Nur solange man Aepfel mit Birnen vergleicht
Eigentlich ging es darum, dass Stromer deutlich seltener leer liegenbleiben als man es befürchten würde. Die Pannenstatistik wurde dann in einem Nebensatz auch zur generellen Fehleranfälligkeit zitiert. In wie fern zwei vier Jahre alte Autos Äpfel mit Birnen sind leuchtet mir nicht ein
Was man nicht kann, ist eine Vorhersage fuer die Zukunft treffen, ob sich das Verhaeltnis zum Nachteil der E-Fahrzeuge verschiebt, da es einfach noch nicht genug Daten von noch aelteren Fahrzeugen gibt.
Das ist richtig, eine Info über vier Jahre alte Autos sagt nicht viel aus wie die Auto sich in 10 Jahren schlagen. Aber muss sie das?
Ist für die 08/15- Pannenstatistik (bei der es ja primär um neu und laufende Autos geht) wichtig was in 10 Jahren ist? Sind wir da nicht eher in einem separaten Segment, rund um Gebraucht-Beratung?
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass
fast alle aktuellen Fahrzeuge, unabhängig vom Antrieb, nicht mehr so langlebig sind wie früher und in 10 Jahren eine höhere "irreparabel verschrottet"-Quote haben.
Aber innerhalb dieser Prämisse halte ich Elektroautos für zuverlässiger, weil sie weniger Wartung brauchen, weniger bewegte Teile haben, nichts was auf qualitativ gutes Öl angewiesen ist und bei Fehlen mechanisch kaputt geht, usw.
Würde man bei einem Verbrenner 10 Jahre lang nur Bremsen, Reifen und Wischwasser kontrollieren würde der glaube ich nicht mehr so zuverlässig sein...
Die Generation Mild-Hybrid wird aber erstmal fuer schlechte Zahlen sorgen, sofern diese aufgrund der Batterien zu den E Fahrzeugen gerechnet werden.
Die Hybride hast Du aber erst danach in die Diskussion eingebracht.
Ich gebe dir Recht, doppelte Technik ist doppeltes Ausfallpotenzial. Aber das sind keine Elektroautos (Range Extender-Modelle wie der i3 ausgenommen, aber das sind ja Ausnahmen)