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Jeder kann das machen wie er/sie will. Aber rational st eine langfristig Anlage in Tagesgeld, und damit unterhalb der Inflationsrate, nicht. Es ist Geldvernichtung. Trotzdem mag es sinnvoll sein, wenn man es sich leisten kann und so gut schlafen kann.Und es gibt alles dazwischen, ohne dass man selbst "Tagesgeldjägern" (wie mir) mangelnde finanzielle Bildung unterstellen muss. Und was die Steuern angeht, gehts ja nun wirklich nicht einfacher, auch wenn die hohen Abzüge bei überschreiten der mickrigen Freigrenzen in voller Höhe greifen. Bei meinen Mini-ETFs, bei denen ich also mal ein paar Hunderter reingepackt habe, um zu sehen, wie die sich so entwickeln, bin ich doch bei einigen über die Kurssteigerungen der letzten zwei Jahre erstaunt. Und scheu mich ob der auch in seriöser Finanzjournalie ziemlich wechselhaften Berichterstattung über Marktentwicklungen, drohenden Blasen etc., dort für meine Verhältnisse große Beträge rüberzuschieben, weil ich auf eine richtig große Korrektur am Markt spekuliere, um dann mehr zu investieren.
Aus Sicht vieler hier ist das wahrscheinlich nicht richtig, aber selbst dieser risikoarme Ansatz deckt bereits meine Fixkosten im Jahr. So falsch kann das alles am Ende nicht sein, insbesondere wenn man sich mal umschaut wieviele Leute hier überhaupt nichts zum Investieren haben. Und Luft nach oben ist zumindest da.
Es ista uch nicht rational sein Geld unter der Matratze aufzubewahren, machen trotzdem manche Leute.