News rund um den Flughafen München

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FCL

Erfahrenes Mitglied
02.04.2020
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4.034
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Die Rutsche wird nicht ausgelöst wenn der Flieger geparkt ist.

"all doors in park" gibt's normalerweise kurz bevor die Treppe kommt.

Aber stundenlang ohne Treppe stehen... ohne die Gewissheit, dass im E-Fall die Rutschen da sind um raus zu
kommen... da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher ob's da ein "all doors in park" gibt oder geben sollte...

In MUC Fall... war denn eine Treppe da (und nur kein Bus)?
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.228
6.502
"all doors in park" gibt's normalerweise kurz bevor die Treppe kommt.

Aber stundenlang ohne Treppe stehen... ohne die Gewissheit, dass im E-Fall die Rutschen da sind um raus zu
kommen... da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher ob's da ein "all doors in park" gibt oder geben sollte...
In dieser Situation eigentlich nicht. Es lief ja die ganze Zeit die APU - damit kann es im Fall eines APU Feuers jederzeit zu einer Evakuierung kommen.
Treppe war ja weit und breit keine in der Nähe.
 
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hhlinh

Erfahrenes Mitglied
24.03.2016
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330
Egal welches setting. Dann hab ich halt die Türe oder Overwing geöffnet und bin raus. Outcome ist derselbe.

Für mich (durchaus klaustrophob) wäre das der entscheidende Unterschied; denn wäre vorne die Tür auf - oder würde sie ab und zu aufgemacht werden - hätte ich (kaum) Probleme es mir an Bord halbwegs gemütlich einzurichten (hängt natürlich immer davon ab wie voll das Ding ist und wo man sitzt, gerade mit 1,90m..).
Wenn aber das Flugzeug die ganze Zeit steht und nicht einmal vorne die Tür aufgemacht wird (wovon ich ausgehe, denn es ist ja durchaus hoch und gefährlich, wenn da keine Treppe dran ist!), ist das - jedenfalls nach zwei, drei Stunden - nichts anderes als strafbare Freiheitsberaubung.
 

oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
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MUC
www.oliver2002.com
Die X Routen werden normalerweise von externen Unternehmen bedient, die nicht streiken. Details sollte es heute Abend hier geben:

 
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Frankieboy

Erfahrenes Mitglied
25.10.2013
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Da bereits die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wurde, wird da wohl Nötigung ein Thema sein. In der "Haut der Vorstände" möchte ich nicht sein.
 

un_lustig

Erfahrenes Mitglied
14.02.2011
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484
VIE
Kommt immer drauf an ob man auf eine Verurteilung und massive Strafzahlungen aus ist (was ich bei DE Recht nicht glaube, da sowas nicht existiert), oder ob eine Diversion auch ausreicht und man dann zumindest behaupten kann gehandelt zu haben. Oder ob man nicht gemeinsam ein Legal Loophole sucht, warums ok war, und so dem Flughafen bzw. Bayern und LH Geld spart.
 

oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
9.609
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MUC
www.oliver2002.com
Das glaube ich nicht. Leute in einem Flieger "einsperren" ist kein Kavaliersdelekt.

Wie im SZ Artikel erwähnt legen die Gerichte solche Sachen anders aus: wenn die Pax zu ihrer eigenen Sicherheit im Flieger bleiben und keinem der Ausstieg explizit verweigert wurde läuft das Argument ins leere.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.228
6.502
Wie im SZ Artikel erwähnt legen die Gerichte solche Sachen anders aus: wenn die Pax zu ihrer eigenen Sicherheit im Flieger bleiben und keinem der Ausstieg explizit verweigert wurde läuft das Argument ins leere.
Korrekt. Da ist dann übrigens auch die, bereits mehrfach zitierte, US tarmac delay rule am Ende: Bei Sicherheitsgründen ist sie nicht anwendbar...
 

Tiefflieger

Erfahrenes Mitglied
05.11.2010
724
1.162
wenn die Pax zu ihrer eigenen Sicherheit im Flieger bleiben und keinem der Ausstieg explizit verweigert wurde läuft das Argument ins leere.
Dazu müsste er aber auch die Möglichkeit gehabt haben auszusteigen. So nach dem Motto: natürlich dürfen sie die Türe öffnen und aus dem Flugzeug springen. Es sind nur 4 Meter bis zum Boden. Allfällige Verletzungen dürfen sie uns nicht anlasten. Daraus lässt sich wohl kein freiwilliger Verbleib im Flugzeug ableiten. Noch wichtiger: Busse und Treppen hätten ohne Probleme zum Flugzeug gebracht werden können. Eine Gefährdung der Sicherheit war da nicht gegeben. Es fehlte an der notwendigen Organisation und dem Willen dies zu tun.
 

taenkas

Erfahrenes Mitglied
26.08.2013
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Korrekt. Da ist dann übrigens auch die, bereits mehrfach zitierte, US tarmac delay rule am Ende: Bei Sicherheitsgründen ist sie nicht anwendbar...
Das stimmt, allerdings wird Sicherheit hier nicht als Ausrede akzeptiert. Also bei einem Gewitter nicht am Vorfeld deboarden geht natürlich auch in den USA nicht. Kein Personal zu haben, um ein Flugzeug sicher abzufertigen, gilt aber nicht als Sicherheitsgrund und zieht defintiv eine Untersuchung nach sich und ziemlich sicher auch eine Strafe (Violations can result in penalties up to $27,500 per passenger)

Edit: hier ein gutes Beispiel:
The Department also found that while heavy snow and rain contributed to the long tarmac delays in Dallas/Fort Worth, American did not adequately prepare for the weather and failed to take appropriate measures to prevent multiple extended tarmac delays at this airport. The investigation further found that the long tarmac delay in Shreveport was at least partially due to the carrier’s mismanagement of personnel and resources.
 
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un_lustig

Erfahrenes Mitglied
14.02.2011
2.104
484
VIE
Anscheinend wurden lt MUCforum die Flieger von der Bodencrew ordnungsgemäß gesichert und die Treppe angebracht. Nur die Busse kamen nicht.
hatten die Passagiere keine Beine? weil wer soll sie umfahren? die nicht vorhandenen Busse? und warum müssen es Busse sein? Können die Feuerwehr und die Polizei nicht mit den Kleinbussen öfter zum Terminal fahren?

das stinkt doch alles nach dem Klassischen, ich bin dafür nicht verantwortlich, also denke ich über die Lösung auch nicht nach.
 
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