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Gründe für den Personalmangel?

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Die wenigsten Menschen fuehlen sich besser, wenn sie den ganzen Tag auf einem abgewohnten Sofa Unterschichten-TV schauen.....
Wenn man es eine Zeit lang zwangsweise tut, kommen / wollen viele auch nicht mehr raus. Einige unserer Standorte liegen in einem sozialen Brennpunkt, man sieht hier Dinge die sich (gern) arbeitende Leute schwer vorstellen können. Ob die Leute, die mit dem Dosenbier vor dem Netto stehen unglücklich sind, kann man schwer beurteilen. Dass sie nicht mehr arbeiten wollen ist aber ziemlich offensichtlich, spätestens dann, wenn man ihnen zwei Minuten zuhört.

Das Phänomen ist weder neu noch typisch Deutsch, ich sage nur Onslow.

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Wenn man es eine Zeit lang zwangsweise tut, kommen / wollen viele auch nicht mehr raus. Einige unserer Standorte liegen in einem sozialen Brennpunkt, man sieht hier Dinge die sich (gern) arbeitende Leute schwer vorstellen können. Ob die Leute, die mit dem Dosenbier vor dem Netto stehen unglücklich sind, kann man schwer beurteilen. Dass sie nicht mehr arbeiten wollen ist aber ziemlich offensichtlich, spätestens dann, wenn man ihnen zwei Minuten zuhört.

Das Phänomen ist weder neu noch typisch Deutsch, ich sage nur Onslow.

Anhang anzeigen 352914

Da sind wir einier Meinung, es ist ein Strudel und wenn man erst einmal drin ist, ist es schwer herauszukommen. Auch weil man die Selbstorganisation verlernt. Ein weiterer guter Grund für die alleinerziehende Baeckereifachverkaeuferin zur Arbeit zu gehen. Denn wer morgens mit abgezaehlten Geld sein Dosenbier und seinen Flachmann kauft, der wirkt zumindest auf mich nicht gluecklich.
 
Ein interessanter Artikel, der aber keine Aussagen macht, die Deine These stuetzen.
Ein wenig gesunder Menschenverstand sowie die Tatsache, dass man in der BRD von einer Schattenwirtschaft mit einem Volumen von über einer halben Billion EUR (über 500 Milliarden EUR !) ausgeht, genügen, um zu verstehen, dass die zig Millionen Bürgergeldempfänger (viele davon direkt ins Sozialsystem, auf teils illegale Weise, eingewandert) sich mit ca. 560 EUR Taschengeld monatlich nicht pudelwohl fühlen (steigende Inflation lässt grüßen), sondern sich hier und da noch nebenbei etwas dazu verdienen. Manche machen das im großen Stil (z.B. mit dem Verkauf von Drogen oder mit Prostitution), andere im kleinen Stil (z.B. durch schwarz getätigte regelmäßige Tätigkeiten, z.B. Putzen). Damit erzielen einige dann ein "Einkommen" von monatlich mehreren tausend EUR netto - mit wesentlich weniger Arbeitsaufwand, als in einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeit-Beschäftigung und einige sagen es den Mitarbeitern der Jobcenter direkt ins Gesicht: sie wollen gar nicht mehr aus der sozialen Hängematte hinaus und werden über Jahrzehnte hinweg durch alimentiert. Den Mitarbeitern ist dies sehr wahrscheinlich vollkommen egal. Man könnte dort 75% der Mitarbeiter entlassen und würde keinen Unterschied bemerken. Lediglich die Kosten würden sinken.
https://de.statista.com/statistik/d...des-umfangs-der-schattenwirtschaft-seit-1995/
 
Ich muß zugeben, nein, ich habe wenig Erfahrung mit MA, die nur ihre Zeit absitzen. Das ist auch gut so, denn meine sind motiviert. 😉 Ich sag dir auch warum: Wertschätzung, Einbinden in Prozesse und bestimmte Entscheidungen, Team Spirit und all das Zeuchs. Und natürlich lohnt sich Leistung. Viele AG konzentrieren sich hingegen nur auf Zahlen und Zitronen, die gequetscht werden müßen. Das ist falsch.

Nun ja, du solltest sie haben und eben auch Erfahrung, wie man die Potentiale und Fähigkeiten der MA entfaltet. Wer dazu keine Ideen hat, kann sich heute auf dem freien Markt entsprechend Kompetenz dazuholen. Und wer das nicht macht, ok, der muß halt jammern. Oder immer wieder neue MA suchen. Oder die Uhr im Büro schneller drehen. 😉
interessant

könntest du der Verständlichkeit halber noch dazufügen, in welcher Branche dein Unternehmen tätig ist, die ungefähre Größe, also ca. Umsatz pro Jahr und MA Anzahl?
 
Und vielleicht liegt die Sinnhaftigkeit nicht nur in eienr finaziellen Abwaegung, sondern auch in der Frage des Selbstwertgefuehls, der sozialen Interaktion mit Menschen beimArbeiten, Aufstiegschancen und noch viel wichtiger dem Rollenmodell gegenuber den eigenen Kinder.
ohne eine gewisse Mindestwertschätzung und Mindestsinnhaftigkeitsschwelle macht das einfach keinen Sinn mehr und ist einfach nur noch eine rational ökonomische Vernunftsentscheidung das lieber sein zu lassen. Zumal man seinen Kindern ein viel besseres Vorbild sein kann, wenn man dieses tägliche 10 Stunden Sinnlosgeschleppe in einen Nullwertjob von der Backe hat, der rein rational gesehen sowieso völliger Unsinn ist

musst du nicht verstehen
das macht rein gar nichts

Aufstiegsmöglichkeiten in der Bäckereikettenfiliale, oder irgendeinem der vielen anderen Junkjobs
der war gut
 
könntest du der Verständlichkeit halber noch dazufügen, in welcher Branche dein Unternehmen tätig ist, die ungefähre Größe, also ca. Umsatz pro Jahr und MA Anzahl?
Jetzt wird es komisch. Was ist denn an dem Beitrag so unverständlich, dass man nur mit Angabe von Umsatz und Mitarbeiterzahl weiterkommt?
:unsure:

Nichts - genau.
 
Ein wenig gesunder Menschenverstand

Ein wenig gesunder Menschenverstand ist auch hilfreich bei der Auswahl von Links, die tatsaechlich die eigenen Theen unterstuetzen

sowie die Tatsache, dass man in der BRD von einer Schattenwirtschaft mit einem Volumen von über einer halben Billion EUR (über 500 Milliarden EUR !) ausgeht, genügen, um zu verstehen, dass die zig Millionen Bürgergeldempfänger (viele davon direkt ins Sozialsystem, auf teils illegale Weise, eingewandert) sich mit ca. 560 EUR Taschengeld monatlich nicht pudelwohl fühlen (steigende Inflation lässt grüßen), sondern sich hier und da noch nebenbei etwas dazu verdienen.

Das magst Du vermuten, aber das belegt es nicht. Denn der Schwarzarbeiter ist auch der selbststaendige Handwerker, der bei Dir “ohne Rechnung” den Wasserhahn austauscht, die “stay at home Mom”, die nebenbei etwas Putzen geht, der Pole, der zwei Wochen pro Monat nach Deutschland kommt und dort die Gaerten in den besseren Vororten pflegt,....... Und natuerlich gibt es auch Menschen die Grundsicherung beziehen und nebenbei an der Steuer vorbei arbeiten.

Und um das ganz deutlich zu sagen, ich bin absolut gegen Schwarzarbeit, sie soll stark betraft werden (beim Auftrggeber und beim Auftragnehmer), aber diese Problematik auf (auslaendische) Empfaenger von Grundsicherung zu reduzieren laesst einen deutlichen Mangel von gesunden Menschenverstand erkennen.
 
Genau das ist für mich der Punkt. Wenn die Führungsebene jahrelang keine Gehaltsrunde auf die Reihe bekommt und dann den Mitarbeitern sinngemäß sagt, sie müssten erst mal 110 % leisten, bevor sie überhaupt darüber reden dürfen, ist das schon ein ziemlich fragwürdiges Signal.

Vor allem: Leistung ist keine Einbahnstraße. Wenn der Arbeitgeber dauerhaft mehr erwartet, darf der Mitarbeiter umgekehrt auch erwarten, dass sich gute Leistung irgendwann in irgendeiner Form bemerkbar macht – sei es beim Gehalt, bei Sonderzahlungen oder eben durch echte Wertschätzung.

Und dieser ominöse „Benchmark“, auf den dann immer wieder verwiesen wird, klingt irgendwann auch eher nach einer bequemen Begründung als nach einer ernsthaften Personalstrategie.

Mir wurde übrigens auch schon seit über einem Jahr Homeoffice versprochen – passiert ist bis heute nichts. Stattdessen sollen jetzt offenbar Leute ins Homeoffice, die Kinder haben oder weiter weg wohnen als ich.

Ich meine, dreimal im Monat volltanken ist auch kein Spaß.

Dabei bin ich grundsätzlich gerne im Büro. Ich habe aber festgestellt, dass ich zu Hause teilweise produktiver und konzentrierter arbeiten kann. Ich brauche keine „Gesellschaft“ oder permanente Belustigung durch andere, um meine Arbeit zu erledigen. Und ich bin mit Sicherheit nicht der Typ, der sich ins Homeoffice setzt und erstmal die Playstation anschmeißt.
Am Ende sollte doch die Leistung zählen und nicht, ob jemand seinen Rechner im Büro oder zu Hause stehen hat.
Ach hör auf, da werden doch immer die gleichen Argumente rausgeholt: „Ich habe meine Mitarbeiter nicht unter Kontrolle“ oder „Ich will nicht, dass meine Mitarbeiter zu Hause vereinsamen.“ So ein Blödsinn!

Ich gehe nicht zur Arbeit, um Freundschaften zu schließen. Und wenn man seinen Mitarbeitern grundsätzlich nicht vertrauen kann, sehe ich ehrlich gesagt auch keine vernünftige Grundlage für ein Arbeitsverhältnis.

Bei uns kann man sogar detailliert im System nachvollziehen, ob jemand am Ende des Tages produktiv gearbeitet hat oder nicht. Da ist es doch völlig nebensächlich, ob ich dabei im Büro sitze oder zu Hause. Sprich: Wenn Leistung messbar ist, warum muss dann Anwesenheit kontrolliert werden?
ja, wenn du wirklich soo gut bist und dein bisheriger Chef deine Qualitäten dauerhaft verkennt, dann solltest du mit den Füßen abstimmen, den AG wechseln, dich der freien Marktwirtschaft zur Verfügung stellen und dich vermitteln lassen.

btw. sogar die "Sesselfurzer" beim Finanzamt haben mittlerweile Probleme geeignetes Personal zu rekrutieren und bieten tageweise Homeoffice an.
 
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ohne eine gewisse Mindestwertschätzung und Mindestsinnhaftigkeitsschwelle macht das einfach keinen Sinn mehr und ist einfach nur noch eine rational ökonomische Vernunftsentscheidung das lieber sein zu lassen. Zumal man seinen Kindern ein viel besseres Vorbild sein kann, wenn man dieses tägliche 10 Stunden Sinnlosgeschleppe in einen Nullwertjob von der Backe hat, der rein rational gesehen sowieso völliger Unsinn ist

musst du nicht verstehen
das macht rein gar nichts

Aufstiegsmöglichkeiten in der Bäckereikettenfiliale, oder irgendeinem der vielen anderen Junkjobs
der war gut

Millionen Menschen die an Supermarktkassen, hinter Beackerei-Tresen oder auf Tankstellen arbeiten sehen das anders als Du. Ich auch.
 
Millionen Menschen die an Supermarktkassen, hinter Beackerei-Tresen oder auf Tankstellen arbeiten sehen das anders als Du. Ich auch.
Millionen Stellen bleiben frei, weil sich immer mehr Menschen in D dazu entscheiden, lieber gar nicht zu arbeiten und einen auf Nichtfachkraft zu machen, als dieses amerikanische Sinnlosjunkjobmodell mitzuspielen, in denen sich diejenigen, die die Stadt jeden Tag am Laufen halten morgens von weit draußen in diese Stadt hinein schleppen, und abends wieder weit hinaus zurück

eine völlig nachvollziehbare rationale öknonomische Entscheidung
 
Millionen Stellen bleiben frei, weil sich immer mehr Menschen in D dazu entscheiden, lieber gar nicht zu arbeiten und einen auf Nichtfachkraft zu machen, als dieses amerikanische Sinnlosjunkjobmodell mitzuspielen, in denen sich diejenigen, die die Stadt jeden Tag am Laufen halten morgens von weit draußen in diese Stadt hinein schleppen, und abends wieder weit hinaus zurück

eine völlig nachvollziehbare rationale öknonomische Entscheidung

Das waere ein interessantes Argument, wenn die zugrundelegende Prämisse, dass die Anzahl der erwerbsfaehigen Menschen in der Grundsicherung uber die lezten 20 Jahre stark zugenommen hat stimmt, hat sie aber nicht. Im Gegenteil. Das wesentlich relevantere Problem der Demographie verschweigst Du hingegen.
 
ja, wenn du wirklich soo gut bist und dein bisheriger Chef deine Qualitäten dauerhaft verkennt, dann solltest du mit den Füßen abstimmen, den AG wechseln, dich der freien Marktwirtschaft zur Verfügung stellen und dich vermitteln lassen.

btw. sogar die "Sesselfurzer" beim Finanzamt haben mittlerweile Probleme geeignetes Personal zu rekrutieren und bieten tageweise Homeoffice an.
Moin!

Mir geht es nicht darum, einfach nur den Arbeitgeber zu wechseln, um dann beim nächsten Unternehmen im gleichen „Hamsterrad“ weiterzulaufen. Mein oberstes Ziel ist finanzielle Freiheit. Ich möchte die Welt bereisen, verschiedene Länder und Kulturen kennenlernen und von überall auf der Welt traden können, ohne an einen festen Arbeitsplatz oder einen bestimmten Ort gebunden zu sein.

Dabei geht es mir weder um Luxus noch um teure Autos, Statussymbole oder irgendwelche materiellen Dinge, die mich langfristig eh nicht glücklich machen. Ja, ein Condo in Bangkok wäre cool und eventuell ein kleines Haus auf einer Ferieninsel wäre ganz nice.

Was ich möchte, ist Zeit, Freiheit und die Möglichkeit, mein Leben selbstbestimmt zu gestalten.


Mir ist bewusst, dass es ein langer Weg ist, ausschließlich vom Trading leben zu können. Dafür braucht es Disziplin, Erfahrung, konsequentes Risikomanagement und ein solides finanzielles Polster. Trotzdem ist genau das mein Ziel, auf das ich langfristig hinarbeite.

Für manche mag ein besser bezahlter Job oder ein Arbeitgeber mit Homeoffice die Lösung sein. Für mich ist das allerdings nicht die „Freiheit“, die ich anstrebe. Ich möchte nicht einfach nur bessere Bedingungen im Hamsterrad, sondern irgendwann ganz selbst entscheiden können, wo auf der Welt ich lebe, wie ich meine Zeit verbringe und womit ich mein Geld verdiene.
 
Das waere ein interessantes Argument, wenn die zugrundelegende Prämisse, dass die Anzahl der erwerbsfaehigen Menschen in der Grundsicherung uber die lezten 20 Jahre stark zugenommen hat stimmt, hat sie aber nicht. Im Gegenteil. Das wesentlich relevantere Problem der Demographie verschweigst Du hingegen.
Ich möchte dir empfehlen auch weiterhin einer sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit in der BRD nachzugehen. Ich glaube, du bist nun Ende 50 und sicherlich noch 1a fit. Du scheinst ja auch ein immens kluger Mensch, mit internationaler Berufserfahrung, zu sein und könntest der dt. Volkswirtschaft mit deiner Arbeitskraft und deinem Wissen sicherlich ordentlich weiterhelfen. Es herrscht doch gravierender Fachkräftemangel. Also, klotz' ran!
Es wäre jedenfalls besser, als tagtäglich andere Personen in einem Internet-Reiseforum zu beleidigen/provozieren und dich hier als wohlhabenden Multimillionär sowie Alleswisser, der lediglich von seinem Vermögen lebt, darzustellen.
 
Das wesentlich relevantere Problem der Demographie verschweigst Du hingegen.
es ist nicht verschwiegen, es war bisher nur nicht das Thema

klar, wenn 60% des geburtsgesunkenen einheimischen Nachwuchses seit Jahren vor allem nach White Collar Jobs strebt, und in Mehrheit geisteswissenschaftlich akademische Abschlüsse anstrebt, für welche die private konkurrierende Wertschöpfungswirtschaft nur schwerlich Verwendung findet, hat das alles Konsequenzen, vor allem auf die vielen Junkjobs in der Bäckereifiliale, die dann um 13 Uhr schließen, weil sie keine Verkäuferin mehr nach 13 Uhr (Schulende, Kinder kommen nach Hause) finden, und sich der Rest in seinen White Collar 9 to 5 Jobs selbstverwirklicht .,. und die Bäckereifiliale ist nur ein Platzhalter für die vielen anderen Millionen Junkjobs derselben sinnlosen Art und Weise, du darfst in den Platzhalter also alles aus dieser niederschwelligen Kategorie einsetzen, was dir beliebt

soviel dann noch zur Demografie
 
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Moin!

Mir geht es nicht darum, einfach nur den Arbeitgeber zu wechseln, um dann beim nächsten Unternehmen im gleichen „Hamsterrad“ weiterzulaufen. Mein oberstes Ziel ist finanzielle Freiheit. Ich möchte die Welt bereisen, verschiedene Länder und Kulturen kennenlernen und von überall auf der Welt traden können, ohne an einen festen Arbeitsplatz oder einen bestimmten Ort gebunden zu sein.

Dabei geht es mir weder um Luxus noch um teure Autos, Statussymbole oder irgendwelche materiellen Dinge, die mich langfristig eh nicht glücklich machen. Ja, ein Condo in Bangkok wäre cool und eventuell ein kleines Haus auf einer Ferieninsel wäre ganz nice.

Was ich möchte, ist Zeit, Freiheit und die Möglichkeit, mein Leben selbstbestimmt zu gestalten.


Mir ist bewusst, dass es ein langer Weg ist, ausschließlich vom Trading leben zu können. Dafür braucht es Disziplin, Erfahrung, konsequentes Risikomanagement und ein solides finanzielles Polster. Trotzdem ist genau das mein Ziel, auf das ich langfristig hinarbeite.

Für manche mag ein besser bezahlter Job oder ein Arbeitgeber mit Homeoffice die Lösung sein. Für mich ist das allerdings nicht die „Freiheit“, die ich anstrebe. Ich möchte nicht einfach nur bessere Bedingungen im Hamsterrad, sondern irgendwann ganz selbst entscheiden können, wo auf der Welt ich lebe, wie ich meine Zeit verbringe und womit ich mein Geld verdiene.
oh, noch jemand aus der Kategorie Digital Nomad und Perpetual Traveller

irgendwie hat man den Eindruck, die Berufswünsche in Deutschland bestünden nur noch aus 2 Zielen:
Influencer oder Digital Nomad, wahlweise auch kombiniert
 
Ich möchte dir empfehlen auch weiterhin einer sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit in der BRD nachzugehen. Ich glaube, du bist nun Ende 50 und sicherlich noch 1a fit. Du scheinst ja auch ein immens kluger Mensch, mit internationaler Berufserfahrung, zu sein und könntest der dt. Volkswirtschaft mit deiner Arbeitskraft und deinem Wissen sicherlich ordentlich weiterhelfen. Es herrscht doch gravierender Fachkräftemangel. Also, klotz' ran!
Es wäre jedenfalls besser, als tagtäglich andere Personen in einem Internet-Reiseforum zu beleidigen/provozieren und dich hier als wohlhabenden Multimillionär sowie Alleswisser, der lediglich von seinem Vermögen lebt, darzustellen.
Danke für Deinen Ratschlag.
 
es ist nicht verschwiegen, es war bisher nur nicht das Thema

klar, wenn 60% des geburtsgesunkenen einheimischen Nachwuchses seit Jahren vor allem nach White Collar Jobs strebt, und in Mehrheit geisteswissenschaftlich akademische Abschlüsse anstrebt, für welche die private konkurrierende Wertschöpfungswirtschaft nur schwerlich Verwendung findet, hat das alles Konsequenzen, vor allem auf die vielen Junkjobs in der Bäckereifiliale, die dann um 13 Uhr schließen, weil sie keine Verkäuferin mehr nach 13 Uhr (Schulende, Kinder kommen nach Hause) finden, und sich der Rest in seinen White Collar 9 to 5 Jobs selbstverwirklicht .,. und die Bäckereifiliale ist nur ein Platzhalter für die vielen anderen Millionen Junkjobs derselben sinnlosen Art und Weise, du darfst in den Platzhalter also alles aus dieser niederschwelligen Kategorie einsetzen, was dir beliebt

soviel dann noch zur Demografie
Also meine Frau arbeitet in einer Bäckerei, hat also einen von dir genannten Junkjob. Ich selbst arbeite in der Vermögensverwaltung und rate mal, welchen Job ich als sinnvoller erachte ;)
Ich stimme dir aber insofern zu, dass Handwerk etc. mehr gefördert werden sollte. Wir brauchen nicht für alles ein Studium.
 
Da sind wir einier Meinung, es ist ein Strudel und wenn man erst einmal drin ist, ist es schwer herauszukommen. Auch weil man die Selbstorganisation verlernt. Ein weiterer guter Grund für die alleinerziehende Baeckereifachverkaeuferin zur Arbeit zu gehen. Denn wer morgens mit abgezaehlten Geld sein Dosenbier und seinen Flachmann kauft, der wirkt zumindest auf mich nicht gluecklich.
Ich möchte an dieser Stelle mal ein sehr unappetitliches Wort einwerfen: Zwangsarbeit! Und dieses Wort auch gleich erklären bzw. relativieren.

Deutschland ist ein wohlhabender Sozialstaat, kein Mensch sollte bei uns auf der Straße leben oder hungern müssen. Um dies zu verhindern gibt es zahlreiche Mittel, um Bürgern auch ohne Arbeitsplatz ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Das bestehende System hat allerdings einige Schwachpunkte. Zum einen gibt es Menschen, die mit der spärlichen Sozialhilfe zufrieden sind, und gar keine Motivation haben um arbeiten zu gehen. Andere würden gerne arbeiten, bekommen aber keine Jobs bzw. sind nach langer Arbeitslosigkeit nicht mehr integrierbar.

Es wird oft gefordert, die soziale Hängematte unattraktiver zu gestalten und längere Arbeitslosigkeit stärker zu sanktionieren. Das Problem besteht darin, dass der Arbeitsmarkt keine Rücksicht auf die Anforderungen des Staates nimmt, und trotz Förderung nicht allen Arbeitslosen eine Beschäftigung bieten kann. Wenn Langzeitarbeitslosigkeit schon bestraft werden soll, dann sehe ich den Staat in der Pflicht für ausreichend Arbeitsplätze zu sorgen. Und dies wird mit reinen Fördermaßnahmen niemals möglich sein.

Drum könnte man, zumindest als Gedankenexperiment, den Staat wieder als Arbeitgeber ins Spiel bringen. Jeder Bundesbürger bekommt das Recht auf eine Vollzeitbeschäftigung im Umfang von 40 Wochenstunden, die er für Vater Staat erbringen kann. Als Leiharbeiter in Unternehmen, als Hilfskraft beim Reinigen der Straßen oder mit Glück in einem (der leider viel zu wenigen) staatlichen Betrieben mit Aussicht auf eine Lehrausbildung. Wer Geld vom Staat will soll dafür arbeiten müssen, aber auch die Möglichkeit haben arbeiten zu dürfen. Damit würde die Arbeitskraft von fünf Millionen Bürgergeldbeziehern endlich genutzt, und Sanktionen für das Nichterscheinen auf Arbeit wären gerechtfertigt.

Und ja, es gibt sicher auch Gründe die gegen eine derartige Lösung sprechen. Aber so ganz abwegig ist sie gar nicht. Die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft, konkret Menschen mit einer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung, werden auch in (zugegebenermaßen privaten) Werkstätten beschäftigt. Unabhängig davon, ob sie wollen oder nicht. Es ist schließlich Teil der deutschen Arbeitsethik, dass ein Mensch einen Arbeitsplatz benötigt um sich persönlich entfalten zu können. Wirtschaftliche Gründe für den Betrieb eine WfbM gibt es nicht, es wäre viel günstiger, Menschen mit Behinderung vor dem Fernseher zu parken und mit Bier ruhigzustellen.
 
Deutschland ist ein wohlhabender Sozialstaat, kein Mensch sollte bei uns auf der Straße leben oder hungern müssen. Um dies zu verhindern gibt es zahlreiche Mittel, um Bürgern auch ohne Arbeitsplatz ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Das bestehende System hat allerdings einige Schwachpunkte. Zum einen gibt es Menschen, die mit der spärlichen Sozialhilfe zufrieden sind, und gar keine Motivation haben um arbeiten zu gehen. Andere würden gerne arbeiten, bekommen aber keine Jobs bzw. sind nach langer Arbeitslosigkeit nicht mehr integrierbar.

Es wird oft gefordert, die soziale Hängematte unattraktiver zu gestalten und längere Arbeitslosigkeit stärker zu sanktionieren. Das Problem besteht darin, dass der Arbeitsmarkt keine Rücksicht auf die Anforderungen des Staates nimmt, und trotz Förderung nicht allen Arbeitslosen eine Beschäftigung bieten kann. Wenn Langzeitarbeitslosigkeit schon bestraft werden soll, dann sehe ich den Staat in der Pflicht für ausreichend Arbeitsplätze zu sorgen. Und dies wird mit reinen Fördermaßnahmen niemals möglich sein.
Schönes Gedankenspiel, dennoch nie und nimmer umsetzbar.
Ich weiß nicht wo du lebst, aber ich lebe in einer Großstadt im östlichen Ruhrgebiet und diese trägt den Namen Dortmund.
Das Stadtbild hier hat sich in den vergangenen Jahren dermaßen ins Negative gewandelt, dass mir die Worte fehlen. Wenn ich zwingenderweise durch die Innenstadt laufen muss, komme ich mir manchmal vor wie bei "The Walking Dead" - Manchmal werde ich auf ca. 1 Kilometer Fußweg ca. 1-5x angebettelt. Ich muss dazu sagen, dass ich auch an der Drogenhilfeeinrichtung "Café Kick" vorbeilaufen muss. Dort fährt die Polizei sowie das Ordnungsamt mittlerweile ca. 12 Stunden des Tages permanent Streife und ein zusätzlicher Sicherheitsdienst sorgt ebenfalls für ein einigermaßen geordnetes Miteinander. Die Stadt möchte das Sicherheitspersonal/Ordnungsamt um weitere 500 Beschäftigte aufstocken.
Du meinst, du kannst in Deutschland die Sozialleistungen kürzen? Im Leben nicht. Die Leute werden sich dann nehmen was sie kriegen können, ohne Rücksicht auf Verluste. Vor Strafen hat hier sowieso keiner mehr im Geringsten Angst. Die Innenstadt ist im freien Fall und man kann dabei live und in Farbe zusehen.
Dortmund ist da nur ein einzelnes Beispiel. In anderen Großstädten sieht es nicht besser aus. Vielleicht mag der ein oder andere noch in einem Dorf im Taunus leben und diese negative Entwicklung leugnen. Es ist leider erschreckend und war vorhersehbar.

[EDIT]
Diese millionenfache Arbeitslosigkeit ist vermutlich zum Teil ein Stück weit auch so gewollt, denn daran kann man prächtig verdienen. Agentur für Arbeit und Jobcenter arbeiten beispielsweise mit diversen Weiterbildungsinstituten zusammen und da werden über die Jahre Milliarden EUR Steuergeld umverteilt (um nur ein Beispiel zu nennen). Teilweise sitzen Jobcenter und Weiterbildungsinstitute sogar in ein und demselben Gebäude. Es gibt über die "Weiterbildungs-Mafia" auch Dokumentationen.
https://www.ardmediathek.de/video/r...BmYzk1OC00NDMyLTRiZmMtODg5ZC1jZDYwZTg4ZjQwY2Y
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht wo du lebst, aber ich lebe in einer Großstadt im östlichen Ruhrgebiet und diese trägt den Namen Dortmund.
Ich wohne in einer Kleinstadt im Osten der Republik. Hier ist die Welt noch einigermaßen in Ordnung, zumindest Kriminalität ist kein großes Thema. Aber das Geld ist knapp, sehr knapp. Dafür gibt es viele Arbeitslose, das Jobcenter schickt regelmäßig welche zum Vorstellungsgespräch vorbei. Die einen fragen nur nach dem Stempel, andere geben dir sofort zu verstehen dass sie nicht arbeiten wollen. Wiederum andere versenden Bewerbungen, die gleichzeitig eine Absage enthalten (siehe unten). Die einzigen, die wirklich noch arbeiten wollen, sind unsere Neubürger aus der Ukraine. In öffentlichen Verkehrsmitteln habe ich regelmäßig den Eindruck, der einzige Fahrgast mit Schulabschluss zu sein. Es ist traurig, lässt sich aber auch nicht ändern, indem man die Leute einfach nur mit Geld beschenkt.

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oh, noch jemand aus der Kategorie Digital Nomad und Perpetual Traveller

irgendwie hat man den Eindruck, die Berufswünsche in Deutschland bestünden nur noch aus 2 Zielen:
Influencer oder Digital Nomad, wahlweise auch kombiniert
Das sind weniger Berufswünsche als "Instagram-Profile" mit Einkommensvorstellung. :rolleyes:
Früher wollte man Karriere machen. Heute reicht es, wenn die Kulisse nach "Erfolg" aussieht. Wie dem auch sei, Ich würde ja auch gern einen normalen Beruf haben, aber 30 Tage Urlaub im Jahr sind mir als "Lebenskonzept" einfach zu wenig.
 
Man muss Jobs und Aufstiegschancen schaffen und nicht die Schwächsten noch malträtieren oder schikanieren. Die Firmen können auch eigentlich lustlose Pflichtbewerber nicht gebrauchen. Man braucht ein gutes Bildungssystem, alleine richtige Sprache und Schrift, was bei uns teilweise schwächelt. Existenzgründer kriegen zu hohe Hürden gebaut, da sie irgendwelche Abgaben erwirtschaften müssen und Bürokratie bewältigen, die sie in der Startphase nicht auch noch aufgehalst kriegen dürften. Entsprechend hat sich eine Schattenwirtschaft darunter gebildet, mit Sklaven und Schwarzarbeit, ohne Rechte, alles hintenrum. Man muss die kleinen Arbeiten wieder lohnend machen und darf nicht alles wegbesteuern, denn sonst funktioniert das normale System nicht mehr. Mieten und alles wird viel teurer, da kann man auch gleich Stütze kassieren und hat weniger Stress.
 
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