bewertet war.

Bei unserem Eintreffen schienen wir die ersten Gäste dieses offenbar familiär geführten Restaurants zu sein. Ich hatte mich schon auf "Pla Krapong Nüng Manao" (mit Chilli, Knoblauch, Limettensaft und Fischsauce gedämpfter Seebarsch) gefreut. Aber genau dieses Gericht, obwohl es auf der Karte stand, konnte man heute nicht anbieten. So bestellten wir andere Gerichte und sollten relativ schnell nach der Bestellung merken, dass die Augen bzw. die Freude auf thailändischen Seafood größer waren als unsere Mägen.

Wir starteten mit gebratenem Tintenfisch und einer lokalen Spezialität, gekochter durchwachsener Speck mit zahlreichen Kräutern, wenngleich dies jetzt weniger Seafood war.

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Es folgte frittierter Seebarsch mit frittiertem Knoblauch und Salat von unreifer Mango.

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Und schließlich gab es noch "Kung ob wunsen" (mit Glasnudeln und normalerweise ziemlich vielen Gewürzen gebackene Garnelen) sein.

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Alle Gerichte schmeckten und waren frisch. Jedoch waren wir uns einig, dass nichtsdestotrotz Alles etwas zu süß war. Dazu war der frittierte Knoblauch zum Fisch nicht mehr knusprig sondern ziemlich lätschig. Und die Garnelen mit Glasnudeln werden normalerweise in dem Topf bzw. dem verschließbaren Pfännchen serviert, in dem diese gegart wurden.

Aufgrund der großen Portionen und den zu viel bestellten Gerichten wurden wir sehr satt, wenngleich wir geschmacklich auch nicht 100% zufrieden wurden. Dafür war das Personal bzw. die Inhaberfamilie sehr freundlich und es gab noch Süßigkeiten (in Läuterzucker gegartes Eidotter, eine Hinterlassenschaft der Portugiesen in Thailand) auf's Haus.

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Genudelt fuhr ich uns zurück zum Hotel, wo ich noch etwas am Reisebericht schrieb, bevor es weiterhin sehr satt und voll ins Bett ging.
 

Nitus

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Tag 5 - Strandtag in Klaeng

Als ich um kurz nach 8 Uhr die Vorhänge aufzog, lachte draußen die Sonne schon wieder kraftvoll.

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Nachdem die Temperatur aber noch knapp unter 30°C lag, die Luftfeuchte niedrig war und ein leichtes Lüftchen ging, wählten wir einen schattigen Platz auf der Außenterrasse des Frühstücksrestaurants. Die Auswahl im Marriott Rayong war sehr ordentlich. Für mich sollten es u.a. Pa Thon Go (jene frittierten Hefeteigstücke) mit Pandancreme sowie Eggs Benedict sein.

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Auch war ich über Khanom Büang sehr erfreut, jene sehr dünnen knusprigen thailändischen Pfannkuchen, die mit einer Creme und Kokosnussfleisch gefüllt waren.

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Als unsere Mägen zufrieden waren, begaben wir uns zurück auf unser Zimmer, um uns u.a. dick mit Sonnencreme einzuschmieren, denn die Sonne schien immer kräftiger zu strahlen. Anschließend spazierten wir am Pool vorbei an den Strand und bogen nach rechts. In diese Richtung könnte man den Strand ewig weit laufen.

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Nachdem wir einige andere (geöffnete und geschlossene) Hotelanlagen passiert hatten, erreichten wir eine kleine Strandbar, die schlecht besucht war. So konnten wir schattige Sitzplätze in der ersten Reihe erhalten und gönnten uns erstmal eine Erfrischung.

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Wir verweilten hier etwas länger, da es im Schatten deutlich angenehmer war als in der prallen Mittagssonne. Irgendwann jedoch machten wir uns langsam auf den Weg zurück zum Hotel.

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Wir zogen uns kurz um, denn wollten wir eine Kleinigkeit zum Mittag essen. Ich fuhr uns zu Pramong Kitchen, unserem Lieblingsrestaurant in der Gegend, wo wir eigentlich bereits am Vorabend essen wollten, dies aber aufgrund des Ruhetages des Restaurants nicht tun konnten.

Das Restaurant liegt direkt am Meer in einer Bucht mit zahlreichen Fischerbooten. Wir erhielten einen Platz direkt am Ende mit bestem Blick auf das Meer.

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Da wir hier am Abend ausgiebig Seafood schlemmen wollten, sollte es nun zum Mittag nur eine Kleinigkeit sein. Allerdings fiel auch die kleine Portion gebratener Reis mit Garnelen sowie die Fischküchlein doch etwas zu umfangreich aus.

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Vor der Rückfahrt zum Hotel hielt ich nochmal die Aussicht fest.

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Am Nachmittag war dann Hotelpool angesagt. Als jedoch am Abend eine indische Großfamilie auftauchte und mit u.a. drei elektrischen Schwimmhilfen den Pool lautstark unsicher machte, bedeutete dies Rückzug. Ich duschte mich und schrieb auf der Terrasse der Hotelbar beim kostenlosen bis dato noch nicht eingelösten Welcome-Drink am Reisebericht.

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Später fuhren wir erneut zu Pramong Kitchen, wenngleich wir eigentlich nicht sonderlich hungrig waren. Wir hatten uns allerdings schon so auf frischesten Fisch und Meeresfrüchte gefreut, dass wir dennoch einen zweiten Besuch dort an diesem Tag wagen wollten. Hätten wir mittags mal weniger oder vielleicht auch mal gar nichts gegessen.

Das Restaurant war am Abend sehr gut besucht, übrigens größtenteils mit Einheimischen. Wir konnten dennoch wieder einen Tisch direkt am Meer erhalten. +1 wollte eine besondere Muschelart bestellen, die man heute jedoch nicht hätte. Wie ein Zufall kam jedoch gerade bei der Aufnahme unserer Bestellung ein weiterer Restaurantmitarbeiter vorbei, der sagte, dass man gerade u.a. genau jene Muscheln angeliefert bekommen hätte. +1 war sehr froh und bestellte diese zubereitet mit Thai-Basilikum.

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Auch wenn ich nicht der größte Muschelfreund bin, probierte ich und befand das Gericht äußerst stimmig. Mit Thai-Basilikum und Knoblauch hatte das eher fade Muschelfleisch richtig Geschmack bekommen und aß +1 gleich mehrere Muscheln weg.

Dazu erfreute ich mich an einem sehr frischen und großen Seebarsch, der mit Limettensaft, Fischsauce, Selleriegrün, Chilli und reichlich Knoblauch gegart war, meine absolute liebste Zubereitungsart für thailändischen "Pla Krapong".

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Da wir ja nicht sonderlich hungrig waren, ließen wir am Abend des Reis und sonstige Beilagen weg und erfreuten uns nur an Muscheln und Fisch. Währenddessen konnten wir beobachten, wie sich ein Fischer für die Jagd nach Tintenfisch bereit machte, denn grünes Licht zieht in der Dunkelheit Tintenfische an.

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Sehr zufrieden verließen wir irgendwann die Küche von Pramong und ich lenkte uns zurück zum Marriott. Unterwegs hielten wir noch an einem lokalen Supermarkt, um einen Schlummertrunk zu kaufen, bei dem ich später im Hotel am Reisebericht schreiben sollte.

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Nitus

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04.04.2013
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Tag 6 - Ankunft auf Koh Mak

Nach einer erholsamen Nacht trafen wir heute gegen 8:30 im Frühstücksrestaurant ein und erhielten identische Plätze auf der Außenterrasse, wo es heute eine Nudelsuppe für mich sein sollte.

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Zurück auf dem Zimmer packten wir wieder unsere Sachen. Ich blickte noch einmal zurück auf das Meer und die Insel Koh Samet im Hintergrund.

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Der anschließende Check-out dauerte dann jedoch unangenehm lange. Angeblich wäre aktuell auf unserer Zimmernummer niemand eingecheckt. Auch eine Suche nach meinem Namen lieferte kein Ergebnis. Die junge und nicht sonderlich freundliche Dame an der Rezeption telefonierte mit dem Backoffice. Nach einiger Zeit erklärte sie, dass man mich bereits schon ausgecheckt hätte und verabschiedete uns. Ich fragte jedoch nach einer Rechnung, was sie irritierte. Generell habe ich ja immer gerne Nachweise über meine Aufenthalte, falls mal die Meilengutschrift nicht kommt/stimmt oder es zu Ungereimtheiten bei der Kreditkartenabrechnung kommen sollte. So dauerte es noch einen Moment, bis sie mir dann jedoch die gewünschte Rechnung ausdrucken konnte.

Eigentlich hätte man für die ca. dreistündige Fahrt in Richtung des Fährpiers Laem Sok nur die Hauptstraße vor dem Marriott Rayong in östlicher Richtung nehmen müssen, bis man auf die Sukhumvit-Straße (Straße Nr. 3) trifft. Auf der wäre es eigentlich nur geradeaus gegangen, bis man in der Provinzhauptstadt Trat auf die Straße zum Pier hätte abbiegen müssen. Allerdings war nach einem kurzen Stück die weitere Straße, auf die wir vom Marriott gebogen waren, gesperrt. Später lernten wir, dass hier im Rahmen der Asean-Games ein Wettkampf ausgetragen wurde.

Wir hingegen schlängelten uns von Google Maps geführt durch verschiedene Seitenstraßen, bis wir nach längerer Zeit auf die große Sukhumvit zurück fanden. Irgendwo entlang der kleinen Straßen dorthin hatten wir bereits einen frischen Unfallschaden begutachtet, der noch von der Polizei aufgenommen wurde. Zwei SUVs mit sehr derangierten Fronten standen herum und ein einfaches Haus am Rande Straße schien halb zusammengebrochen zu sein. Das musste ordentlich gekracht haben, was bei dieser Nebenstraße ein wenig verwunderte.

Auch im weiteren Verlauf sollten wir noch zwei Unfallorte passieren. So waren wir froh, dass wir gegen 12:45 nicht nur frühzeitig sondern auch sicher die Provinzhauptstadt Trat im Osten erreichen sollten.

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Da wir bereits wieder etwas Hunger und noch viel mehr Zeit bis zum Ablegen unserer Fähre nach Koh Mak um 15 Uhr hatten, suchten wir nach einem Restaurant. +1 empfahl das Kiew Nong Bua, ein beliebtes und traditionsreiches Nudelrestaurant, das tatsächlich ein wenig ungewohnt eingerichtet war für ein Nudelrestaurant in einer kleinen Provinzhauptstadt.

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+1 wählte die Nudeltaschen, die mit "scharfem Fisch" und Fischrogen gefüllt waren.

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Für mich sollte es die klassische Variante mit Schweinehackfleisch sein.

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Dazu wählten wir jeder eine Nudelsuppe mit den hausgemachten Eiernudeln. Bei +1 gab es Krebsfleisch obendrauf und bei mir Schwein & Ente.

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Alles schmeckte wirklich gut, sodass der leicht höhere Preis hier in Ordnung ging.

Da wir noch etwas Zeit hatten, wollten wir noch am Festland im Supermarkt ein paar Getränke einkaufen. So steuerten wir die lokale Filliale von Lotus's an.

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Nach dem Hickhack um die Gesetzgebung zum Alkoholausschank und -verkauf wurde nach erst temporärer Verschärfung der Regel diese nun kürzlich fast komplett gekippt, sodass der Alkoholverkauf zwischen 14:00 und 17:00 nun nicht mehr verboten ist. Dies wurde so auch von Lotus's kommuniziert.

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Nach dem Einkauf machten wir uns auf die noch knapp halbstündige Fahrt zum Laem Sok Pier. Vor Ort konnten wir für 100 THB pro Tag einen überdachten Parkplatz direkt am Gebäude von Boonsiri erhalten.

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Nachdem wir unseren Mietwagen abgestellt und unser Gepäck ausgeladen hatten, begaben wir uns die wenigen Schritte zum Fahrkartenschalter von Boonsiri. Hier konnte ich unter Vorzeigen des QR-Codes unserer vor wenigen Tagen getätigten Buchung Fahrkarten für uns Beide erhalten. Dazu gab es Aufkleber für unsere T-Shirt und Klebebanderolen für unsere Koffer, um uns und unser Gepäck mit dem Zielort Koh Mak zu kennzeichnen.

Laut der freundlichen Mitarbeiterin würde es noch 20-25 Minuten dauern, bis wir zum Pier gefahren würden. Da wir Lust auf Kaffee hatten, stellte ich mich in die Schlange des örtlichen Imbissbetriebes. Just als ich keine fünf Minuten später an der Reihe war, wurden die Passagiere nach Koh Mak bereits aufgerufen. Ich war irritiert. +1 saß etwas von mir und dem Imbiss entfernt im Schatten und nachdem das Transferfahrzeug direkt neben ihm hielt, reservierte er uns mit unserem Handgepäck direkt zwei Sitzplätze in der ersten Reihe und verlud unser großes Gepäck auf die Ladefläche des Pickups, der eine Art offenen Wagon für die Passagiere hinter sich herzog.

Ich stornierte direkt unsere Getränkebestellung, die ich zwar aufgegeben aber noch nicht bezahlt hatte, und hastete zu +1. Nachdem er bereits erfolgreich unser Gepäck verstaut hatte, konnte ich neben ihm Platz nehmen und dem weiteren Treiben zusehen.

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Tatsächlich waren wir wohl nicht die einzigen Passagiere, die überrascht von diesem frühzeitigen Aufbruch waren. Es erforderte mehrere Aufrufe, bis irgendwann alle Passagiere auf dem leicht klapprigen Vehikel Platz genommen und zuvor ihr Gepäck den Mitarbeitern zum Verladen übergeben hatten.

Die Buchungsbestätigung nannte zwar 14:45 als Check-in-Schluss, aber bereits um 14:30 rollten wir zum Pier.

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Wenige Minuten später erreichten wir die für unsere Überfahrt nach Koh Mark vorgesehen Fähre.

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Wir mussten ein paar weitere Minuten warten, bis das Gepäck verladen war, bevor wir als erste Passagiere die Fähre betreten durften und uns Plätze ganz vorne auf der schattigen linken Seite des Oberdecks sichern sollten. Wir blickten zurück auf das Gefährt, mit dem wir hierher gebracht waren, das nun nach dem Wenden zurück fuhr.

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Von unseren Plätzen blickten wir auf den Wendebereich am Ende des Piers.

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In der Ferne thronten die Berge jenseits der thailändisch-kambodschanischen Grenze.

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Auch wenn ich bisher keinerlei Anzeichen dafür wahrgenommen hatte, dass ja aktuell der Grenzkonflikt zwischen diesen beiden Nationen deutlich aufgeflammt war, fragte ich mich, ob Alles gut gehen würde.

Wenig später wurden die Rettungswesten verteilt und man bestand darauf, dass alle Passagiere diese auch anlegten. Auf die Minute pünktlich um 15 Uhr legte die Fähre dann ab und machte sich auf den Weg vorbei an Koh Chang und später viel näher vorbei an einer kleinen unbewohnten Insel in Richtung von Koh Mak, unserem Urlaubsziel für die kommenden sechs Nächte.

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Nach ziemlich genau 45 Minuten Fahrzeit erreichten wir das Ao Nid Pier auf Koh Mak.

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Wir gingen als Letzte von Bord, sodass ich auch einen Blick in die mittlerweile leere Kabine der Fähre werfen konnte.

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Am Pier hatten wir schnell sowohl unser Gepäck entgegen genommen als auch den Fahrer des von uns gebuchten Seavana Resorts gefunden. So war es nicht einmal 16 Uhr, als wir den Fährhafen hinter uns ließen.

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Am Hotel wurden wir nicht nur von den Mitarbeitern sondern auch von @skyfly und seinem +1 begrüßt, die hier bereits einige Tage zuvor angekommen waren. Nach dem schnellen Erledigen der Formalitäten wurden wir auf unser Zimmer gebracht, das uns noch von unserem letzten Aufenthalt sehr vertraut vorkam.

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Der Ausblick auf die Lagune und das Meer dahinter war ebenso vertraut wie erfreulich.

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Nachdem das Seavana von 16 bis 18 Uhr (wie viele Resorts auf Koh Mak und in den thailändischen Urlaubsregionen) eine Cocktail-Happy-Hour anbietet, sollte es dort bei einigen Cocktails ein ausführlicheres Wiedersehen mit unseren Freunden bei bestem Ausblick sein.

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Während wir bei angenehmer internationaler Musik Drinks und den Meerblick genossen, hörten wir in der Ferne dumpfe explosionsartige Geräusche. Wir vermuteten einen Zusammenhang mit dem erwähnten Grenzkonflikt, waren aber froh, dass die Geräusche nach einer Weile nicht mehr auftraten, und übrigens in den Folgetagen auch nicht mehr gehört werden sollten.

Kurz vor dem Ende der Happy Hour ging die Sonne unter.

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Anschließend machten wir uns frisch, um uns später zu viert im Hotelrestaurant wieder zu treffen, um die wirklich gute Küche hier zu genießen. Es sollte Schweinebauch in einer leicht sauren würzigen Brühe geben.

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Dazu wählten wir einen Salat mit Fischstücken, viel Zitronengras und vielen Cashew-Nüssen.

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Ein Highlight sollte aber das Massaman-Curry mit Roti sein.

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Wenngleich auch die Garnelen mit Glasnudeln hier perfekt und mit sehr vielen Gewürzen zubereitet wurden.

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Satt klönten wir noch ein wenig, bevor es zurück in unsere jeweiligen Bungalows ging.
 

Nitus

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04.04.2013
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Tag 7 - Müßiggang auf Koh Mak

Nachdem unsere +1s Beide gerne etwas länger schlafen, traf ich mich schon etwas früher mit @skyfly zum Frühstück. So früh konnten wir uns den Platz mit der besten Aussicht sichern.

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Im Vergleich zum letzten Aufenthalt vor ca. einem Jahr wurde die Frühstückskarte leicht überarbeitet.

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Unsere Favoriten, die Sunny Toast Cups, Toastbrot mit Ei, Bacon und Käse, gab es aber weiterhin.

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Um für den Tag gestärkt zu sein, sollte es später, nachdem unsere besseren Hälften eingetroffen waren, noch das neu auf der Karte befindliche Shashuka sein.

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Zurück auf dem Zimmer wechselten +1 und ich in Badekleidung sowie einen dicken Film aus Sonnencreme, um uns anschließend am anderen Ende der Hotelanlage direkt am Meer in Hängematten zu begeben.

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Auch die anderen Beiden stießen nach und nach dazu und wir planschten zusammen in dem sehr flach abfallenden warmen Wasser des Golf von Thailand. Wir hielten es lange am Strand mit wunderbaren Ausblicken aus.

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Gegen frühen Nachmittag begaben +1 und ich uns erneut in das Hotelrestaurant, da so viel Müßiggang im und am Wasser echt hungrig machte.

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Für mich sollte es Pad Krapao (gebratenes Thaibasilikum) mit Schweinehackfleisch sein.

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+1 wählte die Nudelsuppe mit frittierten Tempura-Garnelen.

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Später setzte ich mich etwas neben unseren Bungalow, wo der Schatten jedoch nach und nach schwinden sollte.

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So wechselten +1 und ich auf zwei Sonnenliegen unterhalb des Pools, die bereits im Schatten lagen, um erneut die Happy Hour nutzen zu können.

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Zum Abendessen sollte es heute zu viert in unser gemeinsames Lieblingsrestaurant auf Koh Mak, dem "Koh Mak Seafood", gehen. Die Beiden hatten sich bereits Roller ausgeliehen und waren somit mobil. Ich hingegen tue mich mit dem Rollerfahren schwer, sowohl als Selbstfahrer als auch als Mitfahrer mit +1. Nachdem Taxen auf Koh Mak mit 50 THB pauschal pro Person egal wohin relativ fair bepreist sind, bestellten wir am Hotel ein solches. Nach einer kurzen Weile traf ein sehr freundlicher älterer Herr mit seinem zum Sammeltaxi umgebauten Pickup ein. Beim Zurücksetzen fuhr er zwar für unseren Geschmack ein wenig zu weit in die Botanik, aber waren wir ja die einzigen Fahrgäste.

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+1 und ich trafen zuerst im Restaurant ein, wo aufgrund einer Reservierung wir einen tollen Platz erhalten sollten.

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Nachdem wir wieder zu viert waren, ging die Bestellorgie los. Es wurden Muscheln mit Nam Prik Pao (einer leicht süßen Chilipaste), Garnelen Pad Cha (also ziemlich scharf mit Thai-Basilikum aber auch viel Pfeffer und Chili gebraten), "Koh Mak Hotpot" (ähnlich einer Tom Yum Gung aber mit Eierstich am Boden des Suppengefäßes), gebratener Reis mit Ananas und Hähnchenfleisch, Fischküchlein und schließlich einem frittierten Fischfilet mit Tamarindensauce und frittierten Schalotten.

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Eigentlich waren wir ja schon relativ satt, aber dennoch musste es ein Dessert sein. Wir bestellten pro Paar eine Portion hausgemachtes Kokosnusseis mit frittierter Banane, nur um wenig später festzustellen, dass eine Portion auch genug für uns Vier gewesen wäre.

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Nach dem Zahlen nahmen wir auf dem Weg zum Ausgang Warnschilder wahr, deren englischsprachige Übersetzung sich etwas kurios las. Als wären die Kinder schon ins Wasser gefallen.

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Das thailändische Original war da knapper mit "Vorsicht! Kinder fallen Wasser". Aber das Verständnis, genau welche Zeitform eines Verbs man im Englischen benötigt, geht vielen Thailänder mangels vergleichbarer grammatikalischer Konstrukte in der thailändischen Sprache ab.

Unsere Freunde nutzten ihren Roller für die Heimfahrt. Wir hingegen nutzten hingegen den vom Koh Mak Seafood kostenlos angebotenen Heimfahrservice. Mit einem Golfwagen fuhr uns ein junger Thailänder, der seine Partnerin dabei hatte, sicher zurück zum Seavana.
 

flieger11986

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Vielen Dank lieber Nitus für die immer sehr guten Berichte. Für uns geht’s in 2 Tagen über Singapur nach Khao Lak und wir freuen uns auf ein paar Tage am Strand. Eine persönliche Frage (hoffe nicht zu persönlich): habt ihr einen so guten Stoffwechsel oder macht ihr im Hintergrund so viel Sport oder verzichtet in Deutschland, dass ihr es euch in den Urlauben Essens und trinktechnisch so gut gehen lassen könnt?
 

chris-99

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Vielen Dank lieber Nitus für die immer sehr guten Berichte. Für uns geht’s in 2 Tagen über Singapur nach Khao Lak und wir freuen uns auf ein paar Tage am Strand. Eine persönliche Frage (hoffe nicht zu persönlich): habt ihr einen so guten Stoffwechsel oder macht ihr im Hintergrund so viel Sport oder verzichtet in Deutschland, dass ihr es euch in den Urlauben Essens und trinktechnisch so gut gehen lassen könnt?
Nachdem wir hier unter uns sind, kann ich Dir ein Geheimnis verraten: das Schreiben erstklassiger Reiseberichte benötigt so viel Energie, daß der arme Nitus damit zu kämpfen hat, nach so einem Urlaub nicht untergewichtig zu sein.