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Gründe für den Personalmangel?

Mit anderen Worten: man beutet sich selbst und seine Familienmitglieder aus. Top.
Ganz so einfach ist es nicht. Eine angestellte Vollzeitkraft kostet minimum 35.000€ im Jahr, realistisch gehen wir mal eher von 40.000€ aus. Mit 80.000€ oder sogar 120.000€ weniger an Personalkosten lässt sich schon etwas anders kalkulieren ohne dass man sich selbst oder seine Familienmitglieder ausbeutet.
 
davon abgesehen, dass der Hauptkiller in der Gastro nicht unbedingt die Lohnkosten sind, sondern Mieten und Pachten

nicht nur in der Gastro, sondern ganz allgemein unterschätzen viele Selbständige, wieviele zahlende Gäste oder Kunden sie alleine am Tag bereits haben müssen!, um nur alleine Miete und Pacht zu decken und wie ihnen das ganz schnell die Haare vom Kopf frißt
 
Ich finde, Argumente tun der DIskussion nicht gut.


Mal abgesehen davon habe ich ganz allgemein ein Riesenproblem mit dem Problem „Personalmangel“.

Ist das ein Gegenstand, bei dem man Mitarbeitende genauso wie sonst Tischdecken durch die Mangel zieht?
Hat die mitarbeitende Person einen Mangel?

Es ist doch eigentlich - und das meine ich jetzt ausnahmsweise ernst - ein Mangel an Personal.

Da hat sich ein Begriff eingebürgert, bei dem ich mich ernsthaft wundere, dass gewisse politische Bereiche nicht schon lange wegen Diskriminierung aufschreien. Besonders schlimm wird das dann beim Fachkräftemangel. Wenn meine Fachkräfte einen Mangel haben, ist das sehr bedauerlich aber am Ende ein Führungsproblem.

Aber egal: Zurück zu Lück.
 
apropos Fachkraft:
in Deutschland fällt man nicht allzu tief, wenn man sich entschließt, die Nichtfachkraft der Fachkraft vorzuziehen

zu viele entscheiden sich daher für den "Berufsweg" 'Nichtfachkraft'
was lediglich bedeutet: der Anreiz in D unbedingt eine Fachkraft sein zu wollen, gegenüber den kleinen Nachteilen eine Nichtfachkraft zu sein, ist viel zu gering
 
apropos Fachkraft:
in Deutschland fällt man nicht allzu tief, wenn man sich entschließt, die Nichtfachkraft der Fachkraft vorzuziehen

zu viele entscheiden sich daher für den "Berufsweg" 'Nichtfachkraft'
was lediglich bedeutet: der Anreiz in D unbedingt eine Fachkraft sein zu wollen, gegenüber den kleinen Nachteilen eine Nichtfachkraft zu sein, ist viel zu gering
Diese populistische These hat mit der Realitaet wenig zu tun. Ich behaupte mal, dass der absolute Grossteil der abhanegig beschaeftigten in Deutschland, mit einem Gehalt oberhalb des Medians Fachkraefte sind. Fachkraft sein alleine genuegt natuerlich für ein hohes Gehalt nicht, aber es oeffent einem die Moeglichkeit.
 
Diese populistische These hat mit der Realitaet wenig zu tun. Ich behaupte mal, dass der absolute Grossteil der abhanegig beschaeftigten in Deutschland, mit einem Gehalt oberhalb des Medians Fachkraefte sind. Fachkraft sein alleine genuegt natuerlich für ein hohes Gehalt nicht, aber es oeffent einem die Moeglichkeit.
keine Sorge, ich hatte nicht die intellektuelle Fähigkeit vorausgesetzt, dass die Metapher in #4.157 wirklich jeder versteht
 
Och Bub.

Eine PV bedeutet ja nicht, dass man gleichzeitig das Hirn ausschalten muss.
Es gibt genügend Möglichkeiten, das ganz sauber und legal zu regeln.

Google hilft. Ersatzweise frag Karl Ingo, wenn die BI nicht ausreicht.
Der Eksperte für Katzeklo zum Thema Lohn Kosten. Also gut, du willst also Family Business. Omma, Oppa, Frauen, Schwager, Kinder, Katzen etc. alle alle beschäftigen und iwie auch privat absichern, iwie SV ähnlich, und natürlich iwie auch noch überdurchschnittlich entlöhnen und noch schön Gewinne rausziehen. Ich spanne meine Lauscher auf und bin neugierig, ob dazu eine gute Antwort kommt bzw. eine solche von dir überhaupt kommen kann. Mein Buchhalter und alle seine Freunde sind auch schon sehr gespannt. :yes:
 
heutzutage sollte man in D jedem das Bundesverdienstkreuz verabreichen, der sich unterhalb einer gewissen Sinnhaftigkeitsschwelle allmorgentlich noch auf eine Arbeitsstelle schleppt

und diese Sinnhaftigkeitsschwelle liegt gar nicht so niedrig
 
Haben wir jetzt einen Mangel an Fachkräften oder einen Mangel an Personal? Ich glaube, da sind wir uns alle einig: Jobs gibt es genug, und wer arbeiten will, der findet auch Arbeit. Vielleicht nicht direkt den „Traumjob“, aber niemand in Deutschland muss dauerhaft vom Staat leben.

Mein Nachbar unter mir, Mitte 30 – nennen wir es mal „Arbeitsallergie“ – den sieht man eigentlich nur, wenn der Müll raus muss oder Lieferando an der Tür klingelt. Gezockt wird dagegen jede Nacht bis 3 oder 5 Uhr morgens.

Sorry, aber selbst wenn man eine soziale Phobie hat: In Zeiten von Homeoffice kann man doch zumindest versuchen, ein paar Stunden von zu Hause aus zu arbeiten, oder?
 
galt ja auch für die alleinerziehende Bäckereiverkäuferin, die sich trotz kaum Netto mehr, 8 Stunden in die Filiale stellt um Brötchen zu verkaufen, als lieber als Nichtfachkraft auf Grundsicherung komplett zuhause zu bleiben, wo sie netto auch kaum schlechter wegkommt dabei ... der gehört das BVK vergeben

die Sinnhaftigkeitsschwelle eben
aber die versteht nicht jeder
 
galt ja auch für die alleinerziehende Bäckereiverkäuferin, die sich trotz kaum Netto mehr, 8 Stunden in die Filiale stellt um Brötchen zu verkaufen, als lieber als Nichtfachkraft auf Grundsicherung komplett zuhause zu bleiben, wo sie netto auch kaum schlechter wegkommt dabei ... der gehört das BVK vergeben

die Sinnhaftigkeitsschwelle eben
aber die versteht nicht jeder
wieviel netto bleibt denn bei 2390 EUR Brutto für 8 stunden an 5 Tagen mindestlohn...Krude denkweise
 
wieviel netto bleibt denn bei 2390 EUR Brutto für 8 stunden an 5 Tagen mindestlohn...Krude denkweise
gar nichts, und wenn du in Großstädten oder in Metropolitan Areas auch noch weit pendeln musst, weil alle stadtnahen Wohnungen unbezahlbar werden, lohnen sich solche niedrigschwelligen Jobs gleich x-fach nicht mehr ... ein Thema, welches man aus Amerika schon lange kennt, und welches nun auch nach D schwappt

aber im Unterschied zu den USA kann man sich es in D auch ganz gemütlich mit Grundsicherung einrichten, der Druck zur Arbeit ist also eher mäßig
jedenfalls auch nicht viel schlechter als die Bäckereiverkäuferin, die jeden Tag aus ihrer günstigeren Randlagenwohnung 1 1/2 Stunden in die Innenstadt pendelt
das lohnt sich schlicht und einfach rein gar nicht mehr
 
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