News AirAsia-Gruppe

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HLX4U

Erfahrenes Mitglied
05.03.2012
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3.040
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Irgendwie läuft das nicht mehr rund bei Tony:


The Civil Aviation Authority of the Philippines (CAAP) has issued a final demand letter to AirAsia Philippines for PHP 833.7 million ($14.5 million) in unpaid fees, giving the airline five days to settle or face license suspensions and restricted airport access, as reported by local news outlets. With interest and penalties, total obligations could reach or exceed PHP 1 billion ($17.4 million).
 
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Mojoe

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20.02.2013
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Wird spannend, wie es dieses Mal ausgeht.
Vergleichbare Situationen gab es bei Philippines Air Asia schonmal 2022, sowie bei der Vor-Vorgängerin Air Asia Zest kurz nach Übernahme der ehemaligen Zest Airways (meiner Erinnerung nach etwa 2014).
Damals wurden die ausstehenden Gebühren jeweils im letzten Moment beglichen.
 

HLX4U

Erfahrenes Mitglied
05.03.2012
3.916
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Man hat sich bei der Deutschen Bank frisches Geld geliehen und dafür Ticketerlöse auf bestimmten Routen verpfändet:


 
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juliuscaesar

Megaposter
12.06.2014
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FRA
Bin gespannt (und im November selbst gebucht), ob Air Asia die Route KUL-BAH-LGW Ende Juni wirklich aufnimmt, während in BAH und KWI die Drohnen und Raketen fliegen.
 

juliuscaesar

Megaposter
12.06.2014
26.523
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FRA
Gerade die Stornomail erhalten:

„Dear guest,

Please be informed that AirAsia X Malaysia (D7) will cancel its services between Kuala Lumpur (KUL) to Bahrain (BAH) and London Gatwick (LGW), due to the prolonged geopolitical instability in West Asia.

This decision was made in view of ongoing safety and operational considerations, with the well-being of our guests and crew remaining our highest priority.

As a result, your flight D7 972 scheduled to depart from Kuala Lumpur (KUL) to London Gatwick Airport (LGW) on 29-Nov-2026 and flight D7 972 from London Gatwick Airport (LGW) to Kuala Lumpur (KUL) on has been cancelled.

We know how important your travel plans are and we are committed to making this as seamless as possible. We are offering (i) Full Refund or (ii) Refund to Credit Accountoutlined below to support you.“
 

N140SC

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01.01.2024
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due to the prolonged geopolitical instability in West Asia.

Sollte wohl eher heißen "due to the A330-900 not being rolled out on this route", denn der hätte es wahrscheinlich auch nicht nonstop geschafft, aber wenigstens einen stop am Golf nicht gebraucht. Klarer Fall von verzockt und die Planung war, ehrlich gesagt, durchaus risikobehaftet (selbst wenn ich persönlich aus Martkonkurrenzgründen durchaus gutes Gelingen gewünscht hätte).
 

HLX4U

Erfahrenes Mitglied
05.03.2012
3.916
3.040

Wie wichtig solche Einsparungen geworden sind, zeigt die Bilanz. Ende Juni standen kurzfristigen Verbindlichkeiten von umgerechnet rund 3,9 Milliarden Euro lediglich etwa 200 Millionen Euro an Barmitteln und Bankguthaben gegenüber. Air Asia musste einige Leasinggeber bereits bitten, Mietzahlungen aufzuschieben.

Tony selbst hat vor Corona ja noch ordentlich Kasse gemacht, indem alle Jets mit Sale und Leaseback verkauft wurden und die Erträge per Sonderdividenden an die Anteilseigner gingen. Fernandes selbst dabei über 1 Milliarde USD! :)
 
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flyer09

Erfahrenes Mitglied
04.11.2009
12.343
2.754
Die haben sich ingesamt wohl völlig verzockt. Fakt ist nun mal, dass auch bei niedrigen Flugpreisen der asiatische Flugmarkt auch nach Corona kaum mehr wächst bzw. so langsam die Grenzen erreicht werden. Es gibt kaum mehr ein Land in Asien, wo jährlich die Passagierzahlen um mehr als 2-3% steigen, teilweise sogar mit Rückgang.

Ein großes Problem bei AirAsia sind m.M.n. auch die Joint Ventures, um die lokalen Ableger überhaupt gründen zu konnten. AirAsia Cambodia hat z.B. weiterhin nur 2 Flieger - mit kann niemand erzählen, dass in einem touristischen Land wie Kambodscha nicht einmal 6-8 A320 betrieben werden können. Irgendeiner steht da wohl im Weg, um Wachstum zuzulassen.

Das japanische Abenteuer von AirAsia Japan mit den 3x A320 war sicherlich am Ende auch alles andere als preisgünstig, wenn die beiden ersten A320 dort erst nach über einem Jahr überhaupt in die Luft gingen…
 
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HLX4U

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05.03.2012
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Die haben sich ingesamt wohl völlig verzockt. Fakt ist nun mal, dass auch bei niedrigen Flugpreisen der asiatische Flugmarkt auch nach Corona kaum mehr wächst bzw. so langsam die Grenzen erreicht werden. Es gibt kaum mehr ein Land in Asien, wo jährlich die Passagierzahlen um mehr als 2-3% steigen, teilweise sogar mit Rückgang.

AirAsia Cambodia hat z.B. weiterhin nur 2 Flieger - mit kann niemand erzählen, dass in einem touristischen Land wie Kambodscha nicht einmal 6-8 A320 betrieben werden können.
Da wiedersprichst Du dir jetzt aber selbst ;-)!

Kern sind die hohen Leasingkosten nach dem Verkauf der Flotte 2019. Gibt ja andere LCC die weiterhin wachsen.
 

xcirrusx

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16.10.2012
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KUL (bye bye HAM)
Da kommen mehrere Faktoren zusammen:

1. die Mietzahlungen haben flexible Zinsen. Mit der Zinserhoehung der Fed geht AK das bisschen Restluft zum atmen aus.
2. AK hat fast kein Kerosin gehedged, sondern den Grossteil als Spot gekauft, um die Margins zu sparen. Mit dem Irankrieg geht das voll nach hinten los.
3. Durch den Druck von 1 & 2, sind die Fares durchgehend hochgegangen, mit Sitz und Gepaeck ist AirAsia haeufig nicht mehr billiger als MAS.
4. Seit einem guten Jahr dreht das Yield Management bei AK richtig auf. Heisst in der Praxis, Flugstreichungen bei geringer Auslastung wenn am gleichen Tag noch eine andere Connection verfuegbar ist. Das ist fuer alle die beruflich reisen schlichtweg nicht aktzeptabel. Wir fliegen ex-KUL eigentlich immer MAS oder Batik als Firma, AK ist auf der Blacklist.
 

HLX4U

Erfahrenes Mitglied
05.03.2012
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Für Tony alles nicht nicht so schlimm:


HONG KONG - AirAsia co-founder Tony Fernandes said on Sept 18 that the low-cost carrier’s challenges from soaring jet fuel costs were “far, far” less severe than those it faced during the Covid-19 pandemic, as he sought to reassure investors about the airline’s financial health.

Speaking at a media briefing, Fernandes also said AirAsia had “strong liquidity” and was adept at managing cash, adding the current crisis was largely driven by geopolitical tensions and higher fuel prices, while travel demand remained strong.

The briefing came two days after Reuters reported, citing sources, that Malaysia’s government had asked Malaysia Airlines and Batik Air whether they could absorb AirAsia’s domestic market share.
 
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N140SC

Erfahrenes Mitglied
01.01.2024
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Für Tony alles nicht nicht so schlimm:

Er spekuliert halt drauf, daß AirAsia "too big to fail" ist. Ändert aber nichts an der Tatsache, daß aktuell das weitere Schicksal nicht mehr in deren eigener Hand zu liegen scheint. Wenn man die möglichen Auswirkungen einer Pleite in Betracht zieht wird über die Sache m.E. auch noch viel zu wenig berichtet. Wahrscheinlich um die Buchungen nicht vollkommen abzuwürgen.
 

HLX4U

Erfahrenes Mitglied
05.03.2012
3.916
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Sind die einzelnen Divisionen von Air Asia fähig, einen Kollaps der Mutter zu überleben?
Also wenn überhaupt, dann Thailand!
Aber auch dort hat die Mutter 45% Anteil.
Philippinen konnten ja schon mehrfach die Rechnungen nicht zeitnah zahlen und über Indonesien brauchen wir gar nicht reden.
Problem ist hier auch die Buchungsplattform und die Marke....die gehören der Mutter!

Sieht echt übel aus. Die Bilanz ist halt komplett im Eimer, seit man die ganzen Assets ( die Jets ) damals verkauft und zurück gemietet hat. Die Kohle ist wie geschrieben zu einen Großteil in Tonys Privatschatulle geflossen.
Ich habe mich für Dezember jetzt auch gegen Air Asia entschieden und fliege mit MAS von Bangkok nach KL.

Umso surrealer, das man kürzlich im Mai noch mal eben 150 A220 bestellt hat...

In früheren Jahren hat man sich auch immer fürs Treibstoffhedging gelobt. Nun hat man scheinbar gar nix gemacht und ist den Kerosinpreisen voll ausgeliefert.

Die Airline versucht, Mietzahlungen für Flugzeuge aufzuschieben, stellte teilweise Zahlungen für Triebwerkswartungen ein und plant, bis Ende des Jahres 25 Flugzeuge an Leasinggeber zurückzugeben. Der kontroverse Milliarden-Kaufvertrag über 150 Airbus A220 jets aus dem Mai 2026 belastet die finanzielle Glaubwürdigkeit bei Analysten zusätzlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Camba

Erfahrenes Mitglied
08.05.2010
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63
Umso surrealer, das man kürzlich im Mai noch mal eben 150 A220 bestellt hat...
Ist gar nicht so abwegig, sollte Tony auf einen staatlichen Fremdkapital Bailout setzen. Einfach das Problem so groß machen, dass sein Problem zum Problem weiterer Akteure wird, um mehr Verhandlungsleverage zu haben.

Ich habe mich jetzt für eine Alternative zu KUL-SAW im Dezember entschieden, da mir das Vertrauen fehlt, dass das noch lange ohne Probleme gut geht.
 
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