Nepper, Schlepper & Bauernfänger - Wie wollte man euch / andere Touristen reinlegen?

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Fee44

Erfahrenes Mitglied
22.04.2022
2.405
3.741
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Mir ist die Story sogar gleichgültig und es nervt mich deutlich weniger, wenn man die weglässt. "Has du vielleicht 50 Cent oder nen Euro?" - fertig. Entweder hab ich grade was in der Hosentasche und gebe gern ne Münze oder eben nicht. Ganz einfach.


Imaginäre Töchter haben nur imaginäres Geld, das nimmt die echte Bahn nicht.
Wenn die Story wahr wäre, ginge das. Aber klar: Eine Tochter, die ebenfalls nicht existiert, kann der Mutter natürlich nicht aus der Patsche helfen ...
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.323
3.810
ZRH / MUC
Mir ist die Story sogar gleichgültig und es nervt mich deutlich weniger, wenn man die weglässt. "Has du vielleicht 50 Cent oder nen Euro?" - fertig. Entweder hab ich grade was in der Hosentasche und gebe gern ne Münze oder eben nicht. Ganz einfach.
Bei uns gebe ich grundsätzlich nie etwas. Sogar in der ultralinken Bundesstadt Bern gab es am Bahnhof eine Zeitlang Plakate, dass in der Schweiz niemand hungern muss und man Bettlern kein Geld geben sollte.

Letztes Wochenende, in Berlin am Hackeschen Markt, waren wir draussen am Restauranttisch am Essen, als uns eine südeuropäisch aussehende Frau um Geld anbettelte. Ich fauchte dann nur auf Rumänisch "wir sind am essen". Die war sofort weg und belästigte auch keine anderen Gäste mehr...

Das letzte Mal, dass ich wirklich einem Bettler etwas gab, war im April 1995 in Bukarest. Im Nordbahnhof bettelte mich ein obdachlos aussehender Mann an, und ich hatte noch ein Sandwich bei mir, das mir am Morgen im Hotel in Sibiu als Ersatz für das Frühstück überreicht wurde (drei waren doch zuviel). Nachdem ich ihm das überreichte, ging ich weiter und sah, dass er das Sandwich mit Anlauf in einen Mülleimer warf. Somit bekam seit 31 Jahren niemand mehr etwas von mir. Ich bin nicht das Sozialamt meines Reiseziels.

Vor zwei Jahren schaffte es dann doch einer: ein Argentinischer Backpacker und Tagelöhner (gemäss seiner Aussage) wartete in Atocha (Bolivien) mit mir auf ein Sammeltaxi Richtung Grenze und wir diskutierten über dieses und jenes. Plötzlich, als sich ein Sammeltaxi anbahnte, fragte er mich, ob ich ein bisschen Geld hätte. Das war für mich die gute Gelegenheit, ein bisschen Münzen loszuwerden. Er fuhr dann wie erwartet nicht mit...
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.690
7.130
Letztes Wochenende, in Berlin am Hackeschen Markt, waren wir draussen am Restauranttisch am Essen, als uns eine südeuropäisch aussehende Frau um Geld anbettelte. Ich fauchte dann nur auf Rumänisch "wir sind am essen". Die war sofort weg und belästigte auch keine anderen Gäste mehr...
Genau das ist das größte Problem. Das sind Banden, die Frauen und/oder Kinder irgendwo zum Betteln absetzen und dann abends mit einem Sprinter ohne Fenster wieder einsammeln. Das Geld wird ihnen abgenommen. Manche beziehen gleichzeitig noch Sozialleistungen. Das unterstütze ich nicht.

In Südafrika gebe ich häufiger mal was. Auch gerne Sachleistungen, vor allem Nahrungsmittel. Wir haben auch schon Lebensmittel für Bettler am Supermarkt gekauft.
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.347
1.518
CGN
über ihre langweilige Geschichte und frage mich, ob da tatsächlich Leute drauf reinfallen
Irgendwelche Technik-App-Probleme bei der DB sind genauso plausibel wie OLCI-Probleme bei LH-mit-Codeshare.

Und tatsächlich, wenn Du in der App zumindest ein Nahverkehrsticket kaufst, kannst du da (zumindest manchmal) keine andere Person angeben, dann ist es an den "App-Inhaber" gebunden

Also so komplett abwegig ist der Teil der Geschichte nicht
 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.812
3.144
Das ist mir schon klar. Wundere mich nur über ihre langweilige Geschichte und frage mich, ob da tatsächlich Leute drauf reinfallen...
Wieso wunderst du dich da? Es gibt immer wieder Menschen, die so etwas noch nie gehört haben und dann vom Mitleid gepackt werden. Anders ist ja auch nicht zu erklären, daß ich täglich (!) mails bekomme, die mir aus irgendwelchen Gründen Millionen versprechen (heute z.B. eine amerikanische Generälin, die mit Kollegen in Skandinavien im Einsatz ist und dort eine große Geldsumme gefunden hat. Ihr Anteil an der Beute sind 15,5 Mio USD und ich bekommen 40%, wenn ich ihr helfe, das Geld außer Landes zu bringen. Habe ihr natürlich sofort meine persönlichen Daten inklusive Kontonummer geschickt :) ).
Aber ernsthaft: meine Mutter ist mal zu DDR-Zeiten in Ostberlin von einem jungen Mann angesprochen worden, ob sie ihm nicht Ost- in Westgeld (1:1) wechseln könnte, damit er sich im Intershop eine Jeans kaufen kann. Sie könne das Geld an der Grenze problemlos wieder in Westmark zurücktauschen. Hat sie geglaubt und ihm 100 D-Mark gegen 100 Ostmark gegeben. Die Diskussion dann an der Grenze war für sie ausgesprochen unerfreulich. Aber sie war da halt etwas naiv und außerdem gutherzig.
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
3.217
3.603
Wieso wunderst du dich da? Es gibt immer wieder Menschen, die so etwas noch nie gehört haben und dann vom Mitleid gepackt werden. Anders ist ja auch nicht zu erklären, daß ich täglich (!) mails bekomme, die mir aus irgendwelchen Gründen Millionen versprechen (heute z.B. eine amerikanische Generälin, die mit Kollegen in Skandinavien im Einsatz ist und dort eine große Geldsumme gefunden hat. Ihr Anteil an der Beute sind 15,5 Mio USD und ich bekommen 40%, wenn ich ihr helfe, das Geld außer Landes zu bringen. Habe ihr natürlich sofort meine persönlichen Daten inklusive Kontonummer geschickt :) ).
Aber ernsthaft: meine Mutter ist mal zu DDR-Zeiten in Ostberlin von einem jungen Mann angesprochen worden, ob sie ihm nicht Ost- in Westgeld (1:1) wechseln könnte, damit er sich im Intershop eine Jeans kaufen kann. Sie könne das Geld an der Grenze problemlos wieder in Westmark zurücktauschen. Hat sie geglaubt und ihm 100 D-Mark gegen 100 Ostmark gegeben. Die Diskussion dann an der Grenze war für sie ausgesprochen unerfreulich. Aber sie war da halt etwas naiv und außerdem gutherzig.
Hey verrat doch nicht unsere Jugendsünden als gelernte DDR Bürger. Touristenbusse am Karl-Marx-Monument ( Sächsisch Nischel) waren als Kinder immer für Taschengeld gut.

Taktik: Niedlich aussehen und winken.

Musstest dann halt schnell abhauen bevor Vopo oder Stasi dich greifen konnten.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.644
12.243
Dahoam

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.812
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Hey verrat doch nicht unsere Jugendsünden als gelernte DDR Bürger. Touristenbusse am Karl-Marx-Monument ( Sächsisch Nischel) waren als Kinder immer für Taschengeld gut.

Taktik: Niedlich aussehen und winken.

Musstest dann halt schnell abhauen bevor Vopo oder Stasi dich greifen konnten.
Ohne philosophisch werden zu wollen: mit jeder Person, die man auf eine solche Art und Weise betrügt, verschwindet eine Person, die einfach einem Mitmenschen helfen möchte. Die Lehre aus dem Vorfall: ich mache Herz und Portemonnaie zu! Interessiert den Betrüger zwar nicht, ist aber traurige Konsequenz.
 

Fee44

Erfahrenes Mitglied
22.04.2022
2.405
3.741
Warum ich mich wundere? Ich hatte mir eben vorgestellt, ich komme in eine solche Situation (verliere mein Bahnticket, das ich nur in Papierform bei mir hatte). Dann hätte ICH folgende Möglichkeiten:
1. Ich kaufe ein neues am Automaten. Dort hätte ich 3 Möglichkeiten zu bezahlen: mit Bargeld, mit EC-Karte oder mit der KK. Damit wäre für mich diese "Notsituation" eigentlich erledigt.
2. Ich habe ein Kundenkonto bei der DB. Auch darüber könnte ich eine neue Fahrkarte kaufen, falls nicht nur das Ticket, sondern auch mein Portemonnaie weg wäre. Wird dann vom Girokonto abgebucht.
3. Ich würde Verwandtschaft kontaktieren, mit der Bitte, mir ein Ticket online zu kaufen und mir per E-Mail zu schicken. Zur Not ein Fernverkehrsticket.
 
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bcs13

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22.11.2010
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Warum ich mich wundere? Ich hatte mir eben vorgestellt, ich komme in eine solche Situation (verliere mein Bahnticket, das ich nur in Papierform bei mir hatte). Dann hätte ICH folgende Möglichkeiten:
1. Ich kaufe ein neues am Automaten. Dort hätte ich 3 Möglichkeiten zu bezahlen: mit Bargeld, mit EC-Karte oder mit der KK. Damit wäre für mich diese "Notsituation" eigentlich erledigt.
2. Ich habe ein Kundenkonto bei der DB. Auch darüber könnte ich eine neue Fahrkarte kaufen, falls nicht nur das Ticket, sondern auch mein Portemonnaie weg wäre. Wird dann vom Girokonto abgebucht.
3. Ich würde Verwandtschaft kontaktieren, mit der Bitte, mir ein Ticket online zu kaufen und mir per E-Mail zu schicken. Zur Not ein Fernverkehrsticket.
Das machst du natürlich nicht, weil du ja kein Ticket benötigst, sondern Bargeld. Und deshalb sprichst du Menschen an, die dir so vorkommen, als würden sie deine Story glauben.
 
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Femminello

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08.05.2012
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Und natürlich ist die Story nicht sonderlich schlau. Wer ein bisschen Grips hat, dem fallen bessere Dinge ein als Leute am Bahnhof mit sinnfreien Stories anzuschnorren.

Wer es wirklich nötig hat kommt mit der Wahrheit vielleicht auch weiter.... ich erinnere mich an einen englischen Mann, der uns am Flughafen Málaga angesprochen hat als wir dort ein Bier tranken. Er sagte uns er sei hier seit einer Weile gestrandet und wolle uns nicht anlügen, er sei Alkoholiker und bräuchte Geld für Bier. Haben ihn auf eine Runde eingeladen, er hat uns seine Geschichte erzählt, danach liessen wir ihm noch etwas Geld da und sagten ihm wo er zum halben Preis wie da wo er sonst einkauft Bier bekommen kann, gaben ihm noch ein paar andere Tipps an die Hand.

Einfach menschlich miteinander umgehen, so schwer ist das nicht.

Ich kenne es auch aus Berlin so, dass man Leuten die in der S-Bahn betteln oft schon anmerkt, dass sie es wirklich nötig haben. Die nehmen auch immer gerne etwas zu essen, ne Pfandflasche oder gerade im Sommer was zu trinken an.

Auch da war im Winter mal einer, mit dem ich mal kurz gesprochen habe. Es war gerade sehr kalt und er meinte generell ginge das schon, nur dass sein Schuh kaputt sei und das bei dem Wetter echt schwer sei. Im Hauptbahnhof wo wir gerade einfuhren gibt's ein Schuhgeschäft, habe ihm dann dort für nen 20er ein neues Paar Schuhe geholt.

All das hat natürlich nichts mit den zB rumänischen Banden zu tun, die in einigen Städten ihr Unwesen treiben und dort organisiert Menschen mit Behinderungen, amputierten Körperteilen etc. hinkarren damit diese die Fußgängerzonen unsicher machen. Dass da nicht durchgegriffen wird, verstehe ich absolut nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

red_travels

Reisender
16.09.2016
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Warum ich mich wundere? Ich hatte mir eben vorgestellt, ich komme in eine solche Situation (verliere mein Bahnticket, das ich nur in Papierform bei mir hatte). Dann hätte ICH folgende Möglichkeiten:
1. Ich kaufe ein neues am Automaten. Dort hätte ich 3 Möglichkeiten zu bezahlen: mit Bargeld, mit EC-Karte oder mit der KK. Damit wäre für mich diese "Notsituation" eigentlich erledigt.
2. Ich habe ein Kundenkonto bei der DB. Auch darüber könnte ich eine neue Fahrkarte kaufen, falls nicht nur das Ticket, sondern auch mein Portemonnaie weg wäre. Wird dann vom Girokonto abgebucht.
3. Ich würde Verwandtschaft kontaktieren, mit der Bitte, mir ein Ticket online zu kaufen und mir per E-Mail zu schicken. Zur Not ein Fernverkehrsticket.

die Frau wollte doch eh nie ein Ticket kaufen, die Geschichte war doch sehr schwammig, zumal an einem Gleis, an dem gerade ein Zug in eine ganz andere Richtung einfuhr, man wohl auf Leute hofft, die einfach ohne Nachdenken Geld locker machen. Mach da bitte keine Wissenschaft draus.
 
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FCL

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02.04.2020
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Hey verrat doch nicht unsere Jugendsünden als gelernte DDR Bürger. Touristenbusse am Karl-Marx-Monument ( Sächsisch Nischel) waren als Kinder immer für Taschengeld gut.

Intershop Kongress / Nischelgasse.
Intershop Stra-Na.

Taktik: Niedlich aussehen und winken.

Und: Nase am Schaufenster platt drücken.

Musstest dann halt schnell abhauen bevor Vopo oder Stasi dich greifen konnten.

Am Nischel waren die eher um den 1. Mai und 7. Oktober aktiv, weil's dort dann ja die aufgebaute Tribüne gab.

Haste schon für den diesjährigen Grossstaffellauf trainiert? Welche zwei Farben trägt dein Team? :)
 
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Toter-Greifvogel

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25.04.2024
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Intershop Kongress / Nischelgasse.
Intershop Stra-Na.



Und: Nase am Schaufenster platt drücken.



Am Nischel waren die eher um den 1. Mai und 7. Oktober aktiv, weil's dort dann ja die aufgebaute Tribüne gab.

Haste schon für den diesjährigen Grossstaffellauf trainiert? Welche zwei Farben trägt dein Team? :)
 
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WiCo

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05.01.2014
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In Südafrika gebe ich häufiger mal was. Auch gerne Sachleistungen, vor allem Nahrungsmittel. Wir haben auch schon Lebensmittel für Bettler am Supermarkt gekauft.
Der Trick geht dann so: Der Bettler wählt dann z.B. eine große Tüte Reis aus, meist einen teuren (was man als Fremder aber nicht erkennt, weil er immer noch billig ist). Man zahlt dann an der Kasse, übergibt die Ware ... und kann dann wenig später beobachten, wie die Ware gegen Bares wieder in den Laden zurückwandert. Manchmal warnt einen der Ladeninhaber sogar, aber manchmal ist er mit von der Partie.
 

marcus67

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17.01.2015
5.690
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Der Trick geht dann so: Der Bettler wählt dann z.B. eine große Tüte Reis aus, meist einen teuren (was man als Fremder aber nicht erkennt, weil er immer noch billig ist). Man zahlt dann an der Kasse, übergibt die Ware ... und kann dann wenig später beobachten, wie die Ware gegen Bares wieder in den Laden zurückwandert. Manchmal warnt einen der Ladeninhaber sogar, aber manchmal ist er mit von der Partie.
Das habe ich so noch nicht erlebt. Die Leute haben sich ein paar Eier, Mehl und ein Brot o.ä. gewünscht. War auch ein normaler Supermarkt (Pick & Pay).
 
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Toter-Greifvogel

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25.04.2024
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Das habe ich so noch nicht erlebt. Die Leute haben sich ein paar Eier, Mehl und ein Brot o.ä. gewünscht. War auch ein normaler Supermarkt (Pick & Pay).
Das ist auch in Indien so.

Dort hat eine befreundete Familie viele Kinder und ich war grundsätzlich bereit, den eigentlich kostenlosen Schulbesuch zu unterstützen. In einem Gespräch mit dem Schuldirektor riet dieser ehrlich davon ab. Bemerkenswert.
Die Schule sei 8 Jahre frei und die Kinder haben Recht auf Schule, aber keine Pflicht. Jeder Cent den ich für die Schule schicken würde, wäre irgendwo versumpft. Zur Schule kämen sie trotzdem nicht.

Zum Thema zurückbringen: Habe den Nachbarskindern mal neue Hosen gekauft. 3 Tage später waren die angeblich geklaut und sie hatten wieder die alten Fetzen an.

Familie mit Baby. Hatte keine Ahnung von Folgemilch usw. Arzt konnten sie auch nicht zahlen. Wir, also 2 Kerle >100 Kg und Weiss in die Apo und Folgemilch gekauft. Die Blicke, unbezahlbar.
Kind ist heute Erwachsen.

So lernt man im Leben dazu. Grundsätzlich nur noch Lebensmittel, z.b vom Bringdienst zum direkten Verzehr. Haben alle was davon. Geld gibt es nicht, wird eh in Alk oder Stoff umgesetzt. Tatsache.
 
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