Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

ANZEIGE

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.308
4.750
ANZEIGE
Ich muss gestehen, dass ich Deinen Einwand nicht ganz nachvollziehen kann. Aus meiner Sicht erklärt sich das folgendermaßen: Im Jahre 2021 habe ich einen 500e Icon (volle Hütte) für 36 TEUR privat bei Fiat gekauft. Vom Hersteller erhielt ich einen Bonus von mehr als 3 TEUR, von der BAFA 6 TEUR als Rückzahlung nach Kauf. So hat mich der Wagen letztendlich knapp 27 TEUR gekostet. Falls ich das Auto ein halbes Jahr später an einen Käufer in Dänemark für 36 TEUR verkauft hätte (was damals realistisch war), wäre zumindest nach meiner Rechnung ein "Gewinn" von 9.000+ Euro entstanden – bezahlt vom deutschen Steuerzahler und Stellantis.

Die Mindest-Haltedauer von sechs Monaten (bei Kauf, Leasing länger) hatte ich in meinem Post bereits angegeben...
Und genau das wurde ausgenutzt. Von Privatleuten und Firmen, ganz YT ist voll von erfolgreichen "Erfahrungsberichten", wie einfach dieses tatsächlich funktionierende Geschäftsmodell war. Auf manch einen Privatmann + Familie waren 12, 13 Tesla zugelassen, natürlich gegenseitig mit 500 Euro + 1 Jahr kostenlos laden on top mit Empfehlungslinks versüßt.
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.268
6.176
FRA
Ich muss gestehen, dass ich Deinen Einwand nicht ganz nachvollziehen kann. Aus meiner Sicht erklärt sich das folgendermaßen: Im Jahre 2021 habe ich einen 500e Icon (volle Hütte) für 36 TEUR bei Fiat gekauft. Vom Hersteller erhielt ich einen Bonus von mehr als 3 TEUR, von der BAFA 6 TEUR als Rückzahlung nach Kauf. So hat mich der Wagen letztendlich knapp 27 TEUR gekostet. Falls ich das Auto ein halbes Jahr später an einen Käufer in Dänemark für 36 TEUR verkauft hätte (was damals realistisch war), wäre zumindest nach meiner Rechnung ein "Gewinn" von 9.000+ Euro entstanden – bezahlt vom deutschen Steuerzahler und Stellantis.

Die Mindest-Haltedauer von sechs Monaten (bei Kauf, Leasing länger) hatte ich in meinem Post bereits angegeben...
Als erstes: Nur ein realisierter Gewinn ist auch tatsächlich ein Gewinn.

Edeka bietet gerade Joghurt für 1,49 EUR anstatt 1,99 EUR an, wenn ich mir also 10000 Joghurts kaufe, dann hab ich soviel Gewinn gemacht, dass ich mir ne Rolex kaufen kann.

Du kaufst ein Auto, legst dafür 36kEUR auf den Tisch, fährst dann ein halbes Jahr damit und bekommst in DK wieder 36kEUR dafür und hast vorher wie nachher kein Auto und keine zusätzlichen 9.000 EUR. Du bist lediglich ein halbes Jahr für umme Auto gefahren.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.456
6.839
Du kaufst ein Auto, legst dafür 36kEUR auf den Tisch, fährst dann ein halbes Jahr damit und bekommst in DK wieder 36kEUR dafür und hast vorher wie nachher kein Auto und keine zusätzlichen 9.000 EUR. Du bist lediglich ein halbes Jahr für umme Auto gefahren.
Nee, mit der Förderung hat er ja nur 27k bezahlt. Damit tatsächlich 9.000€ verdient. Um die 3.000€ vom Hersteller ist es nicht schade - um die 6.000€ vom Steuerzahler hingegen schon. Das Problem war die viel zu kurze Haltungsdauer von nur 6 Monaten. Später waren es wohl 12 Monate. Könnten auch problemlos 2 Jahre sein, dann hat sich das komplett erledigt.
 
  • Like
Reaktionen: frogger321

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.268
6.176
FRA
Nee, mit der Förderung hat er ja nur 27k bezahlt. Damit tatsächlich 9.000€ verdient. Um die 3.000€ vom Hersteller ist es nicht schade - um die 6.000€ vom Steuerzahler hingegen schon. Das Problem war die viel zu kurze Haltungsdauer von nur 6 Monaten. Später waren es wohl 12 Monate. Könnten auch problemlos 2 Jahre sein, dann hat sich das komplett erledigt.
Nein, hat er ja nicht, ich hab gelesen, dass er 36kEUR hingelegt hat und jetzt immer noch das Auto hat, also 0,0 Gewinn „eingesackt“ hat.

Kauft man sich heute ein Fahrzeug für 50.000 EUR und nach 6 Monaten reduziert der Hersteller den Kaufpreis auf 45.000 EUR, dann hat man wohl kaum 5.000 EUR Gewinn „eingesackt“. Man wird ebenso kaum sein Fahrzeug für 50k verkaufen können, um die angesprochenen 5k „Gewinn“ einzusacken.

Du kannst es auch noch anders rechnen:
Am 01.01. kaufst du ein Auto für 50.000 EUR, der Hersteller baut da noch Extras für 5000 EUR ein und erlässt dir aber grosszügigerweise die 5.000 EUR, das Auto ist am 01.01. immer noch 50.000 EUR wert, da alle anderen auch diese Extras erhalten und dir keiner 55.000 EUR für dein Auto geben würde.

Das Auto fährt vom Hof und ist (grosszügig gerechnet) nach 6 Monaten noch 45.000 EUR wert (eher weniger). Nun überweist dir ein Sponsor 5.000 EUR und du hast wieder 50.000 EUR und ein paar Extras im Auto (die du dir vorher nicht gekauft hättest, die aber jeder bekommen hat).

Ich sehe immer noch keinen Gewinn und schon gar nicht irgendwo 20.000 EUR Gewinn, wie es hier kolportiert wird.

Du hast keinen Gewinn gemacht, aber ein Auto ein halbes Jahr „für umme“ gefahren.
 
Zuletzt bearbeitet:

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.253
1.281
CGN
Falls ich das Auto ein halbes Jahr später an einen Käufer in Dänemark für 36 TEUR verkauft hätte (was damals realistisch war)
Wenn das so möglich war, dann würde deine Rechnung aufgehen, ja.

Mein Eindruck war (mag aber auch andere Beispiele gegeben haben) das bei vielen Herstellern die Summe, die sie dir schenken müssen, einkalkuliert war (welcher Hersteller zahlt schon gerne drauf). Und wenn man die Autos sowieso teurer machen muss als man sie eigentlich verkaufen will, und die Käufer dank Prämie vom Staat großzügiger im Geld ausgeben sind, dann kann man direkt noch ein paar mehr Euro aufschlagen.

Dass Du das Auto nach 6 Monaten gut in Länder verkaufen konntest, in denen junge Gebrauchte aufgrund von Luxussteuern beliebt sind, und so effektiv gratis fahren konntest, glaube ich sofort.

Dass man nach 6 Monaten aber einen für den deutschen Markt extra teuren Neupreis erzielen kann, dürfte wohl die Ausnahme gewesen sein.
 

deecee

Erfahrenes Mitglied
11.12.2018
3.107
4.199
HAM, LBC
Wenn das so möglich war, dann würde deine Rechnung aufgehen, ja.

Mein Eindruck war (mag aber auch andere Beispiele gegeben haben) das bei vielen Herstellern die Summe, die sie dir schenken müssen, einkalkuliert war (welcher Hersteller zahlt schon gerne drauf). Und wenn man die Autos sowieso teurer machen muss als man sie eigentlich verkaufen will, und die Käufer dank Prämie vom Staat großzügiger im Geld ausgeben sind, dann kann man direkt noch ein paar mehr Euro aufschlagen.

Dass Du das Auto nach 6 Monaten gut in Länder verkaufen konntest, in denen junge Gebrauchte aufgrund von Luxussteuern beliebt sind, und so effektiv gratis fahren konntest, glaube ich sofort.

Dass man nach 6 Monaten aber einen für den deutschen Markt extra teuren Neupreis erzielen kann, dürfte wohl die Ausnahme gewesen sein.
Alles richtig!
 

deecee

Erfahrenes Mitglied
11.12.2018
3.107
4.199
HAM, LBC
Als erstes: Nur ein realisierter Gewinn ist auch tatsächlich ein Gewinn.

Nein, hat er ja nicht, ich hab gelesen, dass er 36kEUR hingelegt hat und jetzt immer noch das Auto hat, also 0,0 Gewinn „eingesackt“ hat.
Mein letzter Beitrag zur (theoretischen) Berechnung, da ich den Wagen ja nicht verkauft habe: Beim Händler habe ich für den Neuwagen (Bruttopreis: 36 TEUR) knapp 33 TEUR (nach Fiat-Preisnachlass) hingelegt und anschließend (nach Kauf) von der BAFA 6 TEUR auf mein Konto überwiesen bekommen. Gesamtpreis (und zwischenzeitlicher Kontostand): minus 27 TEUR.

Nur mal angenommen, da es damals durchaus möglich war: Nach einem halben Jahr verkaufe ich das Auto zum offiziellen Listenpreis von 36 TEUR z.B. nach Dänemark – auf meinem Konto befindet sich nun ein "Plus" von 9 TEUR (-27 TEUR + 36 TEUR) gegenüber dem Stand vor dem Kauf. (Und selbst wenn man "nur" 30 oder 32 TEUR beim Verkauf erlösen würde, bliebe ein Plus. Und genau das haben sich die "professionellen" Verkäufer "mit Hilfe" der BAFA zunutzen gemacht.)

Für mich wäre das (neben sechs Monate lang "für umme" fahren) auch ein "tatsächlicher" Gewinn – aber ich bin kein BWLer, der bestimmt einen noch besseren Begriff für den pekuniären Zuwachs auf meinem Konto finden könnte...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: ppent

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.268
6.176
FRA
Für mich wäre das (neben sechs Monate lang "für umme" fahren) auch ein "tatsächlicher" Gewinn – aber ich bin kein BWLer, der bestimmt einen noch besseren Begriff für den pekuniären Zuwachs auf meinem Konto finden könnte...
… und dieser „Gewinn“ findet sich bestimmt als Einkommen in deiner Einkommensteuererklärung ?
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.308
4.750

Zitat:

"Spätestens beim Laden fällt das ganze Konzept – Verwandlung einer Offroad-Legende in einen ökologischen Stadtwagen – zusammen. Meine erste Schnellladepause ist ernüchternd. Die Ladeleistung kratzt kurz an 150 kW, verharrt lange bei rund 140 und fällt nach etwa 20 Minuten auf 117 kW ab – obwohl der Akku noch weit entfernt von voll ist. Für ein Fahrzeug dieser Preisklasse ist das schwach. Es gibt inzwischen zahlreiche Elektroautos, die deutlich zügiger laden.

Es kommt, wie es kommen musste, die Fahrt von Berlin über die A9, A6 und A5 nach Heidelberg wird zum Desaster. 700 Kilometer, fünf Ladestopps. Fünf! Ich bin mit 70 Prozent Akkustand gestartet – kein ungewöhnliches Niveau. Andere Stromer kommen damit auf der Autobahn 200 bis 250 Kilometer weit. Im Winter eher weniger. Ja, während des Tests ist es kalt. Aber Kälte ist keine Ausnahmesituation, sondern Normalität. Ein gutes Elektroauto muss auch Winter können.
Die Konsequenz für meinen Test: Um reichweitensicher unterwegs zu sein, muss ich etwa alle 150 Kilometer an die Ladesäule. Dort stehe ich 15 bis 20 Minuten und lade rund 35 Kilowattstunden nach – genug für etwa 80 Kilometer.
Am Ende kostet mich das Laden rund 100 Minuten zusätzliche Reisezeit. Der Verbrauch des G580 EQ liegt konstant jenseits der 40 kWh pro 100 Kilometer. Hoch, aber erwartbar bei einem 3,1 Tonnen schweren Riesen. Die Energiekosten werden Käufer dieser Klasse kaum interessieren. Die Reichweite schon.

Reichweite wird zur Übung in Askese

Ein Lichtblick ist die Routenplanung. Sie funktioniert präzise. Ladezeiten, Stopps, Gesamtfahrzeit, alles wird realistisch berechnet. Die Prognose, nach achteinhalb Stunden in Heidelberg anzukommen, stimmt exakt. Dieses Auto kennt seine Schwächen und kalkuliert sie ein.
Die Rückfahrt beginne ich mit voller Batterie. 297 Kilometer Reichweite zeigt das Display an. Theoretisch seien bis zu 430 Kilometer möglich, heißt es dort. Praktisch jedoch nur, wenn ich fast alles abschalte: Sitzkomfort, Infotainment, Bildschirm. Reichweite wird hier zur Übung in Askese. Und dann wieder dasselbe Bild: Nach knapp 180 Kilometern der nächste Stopp. Rund 130 kW Ladeleistung, 20 Minuten Wartezeit, etwa 100 Kilometer Reichweite. Schwache Reichweite, langsames Laden, hoher Verbrauch – das ist der Dreiklang des elektrischen Scheiterns.

Spätestens hier drängt sich die Frage nach dem Markt auf. Denn der G580 EQ kostet – je nach Ausstattung – rund 160.000 Euro. Und damit bewege ich mich in einem Segment, in dem Käufer sehr genau wissen, was sie wollen. Der Fahrer einer G-Klasse gehört vermutlich zu den größten Gegnern der Elektromobilität überhaupt. Kaum ein anderes Fahrzeug steht so sehr für die Verbrenner-Tradition, für mechanische Wucht, für demonstrativen Ressourcenverbrauch. Dass ausgerechnet diese Kundschaft nun auf Strom umsteigen soll, wirkt wie industriepolitisches Wunschdenken.

Und doch wäre es zu einfach, dieses Auto als Fehlschlag abzutun. Denn eines muss man dem G580 EQ lassen: Er ist ein grandioser Spaßmacher. Die unmittelbare Kraftentfaltung, die Kontrolle, die Souveränität, all das funktioniert auf beeindruckendem Niveau. Als G-Klasse ist dieses Auto nahezu perfekt. Nie waren drei Tonnen geschmeidiger unterwegs."
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.456
6.839
"Spätestens beim Laden fällt das ganze Konzept – Verwandlung einer Offroad-Legende in einen ökologischen Stadtwagen – zusammen. Meine erste Schnellladepause ist ernüchternd. Die Ladeleistung kratzt kurz an 150 kW, verharrt lange bei rund 140 und fällt nach etwa 20 Minuten auf 117 kW ab – obwohl der Akku noch weit entfernt von voll ist. Für ein Fahrzeug dieser Preisklasse ist das schwach. Es gibt inzwischen zahlreiche Elektroautos, die deutlich zügiger laden.
Na ja, das ist ein ziemlich beklopptes Auto - egal ob als Verbrenner oder E...

Kein Wunder, dass das als E nicht funktioniert.
 

Sarabi

Erfahrenes Mitglied
03.09.2022
522
989
eine G-Klasse war noch nie sparsam. Wir hatten vor über 10 Jahren einen G350 Diesel (so genannte arme Leute G-Klasse :ROFLMAO:). Selbst mit streicheln des Pedals kam man nicht unter 10l Verbrauch. Schneller als 120 auf der Autobahn und man konnte der Tankanzeige beim Wandern zuschauen, da der Verbauch auf 20-25l anstieg.
Dafür halt im extremen Gelände und als Zugfahrzeug (in der Schweiz mit Druckluftbremse und 5 Tonnen Anhängelast) halt schon ein gutes Fahrzeug.

Warum man aber solche Monster unbedingt jetzt elektrisieren muss, habe ich auch noch nicht verstanden.
 

Sarabi

Erfahrenes Mitglied
03.09.2022
522
989
Um "umweltfreundlich" die Kinder zur Schule fahren? Bei mir gibt es so ne Schule mit SUV-Muttis.
Stimmt. Mehr wie 50 Meter dürfen die Kinder von heute ja nicht mehr ohne Elterliche Aufsicht alleine laufen :ROFLMAO:
Und im selben Atemzug regen sich solche Muttis dann auf, wenn ihre Kinder nicht Selbstständig sind und bis 30/35/40 zuhause wohnen…
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.253
1.281
CGN
Um "umweltfreundlich" die Kinder zur Schule fahren? Bei mir gibt es so ne Schule mit SUV-Muttis.
Wir sind ja in diesem Thread selten einer Meinung, aber ich befürchte Du hast Recht. Die Zielgruppe dieses Fahrzeugs sind Kurzstrecken-Fahrer - Schule, Frisör, Rotary Club und zum Flughafen.

Platz, Preis und Know-howbbei Mercedes hätten es hergegeben, dass man das Ding auch mit 800 Volt Technik >200KW lädt. Und daheim mit 22KW, damit man durchaus eine Chance hat, jede größere Strecke mit 100%, SoC zu starten. Dann wäre der Verbrauch immer noch absurd groß bei so einem Panzer, aber dank des großen Akkus wäre das Ding trotzdem halbwegs praxistauglich.

Aber so .... wtf?!
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.308
4.750
Buahahahahhaa:

 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.253
1.281
CGN
Also wir fassen zusammen:

Wir hatten eine E-Auto-Förderung und ein verbindlich kommuniziertes Ende für Neufahrzeuge.

Dann hat Christian Lindner mit seinem Förderverein Der Porschefahrer dafür gesorgt, dass auch jemand, der sich einen E-Porsche kauft, Förderung bekommt. Und dass auch Verbrenner-Porsche danke der bestimmt irgendwann verfügbaren "E-Fuels" weiter erlaubt sein werden.

Dann hat Friedrich Merz die Schuldenbremse per Gericht dazu genutzt, die Regierung zu Fall zu bringen. In der Folge wurden auch die zugesagten E-Förderungen eingestampft, womit man dem Vertrauen in die Politik und dem "Wechselinteresse" in die E-Mobilität massiv geschadet hat.

Nachdem er Kanzler wurde, hat Friedrich Merz festgestellt, dass man mit Schuldenbremse ja gar nichts tun kann. Und kurzerhand beschlossen einfach viel mehr Geld auszugeben als zuvor je im Raum stand.

Danach hat er das "Verbrenner-Aus" gekippt, denn das schade ja dem Automobil-Standort Deutschland. Die neue Regelung reicht aus, damit sich die überzeugten Verbrenner-Fans freuen, damit Leute mit Wechselinteresse jetzt noch mehr verunsichert werden, sie dürfte der E-Auto-Industrie deutlich geschadet haben, der Verbrenner-Auto-Industrie aber m.E. auch nur einen halbherzigen lebensverlängernden Knochen zuwerfen.

Und jetzt fangen wir wieder an, E-Autos per Prämie zu fördern?

Ganz ausgeblendet, wie man zu Verbrenner- und wie man zu E-Autos steht: Was für ein Zeug rauchen die da in Berlin eigentlich? So schlimm der Gedanke ist, aber ich kann ehrlich gesagt verstehen, warum Leute auf Politik keine Lust mehr haben-
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.253
1.281
CGN
Busse mit Wasserstoff-Brennstoffzelle sind vermutlich so selten, dass man leider als Verkehrsbetriebe mit Kinderkrankheiten rechnen muss. Da sind die "Kollegen" in Form von rein elektrisch betriebenen LKW/Bussen schon etwas weiter zu sein.
 
  • Like
Reaktionen: SleepOverGreenland

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.456
6.839
Und jetzt fangen wir wieder an, E-Autos per Prämie zu fördern?

Ganz ausgeblendet, wie man zu Verbrenner- und wie man zu E-Autos steht: Was für ein Zeug rauchen die da in Berlin eigentlich? So schlimm der Gedanke ist, aber ich kann ehrlich gesagt verstehen, warum Leute auf Politik keine Lust mehr haben-
Nicht nur das - auch die PHEV, die am Ende nur mit Benzin betrieben werden, werden gefördert.