Kreditkartenakzeptanz

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robbie120687

Reguläres Mitglied
20.08.2025
94
52
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wie auf vielen Festivals inzwischen, ist auch auf dem Summer Breeze das meiste Cashless

hat viele Vorteile
aber auch einige Nachteile
 

robbie120687

Reguläres Mitglied
20.08.2025
94
52
Preiskontrolle und Ausgabeverhalten
alle möglichen Studien zeigen, dass Cashlesssysteme zu höheren und unkontrollierterem Konsumverhalten führen (was nicht selten zu Überschuldung in sehr jungen Jahren führen kann), und von den Verbrauchern nicht mehr so kritisch auf die Preise geguckt wird

böse Zungen behaupten, das sei von den Betreibern genau so gewollt ... damit die Umsätze steigen
 

robbie120687

Reguläres Mitglied
20.08.2025
94
52
Ja, wissenschaftliche Studien bestätigen, dass bargeldlose Bezahlsysteme das Konsumverhalten verändern. Die psychologische Distanz zum Geld ist beim digitalen Zahlen geringer, wodurch Ausgaben leichter und oft impulsiver getätigt werden.
Quelle: Institute of Health, NIH

Die wesentlichen psychologischen Mechanismen im Überblick:

Der fehlende „Schmerz des Bezahlens“: Barzahlungen sind schmerzhafter, da der physische Verlust von Geld im Gehirn messbare emotionale Reaktionen auslöst. Bei Kartenzahlung oder dem Smartphone-Tap "Piepser" (Near Field Communication / NFC) fällt diese emotionale Barriere weg.

Preiserhöhungen sind für den Anbieter leichter durchsetzbar: die direkte Kontrolle über den Preis fehlt, wenn der Betrag digital abgepiepst oder abgebucht wird, Preiserhöhungen werden intransparenter und fallen nicht mehr so direkt ins Auge

Abstrakter Wert: Da das Geld nicht physisch den Besitzer wechselt, fehlt die haptische Kontrolle. Der verfügbare Kontostand wirkt abstrakter und man erinnert sich später schlechter an die genaue Höhe der Ausgaben. Latente Gefahren der Überschuldung lauern.

Höhere Spenden- und Trinkgeldbereitschaft: Interessanterweise wirkt sich der Effekt nicht auf alle Bereiche gleich aus: Bei wohltätigen Spenden oder Trinkgeld führt bargeldloses Zahlen laut Studien nicht zwingend zu weniger oder mehr Ausgaben.
 

websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.663
1.003
Ja, wissenschaftliche Studien bestätigen, dass bargeldlose Bezahlsysteme das Konsumverhalten verändern. Die psychologische Distanz zum Geld ist beim digitalen Zahlen geringer, wodurch Ausgaben leichter und oft impulsiver getätigt werden.
Quelle: Institute of Health, NIH

Die wesentlichen psychologischen Mechanismen im Überblick:

Der fehlende „Schmerz des Bezahlens“: Barzahlungen sind schmerzhafter, da der physische Verlust von Geld im Gehirn messbare emotionale Reaktionen auslöst. Bei Kartenzahlung oder dem Smartphone-Tap "Piepser" (Near Field Communication / NFC) fällt diese emotionale Barriere weg.

Preiserhöhungen sind für den Anbieter leichter durchsetzbar: die direkte Kontrolle über den Preis fehlt, wenn der Betrag digital abgepiepst oder abgebucht wird, Preiserhöhungen werden intransparenter und fallen nicht mehr so direkt ins Auge

Abstrakter Wert: Da das Geld nicht physisch den Besitzer wechselt, fehlt die haptische Kontrolle. Der verfügbare Kontostand wirkt abstrakter und man erinnert sich später schlechter an die genaue Höhe der Ausgaben. Latente Gefahren der Überschuldung lauern.

Höhere Spenden- und Trinkgeldbereitschaft: Interessanterweise wirkt sich der Effekt nicht auf alle Bereiche gleich aus: Bei wohltätigen Spenden oder Trinkgeld führt bargeldloses Zahlen laut Studien nicht zwingend zu weniger oder mehr Ausgaben.
Sofern die KI bei der ich deinen Text reinkopiert habe nicht sich verrechnet hat sind die Studien auf die du dich vermutlich beziehst ziemlich alt (2007, 1998, 1986, 2008 usw.) . Zunächst haben sich die Menschen verändert und die Apps/OLB ebenso. Vor 40 Jahren haben hierzulande wohl die meisten ihr ganzes Geld in Bar geholt und ausgegeben usw.
 

derkamener

Erfahrenes Mitglied
02.07.2016
1.784
6
Also mir persönlich geht es so, dass ich Online leichter Geld ausgebe. Habe mir kürzlich ne Soundbar für 450 EUR bestellt online. Im Laden hätte ich mir die relativ sicher nicht gekauft.
 
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Reaktionen: hamburgler

robbie120687

Reguläres Mitglied
20.08.2025
94
52
Sofern die KI bei der ich deinen Text reinkopiert habe nicht sich verrechnet hat sind die Studien auf die du dich vermutlich beziehst ziemlich alt (2007, 1998, 1986, 2008 usw.) . Zunächst haben sich die Menschen verändert und die Apps/OLB ebenso. Vor 40 Jahren haben hierzulande wohl die meisten ihr ganzes Geld in Bar geholt und ausgegeben usw.
falsch:

Zahlreiche wissenschaftliche Studien aus der Wirtschaftspsychologie und Verhaltensökonomie belegen den sogenannten „Cashless Effect“ (die Tendenz, bei bargeldloser Zahlung mehr Geld auszugeben). Hauptgrund ist der geringere „Schmerz des Bezahlens“ (Pain of Paying), da physisches Geld beim Weggeben stärker schmerzt als eine abstrakte digitale Transaktion und die geringere Kontrolle über die getätigten Gesamtausgaben.

Meta-Studie und aktuelle Übersicht:

University of Adelaide (2024) – „Less cash, more splash? A meta-analysis on the cashless effect“
Inhalt: Eine umfassende Meta-Analyse von 71 Studien zum Konsumverhalten.
Ergebnis: Bestätigt global und statistisch signifikant, dass Verbraucher bei bargeldlosen Methoden mehr Geld ausgeben als bei Barzahlung.

Klassische und wegweisende Einzelstudien University of Adelaide (Lachlan Schomburgk et al., 2024)
Inhalt: Experimentelle Untersuchung zum Kaufverhalten bei identischen Gütern.
Ergebnis: Zeigte, dass Käufer mit Karten- oder App-Zahlung bereit sind, spürbar höhere Beträge zu zahlen, besonders wenn es sich um sichtbaren Konsum (conspicuous consumption) handelt.

Schweizerische Nationalbank / Academic Working Paper (2023) – „Cashless payments and consumer spending“
Inhalt: Analyse von Haushaltsdaten, Zahlungs-Tagebüchern und Verhaltensumfragen.
Ergebnis: Vor allem Personen mit einer Tendenz zu gegenwartsbezogenem Konsum (present-biased consumers) neigen dazu, über ihre Verhältnisse zu leben und mehr auszugeben, wenn sie Karten statt Bargeld nutzen, da sie nicht physisch durch den Inhalt des Geldbeutels limitiert werden.

Universität zu Köln / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Gafeeva, Hölzl, Roschk, 2018)
Inhalt: Untersuchungen zur Erinnerungsleistung von Konsumenten nach dem Einkauf.
Ergebnis: Kartenzahler können sich im Nachhinein signifikant schlechter und ungenauer an den exakt ausgegebenen Betrag erinnern als Barzahler. Diese mangelnde Transparenz begünstigt Folge- und Impulskäufe.

New York University & University of Cincinnati (Priya Raghubir & Joydeep Srivastava)
Inhalt: Experimente zum Zahlungsverhalten in Alltags- und Restaurantsituationen.
Ergebnis: Die Forscher wiesen nach, dass die physische Entkopplung des Geldes von der Hand die Kaufbereitschaft drastisch erhöht. In manchen Versuchsreihen waren Kunden bereit, mit Karten ein Vielfaches (bis hin zum Doppeltem) des Betrags auszugeben, den sie bar gezahlt hätten
 

Nocash

Erfahrenes Mitglied
12.04.2025
506
684
Ich kann in der App viel genauer nachvollziehen was ich wo bezahlt habe, als wenn ich mir merken muss, wo das Bargeld hingegangen ist.
Aufgrund der technischen Weiterentwicklung sind sämtliche Studien, die älter als 2-3 Jahre sind, heutzutage nicht mehr gültig, weil unter veralteten Rahmenbedingungen gemacht.

Natürlich ist die Gefahr, Geld auszugeben, was man nicht hat, mit Kreditkarten (insbesondere Revolving) größer als mit Bargeld.

Seine Finanzen sollte man, unabhängig von der Zahlungsart, im Griff haben.
 

websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.663
1.003
Du musst jetzt nicht hier laufend KI Texte ins Forum knallen. Wir haben verstanden… Du bist riesiger Bargeldfan. Selbst bei Studien von 2024 hat das keine Aussagekraft, weil Apps vor ein paar Jahren noch anders konzipiert wie heute. Und bei Kreditkarten kann natürlich der Überblick „leichter“ weg sein als wenn man eine Debitkarte benutzt oder wenn man laufend Ratenzahlung wie Klarna nutzt. Und bei Studien ist auch immer die Frage wie gut diese gemacht worden sind.
 

Duesentrieb

Erfahrenes Mitglied
22.01.2020
606
659
Ich kann in der App viel genauer nachvollziehen was ich wo bezahlt habe, als wenn ich mir merken muss, wo das Bargeld hingegangen ist.
Aufgrund der technischen Weiterentwicklung sind sämtliche Studien, die älter als 2-3 Jahre sind, heutzutage nicht mehr gültig, weil unter veralteten Rahmenbedingungen gemacht.

Natürlich ist die Gefahr, Geld auszugeben, was man nicht hat, mit Kreditkarten (insbesondere Revolving) größer als mit Bargeld.

Seine Finanzen sollte man, unabhängig von der Zahlungsart, im Griff haben.
Was sind denn veraltete Rahmenbedingungen? So sehr haben sich Menschen seit 2024 sicher nicht verändert, und um deren Verhalten geht es doch, nicht um Technik.
Natürlich sollte(!) man seine Finanzen im Griff haben. Hast du wahrscheinlich auch. Hat aber nicht jeder. Und die, die es nicht haben, werten im Nachhinein auch nicht ihre Zahlungsvorgänge in irgendwelchen Apps aus. Ich kenne gestandene Leute mit gutem Einkommen, die im Urlaub ihre Bank anrufen, um den Dispo zu erhöhen, wenn sie ein begehrenswertes Kaufobjekt (Schuhe, etc.) entdeckt haben. Menschen sind unterschiedlich.
 

Nocash

Erfahrenes Mitglied
12.04.2025
506
684
Was sind denn veraltete Rahmenbedingungen? So sehr haben sich Menschen seit 2024 sicher nicht verändert, und um deren Verhalten geht es doch, nicht um Technik.
Natürlich sollte(!) man seine Finanzen im Griff haben. Hast du wahrscheinlich auch. Hat aber nicht jeder. Und die, die es nicht haben, werten im Nachhinein auch nicht ihre Zahlungsvorgänge in irgendwelchen Apps aus. Ich kenne gestandene Leute mit gutem Einkommen, die im Urlaub ihre Bank anrufen, um den Dispo zu erhöhen, wenn sie ein begehrenswertes Kaufobjekt (Schuhe, etc.) entdeckt haben. Menschen sind unterschiedlich.
Es geht auch um Aussagen wie „Ergebnis: Kartenzahler können sich im Nachhinein signifikant schlechter und ungenauer an den exakt ausgegebenen Betrag erinnern als Barzahler. Diese mangelnde Transparenz begünstigt Folge- und Impulskäufe.“
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.518
9.489
Zahlreiche wissenschaftliche Studien aus der Wirtschaftspsychologie und Verhaltensökonomie belegen den sogenannten „Cashless Effect“ (die Tendenz, bei bargeldloser Zahlung mehr Geld auszugeben). Hauptgrund ist der geringere „Schmerz des Bezahlens“ (Pain of Paying), da physisches Geld beim Weggeben stärker schmerzt als eine abstrakte digitale Transaktion und die geringere Kontrolle über die getätigten Gesamtausgaben.

Vollkommen korrekt und seit Jahrzehnten ein von von Kartenfirmen immer wieder vollkommen zurecht vorgebrachtes Verkaufsargument gegenüber Händlern für Kartenakzeptanz.
Was hier mit "Schmerz des Bezahlens" bezeichnet wird, ist übrigens eine spezifische situative Ausprägung des allgemeineren Verlustschmerzes.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Sealioning at it's worst
English at it's (sic!) worst
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Bitte den Beitrag verständlicher formulieren.
Wer sich wirklich für solche Begriffsschlachten interessiert, wird z.B. bei Wikipedia fündig:
 

websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.663
1.003
Vollkommen korrekt und seit Jahrzehnten ein von von Kartenfirmen immer wieder vollkommen zurecht vorgebrachtes Verkaufsargument gegenüber Händlern für Kartenakzeptanz.
Vielleicht sind solche Leute wie ich dann die Ausnahme, die ungerne Geld ausgeben, egal ob Bar oder mit Karte? 🤪 Aber einige Leute haben auch keinen Überblick, egal ob Bar oder mit Karte.
 
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Reaktionen: knauserix und Nocash

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.518
9.489
Es geht auch um Aussagen wie „Ergebnis: Kartenzahler können sich im Nachhinein signifikant schlechter und ungenauer an den exakt ausgegebenen Betrag erinnern als Barzahler. Diese mangelnde Transparenz begünstigt Folge- und Impulskäufe.“
Die letztere Aussage mag zutreffen oder auch nicht, sie mag auch relevant sein oder auch nicht. Sie ist allerdings ein vom "Bezahlschmerz" losgelöstes Phänomen. Die Relevanz von letzterem hängt daher nicht davon ab, ob der Kartenzahler sich besser an den ausgegeben Betrag erinnern kann als der Barzahler.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Vielleicht sind solche Leute wie ich dann die Ausnahme, die ungerne Geld ausgeben, egal ob Bar oder mit Karte? 🤪 Aber einige Leute haben auch keinen Überblick, egal ob Bar oder mit Karte.
Aus statistischen Erkenntnissen der Psychologie (und vieler anderer Disziplinen) kann man nie sichere oder nur relevante Rückschlüsse auf den Einzelfall oder die Einzelsituation ziehen. Daher sind solche Erkenntnisse auch nicht durch individuelle Gegenbeispiele zu widerlegen.
Die statistische Erkenntnis macht keine Aussage über Dich. Ein statistisch ermittelter Effekt kann auch auf Dich zutreffen, muss es aber nicht.
 
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Reaktionen: knauserix

Nocash

Erfahrenes Mitglied
12.04.2025
506
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Ich kenne gestandene Leute mit gutem Einkommen, die im Urlaub ihre Bank anrufen, um den Dispo zu erhöhen, wenn sie ein begehrenswertes Kaufobjekt (Schuhe, etc.) entdeckt haben. Menschen sind unterschiedlich.
Das ist aber dann aber völlig unabhängig davon, ob bar oder mit Karten bezahlt wird.