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Gründe für den Personalmangel?

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Wäre natürlich die billige Lösung, also nicht nur im Sinne von günstig, wenn wir schlicht die SL kürzen. Dieses Raubtier System, welches uns die Politik mit Unterstützung des Stimmviehs die letzten Dekaden eingebrockt hat, funktioniert eben nur noch mit billigen Lohnsklaven, die einfache Tätigkeiten verrichten und in Slums wohnen. Siehe Us of A oder sonstige Entwicklungs Länder. Lohnsklaven und Slums paßen aber nicht in unser 🦄 Bild und sind nicht gewollt. Diese bittere Realität wird allerdings im Buntschland Ponyhof von allen verdrängt.
 
Zuletzt bearbeitet:
das Thema ist sicherlich viel zu komplex für ein paar Parolen, aber sinngemäß trifft es den Kern
die Innenstädte verkommen ähnlich wie San Francisco zu AirBnB Toursimusmuseen, und diejenigen, die die Städte mit ihrer Arbeitskraft am Laufen halten sollen, müssen von weit draußen morgens in die Stadt hineinpendeln und abends wieder raus, weil sich Innenstadt mit dem bisschen Nettolohn schon lange nicht mehr bezahlen läßt

im Unterschied zu den USA kann ein deutscher Niedriglohnjober aber sagen, ich mach mal lieber gar nix und lebe auf Grundsicherung, als jeden Morgen für kleines Geld in die Stadt hinein zu pendeln, um Brötchen an AirBnB Touris zu verkaufen
 
Schätzungsweise +2 Millionen Personen leben in Deutschland von dem Modell "Grundsicherung" (ex Bürgergeld) + Schwarzarbeit und die wollen dort auch gar nicht mehr raus - Genaue Daten kennt niemand - Verwaltet wird dieses dt. Arbeitslosensystem von bundesweit über 100.000 Mitarbeitern in Agentur für Arbeit & Jobcentern.
Berlin, Wien, Barcelona, Mailand, London oder München zum Beispiel, suchen jeder für sich so ihre ganz eigenen Antworten auf des überbordende AirBnB Problem, und die Umstände, dass sich diejenigen, die mit ihrer Hände Arbeit diese Städte am Laufen halten, sich Leben in dieser Stadt nicht mehr leisten können

man darf gespannt sein
 
Mega! 100.000 Sesselfurzer haben es tatsächlich geschafft, eine Vermittlungsquote von gerade einmal 4,9 % zu erreichen. (Stand: aktuelle Daten für 2024)
(längst aus der Zeit gefallene) deutsche Entlohnungsmodelle (nicht nur beim Staat, auch in der Privatwirtschaft) belohnen in aller Regel Anwesenheit (Stundenlohnmodelle) und nicht Erfolg oder Leistung.

Und wer Anwesenheit belohnt erhält auch genau das:
Anwesenheit

wer hingegen Erfolg haben möchte, müsste auch Erfolgsentlohnung bieten
 
(längst aus der Zeit gefallene) deutsche Entlohnungsmodelle (nicht nur beim Staat, auch in der Privatwirtschaft) belohnen in aller Regel Anwesenheit (Stundenlohnmodelle) und nicht Erfolg oder Leistung.

Und wer Anwesenheit belohnt erhält auch genau das:
Anwesenheit

wer hingegen Erfolg haben möchte, müsste auch Erfolgsentlohnung bieten
So. Der Teller Wäscher wird also pro polierten Teller bezahlt und du zahlst bitte die Aufpasser, die die Teller zählen und die, die alles kontrollieren. Und sowieso, keiner bekommt Geld wenn es weniger Teller zu waschen gibt. Wer sollte das also noch machen? Schlau? Nein. Und der Chefarzt wird nach Anzahl der Spritzen bezahlt? Wenn dann alle tod gespritzt sind, was dann? Oder Anzahl der Behandlungen? Das wird sicher billiger für die Kassen. Nicht. Und der Beamte bekommt dann mehr Geld für noch mehr Formulare. Würdest du sicher unterstützen, nich? 😉 (Ähnlichkeiten des hier beschriebenen Szenarios mit dem alltäglichen Wahnsinn sind übrigens rein zufällig und nicht intendiert.)
 
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So. Der Teller Wäscher wird also pro polierten Teller bezahlt und du zahlst bitte die Aufpasser, die die Teller zählen und die, die alles kontrollieren. Und sowieso, keiner bekommt Geld wenn es weniger Teller zu waschen gibt. Wer sollte das also noch machen? Schlau? Nein. Und der Chefarzt wird nach Anzahl der Spritzen bezahlt? Wenn dann alle tod gespritzt sind, was dann? Oder Anzahl der Behandlungen? Das wird sicher billiger für die Kassen. Nicht. Und der Beamte bekommt dann mehr Geld für noch mehr Formulare. Würdest du sicher unterstützen, nich? 😉 (Ähnlichkeiten des hier beschriebenen Szenarios mit dem alltäglichen Wahnsinn sind übrigens rein zufällig und nicht intendiert.)
ich bin eigentlich grundsätzlich auf deiner Seite, aber sieh nicht gleich in jedem hier einen Feind

praktisch kein Arzt wird nach Anwesenheit bezahlt, aber in staatlichen Stühlen sitzende Sesselfurzer iaR schon
sprich, dass die Erfolgsquote von (100.000) staatsbeschäftigten Jobvermittlern so niedrig ist, hat einen Grund
sie werden für Anwesenheit im Amt bezahlt, nicht für Erfolg im Jobvermitteln
 
(längst aus der Zeit gefallene) deutsche Entlohnungsmodelle (nicht nur beim Staat, auch in der Privatwirtschaft) belohnen in aller Regel Anwesenheit (Stundenlohnmodelle) und nicht Erfolg oder Leistung.

Und wer Anwesenheit belohnt erhält auch genau das:
Anwesenheit

wer hingegen Erfolg haben möchte, müsste auch Erfolgsentlohnung bieten
Der ganze Beamtenapparat muss reformiert werden. Allein für die geplante Zucker- und Plastiksteuer kalkuliert der Bund mit 1.046 zusätzlichen Vollzeitstellen – davon rund 227 für die Zuckersteuer. Die jährlichen Personalkosten werden mit insgesamt etwa 74 Millionen Euro veranschlagt.
Dass für zwei neue Steuern mehr als tausend zusätzliche Stellen notwendig sein sollen, wirft jedenfalls erhebliche Fragen nach der Effizienz und dem bürokratischen Aufwand auf.
Quelle: FOCUS online
 
ich bin eigentlich grundsätzlich auf deiner Seite, aber sieh nicht gleich in jedem hier einen Feind

praktisch kein Arzt wird nach Anwesenheit bezahlt, aber in staatlichen Stühlen sitzende Sesselfurzer iaR schon
sprich, dass die Erfolgsquote von (100.000) staatsbeschäftigten Jobvermittlern so niedrig ist, hat einen Grund
sie werden für Anwesenheit im Amt bezahlt, nicht für Erfolg im Jobvermitteln
Das hat doch nichts mit Freund oder Feind zu tun. Du weißt, ich schätze deine Beiträge ebenfalls, kann aber mit deinen libertären Ideen/Parolen nur wenig anfangen. Und wie du siehst, die Lösung bieten sie auch nicht. 😉
 
Der ganze Beamtenapparat muss reformiert werden. Allein für die geplante Zucker- und Plastiksteuer kalkuliert der Bund mit 1.046 zusätzlichen Vollzeitstellen – davon rund 227 für die Zuckersteuer. Die jährlichen Personalkosten werden mit insgesamt etwa 74 Millionen Euro veranschlagt.
Dass für zwei neue Steuern mehr als tausend zusätzliche Stellen notwendig sein sollen, wirft jedenfalls erhebliche Fragen nach der Effizienz und dem bürokratischen Aufwand auf.
Quelle: FOCUS online
der Staat in D ist oft der einzig verbliebene Arbeitgeber, der noch signifikant einstellt oder Stellen schafft
die Privatwirtschaft hingegen stagniert oder baut eher Stellen ab
Das hat doch nichts mit Freund oder Feind zu tun. Du weißt, ich schätze deine Beiträge ebenfalls, kann aber mit deinen libertären Ideen/Parolen nur wenig anfangen. Und wie du siehst, die Lösung bieten sie auch nicht. 😉
du hast keine Erfahrung mit Arbeitnehmern, die nur ihre Zeit absitzen, weil sie genau dafür auch bezahlt werden
Zeit absitzen = reine Anwesenheit

das ist ok, nicht jeder muss tiefere Einsichten in Unternehmen haben
 
du hast keine Erfahrung mit Arbeitnehmern, die nur ihre Zeit absitzen, weil sie genau dafür auch bezahlt werden
Zeit absitzen = reine Anwesenheit
Ich muß zugeben, nein, ich habe wenig Erfahrung mit MA, die nur ihre Zeit absitzen. Das ist auch gut so, denn meine sind motiviert. 😉 Ich sag dir auch warum: Wertschätzung, Einbinden in Prozesse und bestimmte Entscheidungen, Team Spirit und all das Zeuchs. Und natürlich lohnt sich Leistung. Viele AG konzentrieren sich hingegen nur auf Zahlen und Zitronen, die gequetscht werden müßen. Das ist falsch.
das ist ok, nicht jeder muss tiefere Einsichten in Unternehmen haben
Nun ja, du solltest sie haben und eben auch Erfahrung, wie man die Potentiale und Fähigkeiten der MA entfaltet. Wer dazu keine Ideen hat, kann sich heute auf dem freien Markt entsprechend Kompetenz dazuholen. Und wer das nicht macht, ok, der muß halt jammern. Oder immer wieder neue MA suchen. Oder die Uhr im Büro schneller drehen. 😉
 
Der Eksperte für Katzeklo zum Thema Lohn Kosten. Also gut, du willst also Family Business. Omma, Oppa, Frauen, Schwager, Kinder, Katzen etc. alle alle beschäftigen und iwie auch privat absichern, iwie SV ähnlich, und natürlich iwie auch noch überdurchschnittlich entlöhnen und noch schön Gewinne rausziehen. Ich spanne meine Lauscher auf und bin neugierig, ob dazu eine gute Antwort kommt bzw. eine solche von dir überhaupt kommen kann. Mein Buchhalter und alle seine Freunde sind auch schon sehr gespannt. :yes:
Nein, weil die Frage Schwachsinn ist.
 
Ich muß zugeben, nein, ich habe wenig Erfahrung mit MA, die nur ihre Zeit absitzen. Das ist auch gut so, denn meine sind motiviert. 😉 Ich sag dir auch warum: Wertschätzung, Einbinden in Prozesse und bestimmte Entscheidungen, Team Spirit und all das Zeuchs. Und natürlich lohnt sich Leistung. Viele AG konzentrieren sich hingegen nur auf Zahlen und Zitronen, die gequetscht werden müßen. Das ist falsch.
Respekt! So muss das! 👍 Aber ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass so manche AG/Chefs nur Zahlen, Daten und Fakten interessieren und sie ihre Machtposition entsprechend ausnutzen. Bei der Weihnachtsfeier wird dann auch nur das Nötigste – und das zähneknirschend – bezahlt, anstatt mal einen Hunni aus eigener Tasche springen zu lassen. 😏 Sprich: Große Klappe, nix dahinter.
 
Respekt! So muss das! 👍 Aber ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass so manche AG/Chefs nur Zahlen, Daten und Fakten interessieren und sie ihre Machtposition entsprechend ausnutzen. Bei der Weihnachtsfeier wird dann auch nur das Nötigste – und das zähneknirschend – bezahlt, anstatt mal einen Hunni aus eigener Tasche springen zu lassen. 😏 Sprich: Große Klappe, nix dahinter.
Ja, leider leider kein Budget für sowas. Aber: Das merkt deine Truppe nunmal. Und hinterher wundert sich der Top Manager, wenn Motivation und Leistung zurück gehen und MA nicht Schlange stehen. Gehalt ist wichtig, aber nicht alles. Sowas. 🤔
 
Jobs gibt es genug, und wer arbeiten will, der findet auch Arbeit. Vielleicht nicht direkt den „Traumjob“, aber niemand in Deutschland muss dauerhaft vom Staat leben.
Als einer, der selbst schon arbeitslos war, kann ich sagen: Nein! Mit guter Ausbildung und einem relativ spezialisierten Lebenslauf, und einem Einfamilienhaus das einen räumlich bindet, hat man es nicht gerade leicht. Ich hätte damals auch lieber als einfacher Sachbearbeiter gearbeitet oder notfalls irgendwo den Hof gekehrt, als vom Arbeitsamt zu leben. Nur nimmt keiner deine Bewerbung für einen Job ernst, der branchenfremd und/oder fünf Stufen unter deinem bisherigen Gehaltsniveau ist.

Und ich jammere auf sehr hohem Niveau. Falls du über 55 bist wenn dein Stahlwerk schließt, bringt auch ein Staplerschein oder Office-Kurs nichts mehr.
 
Als einer, der selbst schon arbeitslos war, kann ich sagen: Nein! Mit guter Ausbildung und einem relativ spezialisierten Lebenslauf, und einem Einfamilienhaus das einen räumlich bindet, hat man es nicht gerade leicht. Ich hätte damals auch lieber als einfacher Sachbearbeiter gearbeitet oder notfalls irgendwo den Hof gekehrt, als vom Arbeitsamt zu leben. Nur nimmt keiner deine Bewerbung für einen Job ernst, der branchenfremd und/oder fünf Stufen unter deinem bisherigen Gehaltsniveau ist.

Und ich jammere auf sehr hohem Niveau. Falls du über 55 bist wenn dein Stahlwerk schließt, bringt auch ein Staplerschein oder Office-Kurs nichts mehr.
Ja, deinen Punkt kann ich nachvollziehen. Gerade mit einem spezialisierten Lebenslauf, räumlicher Bindung und höherem Alter wird es natürlich schwieriger – da hilft auch der gut gemeinte Rat „Dann mach halt irgendwas“ nur bedingt. Wenn ein Arbeitgeber schon bei einer Bewerbung für einen deutlich schlechter bezahlten oder branchenfremden Job denkt „Der ist doch sowieso sofort wieder weg“, hast du als Bewerber tatsächlich ein Problem.

Ich meinte mit meiner Aussage auch weniger, dass jeder jederzeit problemlos irgendeinen Job bekommt. Mir ging es eher darum, dass man sich nicht dauerhaft mit „Es gibt keine Arbeit“ herausreden kann. Dass es zwischen „Arbeit finden“ und „eine passende, vernünftig bezahlte Arbeit finden“ einen ziemlich großen Unterschied gibt, sehe ich durchaus. ;-)
 
Ja, leider leider kein Budget für sowas. Aber: Das merkt deine Truppe nunmal. Und hinterher wundert sich der Top Manager, wenn Motivation und Leistung zurück gehen und MA nicht Schlange stehen. Gehalt ist wichtig, aber nicht alles. Sowas. 🤔
Ich glaube, das Thema Wertschätzung kommt in vielen Betrieben einfach zu kurz. Es wird nicht nur erwartet, nein – es wird teilweise regelrecht verlangt: „Du hast schließlich einen Vertrag unterschrieben.“ Und damit ist das Thema für manche Führungskräfte offenbar erledigt.

Da lobe ich mir solche Nachrichten (aus 2024) wie diese:

„Singapore Airlines zahlt Mitarbeitern acht zusätzliche Monatsgehälter plus Sonderprämie.“

Natürlich ist das eine außergewöhnliche Sache und sicher nicht auf jeden Betrieb übertragbar. Aber genau solche Gesten zeigen den Mitarbeitern eben: Wir sehen, was ihr geleistet habt, und wir wollen euch daran beteiligen. Und das ist meiner Meinung nach ein ganz anderer Ansatz als immer nur zu fragen, was man noch aus den Leuten herausholen kann.


Erinnert mich irgendwie an einen Witz von Markus Krebs:

Ein Chef fährt mit seinem neuen Lamborghini auf den Firmenparkplatz. Ein Mitarbeiter bewundert das Auto und sagt: „Boah, Chef, geiler Wagen!“
Der Chef schaut ihn an und sagt: „Pass auf – wenn du jeden Tag pünktlich kommst, richtig hart arbeitest, dich voll reinhaust und alles für die Firma gibst... dann kann ich mir nächste Jahr noch einen kaufen!“ :ROFLMAO:

 
Mir wurde mal zugetragen, dass auf die Frage nach einer Gehaltsrunde nachdem es jahrelang keine gab in einem Call mit mehreren Tausend Mitarbeitern der CEO sinngemäß gesagt haben soll, dass die Mitarbeiter, die das fragen, doch erst mal schauen sollen ob sie denn 110% geben um das zu rechtfertigen. Diese Aussage hängt ihm bis heute nach. Gehaltsrunde gabs noch immer keine mit stoischem Verweis auf einen ominösen Benchmark jedes Mal wenn das Thema aufkommt. So motiviert man Leute…
 
Mir wurde mal zugetragen, dass auf die Frage nach einer Gehaltsrunde nachdem es jahrelang keine gab in einem Call mit mehreren Tausend Mitarbeitern der CEO sinngemäß gesagt haben soll, dass die Mitarbeiter, die das fragen, doch erst mal schauen sollen ob sie denn 110% geben um das zu rechtfertigen. Diese Aussage hängt ihm bis heute nach. Gehaltsrunde gabs noch immer keine mit stoischem Verweis auf einen ominösen Benchmark jedes Mal wenn das Thema aufkommt. So motiviert man Leute…
Genau das ist für mich der Punkt. Wenn die Führungsebene jahrelang keine Gehaltsrunde auf die Reihe bekommt und dann den Mitarbeitern sinngemäß sagt, sie müssten erst mal 110 % leisten, bevor sie überhaupt darüber reden dürfen, ist das schon ein ziemlich fragwürdiges Signal.

Vor allem: Leistung ist keine Einbahnstraße. Wenn der Arbeitgeber dauerhaft mehr erwartet, darf der Mitarbeiter umgekehrt auch erwarten, dass sich gute Leistung irgendwann in irgendeiner Form bemerkbar macht – sei es beim Gehalt, bei Sonderzahlungen oder eben durch echte Wertschätzung.

Und dieser ominöse „Benchmark“, auf den dann immer wieder verwiesen wird, klingt irgendwann auch eher nach einer bequemen Begründung als nach einer ernsthaften Personalstrategie.

Mir wurde übrigens auch schon seit über einem Jahr Homeoffice versprochen – passiert ist bis heute nichts. Stattdessen sollen jetzt offenbar Leute ins Homeoffice, die Kinder haben oder weiter weg wohnen als ich.

Ich meine, dreimal im Monat volltanken ist auch kein Spaß.

Dabei bin ich grundsätzlich gerne im Büro. Ich habe aber festgestellt, dass ich zu Hause teilweise produktiver und konzentrierter arbeiten kann. Ich brauche keine „Gesellschaft“ oder permanente Belustigung durch andere, um meine Arbeit zu erledigen. Und ich bin mit Sicherheit nicht der Typ, der sich ins Homeoffice setzt und erstmal die Playstation anschmeißt.
Am Ende sollte doch die Leistung zählen und nicht, ob jemand seinen Rechner im Büro oder zu Hause stehen hat.
 
Das Thema Home Office ist sowieso nochmal ne ganz heiße Kiste. Im Endeffekt gehört der Anspruch in ein Gesetz gegossen. Die Niederlande haben da schon vor vielen Jahren vorgelegt. Hast du von dort mal gehört, dass die Leute deswegen nicht arbeiten, weniger kreativ/produktiv/innovativ/irgendwas-iv sind oder sozial vereinsamen? Also ich nicht.

Solange es keinen gesetzlichen Anspruch gibt, werden Arbeitgeber aus den verschiedensten Gründen Home Office reglementieren wie es ihnen in den Kram passt. Weil sie es können und weil sie es als Waffe betrachten um Leute billig abbauen zu können statt als Chance (wie während der Pandemie) um den Arbeitsmarkt weiter weg zu erschließen und nachhaltiger zu sein. Damit muss endlich Schluss sein! Was glaubst du wie schnell die AG das genehmigen würden, wenn sie bei Ablehnung die Spritkosten des AN auch nur hälftig übernehmen müssten!
 
Das Thema Home Office ist sowieso nochmal ne ganz heiße Kiste. Im Endeffekt gehört der Anspruch in ein Gesetz gegossen. Die Niederlande haben da schon vor vielen Jahren vorgelegt. Hast du von dort mal gehört, dass die Leute deswegen nicht arbeiten, weniger kreativ/produktiv/innovativ/irgendwas-iv sind oder sozial vereinsamen? Also ich nicht.

Solange es keinen gesetzlichen Anspruch gibt, werden Arbeitgeber aus den verschiedensten Gründen Home Office reglementieren wie es ihnen in den Kram passt. Weil sie es können und weil sie es als Waffe betrachten um Leute billig abbauen zu können statt als Chance (wie während der Pandemie) um den Arbeitsmarkt weiter weg zu erschließen und nachhaltiger zu sein. Damit muss endlich Schluss sein! Was glaubst du wie schnell die AG das genehmigen würden, wenn sie bei Ablehnung die Spritkosten des AN auch nur hälftig übernehmen müssten!
Ach hör auf, da werden doch immer die gleichen Argumente rausgeholt: „Ich habe meine Mitarbeiter nicht unter Kontrolle“ oder „Ich will nicht, dass meine Mitarbeiter zu Hause vereinsamen.“ So ein Blödsinn!

Ich gehe nicht zur Arbeit, um Freundschaften zu schließen. Und wenn man seinen Mitarbeitern grundsätzlich nicht vertrauen kann, sehe ich ehrlich gesagt auch keine vernünftige Grundlage für ein Arbeitsverhältnis.

Bei uns kann man sogar detailliert im System nachvollziehen, ob jemand am Ende des Tages produktiv gearbeitet hat oder nicht. Da ist es doch völlig nebensächlich, ob ich dabei im Büro sitze oder zu Hause. Sprich: Wenn Leistung messbar ist, warum muss dann Anwesenheit kontrolliert werden?
 
galt ja auch für die alleinerziehende Bäckereiverkäuferin, die sich trotz kaum Netto mehr, 8 Stunden in die Filiale stellt um Brötchen zu verkaufen, als lieber als Nichtfachkraft auf Grundsicherung komplett zuhause zu bleiben, wo sie netto auch kaum schlechter wegkommt dabei ... der gehört das BVK vergeben

die Sinnhaftigkeitsschwelle eben
Und vielleicht liegt die Sinnhaftigkeit nicht nur in eienr finaziellen Abwaegung, sondern auch in der Frage des Selbstwertgefuehls, der sozialen Interaktion mit Menschen beimArbeiten, Aufstiegschancen und noch viel wichtiger dem Rollenmodell gegenuber den eigenen Kinder.

Die wenigsten Menschen fuehlen sich besser, wenn sie den ganzen Tag auf einem abgewohnten Sofa Unterschichten-TV schauen.....

aber die versteht nicht jeder

Vielleicht versteht das nicht jeder, weil das Leben komplexer ist, als die Populisten behaupten.
 
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