Das muss aber nicht die Auslastung als Grund haben. Kann auch einfach alternatives Wagenmaterial sein, bei dem elektronische Reservierung nicht funktioniert bzw. nicht mehr eingepflegt werden kann.Nur gut, dass ich nicht zweitklassig unterwegs bin:
Der Lokführer setzte gegen 10.15 Uhr einen Notruf ab. [...] Erst um 12.22 Uhr, also zwei Stunden und sieben Minuten nach dem ersten Alarm, treffen nach Angaben der Beobachter die ersten Kräfte des Rettungsdienstes am Nordportal des Tunnels ein.
SEV ist IMMER nervig, weil der Platz nie ausreicht ....Nervig ist nur der SEV zwischen Bamberg und Breitengüßbach, im überfüllten Bus ohne Klimaanlage.
Wir hatten es erst vor wenigen Tagen in einem Anderen Thread, nun ist es - zum Glück nur gespielte - Realität:Großschadensereignisse übernimmt der regionale und überregionale Katastrophenschutz. Kein Flughafen der Welt kann es sich leisten, 24/7 für einen MANV mit 400 Verletzten vorbereitet zu sein. Die Einsatzkräfte des Flughafens beteiligen sich dann personell, eventuell gibt es auch eine finanzielle Beteiligung des Flughafens am Katastrophenschutz. Mehr aber nicht.
Als das VDE 8 eröffnet wurde, wurden die durchquerten Landkreise meines Wissens mit ein paar zusätzlichen Einsatzfahrzeugen bedacht (ich kann mich auch irren). Seither stehen sie in der Verantwortung, 600 Fahrgäste aus einem Tunnel bergen zu können. Die Bahn und der Bund sind fein raus.

Die InfraGo hat ausschließlich auf den alten Schnellfahrstrecken (Hannover-Würzburg, Mannheim-Stuttgart) Tunnelrettungszüge, die dann durch die jeweilige Feuerwehr besetzt werden.Was heißt den eigentlich 'Tunnelbasiseinheiten'? Immer noch die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr? Oder hat die DBAG mittlerweile eigene Profis an solchen Tunneln? Kann jemand aufklären?
Da hilft halt nur: üben, üben, üben, üben.Vor ca. 5-6 Jahren habe ich mal auf der Schnellfahrstrecke Leipzig-Erfurt ganz kurz nach einem Tunnel eine Evakuierung mitgemacht. War nur der Triebkopf defekt, alles harmlos, aber auch da waren alle Beteiligten heillos überfordert. Vom Zugpersonal, über eintreffenden Notfallmanager bis zur freiwilligen Feuerwehr. Das Zugpersonal konnte nicht mal die Leitern anbringen ....
Soetwas Sinnvolles wie die SBB Intervention (die dann im Zweifelsfall mit ihren Einsatzfahrzeugen auch schnell nen Zug wegschleppen können wenn der schlapp gemacht hat) ist in Deutschland unbekannt.
Gegenwärtig sind 16 Lösch- und Rettungszüge auf dem Netz der SBB stationiert, so in Basel, Biasca, Bern, Biel/Bienne, Chiasso, Brig, Erstfeld, Genf, Olten, Rapperswil SG, Renens, Rotkreuz, St. Gallen, Winterthur und Zürich. Damit können schweizweit Ereignisorte auf risikoreichen Strecken innerhalb 30–60 Minuten erreicht werden.
Vor ca. 5-6 Jahren habe ich mal auf der Schnellfahrstrecke Leipzig-Erfurt ganz kurz nach einem Tunnel eine Evakuierung mitgemacht. War nur der Triebkopf defekt, alles harmlos, aber auch da waren alle Beteiligten heillos überfordert. Vom Zugpersonal, über eintreffenden Notfallmanager bis zur freiwilligen Feuerwehr. Das Zugpersonal konnte nicht mal die Leitern anbringen ....
Da hilft halt nur: üben, üben, üben, üben.
Wobei niemand bei einem Brand im Tunnel auf irgendeine Feuerwehr warten braucht, selbst wenn sie in 15 Minuten da wäre. Das hiesige Konzept sieht vor, im Tunnel nicht mit einem Notfall zum Stehen zu kommen.Wenn die Tunnelbasiseinheiten mit zwei Stunden Verspätung eintreffen, hat das natürlich eine andere Dimension.
Hier gibt's Bilder wie ne kranke Weißwurst abgeräumt wird:das ist ja ein geiles Gerät
Klar, du kannst mit der NBÜ schon viel erreichen. - Gerade die ICE1 haben aber bspw. noch nicht die Notlaufeigenschaften wie sie ab dem ICE3 gefordert und beim ICE4 weiter verbessert wurden. - Wodurch schon noch nen gewisses Risiko verbleibt, dass du bei Feuer im Tunnel zum Halten kommst.Wobei niemand bei einem Brand im Tunnel auf irgendeine Feuerwehr warten braucht, selbst wenn sie in 15 Minuten da wäre. Das hiesige Konzept sieht vor, im Tunnel nicht mit einem Notfall zum Stehen zu kommen.
Wenn der Speisewagen brennt, schafft man es vielleicht noch aus dem Tunnel raus. Eine Evakuierung ist dann auch ohne Hilfskräfte möglich. Bei Entgleisung oder Kollision stellt sich die Frage aber nicht mehr. Dann geht's durch den Rettungstunnel, wer nicht mehr gehen kann wird eben getragen.Wobei niemand bei einem Brand im Tunnel auf irgendeine Feuerwehr warten braucht, selbst wenn sie in 15 Minuten da wäre. Das hiesige Konzept sieht vor, im Tunnel nicht mit einem Notfall zum Stehen zu kommen.
Irgendwas passt da nicht zusammen. - Der Lokführer löst normalerweise nen Notruf aus. Dieser Notruf geht zum Fahrdienstleister. Der Fahrdienstleiter meldet das dann der Notfallleitstelle von InfraGo (das müsste hier entweder Leipzig oder München sein). Die Notfallleitstellen haben dann wiederum die Möglichkeit, die örtlich zuständigen Rettungsleitstellen zu erreichen, welche dann die Rettungskette in die Wege leiten. Die Notfallleitstellen haben hierfür ein Mapping wer wo zuständig ist.Ach Deutschland...
"Der interne Meldeweg bei der Deutschen Bahn sei »viel zu lang«, so Enders. Hinzu komme, dass die Thüringer Leitstellen noch per Fax kommunizierten."
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Bei allem Genöle - die Deutsche Bahn hat wenigsten noch warme Hauptgerichte...Die Menükarte im ICE-„Restaurant“ der Deutschen Bahn.
Chili con Carne, Kartoffeleintopf und Instant-Nudeln aus dem Becher. Das ist inzwischen das kulinarische Angebot in einem deutschen Fernzug.
Man mag darüber lächeln. Aber auch solche Kleinigkeiten sind symptomatisch für den Niedergang unseres Landes: Aus dem Anspruch, gut und besser zu werden, ist die Gewöhnung an Untermaß geworden.