Luftfahrt in Deutschland im Niedergang

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mbraun

Erfahrenes Mitglied
09.07.2011
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4.132
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Es stimmt aber, dass KI die Einstiegsjobs kaputt machen wird, auch in MINT-Fächern, und dass Universitätsabschlüsse momentan geringer geschätzt werden.
Und das ist in USA, GB und CH anders?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Keiner möchte mehr eine Ausbildung als Koch machen, viele denken, dass man durch YouTube kochen lernen kann
Es gibt fast niemand mehr in der Branche der dieses Beruf ausüben möchte
Und das ist in USA, GB und CH anders?
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.639
6.381
Viele Jobs und Azubiplätze sind unter den bisherigen Verhältnissen nicht mehr vermittelbar.
Die Arbeitswelt wandelt sich und auch hier heisst es :" Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit."
Firmen die weiterhin nach dem Motto
" Lehrjahre sind keine Herrenjahre" arbeiten und Azubis ausbeuten, beschimpfen bedrohen beleidigen sind nicht mehr angesagt.

Schneeflöckchen-Diskussion hin oder her., ich denke die jungen Leuten haben Bock was zu schaffen. Auch im Handwerk. Wer als Arbeitgeber nur abgreifen will, ohne Perspektiven zu bieten, geht halt leer aus.
Auf Choleriker und toxisches Umfeld hat niemand Lust. Zurecht.
Trotz vieler neuer "Fachkräfte", da sind wir inzwischen Weltmeister, gibt es kaum mehr echte Fachkräfte.
@lufti das wahre Leben spielt sich außerhalb der Akademiker Blase ab. Es sind bei weitem nicht mehr nur Top manager die abwandern.
 
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Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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6.381
nach Deutschland kommen die Falschen, und aus Deutschland gehen die Richtigen
Wie gesagt, bei der Anzahl Ankommender sind wir immerhin Weltmeister, heißt kein Land weltweit nimmt mehr auf, wenn wir die Dableiber berücksichtigen. Wer kann, qualifiziert und schlau ist, geht, wer seine Familie nicht im Krieg haben will, geht. Und bevor wieder jemand weint, das sind die offiziellen Zahlen der rääächten UN. 😉
 
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Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.639
6.381
Ich möchte hier über Luftfahrt in Deutschland diskutieren.
ist halt, wie der Kollege mit Sombrero schon schrub, ein nicht nur isoliert zu betrachtendes Thema. Und Die 2,7 Mio. neuen Fachkräfte sind nunmal keine high yielder im Sinne der Luftfahrt Analysten.


macht doch bitte einen neuen Weltschmerz-Thread für den Rest auf.



So wie hier?
Quatsch. Junge Leute haben heute auch viele Chancen. Viele Firmen nehmen einen mit Kusshand. Es stimmt aber, dass KI die Einstiegsjobs kaputt machen wird, auch in MINT-Fächern, und dass Universitätsabschlüsse momentan geringer geschätzt werden. Was man ja auch hier sieht. Sowas ändert sich aber auch wieder. Außerdem kann man gegensteuern. Ich kenne eine ganze Meute von Abiturienten, aus denen gerade erkennbar was wird. In Deutschland.
 
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Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
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Wie gesagt, bei der Anzahl Ankommender sind wir immerhin Weltmeister, heißt kein Land weltweit nimmt mehr auf, wenn wir die Dableiber berücksichtigen. Wer kann, qualifiziert und schlau ist, geht, wer seine Familie nicht im Krieg haben will, geht. Und bevor wieder jemand weint, das sind die offiziellen Zahlen der rääächten UN. 😉
Na dann wäre es doch ein leichteS, einen zitierfähigen Link anzugeben. Hast du doch griffbereit, oder ?
 

Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
7.551
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Schön, wie unsere versammelten Schwurbler Kaktusschnaps, Betbeta und Sternchen sich mit ihren Faktenfrei-Stories gegenseitig erfreuen
Michl, wenn du dir nicht mal selbst zutraust zu googeln, wie wenig soll ich dann erst von dir halten? 🤔
Mensch, wie im Schwurbler-Hamdbuch. Halten wir einfach fest, dass es keinen Beleg für deine Aussage gibt.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
14.157
12.379
nach Deutschland kommen die Falschen, und aus Deutschland gehen die Richtigen
oder werden gegangen... Da haben wir auch ein Händchen dafür die integrierten arbeitenden abzuschieben...
Aber in der Tat, auch freiwillig gehen > 300.000 junge, motivierte, gut ausgebildete und fleissig arbeitende jedes Jahr lieber ins Ausland. Ob hier geboren oder zugewandert.

Wie gesagt, bei der Anzahl Ankommender sind wir immerhin Weltmeister, heißt kein Land weltweit nimmt mehr auf,
Quelle?
(und bitte nicht AfD Parteiprogramm...)

Länder wie Australien oder die USA verdanken ihre Existenz der Zuwanderung, da sind die letzten 100 Jahre ganz sicher sehr viel mehr Menschen zugewandert als hier (absolut wie prozentual).

" Lehrjahre sind keine Herrenjahre" arbeiten und Azubis ausbeuten, beschimpfen bedrohen beleidigen sind nicht mehr angesagt.
Viele Firmen glauben da aber immer noch dran. Mal sehen wie lange noch...

In der Luftfahrt ist es aber genau beim Stichwort "Lehre" speziell, während Fluggerätemechaniker ein Lehrberuf ist, und auch ohne Ausbildung nicht machbar (keine Wartungsfirma wird ihre 145er Zulassung mit ungelernten Mechanikern bekommen), ist Pilot oder Flugbegleiter traditionell eben kein Leerberuf, und am Check-in, in der Security und beim Gepäckhandling hast du auch eine erhebliche Quote ungelernter oder Nebeneinsteiger. Die verschwinden, sobald woanders besser bezahlt oder angenehmer gearbeitet wird.
Der Luftfahrt ist auch als Arbeitgeber der Glamourfaktor längst abhanden gekommen, gerade in Deutschland da hier den Beteiligten als Antwort auf die Billigflieger ausgerechnet das Herabstufen ihrer Belegschaft zur Kostensenkung eingefallen ist.
Ob als Kunde oder als Arbeitnehmer, es fällt in Deutschland inzwischen schwer sich für Luftfahrt zu begeistern.
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
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3.301
oder werden gegangen... Da haben wir auch ein Händchen dafür die integrierten arbeitenden abzuschieben...
Aber in der Tat, auch freiwillig gehen > 300.000 junge, motivierte, gut ausgebildete und fleissig arbeitende jedes Jahr lieber ins Ausland. Ob hier geboren oder zugewandert.


Quelle?
(und bitte nicht AfD Parteiprogramm...)

Länder wie Australien oder die USA verdanken ihre Existenz der Zuwanderung, da sind die letzten 100 Jahre ganz sicher sehr viel mehr Menschen zugewandert als hier (absolut wie prozentual).


Viele Firmen glauben da aber immer noch dran. Mal sehen wie lange noch...

In der Luftfahrt ist es aber genau beim Stichwort "Lehre" speziell, während Fluggerätemechaniker ein Lehrberuf ist, und auch ohne Ausbildung nicht machbar (keine Wartungsfirma wird ihre 145er Zulassung mit ungelernten Mechanikern bekommen), ist Pilot oder Flugbegleiter traditionell eben kein Leerberuf, und am Check-in, in der Security und beim Gepäckhandling hast du auch eine erhebliche Quote ungelernter oder Nebeneinsteiger. Die verschwinden, sobald woanders besser bezahlt oder angenehmer gearbeitet wird.
Der Luftfahrt ist auch als Arbeitgeber der Glamourfaktor längst abhanden gekommen, gerade in Deutschland da hier den Beteiligten als Antwort auf die Billigflieger ausgerechnet das Herabstufen ihrer Belegschaft zur Kostensenkung eingefallen ist.
Ob als Kunde oder als Arbeitnehmer, es fällt in Deutschland inzwischen schwer sich für Luftfahrt zu begeistern.
Tatsächlich bestehen für Asylbewerber und Geduldete erhebliche rechtliche und administrative Zugangshürden zum Arbeitsmarkt.
Sprich, die dürfen gar nicht arbeiten.

Zugleich wurden gerade jene Sprach- und Integrationsangebote eingeschränkt, die nach offizieller Darstellung Voraussetzung für Arbeit, Teilhabe und gesellschaftliches Ankommen sind.

Wer Arbeitspflichten, Integration und Ordnung im öffentlichen Raum fordert, aber Arbeitsaufnahme und Sprachförderung gleichzeitig verzögert oder kontingentiert, produziert genau jene erzwungene Untätigkeit, die anschließend politisch beklagt wird.

Ist kein Wunder...was sollen die Leute auch tun, ausser rumhängen und auf dumme Ideen kommen.

Türlich bin ich für Arbeitspflicht, genau so für deutsche Hartzer. Wer kann soll gebildet werden , oder irgendetwas tun.

Wenn wir aber die Mühen lieber in Bezahlkarten für Asylsuchende anstatt in deren Qualifizierung stecken, es wurde ja nun oft festgestellt, das wir Bildung brauchen,...dann bitte nicht wundern....
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Echte Sprachtests wären ein Anfang, verpflichtend. Und dann Kurse bis man besteht. Ich kenne eine Britin, die perfekt deutsch gelernt hat und eingebürgert wurde. Mit Prüfung. Die hat die Sprache in sehr guten Kursen schnell gelernt, da saßen normale syrische Hausfrauen neben ihr im Kurs, die es ebenfalls gut gelernt haben. Es gibt offenbar gute Kurse. Damit ist man dann sofort vermittelbar.
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
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3.899
Europa
Echte Sprachtests wären ein Anfang, verpflichtend. Und dann Kurse bis man besteht. Ich kenne eine Britin, die perfekt deutsch gelernt hat und eingebürgert wurde. Mit Prüfung. Die hat die Sprache in sehr guten Kursen schnell gelernt, da saßen normale syrische Hausfrauen neben ihr im Kurs, die es ebenfalls gut gelernt haben. Es gibt offenbar gute Kurse. Damit ist man dann sofort vermittelbar.
Ich erinnere, dass viele Gastarbeiter damals kein Deutsch konnte, meine Großeltern konnten nach 30 Jahren Deutschland nur das notwendigste, trotzdem habe beide vom ersten Tag gearbeitet
 
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Toter-Greifvogel

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25.04.2024
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3.301
Der Vergleich mit der Gastarbeitergeneration trägt nicht.

Die sogenannten Gastarbeiter wurden in einer Phase industriellen Arbeitskräftemangels gezielt zum Arbeiten angeworben und verrichteten überwiegend Helfertätigkeiten. Davon konnte man damals leben. Versuchs mal mit Mindestlohn heute...abgesehen davon, das KI grade Helferstellen wegfrisst.

Wer heute keinen anerkannten Berufsabschluss, keine ausreichenden Deutschkenntnisse und keinen gesicherten Aufenthaltsstatus hat, steht nicht vor demselben Arbeitsmarkt wie ein angeworbener Industriearbeiter der 1960er Jahre.

Zwickauer Marienplatz wird zum Problem-Hotspot: Müll, Lärm, Gewalt

Das passiert, wenn Jugendliche nicht beschäftigt werden. Ist auch soziologisch ein alter Hut.
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.977
1.414
erst Industrie, Bau und Handwerk zerstören, und sich dann beschweren, dass außer beim Staat, in D praktisch niemand mehr eingestellt wird

auf so einen hirntoten Müll muss man erstmal kommen
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.575
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Europa
Der Vergleich mit der Gastarbeitergeneration trägt nicht.

Die sogenannten Gastarbeiter wurden in einer Phase industriellen Arbeitskräftemangels gezielt zum Arbeiten angeworben und verrichteten überwiegend Helfertätigkeiten. Davon konnte man damals leben. Versuchs mal mit Mindestlohn heute...abgesehen davon, das KI grade Helferstellen wegfrisst.

Wer heute keinen anerkannten Berufsabschluss, keine ausreichenden Deutschkenntnisse und keinen gesicherten Aufenthaltsstatus hat, steht nicht vor demselben Arbeitsmarkt wie ein angeworbener Industriearbeiter der 1960er Jahre.

Zwickauer Marienplatz wird zum Problem-Hotspot: Müll, Lärm, Gewalt

Das passiert, wenn Jugendliche nicht beschäftigt werden. Ist auch soziologisch ein alter Hut.
heute kann man nicht mehr davon leben, als ich noch mein Restaurant hatte, war richtig schwierig bis unmöglich Helfer zu finden
Mir hat damals, eine Junge Dame, Italienerin ganz deutlich gesagt, für Sie wurde es nicht lohnen, für ein paar Euro mehr arbeiten zu gehen, entweder würde Sie Schwarz arbeiten oder hätte keine Lust
Und das ist das Problem, die Stütze.......
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
2.994
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heute kann man nicht mehr davon leben, als ich noch mein Restaurant hatte, war richtig schwierig bis unmöglich Helfer zu finden
Mir hat damals, eine Junge Dame, Italienerin ganz deutlich gesagt, für Sie wurde es nicht lohnen, für ein paar Euro mehr arbeiten zu gehen, entweder würde Sie Schwarz arbeiten oder hätte keine Lust
Und das ist das Problem, die Stütze.......
Tja das ist halt eine Frage der Sichtweise. Wie wäre es mit einem Lohn, von dem man leben kann?

Wenn z.b nun jeglicher Zuverdienst auf Grusi angerechnet werden soll, wird der Helferbereich weiterhin abgebaut.

Von der Rente reden wir noch nicht.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
27.758
13.585
irdisch
Paradox: Der Sozialstaat kostet so viel, dass einfache Arbeit oft nur noch unter Umgehung dieser Abgaben funktioniert. Essen ausliefern, Spülhilfe, Putzen, Bauhelfer. Alles ohne Rechte, Steuern und Versicherung, aber wir haben ja so ein so tolles Sozialsystem. Der Staat ist bei sich zu teuer geworden, da muss man sparen.