Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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alxms

Erfahrenes Mitglied
23.10.2016
1.019
1.966
HAM / MUC / MOW
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Also perfekt von LH geplant. Komplett volle Maschine, ein gluecklicher "OP Up" in die F und alle anderen migekommen.

Genau. Es gibt durchaus Strecken/Flugnummern, wo zuverlässig mit 40-50 Misconnects / No-Shows kalkuliert werden kann. IDB-Dramas wie regelmäßig in den USA sind bei LH äußerst selten. Möchte auch zu bedenken geben, dass unsere Flüge nochmal wesentlich teurer wären, wenn LH strikt nur die Anzahl physisch verfügbarer Sitze verkaufen könnte.
 
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VHHH

Aktives Mitglied
09.02.2024
111
364
Möchte auch zu bedenken geben, dass unsere Flüge nochmal wesentlich teurer wären, wenn LH strikt nur die Anzahl physisch verfügbarer Sitze verkaufen könnte.

Ist das so? Bei no-shows verstehe ich das. Aber misconnects lösen sich ja nicht einfach in Luft auf. Die muss man ja trotzdem transportieren und hat gegebenenfalls noch Betreuungsleistungen und Entschädigungszahlungen.
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.345
18.515
IAH & HAM
Ist das so? Bei no-shows verstehe ich das. Aber misconnects lösen sich ja nicht einfach in Luft auf. Die muss man ja trotzdem transportieren und hat gegebenenfalls noch Betreuungsleistungen und Entschädigungszahlungen.
Die no shows sind ja eine unabhängige Variable in der Gleichung und LH verlauft die daraus resultierenden freien Plätze anstatt mit leeren Sitzen zu fliegen
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.913
19.017
Vorwurft an die Mutter, die hier laut schreit:

[...]wieso hast du nicht das Betreuungsprogramm gebucht? Sparen (ist das nicht sogar kostenlos?)

Stimme ich voll und ganz zu. Fucking UM kost halt im Zweifel nen Hunni und keine Probleme. Maximalmaximierer am Limit.

D.h. man muss jetzt aus Eigeninitiative dagegen absichern, dass LH gesetzliche Verpflichtungen nicht erfüllt? Ich meine, vorauseilender Gehorsam schön und gut, aber das finde ich übertrieben.

Zunächst soll mich die 32jährige "Kulmbach" von BER nach FRA bringen und dann die 25jährige "Backnang" von FRA nach MUC, so ist zumindest bisher der Plan.

Hatte ich überhaupt schon mal erwähnt, dass ich mit Lufthansa keine guten Erfahrungen gemacht habe.

Die Lufthansa mit Kulmbachs (Kulmbach, Absturz der) auch nicht.
 

FTL2SEN2HON

Erfahrenes Mitglied
17.01.2011
1.141
154
Aber ansonsten ist TP bei irrops und Ausgleichszahlungen sicher noch besser als LH
Das halte ich für ein Gerücht. Von all den Irrops, die ich im Laufe der Zeit genießen durfte, sind mir die mit TP und speziell in LIS als Zirkusnummer in Erinnerung geblieben.
Anders als LH weckt TP immerhin keinerlei Erwartungen, die enttäuscht werden könnten. Insofern sind sie durchaus konsequent.
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.475
3.839
Gibt es eigentlich Erfahrungen mit dem LH Brieffreund der Sergio heißt?

Schickt der wie mein Brieffreund Philip auch erst einmal die Verteidigungsanzeige und will dann doch "aus kundendienstlichen Gründen" bezahlen?

Oder gibt es doch endlich mal nach 15 Fällen eine ordnliche mündliche Verhandlung vor Gericht?
 

nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.782
2.455
im Paralleluniversum
Das klingt ja fast so, als ob Du streitsüchtig wärst.

In der Schule früher gabs auch so einen, der hat anderen Kindern immer einen auf die Fresse gehauen und sich dann beschwert, dass sich keiner gewehrt hat. Bis sicher einer gewehrt hat, danach hat er keinem mehr auf die Fresse gehauen.

Aber das war nur ein zusammenhangsloser Schwank aus meiner - zugegeben lang vergangenen - Jugend.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.649
12.253
Dahoam
Das ist für mich jedoch nicht der Kern der Misere. Die Leute sind zumindest bei mir im Job oft genug da, dass immer noch viel zu viele wenig wichtige Meets stattfinden.

Aus meiner Sicht ist das hausgemachte Problem der deutschen Unternehmen chronische Unterinvestitionen in Software, Daten, R&D.
Man merkt so richtig, wie die Lufthansa im Dunkeln stochert. Teils kopiert man die Innovativen der Konkurrenz. Wenn man jedoch selbst was Neues ausprobiert, ist die Trefferquote erschreckend niedrig.

Für das zweite fundamentale Problem können die deutschen und europäischen Unternehmen wenig bis nichts: Überregulierung und Bürokratie, fehlende Vollendung des Binnenmarktes, geringere Kapitalmarkttiefe als in den USA, überbordernder Sozialstaat.

Ein Hauptproblem ist dass gerade in Großkonzernen unzählige Luftpumpen und Heißluftgebläse in Führungsetagen sitzen die nur viel Geld kosten, aber hauptsächlich an ihrer eigenen Karriere arbeiten und die Machtstrukturen um sich sichern damit sie weiter in ihrem kleinen Königreich sitzen. Und alles möglichst abgekoppelt von der operativen Ebenen wo man über die Entscheidungen nur den Kopf schütteln kann.

Bei der Deutschen Bahn hat das kürzliche die Bahnchefin Palla perfekt mit "organisierter Verantwortungslosigkeit" ausgedrückt. Das gleiche Problem haben wir doch genauso bei LH. Da lobt man sich oben für die tollen Entscheidungen wie Allegris, aber vor Ort bekommen es dann die Mitarbeiter ab weil das System zwar toll für irgendwelche Kennzahlen und Marketingaktion ist, aber an der Realität vorbei geht und nur Ärger macht. Oben lobt man sich und wenn was nicht klappt sind es eh immer die anderen (Mitarbeiter, Gewerkschaften, Flugsicherung, Kunden,...). Im premiumblauen Elfenbeinturm hat man natürlich alles komplett richtig gemacht und klopft sich weiter auf die Schulter.
Palla sagte der Zeitung: "Wesentliche Entscheidungen auch zu operativen Verbesserungen wurden häufig zentral in der Konzernleitung getroffen." Diejenigen in der Zentrale, die diese Entscheidungen getroffen hatten, hätten jedoch bislang keine Verantwortung für die Umsetzung in der Fläche getragen.

"Umsetzen mussten es die Kollegen draußen. Die wiederum haben gesagt: Das habe ich nicht entschieden, und das funktioniert bei mir auch nicht." In der Zentrale habe es dann geheißen, die in der Fläche hätten es nicht richtig umgesetzt. "Das war am Ende so etwas wie organisierte Verantwortungslosigkeit."

Die Managerin kritisierte auch, dass in der Vergangenheit bei mehrfachen Zielverfehlungen kaum Konsequenzen gezogen worden seien. "Man musste nur gut genug erklären, warum die Ziele nicht erreicht werden konnten. Damit kam man oft jahrelang durch." Sie interessiere sich aber nicht für die Erklärung von Problemen, sondern für die Lösung.
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
9.125
6.572
Ein Hauptproblem ist dass gerade in Großkonzernen unzählige Luftpumpen und Heißluftgebläse in Führungsetagen sitzen die nur viel Geld kosten, aber hauptsächlich an ihrer eigenen Karriere arbeiten und die Machtstrukturen um sich sichern damit sie weiter in ihrem kleinen Königreich sitzen. Und alles möglichst abgekoppelt von der operativen Ebenen wo man über die Entscheidungen nur den Kopf schütteln kann.

Bei der Deutschen Bahn hat das kürzliche die Bahnchefin Palla perfekt mit "organisierter Verantwortungslosigkeit" ausgedrückt. Das gleiche Problem haben wir doch genauso bei LH. Da lobt man sich oben für die tollen Entscheidungen wie Allegris, aber vor Ort bekommen es dann die Mitarbeiter ab weil das System zwar toll für irgendwelche Kennzahlen und Marketingaktion ist, aber an der Realität vorbei geht und nur Ärger macht. Oben lobt man sich und wenn was nicht klappt sind es eh immer die anderen (Mitarbeiter, Gewerkschaften, Flugsicherung, Kunden,...). Im premiumblauen Elfenbeinturm hat man natürlich alles komplett richtig gemacht und klopft sich weiter auf die Schulter.

Und vor Palla wußte das niemand? :unsure:
 

mbraun

Erfahrenes Mitglied
09.07.2011
2.791
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Ein Hauptproblem ist dass gerade in Großkonzernen unzählige Luftpumpen und Heißluftgebläse in Führungsetagen sitzen die nur viel Geld kosten, aber hauptsächlich an ihrer eigenen Karriere arbeiten und die Machtstrukturen um sich sichern damit sie weiter in ihrem kleinen Königreich sitzen. Und alles möglichst abgekoppelt von der operativen Ebenen wo man über die Entscheidungen nur den Kopf schütteln kann.
Das ist imho aber kein deutsches Problem, sondern ein Konzern-Problem? (wird aber OT, sorry)
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.475
3.839
Das klingt ja fast so, als ob Du streitsüchtig wärst.
Nein gar nicht aber das sekundäre Einsatzziel ist doch klar und bereits bekannt:

Die Deutschle Lufthansa AG übernimmt das Upgrade von Flying Blue Platin auf Ultimate, das ist doch kein Geheimnis gibt ja 90XP pro Verhandlung, aber wenn die Quote so weiter geht neun Fälle stehen schon auf erledigt, in einem will LH erledigen aber gab kein Geld, dann wird das Einsatzziel scheitern.

Der Rest läuft noch bzw für zwei Fälle läuft die Frist nächste Woche aus.

Aber keine Sorge der Nächste LH Flug ist schon in zwei Wochen, sie können also die Chance für die nächste Klage nutzen.

Zu deiner Anekdote:

Die Verordnung (EG) 261/2004 ist dein Freund, dort sind die Rechte der Fluggäste und die Pflichten der Airlines sehr klar geregelt, bei gut vorgetragenen Klagen geht das Prozessrisiko gegen null, von daher wird es für LH schwierig mit dem zurück schlagen.

Was übrigens auch nicht passiert, erst wollte man mir über Wochen erklären warum es keinen Anspruch gibt um dann schon nur wenige Tage nach Klageerhebung zu zahlen, von daher alles nur Hinhalte- und Abwimmeltaktik wenn die Paxe nicht ernst machen.


Aber Lufthansa hat zwei Möglichkeiten:

1. die verkauften Leistungen auch erfüllen, oder wenn sie wirklich keine Verantwortung trifft, ihre Verpflichtungen zu erfüllen (eine Klage nur deswegen weil man MUC-FRA-SUF+1 statt MUC-SUF mit DE buchen wollte)

2. wenn Nummer 1 nicht funktioniert, das Forderungsschreiben und Fristen ernst nehmen und vor Klageerhebung bezahlen.
 
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Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
14.429
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Das ist imho aber kein deutsches Problem, sondern ein Konzern-Problem?
Es ist sicher kein deutschen Problem allein, aber es ist auch kein Problem in jedem Konzern und in jedem Land.
In japanischen Konzernen herrschen ganz andere Managementmethoden, da wird Kooperation mit der operativen Ebene bis runter zum kleinsten Rädchen im Getriebe großgeschrieben. Zumindest traditionell, inzwischen greifen da auch mehr und mehr amerikanische Führungsmethoden um sich...

Und in Deutschland ist es vor allem ein Problem der extrem großen oder ehemals staatlichen Konzerne...
Und genauso in den Behörden, da hat die Führungsebene im Kontakt mit der Politik auch keinerlei Verbindung zur Arbeitsebene im Kontakt mit dem Bürger / Antragsteller (der ja keine Person sein muss).

1. die verkauften Leistungen auch erfüllen, oder wenn sie wirklich keine Verantwortung trifft, ihre Verpflichtungen zu erfüllen
Sie hat auch dann Verpflichtungen die über die verkauften Leistungen hinausgeht, wenn sie für Probleme verantwortlich ist. Überbuchen und die damit einhergehenden Verpflichtungen gegenüber den abgewiesen Kunden geht ja weit über das verkaufte Produkt hinaus.

Die Verordnung (EG) 261/2004 ist dein Freund, dort sind die Rechte der Fluggäste und die Pflichten der Airlines sehr klar geregelt, bei gut vorgetragenen Klagen geht das Prozessrisiko gegen null, von daher wird es für LH schwierig mit dem zurück schlagen.
Laut EU kommision ist sie mit einer 4% Chance dein Freund... 96% der betroffenen gehen leer aus.
Und das Risiko, dass der Prozess das Problem löst (du bist am Tag x nicht von A nach B gekommen), geht auch gegen Null. Geld löst nicht das Problem, dass eine Leistung auf die du zu einem bestimmten Zeitpunkt angewiesen warst nicht erbracht wurde. Dem Kunden bei dem ich nie angekommen bin ist es relativ egal, ob ich später dafür eine Ausgleichszahlung erhalte. Er hat weiterhin das Problem des ausgefallenen Treffens, das auch im Nachhinein nicht mehr zu beheben ist. Der Glaube Geld könne alle Probleme lösen ist völliger Unsinn.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
28.033
13.785
irdisch
Mir geht es auch um den eigentlichen Transport zur möglichst geplanten Zeit. Eben auch auf Umwegen oder mit anderen Airlines. Das wäre jedenfalls mir viel wichtiger als solche Advokatenspielchen. Warum schreibt man nicht einfach sofortige Umbuchungen auf alle anderen Airlines vor? Drei Vorschläge sofort aufs Handy und man klickt sich den Besten an?
 

steve20251

Aktives Mitglied
22.04.2011
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649
HAM
4 Flüge gebucht, keinen wie gebucht geflogen

Ich habe einen Monat in Spanien (ALC) verbracht und hatte Flüge von HAM via FRA dorthin und von dort aus zurück mit LH gebucht. Schon am Tag des Hinflugs gab es Probleme: Der Flug von HAM nach FRA wurde gestrichen (es gab am Vortag Gewitter in FRA und wohl keine Crew in HAM) und ich wurde am ganz frühen Morgen auf Condor (!) umgebucht. Über die Hotline konnte ich das ändern und flog dann etwas später mit SN via BRU. Soweit, so gut. Mein Rückflug war so geplant, dass ich mit der Spätmaschine von FRA aus in HAM eintreffen sollte. Schon vor dem Auschecken aus dem Hotel habe ich gesehen, dass der Flieger nach ALC auf dem vorherigen Flug nach und von Berlin über eine Stunde Verspätung angesammelt hatte. Oft wird dann in FRA ja der Umlauf nochmal geändert und das Metall getauscht. Hier nicht, ich bekam in der App eine Warnung, dass der Anschluss ggf. nicht erreicht werden könne. Der Chat-Bot schickte mich aber zum Flughafen (14:10): Ich sollte meine Reise bitte wie geplant fortsetzen, notfalls würde man mir am Flughafen helfen. Eigenständig umbuchen konnte ich nichts. 5 Minuten nach Abgabe des Koffers am Check-In in ALC dann per SMS die Nachricht, mein Anschlussflug sei wegen Nicht-Erreichbarkeit gestrichen, ich solle in FRA übernachten. Per Link gab es ein Angebot zur Hotelauswahl: Es gab genau eines in Kelsterbach (Vienna House Easy). Weiterflug am nächsten Morgen um 7 Uhr. Na toll, das würde eine sehr kurze Nacht werden! Ich hatte am Folgetag keine Termine und bemühte erneut den Chat, diesmal dann wirklich einen Mitarbeiter (ofensichtlich in Indien). Der sagte, es gäbe eine Verfügbarkeit um 10 Uhr, er könne das aber nicht buchen, ich müsse das am Flughafen umbuchen. Und auf jeden Fall solle ich den Koffer zurückholen, weil er ja den falschen Tag dranhatte. Selbstverständlich konnte Groundforce in ALC nichts umbuchen, also die Hotline angerufen. Die buchte mich hübsch auf die 10-Uhr-Maschine und sagte, ich bekäme in 10 Minuten die Bestätigung per Mail. Diese wollte ich natürlich abwarten, bevor der Koffer zurückgeholt wird. Es dauerte allerdings deutlich länger, also am Check-In schon gebeten, den Koffer zurückholen zu lassen. Ich dann runter in den Ankunftsbereich, durch die Schleuse mit schriftlicher Erlaubnis, auf Koffer gewartet. Als der nach ca. 15 Minuten kam, klingelte mein Handy: Lufthansa. Es täten Ihnen leid, auf der 10-Uhr-Maschine gäbe es keine Verfügbarkeit, auch sonst nur noch um 7 Uhr oder mit dem Zug. Ich war gerade dabei, den Koffer wieder zum Check-In zu befördern, da habe ich der Dame recht deutlich erklärt, dass ich das ganze Szenario hochgradig absurd fände. M. E. sei viel früher abzusehen gewesen, dass der Anschluss nicht erreicht werden konnte, man hätte mich gar nicht erst zum Flughafen fahren lassen müssen. Ich hätte mir auf jeden Fall diese ganze Kofferarie gespart, bei 30C. Sie gestattete mir schließlich, mir selbst ein Hotel in ALC auf LH-Kosten zu suchen und buchte mich auf den Folgetag mit LX via ZRH um. Warum nicht gleich so? Der Flug nach ZRH war dann am nächsten Tag pünktlich. Der Anschluss nach HAM hatte dann wieder ein Problem: Nach dem Abdocken vom Gate stellte der Pilot Probleme mit der Zapfluft am linken Triebwerk fest. Also Flugzeugwechsel, zurück und Terminal, 1 Stunde Warten, dann ging es endlich los. Ich bin jetzt dabei, die Rückerstattung (Hotel, Essen, Transport) und Verspätungskompensation auf den Weg zu bringen. Im Endeffekt hatte ich 4 LH-Flüge gebucht, von denen ich keinen geflogen bin...
Genau nach einem Monat kam die Mail, dass ich alles komplett erstattet bekomme: 400€ für die Verspätung und dann noch alle Expenses (Hotel, Essen Taxi) dazu. Das hat doch mal gut geklappt!
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.475
3.839
Mir geht es auch um den eigentlichen Transport zur möglichst geplanten Zeit.
Ich ja auch aber LH zeigt in der Praxis das funktioniert nicht, bevor ich vier Stunden Wartezeit in FRA mit Aufpreis buche, buche ich eben eine Verbindung wo einplanen muss es klappt nicht und ich warte dann doch die vier Stunden, dann aber immerhin durch den Anspruch nach EU VO versüßt.

Warum schreibt man nicht einfach sofortige Umbuchungen auf alle anderen Airlines vor?
Dir ist schon klar, dass gerade in diesem Punkt viel geprisene "Stärkung der Rechte der Passagiere" nächstes ja den Bach runter geht?

Wenn diese 400% "des Preises" gesetzlich verankert sind, dann was das mit Ersatzbeförderung selber buchen.

Aber hey Hauptsache die ganzen geistig nicht so auf Höhe befindenden Leute verkaufen das Stärkung der Pax-Rechte.

aut EU kommision ist sie mit einer 4% Chance dein Freund... 96% der betroffenen gehen leer aus.
Wo kommt diese Zahl her?

Wer die Sache ordentlich vor ein deutsches Gericht bringt, hat doch da wirklich keine Probleme.

Ich bin aber gespannt wie LH mit den Fällen umgeht, wo sie für die Ursache nicht können aber dann bei den Maßnahmen versagt haben.

Beispiel:

MUC wurde wegen Drohne dicht gemacht, aber via FRA umleiten und zur gleichen Zeit ankommen wollte man nicht weil Gepäck eingecheckt war, alternativ hätte man noch DE direkt buchen können und es hätte keinen Anspruch gegeben weil Verspätung deutlich unter drei Stunden.

Dem Kunden bei dem ich nie angekommen bin ist es relativ egal, ob ich später dafür eine Ausgleichszahlung erhalte. Er hat weiterhin das Problem des ausgefallenen Treffens, das auch im Nachhinein nicht mehr zu beheben ist
Nun Kollege dann bist du selber schuld, musst du besser planen.

Ich habe immer Plan B und C auf Lager, bisher hat mich nur einmal KL 809 im Mai 2018 kalt erwischt, dass wir in HKT statt KUL runter und erst mit +24h weiter kommen, hat meine Planung etwas zerlegt.

Der Glaube Geld könne alle Probleme lösen ist völliger Unsinn.
Hat auch niemand behauptet, aber es gibt genug Fälle die berechtigt sind und wenn man die vor den Richter bringt funktioniert das auch.

Genau nach einem Monat kam die Mail, dass ich alles komplett erstattet bekomme: 400€ für die Verspätung und dann noch alle Expenses (Hotel, Essen Taxi) dazu. Das hat doch mal gut geklappt!
Glückwunsch, die Frage ist ob es nach einem Monat klappt.

Gerade vorhin ist die E-Mail zu einem LH Fall eingegangen, der seit dem 27.05.2026 beim AG Dresden liegt, aber egal sie wollte ohnehin nur die Ablehnung mitteilen.

Seit mich LH am 16.04.2026 so massiv geärgert hat, bekommen die 14 Tage Frist und am 15. die Klage fertig.
 

nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.782
2.455
im Paralleluniversum
Ach wie süß jetzt sind die Kunden schuld wenn das Unternehmen die bezahlten Leistung nicht mangelfrei liefert?

Machst du das mit deinem Autohändler/Mechaniker genauso?
Ich pflege einen fairen Umgang mit meinen Geschäftspartnern. Du provizierst durch Dein Verhalten möglichst viele Fehler auf Lieferantenseite und freust Dich über jede Klage, die Du anstrengen kannst. Das ist Dein Businessmodell und wahrscheinlich hast Du Dir das zur Lebensaufgabe gemacht.

Irgendwann musst Du Dich halt nicht wundern, wenn bei allen Deinen Lieferanten hinter Deinem Namen ein RAL steht.

Aber das musst Du wissen.
Ist Dein „Leben“.
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
3.228
3.620
Ich pflege einen fairen Umgang mit meinen Geschäftspartnern. Du provizierst durch Dein Verhalten möglichst viele Fehler auf Lieferantenseite und freust Dich über jede Klage, die Du anstrengen kannst. Das ist Dein Businessmodell und wahrscheinlich hast Du Dir das zur Lebensaufgabe gemacht.

Irgendwann musst Du Dich halt nicht wundern, wenn bei allen Deinen Lieferanten hinter Deinem Namen ein RAL steht.

Aber das musst Du wissen.
Ist Dein „Leben“.
Für mich zeigt sich darin leider ein typisch deutsches Muster:
Solange man untereinander redet, wird laut geschimpft, kritisiert und groß angekündigt, was man alles unternehmen würde.
Sobald es aber darauf ankommt, gegenüber dem Verantwortlichen tatsächlich den Mund aufzumachen und für die eigenen Rechte einzustehen, kommt nichts mehr.
Diejenigen, die es dennoch tun, werden anschließend als Querulanten dargestellt.

Genau dieses Schweigen sorgt jedoch dafür, dass Missstände bestehen bleiben und Unternehmen mit solchem Verhalten durchkommen.
 

nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.782
2.455
im Paralleluniversum
Für mich zeigt sich darin leider ein typisch deutsches Muster:
Solange man untereinander redet, wird laut geschimpft, kritisiert und groß angekündigt, was man alles unternehmen würde.
Sobald es aber darauf ankommt, gegenüber dem Verantwortlichen tatsächlich den Mund aufzumachen und für die eigenen Rechte einzustehen, kommt nichts mehr.
Diejenigen, die es dennoch tun, werden anschließend als Querulanten dargestellt.

Genau dieses Schweigen sorgt jedoch dafür, dass Missstände bestehen bleiben und Unternehmen mit solchem Verhalten durchkommen.
Siehst Du, und da bin ich anderer Meinung.

In jüngeren Jahren war ich durchaus auch jemand, der gerne auf Konfrontation gegangen ist. Irgendwann habe ich dann gelernt, dass das eigentlich am Ende nur Frustpotenzial und Stress mit sich bringt. Vielleicht ein Altersthema.

Heute versuche ich, zunächst mal an mein Wohl zu denken - und das erreiche ich durch Stressvermeidung.
Und gerade, wenn man miteinander redet, kann man Streit vermeiden. Wenn das nicht geht, wird es zum Problem.

Aber das heißt nicht, dass ich nicht für meine Rechte einstehen kann.

Was Andere hier vielleicht von mir unterscheidet ist die Frage, ob ich es permanent auf Stress anlegen muss.

Hier scheint es einige Foristen (jedweden Geschlechts) zu geben, die ihren Lebenszweck darin sehen, diesen Stress auszuleben, Streit zu suchen, maximalzumaximieren etc.

Dazu gehöre ich halt nicht.
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.475
3.839
Ich pflege einen fairen Umgang mit meinen Geschäftspartnern.
So so was ist daran nicht fair, dass Lufthansa das Geld bekommt das sie haben möchten?

Im übrigen sogar sofort auch wenn die Leistung erst in 10 Monaten fällig wird.

Dazu kommt warum sollte ich die Kombination LH 2123 und EN 8342 buchen wenn ich dann 255 Minuten Umsteigezeit habe statt LH 2123 und LH 1622 der sogar günstiger buchbar war und es die theoretische Chance gibt früher am Ziel zu sein.
 
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nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.782
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im Paralleluniversum
So so was ist daran nicht fair, dass Lufthansa das Geld bekommt das sie haben möchten?

Im übrigen sogar sofort auch wenn die Leistung erst in 10 Monaten fällig wird.

Dazu kommt warum sollte ich die Kombination LH 2123 und EN 8342 buchen wenn ich dann 255 Minuten Umsteigezeit habe statt LH 2123 und LH 1622 der sogar günstiger buchbar war und es die theoretische Chance gibt früher am Ziel zu sein.
Dein Punkt ist: Du willst gar nicht früher da sein. Es geht Dir im Grund darum, dass es nicht klappt.
Das (!) ist Dein eigentliches Ziel. Denn damit hast Du wieder eine Lebenserfüllung mehr.

Und da darfst Du Dich halt nicht wundern, wenn Du irgendwann als Forums-RAL abgestempelt wirst.
So was in der Art haben wir schon mal. Ein Sparbrötchen. Ihr könnt einen Club aufmachen.


Schau - Was Dich von mir unterscheidet: Ich würde auch die Verbindung buchen, von der ich glaube, dass sie nicht klappt. Alleine schon, weil sie günstiger ist. Ich - im Gegensatz zu Dir - käme dann aber nicht auf die Idee, LH zu verklagen, wenn es doch nicht klappt. Denn ich weiß, dass ich die Verbindung nur wegen dem Preis gebucht habe und in Gedanken in Kauf nehme, dass es doch nicht hinhaut. Dann gehe ich halt in die Lounge und lass es gut sein. Arbeiten oder Videos schauen. Egal.

Aber warum sollte ich da Stress suchen wollen?