Wirklicher Bedarf an girocard

ANZEIGE

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
1.060
647
ANZEIGE
Nö. Du unterschreibst einmal und es gilt für alle Händler, die dieses Verfahren von Payone nutzen. Steht auch im Verwendungszweck einer solchen Lastschrift: „Einzug auf Rechnung von Payone“ oder so ähnlich. Meine Mutter hat einmal bei Rossmann unterschrieben, seitdem geht RevOLV bei Rossmann, Ernstings, dem örtlichen Optiker usw.
o.k., dann wird der Lastschrift -Auftrag direkt mit der FA. Payone geschlossen.
Wenn man das erkennen kann vor der Unterschriftsleistung, kein Problem.

Lastschriften sind für den Kunden letztlich eh die beste Variante bzgl. der Haftung, weil über Wochen dagegen widersprochen werden kann.
Das Risiko trägt letztlich der Händler oder in den bzgl. Payone geschilderten Verfahren letztere (wobei die Haftungs-Verteilung im Innenverhältnis zwischen Payone und dem Händler natürlich individuell nochmals ganz anders vereinbart sein kann; je nach deren vertraglicher Gestaltung).

Lastschriften sind nur deshalb iwie lästig, weil es halt nur mit dieser Unterschreiberei funktioniert.
 

lfra

Aktives Mitglied
13.10.2024
230
193
Hessen
Wenn man das erkennen kann vor der Unterschriftsleistung, kein Problem.
Müsste „Dauermandat“ statt „SEPA-Lastschrift“ auf dem Terminal angegeben sein. Details dann im Kleingedruckten, was eh keiner vor der Unterschrift liest.
Lastschriften sind für den Kunden letztlich eh die beste Variante, weil über Wochen dagegen widersprochen werden kann.
Kommt drauf an. Lastschriften aus Kartenzahlungen kann man bei der Sparkasse nicht mehr selbstständig in der App reklamieren. Das geht scheinbar nur noch über den Berater. Vor ca. nem Jahr ging das noch. Normale Lastschriften sind von der Änderung nicht betroffen. Bei den Volksbanken Raiffeisenbanken müsste es auch weiter möglich sein.
 

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
1.060
647
Lastschriften aus Kartenzahlungen kann man bei der Sparkasse nicht mehr selbstständig in der App reklamieren. Das geht scheinbar nur noch über den Berater. Vor ca. nem Jahr ging das noch.
Widersprechen kann man immer irgendwie, notfalls mit dem guten alten Fax (geht ja heutzutage auch via PC).
 
  • Haha
Reaktionen: hamburgler

hamburgler

Erfahrenes Mitglied
18.10.2023
4.712
4.885
Kannst ja mit Robin Hood unterschreiben. Wird die Unterschrift eigentlich geprüft? Meist sind ja auf Karten heutzutage gar keine Unterschriftsfelder mehr, ist das bei Girocard auch so?
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.737
8.626
Zahlung per Lastschrift kostet den Händler nahezu 0. Zahlung per Visa/ MC wird auch Dickschiffe wie Aldi 0,6-0,7% vom Umsatz kosten.
Milchmädchenrechnung. Zahlungen per Lastschrift haben Ausfallkosten bzw. Versicherungskosten dagegen.

Ich finde es sehr gut, wenn Händler vermeidbare Kosten einsparen.

Ich auch, und ich hoffe, dass sie dabei richtig rechnen können.

Ganz andere Sache: Geht Lastschrift jetzt auch sofort (so dass am Terminal die Zahlung sofort bestätigt wird)? Keine Kontodeckung, kein Bezahlen? Dann könnte man die Kosten aller Zahlkarten-Schemes umgehen.
Du hast gerade Wero beschrieben. :)
Das geht aber noch nicht am POS.
 
  • Like
Reaktionen: Hotel

Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
3.728
4.162
Dann aber bitte nicht mit Unterschrift bei ELV kontaktlos unter 50 Euro im Jahr 2026.

Weiß jemand hier, ob jedesmal u50€ unterschrieben werden muss?

Das einmalig unterschriebene Lastschriftmandat könnte beinhalten, dass weitere Zahlungen ohne Unterschrift durchgehen.

Na das ist doch dann die ideale Voraussetzung für einen LS-Widerruf :D

Meinst Du, dass das Forcieren eines Hausverbotes bei Aldi eine clevere Idee ist?
 
  • Haha
Reaktionen: hamburgler

debe

Reguläres Mitglied
07.06.2022
28
19
Weiß jemand hier, ob jedesmal u50€ unterschrieben werden muss?

Das einmalig unterschriebene Lastschriftmandat könnte beinhalten, dass weitere Zahlungen ohne Unterschrift durchgehen.
Das wird anscheinend bei verschiedenen Einzelhändlern ungefähr so gehandhabt.

Die Mischung "manchmal ELV, manchmal Online-Zahlung mit PIN" gibt es ja schon lange.
Beim HIT-Supermarkt habe ich eine wilde Mischung aus "Digitale Karte (Android)", "Kartenzahlung" und SEPA-ELV-Lastschrift (sowohl bei Kontaktlos-Zahlung mit Girokarte als auch mit Mobiles-Bezahlen-App), und bin mir sicher, dass ich nicht bei jeder "Lastschrift" auch unterschreiben musste. Ein Muster kann ich da überhaupt nicht erkennen, weder an Beträgen noch an Abständen. Beim Einkauf erst im Getränkemarkt und dann im Hauptgeschäft ist es mal erst ELV, dann Kartenzahlung, mal umgekehrt, mal beides ELV.

Beim "Bauhaus" habe ich bei einer hohen zweistelligen Zahl Einkäufen (über die letzten zwei Jahre kann ich es direkt im Banking sehen) nur fünf oder sechs "Kartenzahlung", einmal musste ich die physische Karte sogar für PIN-Eingabe stecken, das ging kontaktlos nicht. Ansonsten läuft da alles per "SEPA-ELV-Lastschrift", und unterschreiben muss ich nur selten, meistens geht es einfach so durch. Da ich meistens die SB-Kasse nutze, sieht auch kein Mensch mehr die Unterschrift - mich interessiert tatsächlich, ob die überhaupt mit etwas abgeglichen wird oder der sprichwörtliche "Donald Duck" im Prinzip auch funktionieren würde. Ich probiere es nur nicht aus - kaufe ja gerne dort ein und bezahle auch anständig meine Einkäufe.

Ich vermute, dass bei den Konzernen oder deren Zahlungsdienstleistern Leute dafür bezahlt werden, die Risikoabschätzung zu machen und mit der Zeitersparnis an der Kasse abzugleichen und mit dem Kostenvorteil von ELV statt Online-Girocard. Ein Kunde, der vierstellige Umsätze in nur mässig schwankender Höhe pro Jahr macht, ist vermutlich recht zuverlässig - und wenn Ausreisser im Betrag vorkommen, kann man ja immer noch PIN verlangen (wie meines Wissens ALDI das tut). Dass man solche Logik nicht offen kommuniziert, ist wohl verständlich :cool:
 
  • Like
Reaktionen: Hotel

Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
3.728
4.162
Also ich geh auch ohne Hausverbot nicht zu Aldi, aber haben die da Gesichtskontrolle?

Vielleicht fragt Dich die Security nach Deinem Ausweis, wenn Deine Karten bei Aldi nicht akzeptiert werden.
Und klar erkennt die Security Dein Gesicht.

und wenn Ausreisser im Betrag vorkommen, kann man ja immer noch PIN verlangen (wie meines Wissens ALDI das tut). Dass man solche Logik nicht offen kommuniziert, ist wohl verständlich :cool:

PIN ist hier auch von der gekauften Warengruppe abhängig.
 
  • Like
Reaktionen: hamburgler

kammann

Aktives Mitglied
23.06.2017
193
231
Da ich meistens die SB-Kasse nutze, sieht auch kein Mensch mehr die Unterschrift - mich interessiert tatsächlich, ob die überhaupt mit etwas abgeglichen wird oder der sprichwörtliche "Donald Duck" im Prinzip auch funktionieren würde. Ich probiere es nur nicht aus - kaufe ja gerne dort ein und bezahle auch anständig meine Einkäufe.

Einfach mal ein DSGVO-Auskunft bei PAYONE anfordern - die ist viel interessanter als die von der Schufa. Da PAYONE inzwischen gefühlt ein Monopol bei Girocardzahlungen hat, wirst Du darin fast jeden Zahlungsvorgang mit Details wie SEPA oder PIN finden.
Wie gesagt, man (oder +1 beim Gemeinschaftskonto) unterschreibt nur einmal bei einem Händler, dann werden Lastschriften bei allen anderen Händlern, die Payone nutzen ohne Unterschrift gezogen. Nur wenn das Payone-interne Scoring System "Nö" sagt, wird eine normale Girocardzahlung durchgeführt (<50€ ohne PIN, >50€ mit PIN oder Fingerabdruck). Nicht alle Payone-Händler haben Lastschriften oder "Revolv" gebucht - z.B. bei Bauhaus muss man daher immer Unterschreiben (kein Revolv) und bei vielen kleineren Händlern (z.B. Bäcker) zahlt man via Girocardzahlung. Payones Scoring-Algorithmus erfasst auch diese Zahlungen und kann so das Risko sehr gut einschätzen.

Allerdings ist das Risiko für Payone überschaubar - das hauseigene CCS-Inkasso erhält bei LS-Rückgabe von der Schufa die Adressdaten des Kunden (praktischerweise stehen alle IBANs von Girocards vollständig im Schufa-Datensatz) - und dann gibt es halt ein Inkasso-Schreiben mit 30€ Bearbeitungsgebühr - immerhin Schufa-Score-Neutral.

Ich habe mal ein Jahr bei Payone jede SEPA-Lastschrift widerrufen und dann den Betrag sofort wieder überwiesen - seitdem stehe ich bei denen auf einer Blacklist und habe immer "echte" Girocardzahlungen ;)
 

AJ44

Erfahrenes Mitglied
24.03.2019
8.712
7.960
Das wär mir zu aufwändig, da nehme ich doch lieber gleich die Kreditkarte.
Und genau wegen so einem Quatsch (ELV, für viele Leute auch nicht in ApplePay die Karte) ist es mir vollkommen egal mit dieser gespielten Panik der Unabhängigkeit. Die Girocard ist für mich eine absolute Notlösung, wenn mittlerweile seltenerweise nichts anderes geht. Ansonsten wird halt Visa oder Mastercard genommen, fertig.
 

jo123

Aktives Mitglied
23.02.2013
151
25
ANZEIGE
Einfach mal ein DSGVO-Auskunft bei PAYONE anfordern - die ist viel interessanter als die von der Schufa. Da PAYONE inzwischen gefühlt ein Monopol bei Girocardzahlungen hat, wirst Du darin fast jeden Zahlungsvorgang mit Details wie SEPA oder PIN finden.
Wie gesagt, man (oder +1 beim Gemeinschaftskonto) unterschreibt nur einmal bei einem Händler, dann werden Lastschriften bei allen anderen Händlern, die Payone nutzen ohne Unterschrift gezogen. Nur wenn das Payone-interne Scoring System "Nö" sagt, wird eine normale Girocardzahlung durchgeführt (<50€ ohne PIN, >50€ mit PIN oder Fingerabdruck). Nicht alle Payone-Händler haben Lastschriften oder "Revolv" gebucht - z.B. bei Bauhaus muss man daher immer Unterschreiben (kein Revolv) und bei vielen kleineren Händlern (z.B. Bäcker) zahlt man via Girocardzahlung. Payones Scoring-Algorithmus erfasst auch diese Zahlungen und kann so das Risko sehr gut einschätzen.

Allerdings ist das Risiko für Payone überschaubar - das hauseigene CCS-Inkasso erhält bei LS-Rückgabe von der Schufa die Adressdaten des Kunden (praktischerweise stehen alle IBANs von Girocards vollständig im Schufa-Datensatz) - und dann gibt es halt ein Inkasso-Schreiben mit 30€ Bearbeitungsgebühr - immerhin Schufa-Score-Neutral.

Ich habe mal ein Jahr bei Payone jede SEPA-Lastschrift widerrufen und dann den Betrag sofort wieder überwiesen - seitdem stehe ich bei denen auf einer Blacklist und habe immer "echte" Girocardzahlungen ;)
Welche Daten musstest du für die DSGVO Auskunft bereitstellen?