Luftfahrt in Deutschland im Niedergang

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Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.224
6.190
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Punkt für dich. Du bist ehrlich und gibts auch mal ne Lücke zu. Das dürfte bis dato zum ersten Mal geschehen sein. Ehrenmann!
wirst Du sie uns gleich darlegen, und uns vielleicht auch sagen, was das mit der aktuellen Staatsquote = Belastung für die Privatunternehmen ==> deren Drang das Land zu verlassen, zu tun haben soll ?!
#1604.
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.553
1.230
ich habe ja eine ganz andere These, und die lautet:

würde man die Belastung der Privatunternehmen per Steuern, Abgaben und Gebühren = die Staatsquote, allgemein senken, hätten nicht soviele Unternehmen mehr den Anreiz nach Steuervermeidungskonstruktionen zu suchen, und das Steueraufkommen im Allgemeinen würde steigen, die Investitionsbereitschaft steigen , und damit zuletzt das BIP, das Wachstum und der wertgeschöpfte Gesamtkuchen größer werden

aber das ist die (neo)liberale Welt
das ist dir zuviel Hayek
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.224
6.190
ich habe ja eine ganz andere These, und die lautet:

würde man die Belastung der Privatunternehmen per Steuern, Abgaben und Gebühren = die Staatsquote, allgemein senken, hätten nicht soviele Unternehmen mehr den Anreiz nach Steuervermeidungskonstruktionen zu suchen, und das Steueraufkommen im Allgemeinen würde steigen, die Investitionsbereitschaft steigen , und damit zuletzt das BIP, das Wachstum und der wertgeschöpfte Gesamtkuchen größer werden

aber das ist die (neo)liberale Welt
das ist dir zuviel Hayek
Richtig erkannt, viel zu viel. Denn, richtig liberal und sozial wird es erst, wenn den Bürgern die gleichen Freiheiten zugestanden werden wie dem Kapital. Wenn also Personen die gleichen Freiheiten beanspruchen können wie die Finanz, dann funktioniert deine Theorie und wird zur bestmöglichkeiten Allokation von Ressourcen und Produktionsfaktoren führen. Alles andere ist cherry picking.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.553
1.230
Richtig erkannt. Denn, richtig liberal und sozial wird es erst, wenn den Bürgern die gleichen Freiheiten zugestanden werden wie dem Kapital. Wenn also Personen die gleichen Freiheiten beanspruchen können wie die Finanz, dann funktioniert deine Theorie und wird zur bestmöglichkeiten Allokation von Ressourcen und Produktionsfaktoren führen. Alles andere ist cherry picking.
nein, sehe ich grundsätzlich anders

wenn du die Welt liberaler gestaltest, also die Maschenweite deines Fliegengitters erhöhst, wird es 3 Fliegen mehr geben, die nach cleveren Wegen suchen und die dir durch diese weiteren = deregulierten Maschen entkommen, mit dem musst du dann halt leben

wenn aber 1000 Fliegen mehr dann Lust haben, überhaupt durch die Gegend fliegen zu wollen, kommt es auf die 3 Fliegen mehr nicht mehr an, die dir durch die Maschen gehen

wir aber spielen das gegenteilige Spiel
wir wollen regulativ jede Fliege erwischen, ziehen die Maschen per Bürokratie und Regulierung so eng, dass schon gar keine Fliege mehr Lust hat, überhaupt noch rumzufliegen

damit fängst du am Ende gar keine Fliege mehr, weil erst gar keine mehr losfliegt
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.224
6.190
nein, sehe ich grundsätzlich anders

wenn du die Welt liberaler gestaltest, also die Maschenweite deines Fliegengitters erhöhst, wird es 3 Fliegen mehr geben, die nach cleveren Wegen suchen und die dir durch diese weiteren = deregulierten Maschen entkommen, mit dem musst du dann halt leben

wenn aber 1000 Fliegen mehr dann Lust haben, überhaupt durch die Gegend fliegen zu wollen, kommt es auf die 3 Fliegen mehr nicht mehr an, die dir durch die Maschen gehen

wir aber spielen das gegenteilige Spiel
wir wollen regulativ jede Fliege erwischen, ziehen die Maschen per Bürokratie und Regulierung so eng, dass schon gar keine Fliege mehr Lust hat, überhaupt noch rumzufliegen

damit fängst du am Ende gar keine Fliege mehr, weil erst gar keine mehr losfliegt
Wenn alle Akteure die gleichen Möglichkeiten haben, entsteht fairer Wettbewerb. Dann würde das Land gewinnen mit dem besten Gesamtpaket. Das war vielleicht mal Deutschland, mit Kohl, Schröder und vor allem Merkel dann der Abstieg. Heute und in Zukunft wird es hier nur noch das teuerste Paket mit dem billigsten Inhalt geben. Wobei hier der Satz gilt: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.553
1.230
Wenn alle Akteure die gleichen Möglichkeiten haben, entsteht fairer Wettbewerb. Dann würde das Land gewinnen mit dem besten Gesamtpaket. Das war vielleicht mal Deutschland, mit Kohl, Schröder und vor allem Merkel dann der Abstieg. Heute und in Zukunft wird es hier nur noch das teuerste Paket mit dem billigsten Inhalt geben. Wobei hier der Satz gilt: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
jetzt bist du aber komplett abgeschweift

was bei euch Wirtschaftslinken so dermaßen im Argen liegt, ist die mangelde Fähigkeit zu Kausalitäten und Kausalitätserkennung
außerdem geht ihr von falschen Incentives, also Anreizen aus, und gewissen Selbstverständlichkeiten, die es so nicht gibt
also einem komplett falschen Menschenbild

meist aus Mangel aus Eigenerfahrung, da es kaum linke Unternehmer in wirklich kompetitiven Unternehmen gibt
(linke Unternehmer finden sich oft im Soz-Päd Bereich oder in sog. "empathischen Gewerben", aber die stehen oft nicht wirklich im Wettbewerb)
wer Markt, Unternehmen, Wettbewerb, sich Durchsetzen, menschliches Verhalten gemäß Anreizen, besser sein wollen als der andere, usw kennt, kann gar nicht mehr wirtschaftslinks sein ... völlig unmöglich
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.224
6.190
jetzt bist du aber komplett abgeschweift
Behaupte ich auch immer wenn ich die Aussage meines Gegenübers nicht verstehe. ;)
was bei euch Wirtschaftslinken so dermaßen im Argen liegt, ist die mangelde Fähigkeit zu Kausalitäten und Kausalitätserkennung
außerdem geht ihr von falschen Incentives, also Anreizen aus, und gewissen Selbstverständlichkeiten, die es so nicht gibt
also einem komplett falschen Menschenbild
Jetzt wo du es sagst! :idea:
meist aus Mangel aus Eigenerfahrung, da es kaum linke Unternehmer in wirklich kompetitiven Unternehmen gibt
(linke Unternehmer finden sich oft im Soz-Päd Bereich oder in sog. "empathischen Gewerben", aber die stehen oft nicht wirklich im Wettbewerb)
wer Markt, Unternehmen, Wettbewerb, sich Durchsetzen, menschliches Verhalten gemäß Anreizen, besser sein als der andere usw kennt, kann gar nicht mehr wirtschaftslinks sein ... völlig unmöglich
Was ist dein Punkt? :unsure:
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.553
1.230
Was ist dein Punkt? :unsure:
ach egal, in dem Falle gibt es keinen Punkt

da ich einer Branche entstamme, die aus mittelständischen Unternehmen besteht (so gut wie keine Konzerne) und im knallharten internationalen Wettbewerb steht, gibt es dort so gut wie keine wirtschaftslinken Unternehmenseigentümer, sondern im Prinzip fast nur wirtschaftsliberale. Halt auch so eine Bubble, die im eigenen Saft schmort.

kein Punkt, nur lediglich eine anektodische Tatsachenbeschreibung
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.224
6.190
ach egal, in dem Falle gibt es keinen Punkt

da ich einer Branche entstamme, die aus mittelständischen Unternehmen besteht (so gut wie keine Konzerne) und im knallharten internationalen Wettbewerb steht, gibt es dort so gut wie keine wirtschaftslinken Unternehmenseigentümer, sondern im Prinzip fast nur wirtschaftsliberale. Halt auch so eine Bubble, die im eigenen Saft schmort.

kein Punkt, nur lediglich eine anektodische Tatsachenbeschreibung
Ich weiß nicht was du möchtest. Als klassischer Mittelständler hast du meine unumwundene Sympathie. Wie du oben vielleicht überlesen hast, sollte man dringend zwischen Heuschrecken und KMU trennen. Da bin ich etwas nostalgisch, gebe ich zu. Realiter sind inzwischen sind immer mehr KMU von Heuschrecken getrieben bzw. betrieben. Du, und leider viele deiner Kollegen ignorieren aber diese Trennung und tun so, als wären sie Großunternehmer a.k.a. große Fische. Seid ihr nicht. Ihr werdet knallhart im Wettbewerb benachteiligt, bis euch die Heuschrecken fressen. 🍽️
 
Zuletzt bearbeitet:

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
2.672
2.951
Können wir bitte zum Thema zurück kommen, oder ist das hier " Luftschwurbeln, der Untergang der Wirtschaftslinken".🤔😄😄😄
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.553
1.230
Was genau ist eigentlich "wirtschaftslinks"?
wirtschaftslinks ist klassisch links, von mir auch auch "arbeiterlinks"

im Gegensatz zum universitären und akademischen gesellschafts- und salonlinks
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich weiß nicht was du möchtest.
im Moment gar nichts
du vertrittst ein gewisses wirtschaftslinks, oder klassisches arbeiterlinks
damit kann ich umgehen
 

Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
12.121
11.667
LEJ
wirtschaftslinks ist klassisch links, von mir aauch auch "arbeiterlinks"

im Gegensatz zum universitären und akademischen gesellschafts- und salonlinks
Beitrag automatisch zusammengeführt:


im Moment gar nichts
du vertrittst ein gewisses wirtschaftslinks, oder klassisches arbeiterlinks
damit kann ich umgehen
Es gibt und gab kein "wirtschaftslinks" im Sinne einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung.
Es gibt sozialverträglich handelnde Unternehmen.
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
2.672
2.951
'wirtschaftslinks ist klassisch links, von mir aauch auch (sic) "arbeiterlinks"

im Gegensatz zum universitären (sic) und akademischen gesellschafts- und salonlinks"

Abwertung eines wissenschaftlichen Diskurses. Wer hätte das nur gedacht.😆
 

Aladin

Erfahrenes Mitglied
03.03.2020
4.321
5.286
Chersonesus Cimbrica
wirtschaftslinks ist klassisch links, von mir aauch auch (sic) "arbeiterlinks"

im Gegensatz zum universitären (sic) und akademischen gesellschafts- und salonlinks"
Anders formuliert:

Bei tatsächlich Linken geht es um Klassen, Einkommen und Besitz. Also der wesentlichen Frage, mit der man die Mächtigen ärgern kann: Wem gehört was und warum?

Bei Scheinlinken geht es um Sprache, Geschlecht, Hautfarbe und Identität, Moralismus eben. Kostet die Mächtigen nix. Außer ein paar Schecks für NGO und Stiftungen, damit das Schiff nicht ins Schlingern kommt.
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.553
1.230
Anders formuliert:

Bei tatsächlich Linken geht es um Klassen, Einkommen und Besitz. Also der wesentlichen Frage, mit der man die Mächtigen ärgern kann: Wem gehört was und warum?

Bei Scheinlinken geht es um Sprache, Geschlecht, Hautfarbe und Identität, Moralismus eben. Kostet die Mächtigen nix. Außer ein paar Schecks für NGO und Stiftungen, damit das Schiff nicht ins Schlingern kommt.
ok offtopic (hier gehts eigentlich um den wirtschaftlichen Abstieg Deutschlands ... die Luftfahrt ist nur ein kleiner Teilbereich davon?)

also meine offtopic Antwort dazu:
deine Beschreibung ist weitestgehend korrekt
die universitäre und akademische Salonlinke verachtet die klassische Arbeiterschaft und schaut verächtlich auf sie und ihre Alltagsprobleme herab
weswegen sich die klassische Arbeiterlinke auch immer mehr von den wolkenkuckucksheim Gesellschafts- und Salonlinken verabschiedet
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
2.672
2.951
Wie immer:

Starke Vereinfachung eines sehr komplexen Feldes: Statt unterschiedliche Strömungen innerhalb linker Politik zu unterscheiden (sozialdemokratisch, gewerkschaftlich, postmaterialistisch, akademisch geprägt usw.), wird ein Lagerdenken aufgebaut. Das ist argumentativ effektiv, aber analytisch schwach, weil es interne Unterschiede und Überschneidungen unsichtbar macht.

Abwertungen "AD Honem". Mahlzeit

😆
 
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Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.224
6.190
Wie immer:

Starke Vereinfachung eines sehr komplexen Feldes: Statt unterschiedliche Strömungen innerhalb linker Politik zu unterscheiden (sozialdemokratisch, gewerkschaftlich, postmaterialistisch, akademisch geprägt usw.), wird ein Lagerdenken aufgebaut. Das ist argumentativ effektiv, aber analytisch schwach, weil es interne Unterschiede und Überschneidungen unsichtbar macht.
Unterkomplex ist maximal das Geschwurbel der versammelten Fraktion der Salonlinken. Wenn der nette Kollege mit dem Sombrero also bitte nicht von Wirtschafts Linken sondern eher von Wissenschafts Linken sprechen würde. Also eben jenen die eines nicht sind: links.
 

LINDRS

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
1.891
2.456
DRS
Am besten für alle (und vor allen Dingen diesen Thread, aber ich denke, ich spreche hier auch für viele andere) wäre wohl, wenn der ewige Klee und der mexikanische Schnaps sich ans Threadthema halten würden oder gänzlich die Finger von der Tastatur lassen. Leider wird dies wohl nur ein frommer Wunsch bleiben.

Zum Thema bleibt zu sagen, dass mit der Umstrukturierung der LHG, den Steuern und Gebühren sowie den mittlerweile durch die Bahn teilweise gut abgedeckten Relationen der innerdeutsche Flugverkehr wohl nicht mehr auf sein Pre-2019-Niveau zurückkommen wird. Der Bedarf hat sich geändert, ebenso die Zusammensetzung der Passagiere (mehr Leisure, gerade in den Premiumklassen).

Was das am Ende für die kleinen Airports wie LEJ, DRS, PAD oder FMO bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Hier werden wir innerhalb der nächsten 5-10 Jahre massive Konsolidierungen erleben, ob es einem passt oder nicht. Das Wachstum findet woanders statt.
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.553
1.230
wie man klar nachlesen kann, kommen die Erstauslöser regelmäßgier Offtopic Abschweifungen nicht von @Alfalfa und auch nicht von @Mr.Tequila, sondern von anderen Usern, die meinen, ständig irgendwelche persönlichen Kommentare und Anmachen hinterlassen zu müssen, die natürlich völlig themenfremd sind
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
2.672
2.951
Möge sich jeder ein eigenes Bild machen

https://www.vielfliegertreff.de/for...deutschland-im-niedergang.161995/post-4524620

Wie man klar nachlesen kann, wurden wiederholt Lügen und Faktenfreiheit nachgewiesen. Eine sachliche und faktenbasierte Auseinandersetzung dazu fehlt leider.
Stattdessen nur noch Beleidigungen Ad Honem.

Davon abgesehen:
Meine Arbeitshypothese zu deinem Verhaltensmuster ist genau das. Eine falsifizierbare Annahme/Hypothese aufgrund deines gezeigten Verhaltens. Es steht dir frei, meine Annahme zu widerlegen.
Seit meinem Posten dieser These, ist objektiv jedoch nichts gegenteiliges dazu gekommen, oder hab ich was übersehen?

Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, die sollten auch ökonomischen Experten bekannt sein.
 
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