Bahn-Sammelthread

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alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.546
3.915
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Wie ich an anderer Stelle schon schruberte. Im Fahrgastzentrum erhielt ich die Auskunft, ich könne mit der aufgehobenen Zugbindung bis 0.00Uhr des selben Tages Züge meiner Wahl fahren.
Die Erfahrung hatte ich auch gemacht, als ich eine Reservierung zum neuen Datum umbuchen lassen wollte, weil es in Fulda während dem Warten sowieso nichts zu tun gibt.

Denjenigen hat nicht mal interessiert, dass die DB Website inzwischen selbst diesen Umstand verkündet.

ich kann diese Abzockerei einfach nicht leiden
Nun ist halt die Frage wer wen abzockt, wenn Kollege eben Tickets auf Halde legt hält er sich dabei an die Regeln, es obliegt somit der Bahn die Leistung zu erbringen.

Das Problem ist eben, dass die Leistung der DB planbar schlecht ist, mein Test hat gezeigt es ist kein Problem ist, vom deutschen Nord in den Süden mit einer Bahnbonusfreifahrt über eine Zeitspanne von drei Wochen in X Segmente zu fahren, weil schon bei der Buchung klar war der Anschluss in Berlin wird nicht funktionieren.

Bei keinem anderen Unternehmen würde die ständigen Mängel bei der Leistung akzeptiert werden, bei der DB wird das teilweise sogar verteidigt. (Du ja in gewisser Weise auch)
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
28.121
13.880
irdisch
Nicht alle.

Ich erwarte, dass meine Flüge/Bahnfahrten und Kombinationen im Prinzip stattfinden und dass meine Verbindungen klappen. Wenn mal was ist, will ich einen schnellen Ersatz, nicht so sehr Entschädigung. Dieses gezielte Planen, um eine erwartbare Entschädigung kassieren zu können ist nicht mein Ding, auch wenn es einem die Bahn mit ihrem üblichen Versagen leicht macht und dieses Vorgehen, rein juristisch gesehen, sogar korrekt sein mag.
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
3.298
3.720
Das ist leider typisch deutsch unterwürfig.
Sorry, wenn ein Unternehmen eine Leistung x mit Leistungsbeschreibung Y anbietet, erwarte ich auch xy.
Leistungserfüllung ist leider aus der Mode...
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.546
3.915
Ich erwarte, dass meine Flüge/Bahnfahrten und Kombinationen im Prinzip stattfinden und dass meine Verbindungen klappen.
Dann werden deine Erwartungen aber oft entstäuscht, es sein man bringt das Argument an das es schon bei der LH Diskussion gibt, du darft eben nur Umstiege von einer Stunde buchen das dürfte fast immer funktionieren.

Wenn mal was ist, will ich einen schnellen Ersatz, nicht so sehr Entschädigung.
Nun ja am Ersatz hapert es ja bei der DB eigentlich nie du kannst ja einfach den nächsten Zug nehmen der in die passende RIchtung rollt.

Dieses gezielte Planen, um eine erwartbare Entschädigung kassieren zu können ist nicht mein Ding
Das Problem ist doch du musst es gar nicht gezielt planen!

Wenn du zB einfach Stuttgart - Gotha fahren willst hast du die schnellste Verbindung mit kurzen Umsteigezeiten in Mannheim und Frankfurt, wobei schon klar ist dass die Wahrscheinlichkeit, dass beide Umstiege funktionieren gegen null geht.

Die frage ist dann buchst du den früheren ICE damit in 45 Minuten in Frankfurt Hbf umsteigen kannst?

Sorry, wenn ein Unternehmen eine Leistung x mit Leistungsbeschreibung Y anbietet, erwarte ich auch xy.
Leistungserfüllung ist leider aus der Mode...
Sehe ich auch so und wenn es nicht funktioniert und dem Reisenden Rechte zustehen sind diese eben auch zu gewähren.
 

nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.812
2.527
im Paralleluniversum
Das ist leider typisch deutsch unterwürfig.
Sorry, wenn ein Unternehmen eine Leistung x mit Leistungsbeschreibung Y anbietet, erwarte ich auch xy.
Leistungserfüllung ist leider aus der Mode...
Sorry, aber Du schreibst hier leider (wieder einmal) Müll.

Das hat doch nicht die Bohne mit Unterwürfigkeit zu tun. Wenn ich Bahn fahre (was wirklich sehr oft vorkommt), will ich irgendwo hin und auch ankommen. Ich plane von Anfang an ein, dass ich verspätet ankommen könnte - denn die Realität zeigt mir, dass das Sinn macht. Aber ich reiche auch taggleich den Entschädigungsantrag ein, falls die Parameter dafür erfüllt sind. Das passiert vielleicht in bei einer von 20 Fahrten. Und erstaunlicherweise habe ich eine Quote von 100%, dass ich die beantragte Erstattung bekomme. Auf bisher eine einzige Ablehnung habe ich nach sachlich formulierter Rückfrage ein Entschuldigungsschreiben und die Erstattung bekommen.

In der Fliegerei mache ich es ähnlich. Wenn ich um 10.00 Uhr morgens einen Termin habe und mein geplanter Flieger um 8.45 Uhr am Flughafen ankommen sollte mit anschließenden 40 Minuten Taxifahrt, dann verlasse ich mich da nicht drauf, dass der Flieger pünktlich ist, weil mit die Realität zeigt, dass es zu oft dazu führen würde, dass ich zu spät zu meinem Termin kommen würde - und das will ich halt nicht. Also reise ich lieber am Vorabend an.

Wäre bei der Autofahrt aber auch nicht anders. Lieber komme ich morgens ausgeruht und gut gefrühstückt zu meinem Termin, als dass ich um 4 Uhr aufstehe, damit ich dann pünktlich bei meinem Termin bin.

Ärgert mich das manchmal? Ja.
Aber ich habe mich schon vor Jahren damit arrangiert und für mich auch festgestellt, dass ich mir damit auch gesundheitlich einen Gefallen tue.

Das hat aber nichts mit Unterwürfigkeit zu tun, sondern mit einer realistischen Einschätzung von Parametern, die ich nicht verändern kann - und übrigens auch nicht verändern werde, egal wie oft hier einige Foristen (jedweden Geschlechts) glauben, es sich zur Lebensaufgabe zu machen, LH oder die Bahn oder {enter company here} zu verklagen. Das ändert nichts (!). Denn das sind prozentual so geringe Vorgänge, über die wir hier reden, dass es keine Auswirkung haben wird.

Und natürlich könnte man hier über gewisse Systematiken - auch auf Airline oder Bahnseite oder von Versicherungen - reden, die gerne mal Ansprüche ablehnen. Ich zelebriere hier auch keine "Liebe" gegenüber der Bahn oder LH. Auch ich habe schon geklagt. Aber das waren Vorgänge, die ich nicht provoziert habe, mit einer Ausnahme alle während Corona, als LH meinte, die stornierten Tickets auch nach 3 Monaten nicht erstatten zu wollen.

Inzwischen geht es hier Einigen doch genau darum: Das Provozieren von Problemen. In meinen Augen ist das vielleicht juristisch alles korrekt, aber ich bin nicht so gepolt, dass ich mir permanent Verbindungen raussuche, die hoffentlich schief gehen, damit ich dann auch endlich meine Ergebnisliste wieder um einen Zähler nach oben setzen kann. Welche Art von Befriedigung gibt es, hier den vermeintlichen Moralwächter der ach so pösen Airlines und Bahnunternehmen zu geben (ohne dabei zu merken, dass man sich dabei zum absoluten Vollhonk macht)?

Noch einmal: Das hat nicht die Bohne mit Unterwürfigkeit zu tun. Vielmehr mit Prioritäten. Und die liegen bei mir ganz offensichtlich ganz woanders als bei anderen hier. Und ich bekomme halt keinen Fehler 3006, wenn ich irgendwo eine Entschädigung beantrage. Und für alle anderen Fälle gibt es kexbox - der mir bei Bedarf hier bei sehr wenigen Fällen aber sehr gut zur Seite stand.
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.939
19.083
Dieses gezielte Planen, um eine erwartbare Entschädigung kassieren zu können ist nicht mein Ding, auch wenn es einem die Bahn mit ihrem üblichen Versagen leicht macht und dieses Vorgehen, rein juristisch gesehen, sogar korrekt sein mag.

Eine Entschädigung gezielt zu provozieren, ist juristisch nicht vorgesehen und damit auch nicht korrekt. Entschädigungsberechtigt sind nur echte Reisende. Nur hat die Bahn halt noch nicht angefangen, die "Loskäufer" zu identifizieren und zu bekämpfen. Die Beweisführung ist halt auch schwierig.
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.939
19.083
Wer? Ausgangspunkt war die Aussage, dass man "Tickets auf Halde legen" und dann peu à peu abfahren könne - und das ist nur faktisch korrekt, juristisch aber nicht.
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.538
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Was soll der Begriff "juristisch nicht korrekt" bedeuten?

Nicht gesetztes-/AGB-/...-konform?
Nach der Logik der Rechswissenschaften fachlich nicht richtig?
Irgend etwas anderes?
 
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Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.673
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Das ist leider typisch deutsch unterwürfig.
Sorry, wenn ein Unternehmen eine Leistung x mit Leistungsbeschreibung Y anbietet, erwarte ich auch xy.
Leistungserfüllung ist leider aus der Mode...
Ich würde eher sagen, wegen jedem Anlass zu klagen, ist typisch deutsch. In anderen Ländern werden Bagatellfälle abgewiesen, weil der Streitwert zu gering ist, während in Deutschland sich ein Gericht der Sache annimmt, ob man die Blätter von seinem Grundstück unter einen Baum wischen darf oder entsorgen muss. Diese "juristische Streitlust" - ob man sie gut findet oder nicht - ist eine deutsche Eigenheit, die man anderorts so nicht findet. Nur wird sich weder die DB noch die Lufthansa davon beeindrucken lassen, allenfalls schlägt sie die Kosten einfach auf die Preise. Ich würde den Deutschen eher eine ausserordentlich hohe "Justizgläubigkeit" zuschreiben.
 
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Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
3.298
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Ich würde eher sagen, wegen jedem Anlass zu klagen, ist typisch deutsch. In anderen Ländern werden Bagatellfälle abgewiesen, weil der Streitwert zu gering ist, während in Deutschland sich ein Gericht der Sache annimmt, ob man die Blätter von seinem Grundstück unter einen Baum wischen darf oder entsorgen muss. Diese "juristische Streitlust" - ob man sie gut findet oder nicht - ist eine deutsche Eigenheit, die man anderorts so nicht findet. Nur wird sich weder die DB noch die Lufthansa davon beeindrucken lassen, allenfalls schlägt sie die Kosten einfach auf die Preise. Ich würde den Deutschen eher eine ausserordentlich hohe "Justizgläubigkeit" zuschreiben.
Dem muss ich leider aus eigener Erfahrung widersprechen.
Beispiel aus meinem Wohnhaus. Es gibt auf der Etage 2 Mitmieter ausser der Reihe. Stinkend. Krach machend. Ansprachen helfen nix.Alle weiteren 8 Mietparteien auf der Etage haben großes Maul. Schimpfen. Nun hab ich mal den Verwalter um Abhilfe gebeten. Reaktion:" Niemand ausser ihnen hat sich bei uns gemeldet."

Duckmäuser und Großschnautzen.

Schande. Schande. Schande.
 

nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.812
2.527
im Paralleluniversum
Dem muss ich leider aus eigener Erfahrung widersprechen.
Beispiel aus meinem Wohnhaus. Es gibt auf der Etage 2 Mitmieter ausser der Reihe. Stinkend. Krach machend. Ansprachen helfen nix.Alle weiteren 8 Mietparteien auf der Etage haben großes Maul. Schimpfen. Nun hab ich mal den Verwalter um Abhilfe gebeten. Reaktion:" Niemand ausser ihnen hat sich bei uns gemeldet."

Duckmäuser und Großschnautzen.

Schande. Schande. Schande.
Und Deine isolierte Erfahrung ist also die allgemeingültige Herleitung für die ganze Gesellschaft?

Ok, so kann man es auch sehen.
Jetzt wird mir einiges klar.

Bitte erlaube mir festzustellen, dass Deine Lebenserfahrungen keine Rückschlüsse auf meine Lebenserfahrungen zulassen.
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.939
19.083
Was soll der Begriff "juristisch nicht korrekt" bedeuten?

Nicht gesetztes-/AGB-/...-konform?
Nach der Logik der Rechswissenschaften fachlich nicht richtig?
Irgend etwas anderes?

Man hat keinen Anspruch, die Bahn zahlt aber, weil sie nicht fähig oder nicht willens ist, diesen kleinen Betuppereien beizukommen. Vermutlich sind sie einfach außerhalb der Maximiererblase absolute Einzelfälle, die zu bekämpfen sich nicht lohnt.
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.546
3.915
In anderen Ländern werden Bagatellfälle abgewiesen
Dann sind sie kein Rechtsstaat!

Es muss einen gesetzlichen Weg geben um Forderungen geltend zu machen egal wie hoch die Forderung ist, dass bei geringen Forderungen nicht zwingend das klassische Gericht sein muss ist klar, aber zu sagen die Forderung ist zu klein es gibt keinen Rechtsweg ist Quatsch.

Würde auch dazu führend, dass eben jemanden gibt der den Leuten das Geld gerade knapp unter der Bagatellgrenze abnimmt.
ist eine deutsche Eigenheit, die man anderorts so nicht findet.
Was auch daran liegt, dass es keinen funktionieren Rechtsstaat gibt, teilweise auch in der EU da lässt man es eben Dinge nicht gerichtlich zu regeln, sondern greift zu alternativen meinungsverstärkenden Mitteln

Schon ganz gut, dass es in Deutschland nicht nach der Wild-West-Methode läuft.
 
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alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.546
3.915
Ist es inzwischen normal, dass schon die E-Mails der DB mit Verspätung kommen?

Die Schreiben sind im 13./14.8 aber erst heute, immerhin am Sonntag, zugegangen, und schon wieder werden Ansprüche aus Prämienfahrkarten abgelehnt.

Anscheinend will die DB Fernverkehr den Kampf gegen die LH nicht aufgaben, die drei Klageschriften sind jetzt bei Gerichten die DB hat also auf 9 : 17 gegen LH erhöht und den Rückstand reduziert, ich muss wohl bei Gelegenheit mehr Bahn fahren und Prämientickets buchen, dann stehen die Chancen für eine neue Klage bei 100%.

Hat die DB eine neue AI am Start die bei Pramienfahrkarten überlastet ist, oder gibt es da eine Erklärung?
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.538
9.502
Es wäre hilfreich, wenn Du an Hand des Emailheaders nachvollziehen könntest, wann die Email wo erstellt und eingeliefert wurde. Ohne diese Informationen ist der von Dir geschilderte Fall nicht bewertbar.
 
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alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.546
3.915
Es wäre hilfreich, wenn Du an Hand des Emailheaders nachvollziehen könntest, wann die Email wo erstellt und eingeliefert wurde. Ohne diese Informationen ist der von Dir geschilderte Fall nicht bewertbar.
Die E-Mails selbst sind vom 16.08.2026 und zwischen 08:04 Uhr und 08:17 Uhr MEZ.

Im Juli gabe es noch das Schreiben vom 24.07.2026 per E-Mail am 24.07.2026 um 09:43 Uhr.
 

schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
4.859
6.065
FRA
Hat die DB eine neue AI am Start die bei Pramienfahrkarten überlastet ist, oder gibt es da eine Erklärung?
Ich tippe auf gar keine Regelung und White List, also wenn dein Fall nicht zu den hinterlegten Regeln matcht, gibt es eine Ablehnung.

Wäre interessant zu wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Weiterleitung zu einem menschlichen Bearbeiter zu erzwingen.
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
6.546
3.915
Ich tippe auf gar keine Regelung und White List, also wenn dein Fall nicht zu den hinterlegten Regeln matcht, gibt es eine Ablehnung.

Wäre interessant zu wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Weiterleitung zu einem menschlichen Bearbeiter zu erzwingen.
Ja nur macht es ja irgendwie gar keinen Sinn, sie stellen ja sogar selber die Verspätung von 60 Minuten fest, und dann der schwachsinnige Verweis auf die Beförderungsbedingungen, welche sollen das sein?

Screenshot 2026-08-16 214348.jpg

Warten wir mal ab wie die Richter das ganze sehen und ob meine Freunde aus Frankfurt nicht doch aufgeben.