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Dann kann ich mein vorhandenes Passwort zurücksetzen. Das möchte ich nicht. Warum sollte ich das tun?
Damit du selbst siehst, wie einfach es für einen Gauner ist das Konto leerzuräumen, ohne Kenntnis des Passwortes!
Dann kann ich mein vorhandenes Passwort zurücksetzen. Das möchte ich nicht. Warum sollte ich das tun?
Nochmal: Du brauchst den Anmeldenamen (ohne den kommst du nicht weiter!), dann Zugriff auf die SMS und musst dazu den CVC Code der Debitkarte kennen. Sorry, aber daran ist nichts einfach. Nicht unmöglich, aber eben auch nicht einfach. Gegen die freiwillige Preisgabe des Benutzers kann man sich nicht schützen.Damit du selbst siehst, wie einfach es für einen Gauner ist das Konto leerzuräumen, ohne Kenntnis des Passwortes!
Anmeldekennung ist auch nötig! Und außerdem: Das Opfer muss das alles weitergeben!
Bei mir nicht. Das ist nämlich nicht allgemeingültig.Anmeldekennung ist die Kontonummer
Im Grunde sind wir genauso weiter wie vorher. Es ist nicht „einfach“ das Konto leerzuräumen.So kommen wir nicht weiter, wenn du alles vergißt und ich alles wieder von vorne erklären muß!
Nee, die SMS wird ja auch auf dem Lockscreen angezeigt - ohne Entsperrung. Ja, kann man abschalten. Macht aber so gut wie niemand.Das Smartphone sollte komplett ungesichert sein (also damit auf jedenfall SMS Codes gesehen werden können).
Also bei iOS ist das meines Wissens der Standard. Bei mir muss das Gerät entsperrt sein, damit der Nachrichteninhalt gesehen werden kann. Aber jeder kann ja selbst entscheiden wie man das machen will.Nee, die SMS wird ja auch auf dem Lockscreen angezeigt - ohne Entsperrung. Ja, kann man abschalten. Macht aber so gut wie niemand
Nette Stereotypen. Ich kann Dich beruhigen, dass auch gewisse moderne PC-Betriebssysteme wie z.B. entsprechende Linux-Distributionen automatisch Updates holen und installieren; geht im Hintergrund und ohne dass der Benutzer davon etwas mitbekommt. Da sie recht ressourcensparsam sind, rennen sie auch problemlos auf dem 15 Jahre alten Aldi-PC und sie unterstützen diese Hardware über einen Zeitraum, den man bei keinem Smartphone-Hersteller erhält. Und das ganze natürlich ohne ein Registrierung oder ein Konto (und Tracking) beim Betriebssystemhersteller.Man muss Apps ja nicht als "Freindbild" betrachten. Nimm mal den Klassiker, ältere Leute, die nur Banking am PC machen, wenn auch mit TAN-Generator... Das ist ja alles schön und gut, nur dann wird der PC, der schon alt und langsam ist fürs Banking hoch gefahren, ohne Windows Updates, Browser Updates etc. Das macht es nicht besser. Ein modernes Smartphone holt sich immerhin System- und App-Updates ganz automatisch. Von dem her, muss die schöne und neue Welt nicht immer schlecht sein.
Und genau deswegen ist die Registrierung von Telefonen unter der Kontrolle des Angreifers auf ApplePay des Opfers ein beliebter Angriffsweg, und weil die Hürden dafür oft nicht so sehr hoch sind, der Schaden dann aber umso größer, werden viele Banken erfolgreich verklagt von Opfern.Und nun? Das ist bei anderen Banken nicht anders.
Zwei Dinge, erstens ist es nicht üblich, z. B. für ältere Leute einerseits auf Apps zu verzichten, andererseits auf Linux zu setzen. Da läuft auf dem alten Rechner klassisch Windows... Zweitens ist es so, wenn ein Computer nicht sehr oft hochgefahren wird, braucht das gute Stück erst einmal eine Zeit lang, bis die Updates heruntergeladen und installiert wurden. Da kommts ja nicht nur auf die Hardware an. Die Downloads müssen erst mal durchlaufen und installiert werden. Person X fährt aber den Computer hoch und möchte zeitnah ins Banking, nicht erst noch 10 Minuten und länger warten. Das ist halt leider so.Nette Stereotypen. Ich kann Dich beruhigen, dass auch gewisse moderne PC-Betriebssysteme wie z.B. entsprechende Linux-Distributionen automatisch Updates holen und installieren; geht im Hintergrund und ohne dass der Benutzer davon etwas mitbekommt. Da sie recht ressourcensparsam sind, rennen sie auch problemlos auf dem 15 Jahre alten Aldi-PC und sie unterstützen diese Hardware über einen Zeitraum, den man bei keinem Smartphone-Hersteller erhält. Und das ganze natürlich ohne ein Registrierung oder ein Konto (und Tracking) beim Betriebssystemhersteller.
Ich habe wörtlich die SMS zitiert, die ich Anfang März von der DKB für die Freischaltung von Apple Pay auf einem anderen Gerät bekam (nur die Nummern sind geändert). Da stehen 30 Minuten.Nein der Code ist Nur 5 Min. gültig!!
Also bei iOS ist das meines Wissens der Standard. Bei mir muss das Gerät entsperrt sein, damit der Nachrichteninhalt gesehen werden kann. Aber jeder kann ja selbst entscheiden wie man das machen will.
Zwei Dinge, erstens ist es nicht üblich, z. B. für ältere Leute einerseits auf Apps zu verzichten, andererseits auf Linux zu setzen. Da läuft auf dem alten Rechner klassisch Windows... Zweitens ist es so, wenn ein Computer nicht sehr oft hochgefahren wird, braucht das gute Stück erst einmal eine Zeit lang, bis die Updates heruntergeladen und installiert wurden. Da kommts ja nicht nur auf die Hardware an. Die Downloads müssen erst mal durchlaufen und installiert werden. Person X fährt aber den Computer hoch und möchte zeitnah ins Banking, nicht erst noch 10 Minuten und länger warten. Das ist halt leider so.
Ich erinnere mich auch an Zeiten, da war man bei der DKB auch ausgesperrt, wenn man das Handy gewechselt hatte und bei der Einrichtung der Bank-App auf das alte keinen Zugriff mehr hatte. Dann musste man einen Freischaltbrief anfordern und hatte ein paar Tage Pause.
Ich weiß nicht, wie es bei Dir unter iOS eingestellt ist. Geh auf Einstellungen > Mitteilungen > Nachrichten und konfiguriere dein Telefon anständig. Da wird überhaupt nix im Sperrbildschirm angezeigt, außer Du WILLST es...Das "selber entscheiden können" ist genau das Problem - und an wichtigen Stellen auch eingeschränkt. Versuche mal ein zu einfaches Passwort/PIn - wird nix. Versuche mal 2FA abzuschalten - wird nix. Ich erinnere mich auch an Zeiten, da war man bei der DKB auch ausgesperrt, wenn man das Handy gewechselt hatte und bei der Einrichtung der Bank-App auf das alte keinen Zugriff mehr hatte. Dann musste man einen Freischaltbrief anfordern und hatte ein paar Tage Pause. (Ich hatte damals noch zusätlich Chip-Tan, also kein Problem, ein Bekannter war tatsächlich ausgesperrt).
Mit der SMS hat man jetzt einen sehr einfachen, schnellen Weg aus dem Dilemma - potentiell aber sehr gefährlich - und bei Anzeige im Lockscreen ist es auch kein 2FA mehr. Da müssten nämlich zwei unterschiedliche Faktoren (Besitz, Wissen, Biometrie) verwendet werden. Es genügt hier aber 2x Besitz (Handy + KK).
Ja, man kann nicht jedes Aushebeln von 2FA technisch verhindern die klassische mit Edding auf die EC-Karte geschriebene PIN ist auch so ein Fall. Die Frage ist halt nur, wo die grobe Fahrlässigkeit beginnt. Und eine KK und sein gesperrtes Handy mit Standardeinstellungen an einem Ort kurz mal unbeobachtet zu lassen sehen nicht alle Gerichte als "grob Fahrlässig" an.
Wenn ich mich nicht falsch erinnere konnte man beim alten Banking noch die Anmeldekennung ändern. Das ist derzeit nicht möglich. Nur Neukunden können derzeit einmalig eine eigene Kennung festlegen. Ich denke mal, die Funktion wird in einigen Monaten vielleicht wieder kommen.Die Anmeldekennung ist die Kontonummer, nur bei neuen Konten scheint es anders zu sein.
Andersrum: Ich habe jetzt geschaut, bei iOS gibt es 3 Auswahloptionen für die Anzeige der Benachrichtigungen von "Nachrichten" (=SMS) auf dem Lockscreen:Ich weiß nicht, wie es bei Dir unter iOS eingestellt ist. Geh auf Einstellungen > Mitteilungen > Nachrichten und konfiguriere dein Telefon anständig. Da wird überhaupt nix im Sperrbildschirm angezeigt, außer Du WILLST es...
Andersrum: Ich habe jetzt geschaut, bei iOS gibt es 3 Auswahloptionen für die Anzeige der Benachrichtigungen von "Nachrichten" (=SMS) auf dem Lockscreen:
Immer (Standard)
Wenn entsperrt
Nie
Du wirfst ein paar Szenarien durcheinander. Einerseits gehts um Onlinebanking-Betrug bzw. es geht darum den Kunden dazu zu bringen, seine Daten heraus zu geben, so dass unbefugte Menschen Überweisungen ausführen können bzw. es geht darum, dass Geld auf fremde Konten unter Vorspielung falscher Tatsachen überwiesen wird. (Sohn im Knast, Tochter hatte Unfall usw.)
Das andere Thema ist der Diebstahl persönlicher Gegenstände, also Smartphone PLUS Geldbörse. Unabhängig davon, dass so ein Verlust zeitnah bemerkt wird, weil das Smartphone für viele Menschen ja so wichtig ist wie das tägliche Brot ist es doch so: Niemand! wird sich mit Apple Pay befassen und versuchen, das irgendwie einzurichten und an die SMS zu kommen. Es ist viel realistischer, dass der Dieb so schnell wie möglich 3 kontaktlose Zahlungen mit der Karte selbst vornimmt. Die sind ohne Aufwand möglich und bleiben zunächst auch erst einmal unbemerkt. Ein geklautes Smartphone eingeschaltet und online zu lassen... würd ich jetzt nicht machen... Außerdem kann der Dieb ja überhaupt nicht einschätzen, wie viel Geld auf dem Konto des Opfers überhaupt zur Verfügung steht. Hat das Opfer nur noch 200 Euro auf dem Konto, weil es schon Ende vom Monat ist, oder liegt da ein 4-stelliger Betrag unverzinst herum.
Ich sag es Dir jetzt auch noch mal... *g* Die Anmeldekennung ist NICHT die Kontonummer, zumindest bei mir nicht. Der Inhalt einer SMS kann bei mir im Sperrbildschirm nicht gelesen werden. Wenn DU wirklich Schutz willst, dann denk ein bisschen um Ecken und ich schlage Dir folgendes vor...Die beiden Szenarien haben eine ganz große Gemeinsamkeit:
Die einzige "Absicherung" ist ein 6-stelliger Zahlencode, der bequem per SMS gesendet wird (dazu muss man nicht mal die Handynummer wissen). Alle anderen Daten sind nicht wirklich geheim (IBAN kennt jeder, mit dem man jemals Bankgeschäfte machte) bzw. geschützt (direkt auf die KK gedruckt). Und das langt den Gerichten halt nicht, um automatisch eine Haftung zulasten des Kunden anzunehmen.
Um es herunterzubrechen: Für die Registrierung eines weiteren Geräts und damit dauerhaft unbegrenzten Kontozugriff benötigt man an geheimen Daten nur die per SMS übermittelte Nummer.
Für jede Überweisung benötigt man mehr.
Zu den 3 kontaktlosen Zahlungen: Das geht nur für Kleinkram, sonst wird eine PIN abgefragt. Und die Haftung ist für den Kunden auf 50€ gedeckelt.