Nepper, Schlepper & Bauernfänger - Wie wollte man euch / andere Touristen reinlegen?

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Femminello

Erfahrenes Mitglied
08.05.2012
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Naja, aufs Maul fliegen... wenn ich jemandem Geld gebe, ist das weg, unabhängig davon, was der damit macht. Ob ich dazu dann glauben muss dass er sich was zu essen kauft oder wissen kann, dass er es versäuft, ist der Unterschied.

Wäre ich in Deutschland auf der Straße, würde ich auch mindestens saufen. Was denn auch sonst.
 

Gem

Erfahrenes Mitglied
05.02.2022
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1.425
Naja, aufs Maul fliegen... wenn ich jemandem Geld gebe, ist das weg, unabhängig davon, was der damit macht. Ob ich dazu dann glauben muss dass er sich was zu essen kauft oder wissen kann, dass er es versäuft, ist der Unterschied.

Wäre ich in Deutschland auf der Straße, würde ich auch mindestens saufen. Was denn auch sonst.
arbeiten?
 
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bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
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Das nennt man Lebenserfahrung. Gern darfst du weiterhin aufs Maul fliegen. Go ahead.
Lebenserfahrung ist, wenn man nicht immer den gleichen Fehler macht. Lebenserfahrung ist auch, sich seine Empathie zu bewahren. Lebenserfahrung ist nicht, nach einigen mißglückten Hilfsangeboten gleich auf eine 100%-Fehlerquote zu schließen. Und Lebenserfahrung ist auch, nicht erst mit seinen eigenen Betrügereien aus der Jugend zu prahlen und dann andere zu verurteilen, die das Gleiche tun.
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
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3.603
Lebenserfahrung ist, wenn man nicht immer den gleichen Fehler macht. Lebenserfahrung ist auch, sich seine Empathie zu bewahren. Lebenserfahrung ist nicht, nach einigen mißglückten Hilfsangeboten gleich auf eine 100%-Fehlerquote zu schließen. Und Lebenserfahrung ist auch, nicht erst mit seinen eigenen Betrügereien aus der Jugend zu prahlen und dann andere zu verurteilen, die das Gleiche tun.
Du bist offensichtlich nicht in der Lage zwischen aktuellen Fakten und Jugendsünden zu unterscheiden.

Mein Fehler offensichtlich, dass ich nicht PC und Woke Gen Z Millenial Kompatibel einen Disclaimer zur Distanzierung von meinen üblen Verbrechen voran gestellt habe, wie es heute üblich ist.🤦
 
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bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
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Du bist offensichtlich nicht in der Lage zwischen aktuellen Fakten und Jugendsünden zu unterscheiden.

Mein Fehler offensichtlich, dass ich nicht PC und Woke Gen Z Millenial Kompatibel einen Disclaimer zur Distanzierung von meinen üblen Verbrechen voran gestellt habe, wie es heute üblich ist.🤦
Jetzt sei mal nicht so selbstgerecht und lernunwillig. Mich interessieren deine Jugendsünden, auf die du so stolz bist, nicht. Mußt du mit dir abmachen. Aber im gleichen Atemzug wirklich arme Jugendliche dafür zu verurteilen, daß sie deine edle Hosengabe in Kohle umgesetzt haben, zeugt halt von einer seltsamen Sichtweise auf die Welt. Und dein Kokettieren mit deiner "alter weißer Mann-Unwissenheit" ist auch eher peinlich. Ich verabschiede mich hier aus einer Diskussion, die offensichtlich sinnlos ist. "Freundschaft!"
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
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Jetzt sei mal nicht so selbstgerecht und lernunwillig. Mich interessieren deine Jugendsünden, auf die du so stolz bist, nicht. Mußt du mit dir abmachen. Aber im gleichen Atemzug wirklich arme Jugendliche dafür zu verurteilen, daß sie deine edle Hosengabe in Kohle umgesetzt haben, zeugt halt von einer seltsamen Sichtweise auf die Welt. Und dein Kokettieren mit deiner "alter weißer Mann-Unwissenheit" ist auch eher peinlich. Ich verabschiede mich hier aus einer Diskussion, die offensichtlich sinnlos ist. "Freundschaft!"
Wenn keine Argumente zum Thema vorhanden sind gibts halt den persönlichen Angriff.
Erst wirfst du mir vor es heute anders zu machen.
Dann wirfst du mir Lernunwilligkeit vor.

Fassen wir kurz zusammen: Nichts zum Thema beizutragen ausser Hass und Hetze.

---> Tonne.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Merke grade wieder, wieso ich monatelang nicht mehr hier aktiv war.
Das hat mittlerweile mitunter Facebook-Niveau.
Leider kann man zu keinem Thema mehr schreiben, ohne das irgendwelche Höhlenmenschen Gift und Galle speien. Traurig.
 
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Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
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LEJ
Das ist auch in Indien so.

Dort hat eine befreundete Familie viele Kinder und ich war grundsätzlich bereit, den eigentlich kostenlosen Schulbesuch zu unterstützen. In einem Gespräch mit dem Schuldirektor riet dieser ehrlich davon ab. Bemerkenswert.
Die Schule sei 8 Jahre frei und die Kinder haben Recht auf Schule, aber keine Pflicht. Jeder Cent den ich für die Schule schicken würde, wäre irgendwo versumpft. Zur Schule kämen sie trotzdem nicht.

Zum Thema zurückbringen: Habe den Nachbarskindern mal neue Hosen gekauft. 3 Tage später waren die angeblich geklaut und sie hatten wieder die alten Fetzen an.

Familie mit Baby. Hatte keine Ahnung von Folgemilch usw. Arzt konnten sie auch nicht zahlen. Wir, also 2 Kerle >100 Kg und Weiss in die Apo und Folgemilch gekauft. Die Blicke, unbezahlbar.
Kind ist heute Erwachsen.

So lernt man im Leben dazu. Grundsätzlich nur noch Lebensmittel, z.b vom Bringdienst zum direkten Verzehr. Haben alle was davon. Geld gibt es nicht, wird eh in Alk oder Stoff umgesetzt. Tatsache.
Die Bezeichnung eines "Weißen" in Indien ist : laufende Rupie.
 

PollyEsther

Erfahrenes Mitglied
17.08.2024
545
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Ich habe so jemandem schon offeriert, den Fahrschein am Automaten mit meiner Karte zu bezahlen. War dann gar nicht recht.

Ich hab auch schon mal jemand ein Tagesticket in die Hand gedrückt, das ich nicht mehr brauchte. Der war ne halbe Stunde später immer noch am gleichen Standort.

Mir selbst ist es vor Smartphonezeiten mal passiert, dass ich ohne Geld und Fahrkarte im Bus stand, weil ich eine andere Jacke anhatte. Ich wollte aussteigen und zurück nach Hause gehen, der Busfahrer hat mir eine Karte ausgedruckt und geschenkt. Für die Rückfahrt habe ich Geld von Kollegen geliehen.

Seit ich mehrfach mit Interrail unterwegs war, fällt mir auf, wie viel mehr in und vor deutschen Bahnhöfen gebettelt wird als in anderen europäischen Ländern.
Ich hör mir die Storys schon gar nicht mehr an, je nach Uhrzeit sind das auch mal fünf, sechs Leute nacheinander.

Ab und zu erwischt das „nein sorry“ dann jemanden, der nur fragen will, ob der Zug nach xy fährt, wo Gleis 8 ist oder ob man irgendwo einen Döner kaufen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

juliuscaesar

Megaposter
12.06.2014
26.018
24.160
FRA
In Lviv in der Ukraine ist es mir schon zwei Mal passiert, dass ich Zahlungsprobleme (ca. 0,40€ in Landeswährung per Contactless Zahlung) hatte, und mir Einheimische sofort behilflich waren und die Fahrt für mich bezahlt haben.

Am IST hat mir mal eine TK-Stewardess angeboten, das Metroticket mit ihrer „Istanbul Card“ für mich zu lösen.
 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.812
3.144
In meinem Portemonnaie waren sicherlich auch ein paar 20€ Scheine, aber trotzdem fand ich die Geste der Einheimischen sehr nett, sofort mit dem digitalen „Kleingeld“ zu helfen.
Und die haben geholfen und nicht gesagt: vor 30 Jahren hat mich mal jemand enttäuscht, dem helfe ich nicht. Das ist anständiges menschliches Verhalten.
 

ozymandias1

Erfahrenes Mitglied
01.01.2012
483
698
In Lviv in der Ukraine ist es mir schon zwei Mal passiert, dass ich Zahlungsprobleme (ca. 0,40€ in Landeswährung per Contactless Zahlung) hatte, und mir Einheimische sofort behilflich waren und die Fahrt für mich bezahlt haben.

Am IST hat mir mal eine TK-Stewardess angeboten, das Metroticket mit ihrer „Istanbul Card“ für mich zu lösen.
Die große Mehrheit hat zum Glück immer noch wie Du genug Anstand, dass man sich unkompliziert gegenseitig hilft. Ich habe auch neulich eine ältere ukrainische Dame in Istanbul gerne zur richtigen Metro zum Flughafen mitgenommen und ihr auch das Metroticket mit meiner Istanbul Card gezahlt. Ich glaube, die hat mich nicht abgezockt: Die war sehr zurückhaltend, ließ sich nur mit meinen sehr spärlichen Brocken Russisch auf den richtigen Weg bringen, und außer der Fahrt zum Flughafen und etwas Tragehilfe fürs Gepäck hatte sie keinen Vorteil durch mich.

Gleichzeitig will ich mich aber auch nicht systematisch ausnutzen lassen. Ich wohne in einem mittlerweise eher gutbetuchten Frankfurter Viertel mit einem seit Jahren irgendwie dazugehörigen rumänischen Bettler. Ich habe ihn viele Jahre mit gelegentlichen kleinen Münzen, Sachspenden oder Übernahme von Einkäufen unterstützt. Mir war dabei immer klar, dass das ein Geschäftsmodell ist (ich mag ihn, und er sprach auch immer offen davon, dass das seine Arbeit ist, und er sich auf den nächsten Urlaub bei seiner Familie freut). Mittlerweile sind es aber 4-5 Bettler geworden und ich gebe jetzt keinem mehr etwas. Tut mir persönlich leid (ich möchte mit denen nicht tauschen), aber das ist strukturell einfach falsch und ab einer gewissen Größenordnung will ich das nicht mehr unterstützen.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.323
3.810
ZRH / MUC
Und die haben geholfen und nicht gesagt: vor 30 Jahren hat mich mal jemand enttäuscht, dem helfe ich nicht. Das ist anständiges menschliches Verhalten.
Das hätte ich auch. Ich habe, wie gesagt, schon Leuten angeboten, Fahrscheine am Automaten mit der Karte zu bezahlen. Und ich habe in Argentinien auch schon mit meiner Sube-Karte Leute mitfahren lassen, ohne Gegenleistung zu verlangen. Das hat mit "reinlegen" nichts zu tun.

Ich würde vielleicht sogar Dir helfen, trotz Deinen ständigen Sticheleien im Forum... vielleicht sieht man sich einmal an einem VFT-Stammtisch?
 
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xcirrusx

Erfahrenes Mitglied
16.10.2012
4.504
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KUL (bye bye HAM)
Hey verrat doch nicht unsere Jugendsünden als gelernte DDR Bürger. Touristenbusse am Karl-Marx-Monument ( Sächsisch Nischel) waren als Kinder immer für Taschengeld gut.

Taktik: Niedlich aussehen und winken.

Musstest dann halt schnell abhauen bevor Vopo oder Stasi dich greifen konnten.
Mein Schwiegervater schaffte in den 80ern im Hotel Merkur in Leipzig und ausserhalb der Messezeiten, besuchte meine +1 ihn gelegentlich, wenn die Schule aus war. Zum Einen konnte man bei den Damen in einem der Restaurants haeufig einen Schwedenbecher erniedlichen, zum Anderen gab es immer einen Geschaeftsreisenden, der das kleine blonde Maedchen, welches mit traurigen Blick in den Intershop schaute, mit einer Tafel Kinderschokolade troesten wollte.
 

juliuscaesar

Megaposter
12.06.2014
26.018
24.160
FRA
es wird nicht immer Leute geben, die dir aus der Patsche helfen.
Es handelte sich in beiden Fällen um eine Straßenbahn, die mit kleinen Terminals zur kontaktlosen Zahlung der Tickets mit Kreditkarte ausgestattet sind. Barzahlung ist nicht üblich (wenn auch mit Kleingeld beim Fahrer widerwillig möglich).

Die Einheimischen sahen, dass meine ausländische Kreditkarte als Tourist nicht funktionierte und halfen mir proaktiv aus der Patsche.