Wirklicher Bedarf an girocard

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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
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Danke; ich sehe das eher als Ergänzung, nicht als Korrektur, da ich mich auf Szenarien im B2C bezog, in denen ein bis dato unbekannter Kunde erstmalig und typischerweise einmalig etwas am POS bezahlte. Da gab es keine "gute" Geschäftsbeziehung. Daher war natürlich in der Regel der Händler nicht bereit, mehr als die garantierte Summe pro Scheck zu akzeptieren. Bei irgendwelchen Stammkunden mag das je nach Geschäft anders gewesen sein, aber das ist nicht die Situation, auf die ich mich bezog.
 
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netzfaul

Erfahrenes Mitglied
31.12.2015
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Danke; ich sehe das eher als Ergänzung, nicht als Korrektur, da ich mich auf Szenarien im B2C bezog, in denen ein bis dato unbekannter Kunde erstmalig und typischerweise einmalig etwas am POS bezahlte. Da gab es keine "gute" Geschäftsbeziehung. Daher war natürlich in der Regel der Händler nicht bereit, mehr als die garantierte Summe pro Scheck zu akzeptieren. Bei irgendwelchen Stammkunden mag das je nach Geschäft anders gewesen sein, aber das ist nicht die Situation, auf die ich mich bezog.
An dem Campingplatz, an dem meine Eltern Dauercamper waren, haben sie jedes Jahr mit nur einem Scheck bezahlt. B2C
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.741
8.629
An dem Campingplatz, an dem meine Eltern Dauercamper waren, haben sie jedes Jahr mit nur einem Scheck bezahlt. B2C
Die entscheidenen Attribute hier sind "Dauer..." und "jedes Jahr". War dann genau ein Beispiel für eine solche "gute Geschäftsbeziehung", Stammkunden eben.
 

sychy

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29.11.2025
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Wenn man auf dem Campungplatz bei Anreise den Scheck überreicht hat der Besitzer genug Zeit den Scheck einzulösen. Vertrauen ist da nicht notwendig!
 
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knauserix

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25.02.2024
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Die Zahl der ec-Karte/girocard - Terminals im Handel in D steigt übrigens immer noch weiter an, von 2024 bis 2025 von 1,20 Mio. auf 1,34 Mio.:



wobei die 'Terminals' vermutlich zunehmend so aussehen:

17-2-2026_82843_www.s-payment.com.jpg.jpg

 
Zuletzt bearbeitet:

JES-AA

Erfahrenes Mitglied
12.04.2023
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...

wobei die 'Terminals' vermutlich zunehmend so aussehen:


kann ich bestätigen seit kurzem hat auch der Dönerladen -bei dem ich ab und zu bin - eine total schicke Kasse mit sämtlichen Kartensysmbolen am großen LCD Display auf Kundeseite.

Mein Eindruck so plakativ drauf hingewiesen, nutzen da auf einen Schlag viele Kunden Karte bzw, Smartphone (v.a. junge Kunden) zum bezahlen,

das wirkt prompt, vorher nur Bares ist wares und ein Kartenterminal in der Schublade nur für Insider ( kommentar des Ladenbesitzers seinerzeit, bevor hier jemand gar nicht zahlen kann hat er das in petto ...)
 
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VS007

Erfahrenes Mitglied
16.05.2019
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508
STR
Auch wenn da tapfer 12% (Transaktionen) bzw. 8% (Volumen) "pro Jahr" behauptet werden, hat sich das Wachstum mit bloßem Auge sichtbar abgeschwächt beim Umsatz auf kaum mehr sichtbare 0,x % (lässt sich ohne die Nachkommestelle nicht wirklich sagen), d.h. real ging das Volumen sogar zurück. Mit 37 Euro geht der Umsatz pro Transaktion aber weiter zurück, daraus könnte man ablesen dass nicht mehr nur der Wocheneinkauf sondern immer mehr kleinere Transaktionen abgewickelt werden.
 

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
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daraus könnte man ablesen dass nicht mehr nur der Wocheneinkauf sondern immer mehr kleinere Transaktionen abgewickelt werden.

ja klar, aber das ist generell die Tendenz beim bargeldlosen Zahlen, das sieht man ja schon im Supermarkt oder beim Bäcker, wo pi mal Daumen nur noch rund die Hälfte aller Kunden in bar bezahlen.
 
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kammann

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23.06.2017
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In der Statistik logischerweise nicht enthalten sind die über Girocard abgewickelten SEPA-Lastschriften. Gefühlt nehmen diese nämlich weiter zu. Alleine Rossmann bzw. PAYONE hat vermutlich mehr als 90% aller im Umlauf befindlichen Girocards bzw. deren IBANs in der Kartei und zieht darüber Lastschriften beim Einkauf. Wenn auch noch Aldi Süd dieses Jahre auf Lastschrift umstellt (Terminals mit Stift sind ja schon da), dann wird das Volumen echter Girocardzahlungen weiter sinken.
 

Hotel

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20.10.2020
3.728
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Wenn auch noch Aldi Süd dieses Jahre auf Lastschrift umstellt (Terminals mit Stift sind ja schon da), dann wird das Volumen echter Girocardzahlungen weiter sinken.

Für das Lastschrift-Mandat muss man nur einmal unterschreiben. Gilt dann in unterschiedlichsten Läden über lange Zeiträume.

Zahlung per Lastschrift kostet den Händler nahezu 0. Zahlung per Visa/ MC wird auch Dickschiffe wie Aldi 0,6-0,7% vom Umsatz kosten.

Das ist jetzt nicht wahr, oder?

Ich finde es sehr gut, wenn Händler vermeidbare Kosten einsparen.

Ganz andere Sache: Geht Lastschrift jetzt auch sofort (so dass am Terminal die Zahlung sofort bestätigt wird)? Keine Kontodeckung, kein Bezahlen? Dann könnte man die Kosten aller Zahlkarten-Schemes umgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
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Für das Lastschrift-Mandat muss man nur einmal unterschreiben. Gilt dann in unterschiedlichsten Läden über lange Zeiträume.

das wäre mir jetzt neu. Auf welcher rechtlichen Grundlage soll das erfolgen.

Klar, beim selben Händler kann natürlich so etwas gelten, z.b. wenn im Kleingedruckten dazu etwas steht, was dann als vereinbart gilt. Aber sonst ...?
 

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
1.060
647
Und für ein Zahlungssystem wie die ec/girocard gibt's im Übrigen noch weitere gute Gründe, die eines Tages für mehr Menschen relevant sein können, als derzeit nur für einige besonders exponierte, die mit der Trump-Regierung in Konflikt geraten sind (wie dieser Richter am IStGH):

Beitrag automatisch zusammengeführt:

Internetsuche: Payone RevOLV.

ja und dort schreibt Payone:
"PAYONE REVOLV basiert auf dem SEPA-Lastschriftverfahren: Mit der ersten Unterschrift erteilen Karteninhaber ein individuelles Dauermandat. Unterschrift und PIN-Eingabe sind bei dieser Karte zukünftig nur noch in Ausnahmefällen notwendig. Durch den Einsatz der SEPA-Mandatsverwaltung gehen Händler dabei kein erhöhtes Risiko ein."

Das gilt also für den jeweiligen Händler, bei dem der Kunde dann über längere Zeit so bezahlen kann.
 

lfra

Aktives Mitglied
13.10.2024
230
193
Hessen
Das gilt also für den jeweiligen Händler, bei dem der Kunde dann über längere Zeit so bezahlen kann
Nö. Du unterschreibst einmal und es gilt für alle Händler, die dieses Verfahren von Payone nutzen. Steht auch im Verwendungszweck einer solchen Lastschrift: „Einzug auf Rechnung von Payone“ oder so ähnlich. Meine Mutter hat einmal bei Rossmann unterschrieben, seitdem geht RevOLV bei Rossmann, Ernstings, dem örtlichen Optiker usw.
 
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hamburgler

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18.10.2023
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Ganz andere Sache: Geht Lastschrift jetzt auch sofort (so dass am Terminal die Zahlung sofort bestätigt wird)? Keine Kontodeckung, kein Bezahlen? Dann könnte man die Kosten aller Zahlkarten-Schemes umgehen.

Wie soll das denn funktionieren? Der Sinn einer Lastschrift ist ja gerade dass sie nicht instant durchgeführt wird und dass sie widerrufen werden kann. Man kann mittels LS in der Tat die Kosten der Kreditkartenzahlung vermeiden, erkauft sich damit aber ein Ausfallrisiko. Ob sichs lohnt, haben sich sicherlich diejenigen angeschaut die es anbieten.
 
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