Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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hdz

Erfahrenes Mitglied
17.07.2016
1.345
3.350
HAM
www.hdz.hamburg
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Irgendwie bezeichnet wie ich meinen Sitz vorgefunden habe.
Schmutzig und kaputt.
Wie der Zustand der Lufthansa im allgemeinen so ist
 

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hegemonie

Erfahrenes Mitglied
19.02.2012
754
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Irgendwie bezeichnet wie ich meinen Sitz vorgefunden habe.
Schmutzig und kaputt.
Wie der Zustand der Lufthansa im allgemeinen so ist

20251219_142627.jpg
Dreck findet man in den LH Flugzeugen immer öfter... einfach nur eklig das über dem Kopf zu haben.
Hatte mich deswegen auch bei der Crew beschwert....
 
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marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.189
6.436
Von welchen Positionen sprechen wir denn hier?
G32. Direkt da wo die Busse durchfahren. Von da aus sind es max. 50m bis zum Eingang für die Bus Paxe, nur einmal unter dem Terminal durch.

Einfach so über das Vorfeld und vor allem die Rollwege eines aktiven Flughafen dürfte definitiv in Richtung Eingriff in den Luftverkehr gehen. In Begleitung der Vorfeldaufsicht/Polizei also Personal mit Berechtigung dazu dürfte es anders aussehen.
Wenn die weit hinten standen (was ich vermute), sind das schon ein paar Kilometer bis zum Terminal. Die Positionen sind aber alle rein über das Vorfeld erreichbar, die Rollwege braucht man dafür nicht. Laufen ist aber dennoch nicht praktikabel.
 

Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
9.603
11.290
MUC / FMO
G32. Direkt da wo die Busse durchfahren. Von da aus sind es max. 50m bis zum Eingang für die Bus Paxe, nur einmal unter dem Terminal durch.
Die Positionen am Terminal dürften aber alle erstmal belegt gewesen sein, sonst hätte man die direkt dahin gestellt. Dazu würde das von jeder Terminal Position gehen, da alle im Brückenbauwerk ein Treppenhaus besitzen. Man hätte wahrscheinlich eine der Terminalpositionen freiräumen müssen. Warum man das nicht getan hat ist eher die Frage.
Wenn die weit hinten standen (was ich vermute), sind das schon ein paar Kilometer bis zum Terminal. Die Positionen sind aber alle rein über das Vorfeld erreichbar, die Rollwege braucht man dafür nicht. Laufen ist aber dennoch nicht praktikabel.
So einfach kommst du von den meisten Positionen aber nicht zum Terminal. Und von den meisten nur mit sehr großem Umweg wenn du nicht einen Rollweg überqueren möchtest.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.189
6.436
Die Positionen am Terminal dürften aber alle erstmal belegt gewesen sein, sonst hätte man die direkt dahin gestellt. Dazu würde das von jeder Terminal Position gehen, da alle im Brückenbauwerk ein Treppenhaus besitzen. Man hätte wahrscheinlich eine der Terminalpositionen freiräumen müssen. Warum man das nicht getan hat ist eher die Frage.

So einfach kommst du von den meisten Positionen aber nicht zum Terminal. Und von den meisten nur mit sehr großem Umweg wenn du nicht einen Rollweg überqueren möchtest.
Nein. Die offiziellen Rollwege (Zuständigkeit ATC) fangen genau außerhalb der Abstellflächen an. Alles innerhalb ist Apron (FMG).

Ist auch für die Technik wichtig - die dürfen nämlich auch keine Taxiways befahren, da sie weder Funk noch Transponder im Auto haben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Die Positionen am Terminal dürften aber alle erstmal belegt gewesen sein, sonst hätte man die direkt dahin gestellt. Dazu würde das von jeder Terminal Position gehen, da alle im Brückenbauwerk ein Treppenhaus besitzen. Man hätte wahrscheinlich eine der Terminalpositionen freiräumen müssen. Warum man das nicht getan hat ist eher die Frage.
Wahrscheinlich hätte man da niemanden gehabt, der den Finger fahren darf.

Ist aber auch egal - im Zweifel das Flugzeug direkt neben / hinter G32 hinstellen. Sind dann nur 40-50m mehr.
 

Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
9.603
11.290
MUC / FMO
Nein. Die offiziellen Rollwege (Zuständigkeit ATC) fangen genau außerhalb der Abstellflächen an. Alles innerhalb ist Apron (FMG).

Ist auch für die Technik wichtig - die dürfen nämlich auch keine Taxiways befahren, da sie weder Funk noch Transponder im Auto haben.
Der Flughafen spricht in eigenen Unterlagen auch bei den Bereichen am Terminal auf denen sich Flugzeuge bewegen und die keine Abstellflächen sind von Rollwegen. Und auch da darfst du erstmal nicht einfach so rein. Und wenn du zum Terminal möchtest ohne diese zu überqueren wird das meistens ein sehr langer weg.
Wahrscheinlich hätte man da niemanden gehabt, der den Finger fahren darf.

Ist aber auch egal - im Zweifel das Flugzeug direkt neben / hinter G32 hinstellen. Sind dann nur 40-50m mehr.
Auf dem Rollweg so mitten zwischen T2 und Sat?
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.189
6.436
Der Flughafen spricht in eigenen Unterlagen auch bei den Bereichen am Terminal auf denen sich Flugzeuge bewegen und die keine Abstellflächen sind von Rollwegen. Und auch da darfst du erstmal nicht einfach so rein. Und wenn du zum Terminal möchtest ohne diese zu überqueren wird das meistens ein sehr langer weg.
Es sind aber juristisch keine. Gehört alles zum Vorfeld, das im Verantwortungsbereich der FMG liegt. - Ist aber am Ende auch egal, natürlich sollte man da niemanden so rumlaufen lassen, ist ja alles Sicherheitsbereich.

Auf dem Rollweg so mitten zwischen T2 und Sat?
So ähnlich - allerdings ganz auf der linken Seite am T2. Das ist Nachts völlig egal - da rollt eh kein Flugzeug mehr lang. Natürlich müssen die Paxe entsprechend begleitet werden.
 

i_miss_flying

Erfahrenes Mitglied
10.02.2021
1.345
3.445
Um so bedenklicher. Am eigenen Drehkreuz?
Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Angeblich war auch die 768 nach Singapur und die 1646 nach Danzig mit dem gleichen Problem betroffen.

Was ich mich frage: Geht in einer solchen Extremsituation, wo hunderte Passagiere in Lufthansa Flugzeugen gefangen sind für die ganze Nacht, dann wirklich der Hub Manager, der Lufthansa CEO, der Duty Manager am Flughafen usw. einfach in Ruhe ins Bett und warten, dass so ein Wunder geschieht? Oder es ist Ihnen egal?
Müssten sie nicht aus Fürsorge für Ihre Gäste (und auch aus Reputationsgründen) Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um ihre Gäste da heraus zu holen?
Die Begründung, dass man nicht über's Rollfeld ein Stück laufen kann, zieht doch eigentlich nicht. Da muss es einen Weg geben. Denn wenn angeblich alles zu 100% geschlossen ist, erscheint mir das doch sehr unrealistisch.
Was ist, wenn jemand im Flieger Medikamente gebraucht hätte?

Würde mich sehr (!) interessieren, wie ihr gehandelt hättet.... Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den HON Service angerufen und ihnen 1-2 Stunden Zeit gegeben hätte, aber danach hätte ich die Polizei angerufen.... Wie sehr ihr das?
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
26.739
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irdisch
Ground Stop, sowas ist doch eigentlich eine Standardsituation an einem Drehkreuz? Man kann doch wenigstens nach vielen Stunden Vorfeldbusse organisieren, die die Leute abholen? Einfach sitzen lassen, während das Nachflugverbot losgeht und die Crew Dienstzeitende hat? Für mich klingt das alles noch nicht komplett erzählt. Aber irgendwas muss ja gewesen sein.
 

imfromgermany

Erfahrenes Mitglied
02.10.2017
1.613
1.626
NUE
Laut Blöd-Zeitung ist das Ausmaß größer.
Nach BILD-Informationen mussten nicht nur die Passagiere mit Ziel Kopenhagen, sondern auch weitere Passagiere der Lufthansa-Flüge nach Singapur und Danzig sowie zweier Air-Dolomiti-Flüge nach Graz und Venedig die Nacht auf dem Rollfeld im Flieger verbringen. Insgesamt waren rund 500 Menschen betroffen, teilt Lufthansa mit.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.314
11.353
Dahoam
Ungefähr das Gleiche steht jetzt auch bei den Schmierfinken im Merkur:

Die Lufthansa erklärt auf Anfrage: „So bekamen am späten Donnerstagabend bereits abgefertigte und startbereite Flüge wegen des starken Schneefalls kurzfristig keine Starterlaubnis mehr.“ Demnach mussten die betroffenen Flugzeuge nach Vorgaben des Flughafens „auf eine Außenparkposition zurückkehren“. Ein Parken am Terminal war demnach nicht möglich. Insgesamt waren demnach ganze fünf Flieger von dem Schicksal betroffen:
Aufgrund einer ungenügenden Kapazität an Vorfeldbussen konnten die Passagiere von drei Lufthansa-Flügen (Singapur, Kopenhagen, Danzig) und zwei Air-Dolomiti-Flügen (Graz, Venedig) zunächst nicht das Flugzeug verlassen. Die Crews informierten die Gäste fortlaufend und versorgten sie bestmöglich mit den an Bord vorhandenen Getränken und Essen. Erst nach Stunden konnten die Passagiere von den Bussen abgeholt werden und somit die Flugzeuge verlassen. Insgesamt waren hiervon rund 500 Passagiere betroffen.“

So beschreibt es ein Passagier:
„Plötzlich erfahren wir von der Lufthansa-Crew, dass sie niemanden mehr im Flughafen erreichen können. Der Flughafen sei geschlossen, heißt es. Dann wird uns mitgeteilt, dass alle Busfahrer nach Hause gefahren sind und wir das Flugzeug nicht verlassen dürfen.” Lediglich Wasserflaschen hätte es an Bord gegeben, so der Däne weiter.
 

Exit Row

Reguläres Mitglied
23.06.2025
49
81
Und dann kommt eine Treppe und ein Krankenwagen. Die restlichen Passagier stecken trotzdem fest und kommen ohne Bus nicht weg.

Und wenn es nicht so ist folgen möglicherweise konsequenzen wegen Eingriff in den Luftverkehr. Die Crew ust wirklich leider ziemlich machtlos.
Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr ist mangels Gefährdungserfolg fernliegend. Man könnte an § 145 StGB denken, aber wenn der Tatbestand bei einem Notausgang überhaupt erfüllt sein sollte, wäre die Tat jedenfalls nach § 34 StGB gerechtfertigt (uU ist sogar § 32 StGB einschlägig, das ist aber nicht eindeutig). Ich bin erstaunt, dass niemand von seinem Recht, auszusteigen, Gebrauch gemacht hat. Wahrscheinlich haben die Crews massiv mit angeblichen rechtlichen Konsequenzen eingeschüchtert...
 

Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
9.603
11.290
MUC / FMO
Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Angeblich war auch die 768 nach Singapur und die 1646 nach Danzig mit dem gleichen Problem betroffen.

Was ich mich frage: Geht in einer solchen Extremsituation, wo hunderte Passagiere in Lufthansa Flugzeugen gefangen sind für die ganze Nacht, dann wirklich der Hub Manager, der Lufthansa CEO, der Duty Manager am Flughafen usw. einfach in Ruhe ins Bett und warten, dass so ein Wunder geschieht? Oder es ist Ihnen egal?
Müssten sie nicht aus Fürsorge für Ihre Gäste (und auch aus Reputationsgründen) Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um ihre Gäste da heraus zu holen?
Die Begründung, dass man nicht über's Rollfeld ein Stück laufen kann, zieht doch eigentlich nicht. Da muss es einen Weg geben. Denn wenn angeblich alles zu 100% geschlossen ist, erscheint mir das doch sehr unrealistisch.
Was ist, wenn jemand im Flieger Medikamente gebraucht hätte?

Würde mich sehr (!) interessieren, wie ihr gehandelt hättet.... Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den HON Service angerufen und ihnen 1-2 Stunden Zeit gegeben hätte, aber danach hätte ich die Polizei angerufen.... Wie sehr ihr das?
Woher soll der CEO davon wissen? Der dürfte davon doch erstmal korrekterweise nichts mitbekommen.
Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr ist mangels Gefährdungserfolg fernliegend. Man könnte an § 145 StGB denken, aber wenn der Tatbestand bei einem Notausgang überhaupt erfüllt sein sollte, wäre die Tat jedenfalls nach § 34 StGB gerechtfertigt (uU ist sogar § 32 StGB einschlägig, das ist aber nicht eindeutig). Ich bin erstaunt, dass niemand von seinem Recht, auszusteigen, Gebrauch gemacht hat. Wahrscheinlich haben die Crews massiv mit angeblichen rechtlichen Konsequenzen eingeschüchtert...
Ich bin auch nur ein Laie. Gab es wirklich das Recht auszusteigen auch über Notrutschen? Vielleicht könnte sich ein Jurist wie @kexbox dazu äußern.

Und löst nicht das abschießen einer Notrutsche per se erstmal eine Gefahr?
 

Exit Row

Reguläres Mitglied
23.06.2025
49
81
Woher soll der CEO davon wissen? Der dürfte davon doch erstmal korrekterweise nichts mitbekommen.

Ich bin auch nur ein Laie. Gab es wirklich das Recht auszusteigen auch über Notrutschen? Vielleicht könnte sich ein Jurist wie @kexbox dazu äußern.

Und löst nicht das abschießen einer Notrutsche per se erstmal eine Gefahr?
Eine Gefahr iSd § 315 StGB ergibt sich nicht aus der Aktivierung der Notrutsche. Stichwort ist "Beinahe-Unfall", das muss schon sehr konkret werden.

Das Problem ist im Allgemeinen, dass man bei LH vermutlich mit einem internen Regelwerk gearbeitet haben wird, das diese Situation nicht vorsieht und sich dann nicht getraut hat, zu handeln. Natürlich ist diese Situation luftfahrttechnisch kein Notfall. Aber es ist völlig unzumutbar, von Fluggästen zu verlangen, so die Nacht zu verbringen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Eisplanet

Erfahrenes Mitglied
19.08.2012
831
1.481
BSL, ex-LEJ
Genau das ist doch passiert. Nur das die vielen Stunden eben so ca. vier waren.
lies mal genauer.... der CPH-Flug war irgendwas gegen 21:00 oder 21:30 abgefertigt und wenn die Passagiere da wirklich um 04:30 rausgeholt wurden, dann waren das schon Stunden, die andere lieber liegend und schlafend verbracht hätten als auf nem Campingstuhl.

Es ist wie es ist... eine riesengrosse Sauerei. Weil LH und auch der Flughafen München weiss sehr genau, welche Flugzeuge wo und mit wieviel Passagieren sind. Und wenn absehbar ist, dass nix mehr raus geht, dann es rauszuzögern und nicht Busfahrer vorzuhalten macht es nicht besser
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Zu Notrutschen aktivieren.... die sind ja nicht aktiv, wenn das Flugzeug auf dem Vorfeld steht. Also geht auch nur die Tür auf und das wars.
 

Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
9.603
11.290
MUC / FMO
lies mal genauer.... der CPH-Flug war irgendwas gegen 21:00 oder 21:30 abgefertigt und wenn die Passagiere da wirklich um 04:30 rausgeholt wurden, dann waren das schon Stunden, die andere lieber liegend und schlafend verbracht hätten als auf nem Campingstuhl.
Die Maschine ist um 23:00 losgerollt und war um 01:00 wieder auf position. Natürlich hätte niemand die Zeit gerne da verbracht. Das das so nie passiert sein sollte ist klar.
Es ist wie es ist... eine riesengrosse Sauerei. Weil LH und auch der Flughafen München weiss sehr genau, welche Flugzeuge wo und mit wieviel Passagieren sind. Und wenn absehbar ist, dass nix mehr raus geht, dann es rauszuzögern und nicht Busfahrer vorzuhalten macht es nicht besser
Volle Zustimmung.
Zu Notrutschen aktivieren.... die sind ja nicht aktiv, wenn das Flugzeug auf dem Vorfeld steht. Also geht auch nur die Tür auf und das wars.
Man kann sie aber ziemlich problemlos aktivieren oder über die Tragflächen raus.
 

taenkas

Erfahrenes Mitglied
26.08.2013
2.249
2.354
Wäre interessant, ob hier nicht Freiheitsberaubung nach 239 StGB vorliegt. Das wäre ein Offizialdelikt. Vielleicht mach ich mir später noch die Mühe und zeige das online bei der Polizei in Bayern an.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.189
6.436
Zu Notrutschen aktivieren.... die sind ja nicht aktiv, wenn das Flugzeug auf dem Vorfeld steht. Also geht auch nur die Tür auf und das wars.
Wenn keine Treppe oder Finger da ist, müssten die Rutschen eigentlich aktiviert sein. Es könnte ja z.B. einen Brand der APU geben.

Man kann sie aber ziemlich problemlos aktivieren oder über die Tragflächen raus.
Beim A320 hätte ich keine Lust von der Tragfläche zu springen oder zu rutschen. Das sind deutlich über 2m.