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Gründe für den Personalmangel?

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In Bayern qualifiziert das dafür zum Verkehrsminister (zumindest fast).
"Quod licet Iovi, non licet bovi." Während man Politiker mit Vorstrafe weden kann und auch eine Verbeamtung unter gewissen Voraussetzungen noch möglich ist, ist für den einfachen Gepäcksortierer schon eine einzige Anzeige wegen eines Drogen- oder Sexualdelikts ein totales k.O. Kriterium auf Lebenszeit. Selbst dann, wenn der Drogenbesitz nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte.
 
Naja Russland wird sich freuen, so können sie noch mehr Inder zu sich holen und ausbeuten. Und Modi feiert sich dafür noch :doh: Da soll nochmal jemand sagen wir hätten schlechte Politiker.
 
Großartig! Billige Arbeitnehmer, die man einfach ausbeuten kann. Genau was man haben wollte, weshalb man seit nunmehr Jahrzehnten „Fachkräftemangel“ schreit. Mal sehen, wie lange das gutgehen wird. Spätestens die zweite Generation, die hier geboren wird, wird solche Jobs ebenfalls nicht machen wollen. Historische Vorbilder gibts genügend in unserem Land.
Und wieder einmal sind die schlechten Unternehmer nicht gezwungen besser (=produktiver) zu werden, um die wegfallende Arbeitskraft zu kompensieren. Ein Trauerspiel.
 
Der Niedriglohnsektor in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt bleibt weiterhin sehr groß.
https://www.destatis.de/DE/Themen/A...taet-Arbeit/Dimension-2/niedriglohnquote.html
Deutschland befand sich damit 2022 (aktuellere Zahlen liegen mir nicht vor) - innerhalb der EU - im oberen Drittel. Sogar Polen hatte eine geringere Niedriglohnquote.
https://www.destatis.de/Europa/DE/T...der-Arbeit/_dimension-2/niedriglohnquote.html
Nun lass‘ die Inflation nochmal kräftig anziehen. Aufregende Zeiten stehen bevor.
 
Nur so lange die nicht durch Ki und moderne Roboter ersetzt werden...
Werden sie aber später als der durchschnittliche Arbeitnehmer. Einfach, weil die meisten Inder, die nach Deutschland kommen, Akademiker sind.
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Jeder der mal mit Indern gearbeitet hat, oder mit ihnen verhandelt hat, weiss auch dass viele Inder sehr smart sind und extrem gut verhandeln koennen.
Es liegt halt daran, dass die Mehrzahl Akademiker sind. Und man mit einem geringen Gehalt gar kein Visum bekommt.
 
gäbe es die "schlag einen Nagel in die Wand" oder "fließ mir das Bad" oder "reparier die Rolltreppe" oder "lad das Gepäck ins Flugzeug" App, hätte Deutschland sicherlich keinen Personalmangel
 
Inder verdienen in Deutschland im Durchschnitt mehr, als Deutsche - iirc.
Aber nur wenn sie einen richtigen Job haben (meistens Technisch oder Banking) und nicht studieren. Die die zum studieren herkommen flüchten schnell wieder bzw. ihr Aufenthalt wird nicht verlängert weil sie sich das Studium hier nicht leisten können.


Insgesamt arbeiten keine 100.000 Inder sozialversicherungspflichtig in DE, aber eben eher als Lieferdienstfahrer, Programmierer, Koch oder Banker und nicht als Busfahrer oder Pfleger.
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gäbe es die "schlag einen Nagel in die Wand" oder "fließ mir das Bad" oder "reparier die Rolltreppe" oder "lad das Gepäck ins Flugzeug" App, hätte Deutschland sicherlich keinen Personalmangel
Naja nur weil es dann die App geben würde kann das ja immer noch kaum einer richtig.
 
Wir haben unseren "Fachkräftemangel" übrigens in Griff bekommen seitdem wir Menschen die eigentlich deutlich zu alt für den Job sind beschäftigen. Seitdem ist Ruhe an der Front, und auch sonst ist der Umgang mit den Mitarbeitern sehr viel entspannter geworden.

Früher waren die MA zwischen 20 und 30, heute alle über 50, teilweise über 60.
 
am Berliner Hauptbahnhof sind angeblich seit Wochen und Monaten eine oder mehrere Rolltreppen defekt
anstatt sie zu reparieren, hängt dort ein Schild "Rolltreppe vorübergehend defekt, Treppe benutzen"
was der Begriff *hüstel* "vorübergehend" inzwischen in Deutschland, und gerade in Berlin bedeutet, sollte klar sein

Grund des Verzugs: angeblich akuter Mangel sachkundigen Personals, welches fähig ist, Rolltreppen zu reparieren

auf der anderen Seite gibt es in Deutschland immer absurdere Studiengänge:

"Jahrelang galt für viele: Hauptsache Abitur, Hauptsache Uni. Doch jetzt schwächelt die Wirtschaft und Künstliche Intelligenz verdrängt klassische Wissensjobs. Haben wir es mit der Akademisierung übertrieben?
...

Studieren kann man in Deutschland mittlerweile fast alles. An der Universität Kassel widmet man sich beispielsweise der Promenadologie der Spaziergangswissenschaft. Kein Scherz. Im Fachbereich Architektur wird dabei untersucht, wie wir die Landschaft um uns herum wahrnehmen, während wir gemütlich durch sie hindurch schlendern. „Freizeitwissenschaft“ hat die Hochschule in Bremen im Angebot, „Pferdewissenschaften“ gibt es in Göttingen, „angewandte Sexualwissenschaft“ in Merseburg. Ja, das gibt es wirklich ..."


 
Wir haben unseren "Fachkräftemangel" übrigens in Griff bekommen seitdem wir Menschen die eigentlich deutlich zu alt für den Job sind beschäftigen. Seitdem ist Ruhe an der Front, und auch sonst ist der Umgang mit den Mitarbeitern sehr viel entspannter geworden.

Früher waren die MA zwischen 20 und 30, heute alle über 50, teilweise über 60.
Das geht halt nicht ewig so...
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Schön finde ich ja, dass die Autorin Demokratiewissenschaft und Kommunikationswissenschaft studiert hat, und trotzdem einen Job gefunden hat, der es ihr erlaubt, über Geisteswissenschaften herzuziehen.
 
auf der anderen Seite gibt es in Deutschland immer absurdere Studiengänge:

"Jahrelang galt für viele: Hauptsache Abitur, Hauptsache Uni. Doch jetzt schwächelt die Wirtschaft und Künstliche Intelligenz verdrängt klassische Wissensjobs. Haben wir es mit der Akademisierung übertrieben?
Ja wir haben es übertrieben, die Gründe liegen auf der Hand, Grund Nummer 1: "Den Kindern soll es mal besser gehen". Und dann hat man fälschlicherweise eine bessere Ausbildung (Studium) mit mehr Geld und weniger Arbeit gleich gesetzt.
 
Schön finde ich ja, dass die Autorin Demokratiewissenschaft und Kommunikationswissenschaft studiert hat, und trotzdem einen Job gefunden hat, der es ihr erlaubt, über Geisteswissenschaften herzuziehen.
übliche rhetorische Schreddertechnik, mit Whataboutism den wunden Punkt, den sie voll getroffen hat, zerstören zu wollen, weil man keine gescheiten Gegenargumente hat ... oder sich voll erwischt fühlt
 
Wir haben unseren "Fachkräftemangel" übrigens in Griff bekommen seitdem wir Menschen die eigentlich deutlich zu alt für den Job sind beschäftigen. Seitdem ist Ruhe an der Front, und auch sonst ist der Umgang mit den Mitarbeitern sehr viel entspannter geworden.

Früher waren die MA zwischen 20 und 30, heute alle über 50, teilweise über 60.
Kenne auch eine erfolgreiche, mittelständische IT-Firma (KI), die beim Wachsen ihren Personalbedarf gezielt mit Älteren Programmierern gedeckt hat, weil junge gar nicht zu bekommen waren. Die anderswo früh ausgesiebten Alten entpuppten sich als sehr wandlungsfähig und gut qualifiziert, obwohl sie teilweise gar nicht mehr alle Fähigkeiten ausspielen konnten.
 
übliche rhetorische Schreddertechnik, mit Whataboutism den wunden Punkt, den sie voll getroffen hat, zerstören zu wollen, weil man keine gescheiten Gegenargumente hat ... oder sich voll erwischt fühlt
Nö die junge Frau, ihre Generation und ihr Verständnis von Arbeit ist das Problem - da versagt nicht "die Gesellschaft" sondern die Generation XYZ die sich für handwerkliche Jobs zu fein ist und die der Meinung sind nach dem Studium geht es dann sechsstellig los.

Es ist einfach ein Problem zu benennen wenn man Teil davon ist, es ist jedoch unfair auf die anderen zu zeigen und sich selber den richtigen Weg zu bescheinigen.

Wer etwas ändern möchte kann jederzeit bei sich selber anfangen, in DE brauchen wir mehr Krankenschwestern als Podcasterinnen. Wenn man sich selber für den Weg in die (sozialen) Medien entscheidet, kann man nicht erwarten das die Klassenkameraden dann alle beim Bäcker an der Theke oder in der Pflege arbeiten.

Die Gesellschaft ändert sich, hat sich geändert, wer etwas anderes will muss bei sich selber bzw. in seinem direkten Umfeld anfangen.
 
übliche rhetorische Schreddertechnik, mit Whataboutism den wunden Punkt, den sie voll getroffen hat, zerstören zu wollen, weil man keine gescheiten Gegenargumente hat ... oder sich voll erwischt fühlt
Ihr Punkt ist ernsthaft:
Mit 3,3 Prozent ist die Arbeitslosenquote unter Akademikern so hoch wie nie zuvor.
Sorry, das ist einfach albern - bei 2-3% spricht man von Vollbeschäftigung. Klar kann ich mich darüber lustig machen, dass jemand "Freizeitwissenschaften" oder "angewandte Sexualwissenschaften" (höhö, sie hat fickööön gesagt) studiert, aber erstens sind das absolute Exotenstudiengänge, die eine handvoll Absolventen rausbringen, also nicht das Problem, und zweitens kann ich mir zumindest vorstellen, welche Berufswege mit dieser Ausbildung eingeschlagen werden können.

Das Problem ist nicht, dass wir zuviele Akademiker haben - es gibt genug gute Studien, die deutlich zeigen, dass das Wirtschaftswachstum mit guter Ausbildung (und dazu zählt in Deutschland nun mal auch und gerade die akademische Ausbildung) korreliert. Das Problem ist, dass wir insgesamt zu wenige Arbeitskräfte haben. Und ja, ich merke es eher, wenn ich keinen Klempner finde als wenn weniger zum Thema Sexualwissenschaften geforscht wird, aber dieses "Die sollen gefälligst was richtiges arbeiten" ist eine reine Strohmanndiskussion.
 
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