Zinsen im Keller, Inflation recht hoch - Wie sichert ihr euer Vermögen?

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Wie ist Eure Einschätzung zum 'Gesundheitszustand' des EUR?

  • Der EUR wird in der EU noch sehr lange Bestand haben.

    Abstimmungen: 273 64,7%
  • Der EUR ist für mich klinisch tot und ich erwarte früher oder später eine Währungsreform.

    Abstimmungen: 90 21,3%
  • Sparen bzw. eine Flucht in Sachwerte ist für mich unausweichlich.

    Abstimmungen: 125 29,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    422
  • Diese Umfrage wird geschlossen: .

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.111
18.235
IAH & HAM
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Und es gibt alles dazwischen, ohne dass man selbst "Tagesgeldjägern" (wie mir) mangelnde finanzielle Bildung unterstellen muss. Und was die Steuern angeht, gehts ja nun wirklich nicht einfacher, auch wenn die hohen Abzüge bei überschreiten der mickrigen Freigrenzen in voller Höhe greifen. Bei meinen Mini-ETFs, bei denen ich also mal ein paar Hunderter reingepackt habe, um zu sehen, wie die sich so entwickeln, bin ich doch bei einigen über die Kurssteigerungen der letzten zwei Jahre erstaunt. Und scheu mich ob der auch in seriöser Finanzjournalie ziemlich wechselhaften Berichterstattung über Marktentwicklungen, drohenden Blasen etc., dort für meine Verhältnisse große Beträge rüberzuschieben, weil ich auf eine richtig große Korrektur am Markt spekuliere, um dann mehr zu investieren.

Aus Sicht vieler hier ist das wahrscheinlich nicht richtig, aber selbst dieser risikoarme Ansatz deckt bereits meine Fixkosten im Jahr. So falsch kann das alles am Ende nicht sein, insbesondere wenn man sich mal umschaut wieviele Leute hier überhaupt nichts zum Investieren haben. Und Luft nach oben ist zumindest da.
Jeder kann das machen wie er/sie will. Aber rational st eine langfristig Anlage in Tagesgeld, und damit unterhalb der Inflationsrate, nicht. Es ist Geldvernichtung. Trotzdem mag es sinnvoll sein, wenn man es sich leisten kann und so gut schlafen kann.

Es ista uch nicht rational sein Geld unter der Matratze aufzubewahren, machen trotzdem manche Leute.
 

dplane

Erfahrenes Mitglied
04.01.2017
2.101
2.058
Das ist doch genau die extreme Risikoaversion inkl. Realzinsfalle, die der zitierte Beitrag anprangert. Und er sieht sich jetzt als Zwischenstufe mit ausreichend finanzieller Bildung? Ist ja absurd. Das du mit Erzieltem genügsam bist und Andere noch weniger haben ist doch in dem Zusammenhang eine sehr schwache Argumentation.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.111
18.235
IAH & HAM
Das ist doch genau die extreme Risikoaversion inkl. Realzinsfalle, die der zitierte Beitrag anprangert. Und er sieht sich jetzt als Zwischenstufe mit ausreichend finanzieller Bildung? Ist ja absurd. Das du mit Erzieltem genügsam bist und Andere noch weniger haben ist doch in dem Zusammenhang eine sehr schwache Argumentation.
Bei “Financial Literacy” geht es darum, dass Du Deinen Lebenusnterhalt langfristig finanzieren kannst. Es geht nicht darum sein Vermoegen zu maximieren.

Wenn @CX777 seinen langfristegen Finanzbedarf kennt und versteht, seinen Einkommensstrom solide bewerten kann und weiss dass er in der Lage sein wird seinen Lebensunterhalt langfristig zu bestreiten, dann ist das mehr als 80% der deutschen Bevoelkerung von sich sagen kann.

Und finanzielle Bildung setzt sowohl auf der Einnamhen als auch auf der Ausgabenseite an.
 

dplane

Erfahrenes Mitglied
04.01.2017
2.101
2.058
Ist halt eine idealistische Sicht, die zunächst entsprechendes Einkommen und/oder frugalistischen Trieb voraussetzt. Für die symbolischen 80% ist die Vermögensmaximierung der genaue Gegenpol zur Altersarmut.
 

ozymandias1

Erfahrenes Mitglied
01.01.2012
479
684
Jeder kann das machen wie er/sie will. Aber rational st eine langfristig Anlage in Tagesgeld, und damit unterhalb der Inflationsrate, nicht. Es ist Geldvernichtung. Trotzdem mag es sinnvoll sein, wenn man es sich leisten kann und so gut schlafen kann.

Es ista uch nicht rational sein Geld unter der Matratze aufzubewahren, machen trotzdem manche Leute.
Warum sollte eine langfristige Anlage in Tagesgeld nicht rational sein?

[Klugscheißmodus] Die klassische Portfolio-Theorie nach Markowitz (das gab sogar nen Nobelpreis) kombiniert verschiedene Anlagen so, dass bei gegebenem Renditewunsch das Risiko minimiert, oder bei gegebener Risikotragfähigkeit die Rendite maximiert wird. Stiftung Warentest / Finanztest machte daraus das berühmte "Pantoffel-Depot" mit einer Kombi aus Aktien- und Anleihen-ETFs (letztere für kurzlaufende, sichere Staatsanleihen). Die erhoffte negative Korrelation zwischen Aktien und Anleihen hat aber oft enttäuscht und seit ein paar Jahren hat auch Finanztest erkannt, dass man als "normaler" Privatanleger (bis hin zum kleinen Millionaire Next Door) mit Tages- und Festgeld einfach viel bessere Renditen bei geringerem Risiko (Einlagensicherung!) als mit Anleihen erhalten kann und empfiehlt jetzt die Kombi Aktien + Tagesgeld/Festgeld/Anleihen. [/Klugscheißmodus]

Für den risikoarmen Bestandteil meines Portfolios ist Tagesgeldhopping daher ganz klar meine erste Wahl. Klar, ohne risikoarmen Bestandteil (und damit ohne Tagesgeld), wäre meine Rendite viel besser. Ich traue mich das (noch) nicht, aber als Gedankenspiel finde ich das schon spannend: Jeden freien Euro in Aktien stecken und Liquidität nur aus Lombard-Kredit ziehen (z.B. Scalable mit unglaublichen 3,24%). Wahrscheinlich sind wir wieder kurz vom Crash, wenn solche Gedanken kommen :).
 
Zuletzt bearbeitet:

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
380
966
Das ist doch genau die extreme Risikoaversion inkl. Realzinsfalle, die der zitierte Beitrag anprangert. Und er sieht sich jetzt als Zwischenstufe mit ausreichend finanzieller Bildung? Ist ja absurd. Das du mit Erzieltem genügsam bist und Andere noch weniger haben ist doch in dem Zusammenhang eine sehr schwache Argumentation.

Da ist gar nichts absurd. Allein durch die reale Sparquote erziele ich abseits von Zinseinnahmen "Gewinne", die mich nachts ziemlich gut schlafen lassen und meinen realen Kapitalstock seit Corona (da hab ich überhaupt erst damit angefangen) schneller hat anwachsen lassen als bei so manchem "Profi-Trader" (immer in Bezug auf vergleichbare Vermögensverhältnisse). Der genügsame Lebensstil, ganz ohne auf ständige Rediten von 5 + x Prozent angewiesen zu sein, um sich ein aufgeplustertes Leben auch auf Kosten anderer leisten zu können, ist ein Fingerzeig in meine materielle und finanzielle Zukunft, der ich zurzeit ziemlich gelassen entgegensehe. Und wenn du überhaupt viel mit Leuten zu tun hast, die "noch weniger" als man selbst haben und mit ihrem schlecht bezahlten Tun trotzdem bspw. als kleine Händler und Dienstleister mehr reale Werte schaffen, als es diese Finanzjongliererei jemals wird, verändert das auch deinen Blick auf die sog. finanzielle Bildung und was am Ende des Tages mehr auf dem Konto landen muss.
 
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dplane

Erfahrenes Mitglied
04.01.2017
2.101
2.058
Ist doch klasse, dass du dir deinen Idealismus und die Ignoranz durch entsprechendes Einkommen leisten kannst. Andere können es nicht und die sollten sich dahingehend klüger verhalten und 5 + x Prozent besser nicht verteufeln und irgendwas von Profi-Trader schwafeln.
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.111
18.235
IAH & HAM
Ist halt eine idealistische Sicht, die zunächst entsprechendes Einkommen und/oder frugalistischen Trieb voraussetzt. Für die symbolischen 80% ist die Vermögensmaximierung der genaue Gegenpol zur Altersarmut.
Nein. Wenn man nicht in der Lage ist seine Ausgaben zu kontrollieren, dan nützt Vermoegensmaximieeung nur wenig. Nicht umsonst stehen viele Lottomillionaere nach wenigen Jahren mit nichts da. Financial Literacy ist es Einnahmen und Ausgaben in Balance zu halten. Egal ob arm oder reich.
 

dplane

Erfahrenes Mitglied
04.01.2017
2.101
2.058
Wenn Balance eine entsprechende Sparquote beschreibt habe ich doch nichts Anderes behauptet. Das Konsumgeschwafel kam von anderer Seite ins Spiel.
 

dplane

Erfahrenes Mitglied
04.01.2017
2.101
2.058
Da er bereits “time in the market beats timing the market” nicht versteht und aus Angst in TG verharrt, weil Aktien und Co ist ja Finanzjonglierei auf Kosten Anderer, sehe ich da wenig Strategie. Den Idealismus muss man sich leisten können.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.111
18.235
IAH & HAM
Da er bereits “time in the market beats timing the market” nicht versteht und aus Angst in TG verharrt, weil Aktien und Co ist ja Finanzjonglierei auf Kosten Anderer, sehe ich da wenig Strategie. Den Idealismus muss man sich leisten können.
Seine Strategie scheint Dich geistig zu ueberfordern.

Er kann sich diese Strategie durch striktes Kostenmanagement leisten. Er hat volle Kontrolle ueber den langfristigen Erfolg seiner Strategie und erkauft sich fast absolute finanzielle Sicherheit.

Der von Dir propagierte (und auch von mir gewählte) Ansatz baut hingegen darauf, dass sich der Aktienmarkt in der Zukunft so verhält wie in der Vergangenheit. Das ist in keinster Weise sicher und Du has keine Kontrolle ueber den Erfolg.
 

dplane

Erfahrenes Mitglied
04.01.2017
2.101
2.058
Wie kindisch. Auf dem geistigen Niveau darfst du gerne ganz alleine weiter fabulieren.
 

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
380
966
Ist doch klasse, dass du dir deinen Idealismus und die Ignoranz durch entsprechendes Einkommen leisten kannst. Andere können es nicht und die sollten sich dahingehend klüger verhalten und 5 + x Prozent besser nicht verteufeln und irgendwas von Profi-Trader schwafeln.

Jeder hat so seine eigenen Wahrheiten, stimmts? Der Idealismus ist da und bestimmt zu einem großen Teil mein Leben, geb ich gern zu (deswegen gibt's von mir auch gern Spitzen gegen Business Class und Co.) ;) Und Ignoranz? Wir unterhalten uns in 10 Jahren und schauen dann nochmal, wer das bessere Blatt von uns beiden in der Hand hat.
 

dplane

Erfahrenes Mitglied
04.01.2017
2.101
2.058
Geht es jetzt wieder ins Crashprophetentum über oder was soll uns so ein Vergleich bringen? Schau, das mit dem Anlagehorizont ist ja vermutlich eher nicht so dein Thema, aber lass uns doch in festen Abständen in 10, 20, 30 oder 40 Jahren schauen wie es so gelaufen ist und vielleicht dämmert dir bereits, dass Ausgangslagen durchaus verschieden sein können...
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.111
18.235
IAH & HAM
Geht es jetzt wieder ins Crashprophetentum über oder was soll uns so ein Vergleich bringen? Schau, das mit dem Anlagehorizont ist ja vermutlich eher nicht so dein Thema, aber lass uns doch in festen Abständen in 10, 20, 30 oder 40 Jahren schauen wie es so gelaufen ist und vielleicht dämmert dir bereits, dass Ausgangslagen durchaus verschieden sein können...
Du begreifst es wirklich nicht. Deine Anlagestrategie hat vermutlich hoehere Erträge erzielt, das bedeutet aber nicht dass seine Strategie nicht für ihn erfolgreich war.
 
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Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
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Warum sollte eine langfristige Anlage in Tagesgeld nicht rational sein?

Weil die Verzinsung nur im Bereich der Inflationsrate liegt. Und weil Du z.B. mit einem ETF langfristig deutlich mehr Rendite erzielst.

aber als Gedankenspiel finde ich das schon spannend: Jeden freien Euro in Aktien stecken und Liquidität nur aus Lombard-Kredit ziehen (z.B. Scalable mit unglaublichen 3,24%).

Das wäre ein sinnvoller Ansatz. ETF oder Aktien hast Du bei Bedarf innerhalb weniger Tage verkauft.

Ich habe für Unvorhersehbares 20k€ Dispo auf dem privaten Konto.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.111
18.235
IAH & HAM
Das wäre ein sinnvoller Ansatz. ETF oder Aktien hast Du bei Bedarf innerhalb weniger Tage verkauft.

Ich habe für Unvorhersehbares 20k€ Dispo auf dem privaten Konto.
Da Aktienkurse auch einmal ueber einen laengeren Zeitraum absacken koennen, sollte man mindestens 2-3 Jahre für “unvorhergesehene” Ausgaben abgedeckt sein.
 
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16.03.2026
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Und es gibt alles dazwischen, ohne dass man selbst "Tagesgeldjägern" (wie mir) mangelnde finanzielle Bildung unterstellen muss. Und was die Steuern angeht, gehts ja nun wirklich nicht einfacher, auch wenn die hohen Abzüge bei überschreiten der mickrigen Freigrenzen in voller Höhe greifen. Bei meinen Mini-ETFs, bei denen ich also mal ein paar Hunderter reingepackt habe, um zu sehen, wie die sich so entwickeln, bin ich doch bei einigen über die Kurssteigerungen der letzten zwei Jahre erstaunt.
Wenn du nur ein paar Hunderter in Einzelinvestments packst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Anlagestrategie Quatsch und meine Kritik berechtigt ist, extrem hoch.
 
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juliuscaesar

Megaposter
12.06.2014
25.832
23.971
FRA
Weil die Verzinsung nur im Bereich der Inflationsrate liegt. Und weil Du z.B. mit einem ETF langfristig deutlich mehr Rendite erzielst.
Oder sogar unterhalb der Inflationsrate.
ETF oder Aktien hast Du bei Bedarf innerhalb weniger Tage verkauft.
Die Frage ist: zu welchem Preis?
Ich habe für Unvorhersehbares 20k€ Dispo auf dem privaten Konto.
Gute Einstellung. Eine Barclays easybank mit 10k Kreditrahmen ist auch hilfreich.
Da Aktienkurse auch einmal ueber einen laengeren Zeitraum absacken koennen, sollte man mindestens 2-3 Jahre für “unvorhergesehene” Ausgaben abgedeckt sein.
Amen.

Viele Anleger in ETF und Aktien haben nicht auf dem Radar, dass die Preise Kurse durchaus mal 30-50% absacken könnten innerhalb kürzester Zeit.

Der dahinter liegende Wert ist dann das A&O.

Da kommt dann viel Psychologie ins Spiel.
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.111
18.235
IAH & HAM
Wenn du nur ein paar Hunderter in Einzelinvestments packst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Anlagestrategie Quatsch und meine Kritik berechtigt ist, extrem hoch.

Was Du und @dplane scheinbar nicht verstehen ist, dass eine Strategie kein Selbstzweck ist, sondern nur ein langfristiger Plan um sein Ziel zu definieren und umzusetzen. Und ganz offensichtlich hat @CX777 andere Ziele als Du, ich, und viele andere hier. Wenn seine Ziele sind das Risiko zu minimieren, Verlust sowohl kurz als auch langfristig auszuschließen, und seinen bewusst gewaehlten bescheidenen Lebensstandard zu sichern, dann ist an der Strategie nichts zu kritisieren. Sie laesst ihn gut schlafen und dient der Zielerreichung. Eine Anlage in Aktien / ETFs waere eine deutliche schlechtere Strategie um seine Ziele zu erreichen.
 

Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
3.813
4.249
Da Aktienkurse auch einmal ueber einen laengeren Zeitraum absacken koennen, sollte man mindestens 2-3 Jahre für “unvorhergesehene” Ausgaben abgedeckt sein.

Schön, dass Du nicht weißt, dass Einstiegs/ Ausstiegs-Zeitpunkt bei langfristiger Geldanlage egal sind ;).
 

tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
5.878
7.077
DTM
185 Seiten seit August 2018 mittlerweile - wow!

Ich möchte auf die altbekannte 3-Speichen-Regel (babylonischer Talmud) verweisen. Diese wurde hier irgendwann auch bereits genannt.
Risikostreuung (Diversifikation) ist und bleibt sehr wichtig.
  • ein Drittel in Grundbesitz, z.B. Immobilien oder Ländereien.
  • ein Drittel in Waren/Sachwerte, z.B. Aktien, Gold oder Silber.
  • ein Drittel in Bargeld/Liquidität, z.B. Tagesgeld, Festgeld.
Grob sollte das für die breite Masse noch heute so gelten. In Deutschland liest man auch des Öfteren, dass man mindestens drei Monatsgehälter kurzfristig verfügbar haben sollte. Nicht wenige parken diese Notfallreserve auf einem Tagesgeldkonto. Als Alternative wurden hier auch bereits Geldmarkt-ETFs genannt.

Ich habe niemals mehr als 15.000 EUR auf einem Tagesgeld-Konto (aktuell knapp über 2%-Verzinsung). Dem Hopping kann man beispielsweise über eine Plattform wie Raisin aus dem Weg gehen.
 

Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
3.813
4.249
Ich möchte auf die altbekannte 3-Speichen-Regel (babylonischer Talmud) verweisen. Diese wurde hier irgendwann auch bereits genannt.
Risikostreuung (Diversifikation) ist und bleibt sehr wichtig.
  • ein Drittel in Grundbesitz, z.B. Immobilien oder Ländereien.
  • ein Drittel in Waren/Sachwerte, z.B. Aktien, Gold oder Silber.
  • ein Drittel in Bargeld/Liquidität, z.B. Tagesgeld, Festgeld.
Grob sollte das für die breite Masse noch heute so gelten.

Schön, dass Du übersehen hast, dass Bargeld heute keinen eigenen Materialwert hat. In der Umgebung des Turmes von Babel hast Du Dein Kamelsteak mit Edelmetall-Münzen bezahlt…
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.111
18.235
IAH & HAM
Schön, dass Du nicht weißt, dass Einstiegs/ Ausstiegs-Zeitpunkt bei langfristiger Geldanlage egal sind ;).

Darum geht es doch in meinem Punkt nicht. Wenn ich kurzfristig Geld brauche, und ich das genau dann feststelle wenn der Markt um 20% eingebrochen ist, dann bi ich froh wenn ich meine Aktien nicht verkaufen muss. Und bein “unvorhergesehenen Ausgaben” geht es halt nicht um langfristige Anlage.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

185 Seiten seit August 2018 mittlerweile - wow!

Ich möchte auf die altbekannte 3-Speichen-Regel (babylonischer Talmud) verweisen. Diese wurde hier irgendwann auch bereits genannt.
Risikostreuung (Diversifikation) ist und bleibt sehr wichtig.
  • ein Drittel in Grundbesitz, z.B. Immobilien oder Ländereien.
  • ein Drittel in Waren/Sachwerte, z.B. Aktien, Gold oder Silber.
  • ein Drittel in Bargeld/Liquidität, z.B. Tagesgeld, Festgeld.
Grob sollte das für die breite Masse noch heute so gelten. In Deutschland liest man auch des Öfteren, dass man mindestens drei Monatsgehälter kurzfristig verfügbar haben sollte. Nicht wenige parken diese Notfallreserve auf einem Tagesgeldkonto. Als Alternative wurden hier auch bereits Geldmarkt-ETFs genannt.

Ich habe niemals mehr als 15.000 EUR auf einem Tagesgeld-Konto (aktuell knapp über 2%-Verzinsung). Dem Hopping kann man beispielsweise über eine Plattform wie Raisin aus dem Weg gehen.
Das ist eine sehr crude Aufteilung, die die Lebenssituation des Einzelnen in keinster Weise widerspiegelt (Alter, Vermoegen. prsoenliche Präferenzen...). Ich halte das für ziemlich nutzlos, bis auf die Grundaussage, dass man sich ueber Diversifikation Gedanken machen sollte.

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