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Sicherheitsaspeke bei Kreditkarten und Banking

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Was Du beschreibst, ist häufig ein Szenario des "Enkeltricks".
Die Offline-Analogie passt auf jeden Fall; in diesem Fall ist das Opfer, das vermutlich eine geringe Vorstellung von Online-Zahlungsabwicklungen besaß, halt auf eine sinnvoll gewählte Online-Geschichte reingefallen, ähnlich wie Opfer, die eine "Kaution" dem angekündigten Polizisten oder Gerichtsmitarbeiter, der an der Wohnungstüre geklingelt hat, übergeben.
Schade halt nur, dass die "Fachzeitschrift" (und die dpa) den Fall nicht wirklich angemessen inhaltlich darstellen kann.
 
So habe ich es verstanden:

Frau gibt ihre Kreditkartendaten komplett weiter und bestätigt Zahlung in Banking-App


"
Dort gab sich eine Person als Mitarbeiter der Plattform aus und forderte die Frau auf, ihre Kreditkartendaten einzugeben.

Frau bestätigte Abbuchung in ihrer Banking-App​

Anschließend erhielt die Verkäuferin über die App ihrer Bank eine Freigabeanfrage, die sie bestätigte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Phishing geht schneller als viele denken
Gerade mit den ganzen "chabba" Onlineshops

Weiterleitung auf "Bezahldienst"
Dann Daten eingeben

Das einzige was du noch siehst ist der Betrag bei der Freigabe - mit Glück


Ich wäre da vorsichtig mit großen Tönen
Kenne selbst Fälle, da ist die Bank bei zu vielen Transaktionsversuchen rechtzeitig eingeschritten,...
Macht aber auch nicht jede Bank :)
 
Unpraktisch aber Sicher.
Wenn man sich die Bezahlverfahren im Laufe der Jahre anschaut, dann erkennt man leider es wird immer unpraktischer.
Aber damit muss man sich abfinden.
 
Muss man nicht
Im Endeffekt erhöht es auch nur die Marge von MC & Visa
Am Ende zahlt der Kunde auch die erhöhten Risikokosten durch Betrug (direkt oder indirekt) mit.

Deshalb sollten wir alle froh sein, dass regelmäßig an den Sicherheitssystemen gearbeitet wird. Click to Pay und 3DS sind Varianten für Bezahlung im Internet, Tokenisierung (a la Google/Apple Pay) eine andere für POS und Internet. Und letzteres soll dann zum Standard werden, damit keine Kartennummer mehr abgegriffen werden kann.
 
gibt's schon, z.B. bei BBVA. extrem unpraktisch beim Onlineshopping.

Und WISE hat die VISA-Card ohne aufgedruckte Nummer schon wieder abgeschafft.
Tippst du wirklich beim Online Shopping die Daten von der Karte ab?

Da gibt es doch wirklich sicherere und komfortablere Methoden die Daten zu speichern und automatisch ausfüllen zu lassen.
 
weil man bei diesen Konstruktionen immer erst in der App nachschauen muss und sie erst von dort abpinseln kann, die App schließt sich dann 1-2 x zwischendurch, und das wofür ?
Mit den reinen Kartendaten, die üblicherweise auf der Karte stehen, kann heutzutage eh kaum jemand was anfangen wegen 2FA etc.
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Tippst du wirklich beim Online Shopping die Daten von der Karte ab?

Da gibt es doch wirklich sicherere und komfortablere Methoden die Daten zu speichern und automatisch ausfüllen zu lassen.

ja, mache ich wieder sehr oft, seit ich auf die Nutzung von Paypal weitgehend verzichte. Es reicht nämlich, wenn die Daten der Karten meiner europäischen Banken nur den 1x-Rundlauf durch die US-amerikanischen Datennetze von VISA, MC & Co. laufen, das muss nicht gleich 2- bis x-fach passieren ...

Und auf die Speicherung im Rechner selbst gebe ich auch nicht allzu viel, außerdem ist da nicht notwendigerweise diejenige gespeichert, die ich gerade verwenden will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit den reinen Kartendaten, die üblicherweise auf der Karte stehen, kann heutzutage eh kaum jemand was anfangen wegen 2FA etc.
Nur in der EU.
Außerhalb ist das nämlich nicht nicht zwingend notwendig. Da reicht was auf der Karte steht.
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Und auf die Speicherung im Rechner selbst gebe ich auch nicht allzu viel, außerdem ist da nicht notwendigerweise diejenige gespeichert, die ich gerade verwenden will.
Auf meinen Geräten ist genug Speicher für alle Karten.
 
Nur in der EU.
Außerhalb ist das nämlich nicht nicht zwingend notwendig. Da reicht was auf der Karte steht.

ja, o.k., aber dort stecke ich die Karte auch in irgendein Gerät oder halte sie dran. Und dabei kann auch alles ausgelesen werden, was man braucht, um solche unauthorisierten Zahlungsvorgänge zu veranlassen.
Wenn man auf diese Art von Sicherheit -durch Speicherung und Zugriff nur via Smartphone- Wert legt, dann ist die logische Folge eigentlich, dass man sich gar keine physische Karte mehr ausstellen lässt oder diese nach Erhalt gleich digitalisiert und anschließend in einen Schreibtisch bzw. Tresor einsperrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf meinen Geräten ist genug Speicher für alle Karten.
auf meinen vermutlich auch. Aber ich bin da skeptisch, was die Sicherheit bzgl. Angriffen von außen angeht.

Eine Karte, die physisch in meinem Schreibtisch liegt oder in meiner Geldbörse steckt, kann man so nicht ausspähen (klar stattdessen durch einen Keylogger; aber der weiß dann auch, was ich im Speicher des Gerätes früher mal hinterlegt habe).

Meine Sicherheitsphilosophie lautet da eher: safety in numbers (d.h. konkret für diesen Anwendungsfall: möglichst viele Karten abwechselnd, und die mit dem hohen Verfügungsrahmen eher etwas zurückhaltend verwenden).

Kann aber jeder halten wie er will ...
 
Meine Kreditkartenbuchungen werden per Mobiltelefon bestätigt. Das scheint mir ein ganz gutes Verfahren zu sein.
 
Meine Kreditkartenbuchungen werden per Mobiltelefon bestätigt. Das scheint mir ein ganz gutes Verfahren zu sein.

meine in aller Regel auch, aber das kommt ja trotzdem noch drauf an, wo die stattfinden und welche es sind. Deswegen meinen ja manche, dass der fehlende Aufdruck der Kartendaten auf der Karte nennenswert zusätzliche Sicherheit mit sich brächte.
 
Wenn man auf diese Art von Sicherheit -durch Speicherung und Zugriff nur via Smartphone- Wert legt, dann ist die logische Folge eigentlich, dass man sich gar keine physische Karte mehr ausstellen lässt oder diese nach Erhalt gleich digitalisiert und anschließend in einen Schreibtisch bzw. Tresor einsperrt.
Richtig, habe meine physische Karte nie zur Hand. Daher interessiert mich nicht was drauf steht.
 
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Wobei ich bislang dachte das sowas daran scheitert daß der Inhaber eines Kartenterminals ja bekannt ist - die Polizei da also wohl schnell jemanden festnehmen könnte.

Naja, es kann ähnlich organisiert sein wie bei den Überweisungs-Betrügereien via Onlinebanking, also unter Einschaltung von sog. 'Finanzagenten' (angeblich /tatsächlich ahnungslose Leute, die ihr Konto dafür hergeben und das Geld darüber weiterleiten), oder über fake-Identitäten bei Eröffnung von Online-Konten.
 
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