Sparkassen Sammelthread

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de1

Erfahrenes Mitglied
13.11.2020
652
527
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Fragen zur App mobiles bezahlen Android:

Ich habe ein neues Handy und alles umgezogen. Folgende Funktion ist nun anders und ich kann es nicht nachvollziehen.

Ich habe zwei Karten in der App.
Bislang hat ein kurzer Klick in der Systemleiste (also runterziehen) auf mobiles bezahlen gereicht um durch eine Wischbewegung die Karten für den nächsten Bezahlvorgang zu wechseln.

Wenn ich nun mit dem neuen Handy in der Systemleiste (runterziehen) auf mobiles bezahlen klicke öffnet sich die App und ich muss immer den PIN eingeben um die Karte für die nächste Zahlung zu ändern. Das nervt.
 

JES-AA

Erfahrenes Mitglied
12.04.2023
854
588
Kunden auf dem Land werden ohne persönlichen Service in der Sparkassen Filiale abgehängt:


Kritikpunkte seitens kdf Frauen:

"...verweist auf die vielen älteren Menschen auf dem Land, die weder über die nötige Technik noch über die Fertigkeiten verfügen um Online-Banking zu praktizieren,"

"Aber auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen, Lese- und Schreibschwäche oder mit Migrationshintergrund seien auf persönliche Hilfestellung angewiesen"

„Ich musste schön öfter älteren Menschen am Geldautomaten zur Hand gehen. Sie stehen hilflos und mit Tränen in den Augen davor. Das ist menschenunwürdig“,



Sparkasse bietet an:
"kleine Lösungen: Freiumschläge für portofreie Überweisungszusendung per Post und kostenlose Bargeldzusendung über den Postweg."

Forderung kdf Frauen:
"eine Klappe zum Einwurf von Überweisungen und ein Mitarbeiter, der die Filialen rotierend anfährt.

Kommentar Sparkasse:
"Die heutige Generation habe kein Interesse am Einsatz in einer „Ein-Mann-Filiale“. Unabhängig davon mangele es grundsätzlich an Bewerbern für eine Ausbildung bei der Sparkasse."

==> sieht für mich so aus als ob die Enkel nicht das als Arbeit/Beruf tun möchten was die Großeltern gerne haben möchten? Was meint Ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.068
9.017
==> sieht für mich so aus als ob die Enkel nicht das als Arbeit/Beruf tun möchten was die Großeltern gerne haben möchten? Was meint Ihr?
Es ist doch vollkommen egal, was für Erklärungen/Rechtfertigungen die Sparkasse kommuniziert. Die Filiale wird für sie nicht mehr profitabel sein, daher wird sie dicht gemacht. So einfach ist das.
 

JES-AA

Erfahrenes Mitglied
12.04.2023
854
588

Begründung der Sparkasse:

- Die Selbstbedienungsprozesse wurden optimiert und ausgebaut,
- die neue Sparkassen-Card (Debit-Mastercard) mit erweitertem Funktionsumfang eingeführt,
- ebenso die Echtzeitüberweisung, die wir zum Preis einer regulären SEPA-Überweisung durchführen.
- Der Online-Käuferschutz bei Nutzung der Sparkassen-Card
- und die Verknüpfung der Schnittstelle zum Payback-Programm gehören ebenfalls dazu wie der Zahlungsdienst Wero.“ ...


Na wurde wohl einiges gemacht, am besten das genannte Payback Programm häufig nutzen dann hat man das schnell wieder drin ...
 

p47r1ck91

Erfahrenes Mitglied
05.10.2019
1.746
1.088
Begründung der Sparkasse:

- Die Selbstbedienungsprozesse wurden optimiert und ausgebaut,
- die neue Sparkassen-Card (Debit-Mastercard) mit erweitertem Funktionsumfang eingeführt,
- ebenso die Echtzeitüberweisung, die wir zum Preis einer regulären SEPA-Überweisung durchführen.
- Der Online-Käuferschutz bei Nutzung der Sparkassen-Card
- und die Verknüpfung der Schnittstelle zum Payback-Programm gehören ebenfalls dazu wie der Zahlungsdienst Wero.“ ...


Na wurde wohl einiges gemacht, am besten das genannte Payback Programm häufig nutzen dann hat man das schnell wieder drin ...
Okay also

- Wir sparen uns langfristig Personal ein, weil die Kunden mehr selbst machen können.
- Wir verdienen nun auch endlich bei Bezahlungen im Internet mit, welche nicht per Lastschrift funktionieren.
- Wir halten uns an das Gesetz und dürfen für SEPA-Inst nicht mehr verlangen, als für eine normale Überweisung.
- …
Alles klar.
 

AJ44

Erfahrenes Mitglied
24.03.2019
8.788
8.034
Die Sinnhaftigkeit dieser ständigen Beiträge von diversen Berichten zu Sparkassen aus der Republik bleiben weiterhin gegen null…
 

Neo42

Aktives Mitglied
28.09.2022
122
140
Bei der Sparkasse München kann man offensichtlich Kontomodelle nur noch zeitlich begrenzt abschließen.
Nach einer gewissen Zeit fällt man zurück in einen (teuren) Basistarif und dann was? Muß man sich erneut bewerben?

Ich kann mir schon denken was der Grund ist, aber Verbraucherrechte derart dreist und kundenunfreundlch zu umgehen ist schon wild.


sparkasse.PNG
 

JES-AA

Erfahrenes Mitglied
12.04.2023
854
588
Vollkommen unverständlich, wieso sich jemand solch einen Anbieter antut.

Na ich denke das es da Abhängigkeiten gibt, wie:

- laufender Immobilienkredit

- Gewerbefinanzierung

da kommt es evtl. gar nicht gut wenn man Girokonto und dergleichen kündigt, das wird einem vom Bankberater bestimmt auch ganz Dick aufs Brot geschmiert.

So bleibt man einfach dabei, weil es für weniger versierte Kunden nicht so einfach ist bzw. scheint, sich da rauszulösen, die nächste Generation (Kinder) werden auch gleich mit einem jungen Konto beglückt und so läuft das von Generation zu Generation weiter und weiter ...
 

eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
1.623
1.797
NRW
Bei der Sparkasse München kann man offensichtlich Kontomodelle nur noch zeitlich begrenzt abschließen.
Nach einer gewissen Zeit fällt man zurück in einen (teuren) Basistarif und dann was? Muß man sich erneut bewerben?

Ich kann mir schon denken was der Grund ist, aber Verbraucherrechte derart dreist und kundenunfreundlch zu umgehen ist schon wild.
Du must das auch mal aus der Perspektive der Sparkasse bzw. Bank betrachten. Anpassungen der Konditionen lassen sich über die Jahre nicht vermeiden. Wenn dazu jedesmal ein aufwändiger AGB-Anpassungsprozess mit jedem Kunden durchgeführt werden muss, dann ist eben das Ergebnis: es gibt nur noch befristete Konditionszusagen. Danach: neu abschließen, Bank wechseln oder Basis-Tarif.
 
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Neo42

Aktives Mitglied
28.09.2022
122
140
Du must das auch mal aus der Perspektive der Sparkasse bzw. Bank betrachten. Anpassungen der Konditionen lassen sich über die Jahre nicht vermeiden. Wenn dazu jedesmal ein aufwändiger AGB-Anpassungsprozess mit jedem Kunden durchgeführt werden muss, dann ist eben das Ergebnis: es gibt nur noch befristete Konditionszusagen. Danach: neu abschließen, Bank wechseln oder Basis-Tarif.
Korrekt, genau das habe ich mit "Verbraucherrechte derart dreist und kundenunfreundlich zu umgehen" gemeint.

Die konsequente Anwendung dieses Mindsets würde aber auch bedeuten, daß es bald auch nur noch befristete Miet- oder Arbeitsverträge geben würde.
Oder befristete Mitgliedschaften in der Krankenversicherung.
Das sind natürlich extreme Beispiele, die auch gesetztlich unterbunden sind, aber sie zeigen wozu das führen würde.

Es zeigt aber auch, daß gut gemeinte Regulierungswut des Gesetzgebers oft genug in der Praxis einen gegenteiligen Effekt erzeugen kann.
Ich fand es so wie es vorher war ganz ok: Ankündigung einer Preisänderung, ein paar Monate Karenzzeit und dann die Anwendung für alle.
Jeder, auch eine böse Bank, sollte die Möglichkeit haben gestiegene Kosten an seine Kunden weitergeben zu können, ohne erstmal aufwändig darum betteln zu müssen.

Stattdessen dürfen wir uns als Kunden jetzt bald einen Merker im Kalender setzen, um unser Girokontoabo zu verlängern...
 
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JES-AA

Erfahrenes Mitglied
12.04.2023
854
588
och exakt die gleichen (Neu-) Verträge gibt es hier beim Fitness Studio um die Ecke, man schließt einen 2 Jahresvertrag ab, nach Ablauf dieser zwei Jahre landet man im super teuren Basis Tarif, es sei denn man schließt wieder einen neuen 2 Jahresvertrag ab.

von daher liegt hier die oben genannte Münchner Sparkasse, branchenübergreifend voll im Trend ...
 

simonks257

Erfahrenes Mitglied
15.10.2018
708
40
MUC München
Korrekt, genau das habe ich mit "Verbraucherrechte derart dreist und kundenunfreundlich zu umgehen" gemeint.

Die konsequente Anwendung dieses Mindsets würde aber auch bedeuten, daß es bald auch nur noch befristete Miet- oder Arbeitsverträge geben würde.
Oder befristete Mitgliedschaften in der Krankenversicherung.
Das sind natürlich extreme Beispiele, die auch gesetztlich unterbunden sind, aber sie zeigen wozu das führen würde.

Es zeigt aber auch, daß gut gemeinte Regulierungswut des Gesetzgebers oft genug in der Praxis einen gegenteiligen Effekt erzeugen kann.
Ich fand es so wie es vorher war ganz ok: Ankündigung einer Preisänderung, ein paar Monate Karenzzeit und dann die Anwendung für alle.
Jeder, auch eine böse Bank, sollte die Möglichkeit haben gestiegene Kosten an seine Kunden weitergeben zu können, ohne erstmal aufwändig darum betteln zu müssen.

Stattdessen dürfen wir uns als Kunden jetzt bald einen Merker im Kalender setzen, um unser Girokontoabo zu verlängern...
Stimmt so eigentlich nicht. Krankenkassen können jederzeit die Beiträge erhöhen und dafür brauchen die keine Zustimmung. Du bekommst ein Sonderkündigungsrecht.
Das neue Gesetz erst zustimmen zu müssen, hat halt zu so einer Entscheidung geführt seitens dieser einen Sparkasse. Wem das nicht passt, der kann ja gehen. Ich finds eigentlich sehr sinnvoll, ansonsten muss man dem Kunden immer hinterherlaufen
 

ReiseFrosch

Erfahrenes Mitglied
13.05.2017
1.888
190
Also, ich hab jetzt mal aus Neugierde und Interesse die Schlichtungsstelle der Sparkassen in BW bezüglich der ordentlichen Kündigung seitens der BSpk. Reichenau eingeschaltet.

Hintergrund: Habe ein Girokonto und eine MC Gold dort. Das Giro wurde mal als Bezügekonto genutzt. Die MC Gold abgeschlossen wegen der Reiseversicherungen. Der Verfügungsrahmen der MC Gold (noch alte Konditionen, 66 €, 1/3 Rückerstattung ab 5k Umsatz) wurde regelmäßig auf dem Tagesgeldkonto einer anderen Bank angelegt.
BSpk. Hat zu Ende Mai gekündigt, Verfügungsrahmen der MC wurde aber jetzt schon mal von der BSpk. auf 0€ reduziert. Dazu gab es keinen extra Hinweis, nur die Angabe auf der letzten KK-Rechnung.
Ein Grund für die Kündigung wurde nicht genannt. Auch scheint die BSpk. Reichenau die eigenen Regeln zum Beschwerdemanagenent nicht so genau zu nehmen. Dort heißt es: "Geben wir Ihrer Beschwerde nicht vollständig statt, erhalten Sie hierfür eine verständliche Begründung." Im Schreiben an den Kunden steht dort dann nur: „Die Beschwerdestelle hat den Vorgang nochmals geprüft und verweist hinsichtlich des Entscheids auf die Ihnen vorliegende Kündigung, wirksam zum xx.xx.2026."

Bisherige Erkenntnis: Sparkasse bleibt einfach Sparkasse. Hatte schon einen Grund, warum das letzte Konto davor bei der Gruppe das KNAX-Konto war 😂
 

vlugangst

Erfahrenes Mitglied
28.02.2020
6.226
4.737
Nicht ganz so dämlich, wenn die Zahlung geringer ist als die Verluste, die der Kunde bringt.
 

eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
1.623
1.797
NRW
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Hintergrund: Habe ein Girokonto und eine MC Gold dort. Das Giro wurde mal als Bezügekonto genutzt. Die MC Gold abgeschlossen wegen der Reiseversicherungen. Der Verfügungsrahmen der MC Gold (noch alte Konditionen, 66 €, 1/3 Rückerstattung ab 5k Umsatz) wurde regelmäßig auf dem Tagesgeldkonto einer anderen Bank angelegt.
BSpk. Hat zu Ende Mai gekündigt, Verfügungsrahmen der MC wurde aber jetzt schon mal von der BSpk. auf 0€ reduziert. Dazu gab es keinen extra Hinweis, nur die Angabe auf der letzten KK-Rechnung.
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Ich verstehe nicht, was du von der Schlichtungsstelle willst? Wie zuvor diskutiert kündigen sie dir die Geschäftsbeziehung ordentlich - ob wegen Mißbrauch der Kreditkarte, mangelnder Bonität, (realer) Umsatzlosigkeit, kreditbetrug oder sonstwas - ist dann auch egal. In den Fällen bekommst du sowieso keine klare Begründung. Wenn der Kreditrahmen auf 0€ gesetzt wird, dann liegt es wohl an einem der genannten Gründe.