Lufthansa - langsam wird es peinlich...

ANZEIGE

ftl789

Erfahrenes Mitglied
26.02.2025
336
348
ANZEIGE
Und ganz unbemerkt und sicher auf vielfachen Kundenwunsch erhöht die LHG den Internationalen Zuschlag/Treibstoffzuschlag in die USA in C auf 1100€, in F auf 1200€ für einen return.
 

MFox

Erfahrenes Mitglied
10.06.2016
1.749
2.532
Der LH Economy Light-Tarif ist nach allgemeinem Verständnis primär für Leute, die ohne Sonderwünsche einfach von A nach B transportiert werden wollen. Wenn dieses Eignungsprofil nicht zutrifft, warum buchst Du den dann überhaupt, wo doch die Konditionen vorher klar einsehbar sind? Ist ja nicht so, dass sich das jemand in diesem Moment ausdenkt, um Dir eins auszuwischen oder gar zur Erpressung.
Es macht natürlich viel mehr Sinn den Classic Tarif mit Aufgabegepäck (das man u.U. nicht braucht) für mind. 60€ Aufpreis zu buchen statt 2x 22€ für die Sitzplatzreservierung zu bezahlen.

Man kann sich streiten ob man für FRA-MUC nen Sitzplatz braucht aber z.B. brauche ich zumeist kein Aufgabegepäck auf Europatrips.
 
  • Like
Reaktionen: juliuscaesar

FCL

Erfahrenes Mitglied
02.04.2020
4.424
4.122
Das ist nicht krank.
Ich sitze auch lieber vorne als hinten und Mittelstufe möglichst nicht, eher einen Gangplatz.
Spätestens beim Aussteigen weißt auch du, warum.

Es sei denn du hast den FRA-Klassiker: Ankunft am Gate aber ohne anlegenden Finger (z.B. B41), oder Ankunft auf'm Acker und vorne keine Treppe da.

Dann ist Reihe 1 nicht so der Hit.

Findet der FCL Limo/Van Fahrer auch jedes mal.

:)
 
  • Like
Reaktionen: Langstrecke

mabru

Erfahrenes Mitglied
21.11.2010
728
601
Und ganz unbemerkt und sicher auf vielfachen Kundenwunsch erhöht die LHG den Internationalen Zuschlag/Treibstoffzuschlag in die USA in C auf 1100€, in F auf 1200€ für einen return.

Zum Beispiel Prämienflug in F FRA-IAD für den Return jetzt 1448€ S&G. Meine Fresse, echt happig ....
 
Zuletzt bearbeitet:

B727—230

Erfahrenes Mitglied
30.11.2019
259
422
Es sei denn du hast den FRA-Klassiker: Ankunft am Gate aber ohne anlegenden Finger (z.B. B41), oder Ankunft auf'm Acker und vorne keine Treppe da.

Dann ist Reihe 1 nicht so der Hit.

Findet der FCL Limo/Van Fahrer auch jedes mal.

:)
B41 ist das schlechteste Bsp, da kannman nämlich wie bei B20 immer über die Brücke aussteigen (Schengen/Non-Schengen) 😀
 

N140SC

Erfahrenes Mitglied
01.01.2024
1.122
1.017
Es macht natürlich viel mehr Sinn den Classic Tarif mit Aufgabegepäck (das man u.U. nicht braucht) für mind. 60€ Aufpreis zu buchen statt 2x 22€ für die Sitzplatzreservierung zu bezahlen.

Man kann sich streiten ob man für FRA-MUC nen Sitzplatz braucht aber z.B. brauche ich zumeist kein Aufgabegepäck auf Europatrips.

Witzig: genau das Argument, dass man für nichts bezahlen soll, was man nicht will war Mal die Begründung dafür, dass jeder Pups extra kostet. Jetzt wird es genau so gemacht und es ist manchen auch wieder nicht Recht.
 

MFox

Erfahrenes Mitglied
10.06.2016
1.749
2.532
Witzig: genau das Argument, dass man für nichts bezahlen soll, was man nicht will war Mal die Begründung dafür, dass jeder Pups extra kostet. Jetzt wird es genau so gemacht und es ist manchen auch wieder nicht Recht.
Wer sich von diesen Marketingphrasen blenden lässt, verkennt doch das eigentliche Ziel. Es ging nie um Individualisierung, sondern immer um zusätzliche Einnahmequellen. Früher waren bestimmte Leistungen schlicht im Tarif enthalten. Heute wurden die alten Kompletttarife zu "Classic" umgelabelt und parallel "Light"-Tarife eingeführt, oft zu ähnlichen Preisen wie die früheren Komplettarife.

Das Ganze im Nachhinein als großen Fortschritt in Richtung "mehr Wahlfreiheit" zu verkaufen, ist letztlich reine Marketing-Rhetorik. Genauso widersprüchlich ist es, wenn die heute deutlich teureren Classic-Tarife plötzlich als großer Premium-Pakettarif mit angeblich gigantischem Mehrwert dargestellt werden. Wirklich interessant wird es vermutlich erst, wenn LH das race to the bottom komplettiert und irgendwann auch das große Handgepäck aus dem Tarif streicht.

Die Gebühr für die Reservierung eines normalen Standardplatzes ist letztlich kein echtes Produkt, sondern vor allem Monetarisierung von etwas, das ohnehin existiert. Der Sitz ist da, egal ob ich ihn auswähle oder nicht, und die Airline muss ihn so oder so vergeben. Bepreist wird also im Grunde nur die künstlich geschaffene Unsicherheit, am Ende vielleicht auf dem Mittelplatz zu landen. Besonders absurd ist dabei, dass Lufthansa dafür deutlich überzogen mehr verlangt als Wettbewerber (wie von FM77 auch ins Feld geführt) - also Airlines, die dieses à-la-carte-Modell eigentlich erfunden haben. Da wirkt es umso mehr wie reine Einnahmeoptimierung statt wie ein ernsthaftes Zusatzprodukt.

Im Gegenzug könnte Lufthansa mit minimalem Aufwand ihre Abgrenzung zu den LCC und dem eigenen Premiumanspruch deutlich aufpolieren, indem die Reservierung eines Standardplatzes beim Check-in wieder kostenfrei angeboten wird. Es wäre so einfach...

Aber gut... wir drehen uns hier ohnehin im Kreis. Die Diskussion wird im Forum seit Jahren geführt. Für dich mag das noch relativ neu sein, aber hier wurde das Thema wirklich schon x-tausend Mal durchgekaut.
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
114
184
Wer sich von diesen Marketingphrasen blenden lässt, verkennt doch das eigentliche Ziel. Es ging nie um Individualisierung, sondern immer um zusätzliche Einnahmequellen. Früher waren bestimmte Leistungen schlicht im Tarif enthalten. Heute wurden die alten Kompletttarife zu "Classic" umgelabelt und parallel "Light"-Tarife eingeführt, oft zu ähnlichen Preisen wie die früheren Komplettarife.

Das Ganze im Nachhinein als großen Fortschritt in Richtung "mehr Wahlfreiheit" zu verkaufen, ist letztlich reine Marketing-Rhetorik. Genauso widersprüchlich ist es, wenn die heute deutlich teureren Classic-Tarife plötzlich als großer Premium-Pakettarif mit angeblich gigantischem Mehrwert dargestellt werden. Wirklich interessant wird es vermutlich erst, wenn LH das race to the bottom komplettiert und irgendwann auch das große Handgepäck aus dem Tarif streicht.

Die Gebühr für die Reservierung eines normalen Standardplatzes ist letztlich kein echtes Produkt, sondern vor allem Monetarisierung von etwas, das ohnehin existiert. Der Sitz ist da, egal ob ich ihn auswähle oder nicht, und die Airline muss ihn so oder so vergeben. Bepreist wird also im Grunde nur die künstlich geschaffene Unsicherheit, am Ende vielleicht auf dem Mittelplatz zu landen. Besonders absurd ist dabei, dass Lufthansa dafür deutlich überzogen mehr verlangt als Wettbewerber (wie von FM77 auch ins Feld geführt) - also Airlines, die dieses à-la-carte-Modell eigentlich erfunden haben. Da wirkt es umso mehr wie reine Einnahmeoptimierung statt wie ein ernsthaftes Zusatzprodukt.

Aber gut... wir drehen uns hier ohnehin im Kreis. Die Diskussion wird im Forum seit Jahren geführt. Für dich mag das noch relativ neu sein, aber hier wurde das Thema wirklich schon x-tausend Mal durchgekaut.
Und was bringt diese Erkenntnis? Das LH das gleiche macht wie alle anderen Airlines auch und trotzdem kein Geld verdient in der toxischen Mischung aus deutschem Arbeitsrecht und Standortnachteilen? Man stelle sich mal vor die würden das nicht machen…
 

globetrotter11

Erfahrenes Mitglied
07.10.2015
16.951
14.364
CPT / DTM
Zum Beispiel Prämienflug in F FRA-IAD für den Return jetzt 1448€ S&G. Meine Fresse, echt happig ....

Nur zur Erinnerung:

Lufthansa verfolgt beim Treibstoff eine wesentlich defensivere Strategie als der US-Partner United - und hatte vor Kriegsbeginn für 2026 bereits 81 Prozent seines Treibstoffbedarfs über Finanzinstrumente abgesichert.
 
  • Like
Reaktionen: madger

juliuscaesar

Megaposter
12.06.2014
24.564
22.682
FRA
Und was bringt diese Erkenntnis?
Erkenntnisgewinn ist immer gut.
Das LH das gleiche macht wie alle anderen Airlines auch
Die LH macht Fehler, die andere Airlines nicht machen.
und trotzdem kein Geld verdient in der toxischen Mischung aus deutschem Arbeitsrecht und Standortnachteilen?
Eine Iberia, Swiss oder British Airways haben auch diese Nachteile - sind aber erfolgreicher, als die LH.
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
114
184
Eine Iberia, Swiss oder British Airways haben auch diese Nachteile - sind aber erfolgreicher, als die LH.
Da gibt es vielleicht ein Nachtflugverbot, aber ganz sicher kein derartige skurriles Arbeitsrecht. In der Schweiz gibt es keinerlei Kündigungsschutz, keine Betriebsräte, keine 3 Gewerkschaften die ständig streiken um zu zeigen wer die tollere ist, keine Hochsteuer auf den mickrigen Gewinn.
 
  • Like
Reaktionen: Münsterländer

SF340

Erfahrenes Mitglied
16.12.2023
768
1.444
Da gibt es vielleicht ein Nachtflugverbot, aber ganz sicher kein derartige skurriles Arbeitsrecht. In der Schweiz gibt es keinerlei Kündigungsschutz, keine Betriebsräte, keine 3 Gewerkschaften die ständig streiken um zu zeigen wer die tollere ist, keine Hochsteuer auf den mickrigen Gewinn.
Vielleicht kann @juliuscaesar dazu ja noch einen Link liefern. Aerotelegraph hat sich diesem Thema bestimmt schon mal angenähert ;)
 

juliuscaesar

Megaposter
12.06.2014
24.564
22.682
FRA
Vielleicht kann @juliuscaesar dazu ja noch einen Link liefern. Aerotelegraph hat sich diesem Thema bestimmt schon mal angenähert ;)
In London, Dublin, Madrid und Barcelona funktioniert es:


In Zürich und Genf funktioniert es:


Und die Lufthansa ist im „Kern“ hochdefizitär:

 

SF340

Erfahrenes Mitglied
16.12.2023
768
1.444
In London, Dublin, Madrid und Barcelona funktioniert es:


In Zürich und Genf funktioniert es:


Und die Lufthansa ist im „Kern“ hochdefizitär:

Ich hatte eher an etwas zu den Themen von @Papua gedacht.
 

Global-Flyer

Reguläres Mitglied
21.02.2026
25
20
Nachtflugverbot, Arbeitsrecht, Kündigungsschutz, Betriebsräte, Gewerkschaften, Hochsteuer auf Gewinne?

Die europäischen Konkurrenten der LH sind von diesen Themen auch betroffen.

Das sind Ausreden, die vom Managementversagen der LH-Führung ablenken.
Wie soll denn eine Airline auch nur ansatzweise Gewinne schreiben, wenn das Management in absolut jeglicher Hinsicht versagt hat?
 

Loungepotato

Erfahrenes Mitglied
02.12.2016
4.878
7.093
ANZEIGE
300x250
Naja, es gibt auch viele Bereiche, wo innerhalb der LHG sehr gute Arbeit, weltweit Spitze, geleistet wird. „in absolut jeglicher Hinsicht versagt“ ist sehr falsch, bzgl. LHG.
Ob ich bei “viele” mitgehen würde,ist eine offene Frage. Aber ja, es ist nicht alles schlecht. Man hat z. B. die Swiss eingekauft, die weniger Altlasten hat
 
  • Like
Reaktionen: juliuscaesar