Sofern die KI bei der ich deinen Text reinkopiert habe nicht sich verrechnet hat sind die Studien auf die du dich vermutlich beziehst ziemlich alt (2007, 1998, 1986, 2008 usw.) . Zunächst haben sich die Menschen verändert und die Apps/OLB ebenso. Vor 40 Jahren haben hierzulande wohl die meisten ihr ganzes Geld in Bar geholt und ausgegeben usw.
falsch:
Zahlreiche wissenschaftliche Studien aus der Wirtschaftspsychologie und Verhaltensökonomie belegen den sogenannten „Cashless Effect“ (die Tendenz, bei bargeldloser Zahlung mehr Geld auszugeben). Hauptgrund ist der geringere „Schmerz des Bezahlens“ (Pain of Paying), da physisches Geld beim Weggeben stärker schmerzt als eine abstrakte digitale Transaktion und die geringere Kontrolle über die getätigten Gesamtausgaben.
Meta-Studie und aktuelle Übersicht:
University of Adelaide (
2024) – „Less cash, more splash? A meta-analysis on the cashless effect“
Inhalt: Eine umfassende Meta-Analyse von 71 Studien zum Konsumverhalten.
Ergebnis: Bestätigt global und statistisch signifikant, dass Verbraucher bei bargeldlosen Methoden mehr Geld ausgeben als bei Barzahlung.
Klassische und wegweisende Einzelstudien University of Adelaide (Lachlan Schomburgk et al.,
2024)
Inhalt: Experimentelle Untersuchung zum Kaufverhalten bei identischen Gütern.
Ergebnis: Zeigte, dass Käufer mit Karten- oder App-Zahlung bereit sind, spürbar höhere Beträge zu zahlen, besonders wenn es sich um sichtbaren Konsum (conspicuous consumption) handelt.
Schweizerische Nationalbank / Academic Working Paper (
2023) – „Cashless payments and consumer spending“
Inhalt: Analyse von Haushaltsdaten, Zahlungs-Tagebüchern und Verhaltensumfragen.
Ergebnis: Vor allem Personen mit einer Tendenz zu gegenwartsbezogenem Konsum (present-biased consumers) neigen dazu, über ihre Verhältnisse zu leben und mehr auszugeben, wenn sie Karten statt Bargeld nutzen, da sie nicht physisch durch den Inhalt des Geldbeutels limitiert werden.
Universität zu Köln / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Gafeeva, Hölzl, Roschk,
2018)
Inhalt: Untersuchungen zur Erinnerungsleistung von Konsumenten nach dem Einkauf.
Ergebnis: Kartenzahler können sich im Nachhinein signifikant schlechter und ungenauer an den exakt ausgegebenen Betrag erinnern als Barzahler. Diese mangelnde Transparenz begünstigt Folge- und Impulskäufe.
New York University & University of Cincinnati (Priya Raghubir & Joydeep Srivastava)
Inhalt: Experimente zum Zahlungsverhalten in Alltags- und Restaurantsituationen.
Ergebnis: Die Forscher wiesen nach, dass die physische Entkopplung des Geldes von der Hand die Kaufbereitschaft drastisch erhöht. In manchen Versuchsreihen waren Kunden bereit, mit Karten ein Vielfaches (bis hin zum Doppeltem) des Betrags auszugeben, den sie bar gezahlt hätten