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Eigentlich pflege ich in den Berichten mangels Zeit nur meinen Eisenbahn-Faden, bei wenig frequentierten Zielen mache ich aber hin und wieder eine Ausnahme, so auch hier. Bei einem Austausch über kommende Reisen mit Mitforist @unseen_shores ließ dieser verlauten, Ruanda besuchen zu wollen. Afrika ist noch nie so ganz oben auf meiner Liste gewesen, die Aussicht, nicht allein reisen zu müssen und einen Großteil der Planung jemand anderes überlassen zu können, dazu ein Land zu besuchen, welches nicht viele auf dem Radar haben, veranlasste mich, Beitrittsverhandlungen aufzunehmen, und da ich meine mehrfach auf anderen Reisen unter Beweis gestellten Fahrkünste in die Waagschale warf, konnte der User gar nicht anders, als dieses Abenteuer gemeinsam mit mir durchzuführen. Die Reise fand Anfang Februar dieses Jahres statt, die Anreise absolvierten wir gemeinsam, aber in getrennten Reiseklassen.
Donnerstag, Tag 1
Ich werde von +1 zum FRA chauffiert, einen kleinen Koffer gebe ich auf, Siko ist schnell erledigt. Der Kollege reist mit dem Zubringer aus LEJ an, aufgrund seiner Verspätung trifft er gerade zu Boardingbeginn ein. Der Nachtflug nach Addis Abeba steht an.
ET 707 FRA - ADD A359
In der Exit Row lässt sich der Flug ertragen. Den Stempel bei der Einreise gibt es erst, als wir dem Grenzbeamten ein Random Hotel nennen, eine Tagesbesichtigung mit Weiterflug um 16:00 Uhr ohne Hotel liegt weit außerhalb seiner Vorstellungskraft.
Freitag, Tag 2
Das nächste Taxi ist uns, und wo kann es schon hingehen? Na klar, wir steigen am Bahnhof wieder aus. Hier entsteht offensichtlich ein neues Quartier, um zum Bahnhofsgebäude zu kommen, müssen wir erstmal einen Bauzaun etwas öffnen, im Bahnhof selber fährt zwar nichts, aber das Cafe ist geöffnet, ein paar Leute laufen hier rum und am einstigen Bahnsteig sind noch ein paar Meter Gleise liegen geblieben, auf denen ein paar Fahrzeuge auf bessere Tage hoffen.
In einem der Waggons ist ein Blumenladen untergebracht, das Cafe im Gebäude stellt ein paar Fotos aus, wir trinken erstmal einen Kaffee.
Nach dem Kaffee ziehen wir weiter, hier noch ein paar Außenansichten, unklar, ob das Bahnhofsgebäude innerhalb des neuen Komplexes erhalten bleibt, ich nehme es aber an, sonst hätte es man zu Baubeginn mit abreißen können.
Wir laufen weiter durch die Stadt vorbei am Präsidentenpalast, Ethnologischen Museum, Parks. Fotos habe ich aber eigentlich nur davor gemacht. In die Station der aufgeständerten S-Bahn-Linie komme ich nicht rein, mal ist es die Wasserflasche im Rucksack, mal der Fotoapparat.
Minibus-Station
Durch eine weitläufige Parkanlage, an der noch viel gebaut wird, oder sagen wir, zumindest viel Staub aufgewirbelt wird.
Langsam meldet sich der Hunger und wir lassen uns im Außenbereich eines vielversprechend aussehenden Restaurants nieder und widmen uns Burger, Steak-Sandwich und Bier. Danach geht es mit dem Taxi zurück zum Flughafen, wo ich großzügig in die beste Lounge von ADD eingeladen werde, wir sind inzwischen beide ziemlich müde. Im nächsten Hüpfer habe ich die komplette Exit-Row für mich.
ET 817 ADD - KGL B38M
Einreise ereignislos, die Übernahme des Mietwagens zieht sich über 50 Minuten, der Kollege füllt Formulare aus und druckt diese aus, ohne dass ein Sinn erkennbar ist. Dadurch kommen wir erst im Dunkeln los, so etwas abgerocktes wie diesen Toyota RAV4 ist mir auch noch nicht untergekommen. Das vom Kollegen rausgesuchte Martin Aviator Hotel gehört zweifelsohne zu den besseren Adressen der Flughafenunterkünfte, dennoch frage ich mich, ob ich bei der Auswahl der Etablissements nicht doch ein Auge drauf haben sollte. Wir ziehen im Dunkeln nochmal los und versuchen unser Glück in einem gastronomischen Betrieb, das frittierte Hähnchen ist leider ungenießbar, aber die Fritten machen auch satt und das Mützig-Bier schmeckt. Gute Nacht!
Donnerstag, Tag 1
Ich werde von +1 zum FRA chauffiert, einen kleinen Koffer gebe ich auf, Siko ist schnell erledigt. Der Kollege reist mit dem Zubringer aus LEJ an, aufgrund seiner Verspätung trifft er gerade zu Boardingbeginn ein. Der Nachtflug nach Addis Abeba steht an.
ET 707 FRA - ADD A359
In der Exit Row lässt sich der Flug ertragen. Den Stempel bei der Einreise gibt es erst, als wir dem Grenzbeamten ein Random Hotel nennen, eine Tagesbesichtigung mit Weiterflug um 16:00 Uhr ohne Hotel liegt weit außerhalb seiner Vorstellungskraft.
Freitag, Tag 2
Das nächste Taxi ist uns, und wo kann es schon hingehen? Na klar, wir steigen am Bahnhof wieder aus. Hier entsteht offensichtlich ein neues Quartier, um zum Bahnhofsgebäude zu kommen, müssen wir erstmal einen Bauzaun etwas öffnen, im Bahnhof selber fährt zwar nichts, aber das Cafe ist geöffnet, ein paar Leute laufen hier rum und am einstigen Bahnsteig sind noch ein paar Meter Gleise liegen geblieben, auf denen ein paar Fahrzeuge auf bessere Tage hoffen.
In einem der Waggons ist ein Blumenladen untergebracht, das Cafe im Gebäude stellt ein paar Fotos aus, wir trinken erstmal einen Kaffee.
Nach dem Kaffee ziehen wir weiter, hier noch ein paar Außenansichten, unklar, ob das Bahnhofsgebäude innerhalb des neuen Komplexes erhalten bleibt, ich nehme es aber an, sonst hätte es man zu Baubeginn mit abreißen können.
Wir laufen weiter durch die Stadt vorbei am Präsidentenpalast, Ethnologischen Museum, Parks. Fotos habe ich aber eigentlich nur davor gemacht. In die Station der aufgeständerten S-Bahn-Linie komme ich nicht rein, mal ist es die Wasserflasche im Rucksack, mal der Fotoapparat.
Minibus-Station
Durch eine weitläufige Parkanlage, an der noch viel gebaut wird, oder sagen wir, zumindest viel Staub aufgewirbelt wird.
Langsam meldet sich der Hunger und wir lassen uns im Außenbereich eines vielversprechend aussehenden Restaurants nieder und widmen uns Burger, Steak-Sandwich und Bier. Danach geht es mit dem Taxi zurück zum Flughafen, wo ich großzügig in die beste Lounge von ADD eingeladen werde, wir sind inzwischen beide ziemlich müde. Im nächsten Hüpfer habe ich die komplette Exit-Row für mich.
ET 817 ADD - KGL B38M
Einreise ereignislos, die Übernahme des Mietwagens zieht sich über 50 Minuten, der Kollege füllt Formulare aus und druckt diese aus, ohne dass ein Sinn erkennbar ist. Dadurch kommen wir erst im Dunkeln los, so etwas abgerocktes wie diesen Toyota RAV4 ist mir auch noch nicht untergekommen. Das vom Kollegen rausgesuchte Martin Aviator Hotel gehört zweifelsohne zu den besseren Adressen der Flughafenunterkünfte, dennoch frage ich mich, ob ich bei der Auswahl der Etablissements nicht doch ein Auge drauf haben sollte. Wir ziehen im Dunkeln nochmal los und versuchen unser Glück in einem gastronomischen Betrieb, das frittierte Hähnchen ist leider ungenießbar, aber die Fritten machen auch satt und das Mützig-Bier schmeckt. Gute Nacht!
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. Ein paar Worte zu Kosten, Sicherheit, kommt-man-mit-englisch-weiter usw. würden mich freuen.





















































