Lage in Frankreich

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Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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Tatsächlich ist bei den weitaus meisten Lust an Randale, Zerstörung und Gewalt kombiniert mit Langweile (Leuten Sozialhilfe zu zahlen mit der einzigen Bedingung weiter Nix zu tun) und persönlicher Bereicherung durch Plünderung/Diebstahl die Hauptmotivation der Kriminellen.
Das Tatmotiv „verzweifelte Lage“ wirst Du bei so gut wie keinem finden.
Es gibt ziemlich deutliche Hinweise, Augenzeugen, Betroffene Geschäftsinhaber, usw., die von organisierten Banden berichten, die professionell durch die Straßen ziehen und plündern. Und das sagt eben erstmal nichts über die demonstrierenden sozial Benachteiligten aus. :no:
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
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Nichts davon kann man als "soziale Ursache" durchgehen lassen. Gar nichts. Deine pseudo-sachlichen und wortreichen Versuche, das Geschehen quasi als "Notwehr von Entrechteten" darzustellen sind angesicht so vieler verletzter Polizisten und materiellem Schaden für komplett unbeteiligte mehr als deplatziert!
Hab ich das als "Notwehr von Entrechteten" beschrieben oder auf "organisierte Banden" hingewiesen?
Und ja, die Banden haben ihre Ursache in der sozialen Situation dort.

Eine Ursache ist, dass diese Banlieus wie auch Neubaugebiete in Deutschland nach WKII en bloc mit den Ärmsten Kolonialfranzosen belegt wurden.
Nur dass es dort dank citoyen vs. sujet nur ein kleiner Teil herausgeschafft hat.


Ich denke, das Thema „Die Polizei, dein Freund und Helfer“ können wir überspringen.
Es braucht auch keine linke Indoktrination sondern nur negative Erfahrung mit Polizei und Staat um exakt so zu reagieren.
Und die französische Polizei setzt Mittel ein, die man in keinem anderen europäischen Land findet.

Und ich denke, das ist dort an der Grenze, wo der Staat kräftemäßig ins Hintertreffen gerät.
Angeblich leben 200.000 Franzosen vom Drogenhandel (in Marokko sind es bei der Produktion deutlich mehr), dazu kommen Jugendbanden und die althergebrachte korsische Mafia. Da ist die Polizei gerade Mal ebenbürtig - und es ist ja nicht deren einziges Thema.
 
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malone

Erfahrenes Mitglied
11.05.2015
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...
Angeblich leben 200.000 Franzosen vom Drogenhandel (in Marokko sind es bei der Produktion deutlich mehr), dazu kommen Jugendbanden und die althergebrachte korsische Mafia. Da ist die Polizei gerade Mal ebenbürtig - und es ist ja nicht deren einziges Thema.
Ich gratuliere dir zu deinem investigativem Volldurchblick :resp:
 

N140SC

Erfahrenes Mitglied
01.01.2024
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Nein, du framst das viel viel besser! :resp: Alles top Integrierte und hoch gebildete Studenten und Millionäre auf den Straßen und die machen das aus Langeweile und wegen Schlechtwetter. :yes: Keine Spur von sozialen Unruhen! :no:

Wenn es jemandem im Land nicht passt und die Meinung ist, daß es anderswo besser sei bleibt immer noch die Ausreise. Geht ohne Blutvergießen und Millionenschaden.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.681
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Wenn es jemandem im Land nicht passt und die Meinung ist, daß es anderswo besser sei bleibt immer noch die Ausreise. Geht ohne Blutvergießen und Millionenschaden.
Du hast offenbar den Teil nicht verstanden, dass es sich dabei zum allergrößten Teil um i.d.R. gering qualifizierte seit-Geburt-Franzosen handelt.
3./4./5. Generation aus allen 1946 noch durch Frankreich beherrschten Kolonien.

Tatsächlich hat Frankreich vergleichsweise eher wenig Ausländer-Zuzug. Das sind nämlich die, die ihre Existenz dort verlieren können.
In den letzten Jahren vor allem Ukrainer, die Durchreisenden, die aus sprachlichen Gründen nach UK wollen, kannst Du außen vor lassen.

Die, die dort plündern, tun das in dem Bewusstsein, dass auch am nächsten 01. pünktlich der Sozialhilfe-Check kommt.
Und der größere oder kleinere Rest läuft nebenher.
Und wenn man dann im Bau landet (die dafür eingesetzten Jugendlichen i.d.R. nicht), dann ist eben auch der Unterhalt gesichert.

Nur wenn man erstmal versucht, die Denkweise zu verstehen - ohne Partei ergreifen zu müssen, kann man auch mögliche Lösungsansätze bewerten.
Und davon sehe ich dort nichts. Da hat man jetzt Ausgangssperren für Minderjährige, natürlich nur für die Zentren mit den teuren Geschäften. Man wird sicherlich die eine oder andere Wohnung stürmen. Das geht vorbei und dann ist alles wie zuvor.

Wir haben auch in Deutschland das AGG. Das soll Benachteiligung aufgrund von Rasse oder ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern oder beseitigen. Der Arbeitgeber filtert dann halt nach Adresse, d.h. meidet soziale Brennpunkte. Funktioniert genauso gut wie ein Filter gegen Obdachlosigkeit (wenn keine Adresse angegeben werden kann). Genau das passiert hier. Wenn das systematisch 50 Jahre passiert ist das exakt das Ergebnis. Da ist die Perspektive Sozialhilfe und die Aufstiegschance das illegale Einkommen nebenher. Ich nenne das Perspektivlosigkeit.
 
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Papua

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31.12.2025
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Und ja, die Banden haben ihre Ursache in der sozialen Situation dort.
Es sind vorwiegend kulturelle Ursachen die dazu führen das Nordafrikaner sehr viel mehr zu kriminellen Verhalten neigen als Einheimische und alle anderen Zuwanderergruppen. Die Nafris gibt es auch in Deutschland, auch hier sind die viel krimineller als andere, ganz ohne Banelieus.

befeuert wird das durch bedingungslose Sozialhilfe und einer Gansterkultur. Seit der Jahrtausendwende kommt auch ein massives Erstarken der Religion als identitätsstiftender Faktor hinzu, die aufgrund des Islamofaschismus jetzt richtig gefährlich wird.
 

Piw

Erfahrenes Mitglied
15.10.2015
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FRA

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
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Keine gute Halloweenparty ohne Skimaske, Böller und Pali-Flagge
… und ohne Jan Delay beim Karneval.
Zugegeben, ist schon etwas älter. Hilft aber gegen die übliche Verbissenheit.

Demnächst auch in Ihrer Großstadt:

Genau. Großdemolage, Großdemo-Lage (das wäre die richtige Schreibweise dafür) oder Groß-Demolage.
Deutsche Sprache schwere Sprache - oder ein Wortspiel vom Schlage Schimansky - sie sind versetzt nach Frankfurt, Oder?

Realität:
Die einen laufen sich nen Wolf. Die anderen kaufen sich einen… naja einen VW ID.Golf soll es auch erst 2030 wieder geben.
Man kann da sogar online mitverfolgen, wie erfolgreich für die Teilnahme mobilisiert wird: https://genz-regelt.de/
Da ist aktuell zwischen 9 (Erfurt) und 178 (Köln) alles dabei. Im Mittel 50. Und das schon mit großer Presse.

Unbedingte Empfehlung (Achtung SATIRE):
Am Besten gleich jeweils mehrere Hundertschaften einsetzen. Für die 9 in Erfurt angemeldeten auch mindestens 9 Hundertschaften, fürs gute Gefühl und damit der Bürger mal sieht, wofür er Steuern zahlt.
Die eingesetzten Sicherheitskräfte kommen vor Lachen nicht in den Schlaf wegen Feiertagszuschlag am Samstag aufgrund unserer Angst-konditionierten Gesellschaft, der man diesen Unfug offenbar prima verkaufen kann.

Ach Leute, geht nach Hause, lasst Eure wertvolle Lebenszeit doch nicht mit Schwachsinn vergeuden.

Linke und Grüne sind nun mal keine Menschen. Sie sind Abschaum.
Was stimmt denn mit Dir nicht?
Zuletzt im grauen Anzug auf einer Demonstration in Teheran skandiert?
Da passt das nämlich hervorragend hin.
 

robbie120687

Aktives Mitglied
20.08.2025
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Haben die Franzosen nicht begriffen, dass sie jahrzehntelang über ihre Verhältnisse gelebt haben? Renteneintrittsalter zum Beispiel!
die Franzosen sind Deutschland nur in klein wenig voraus, rein zeitlich gesehen, nicht in der Sache
außerdem haben Franzosen innere Angelegenheiten schon seit 1789 gerne selber in die Hand genommen, auch das haben sie D voraus
 

robbie120687

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20.08.2025
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Keine Sorge, ich möchte weder eine neue Partei gründen noch die Nordsee in Wein verwandeln. Es wäre schon ein Anfang, wenn Menschen von einem normalen Vollzeitjob leben könnten, ohne zusätzlich einen Zweitjob zu brauchen. Dazu gehören beispielsweise bezahlbarer Wohnraum, eine vernünftige Lohnentwicklung und eine Steuer- und Abgabenpolitik, die Arbeit nicht unverhältnismäßig belastet. Das ist keine göttliche Weisheit, sondern eine politische Gestaltungsaufgabe. Wie man das im Einzelnen umsetzt, darüber kann man diskutieren. Aber die Alternative kann doch nicht ernsthaft lauten: Wer nicht über die Runden kommt, soll eben noch mehr arbeiten.
wenn man sich die Staatsquoten der Länder um uns herum samt Deutschland auflisten läßt fällt eines maßgeblich auf
dir auch?

eigentlich würde man erwarten, diese hohen Staatsquoten würden genau für diese ausgeglichenen Verhältnisse sorgen
wozu denn sonst bräuchte man diese hohen Staatsquoten, als für nivellierte Ausgeglichenheit zu sorgen?!
dem ist aber offensichtlich gar nicht so

diejenigen Länder um uns herum, samt Deutschland, mit den höchsten Staatsquoten stehen am schlechtesten da
und die mit den niedrigeren Staatsquoten stehen viel besser da

nuff said
 

KevinHD

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05.07.2012
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Wenn man das so liest werden Plünderungen zum Freizeitspaß am Wochenende und zum Nebenerwerb:


Es soll ja auch Ärzte unter Hooligans geben die einfach den Kick suchen.
 

Alfalfa

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23.01.2022
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Über die Gewalt kann man sich leicht echauffieren. Schwieriger wird es, wenn man über die Ursachen nachdenken sollte. ;)
 

Papua

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31.12.2025
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Über die Gewalt kann man sich leicht echauffieren. Schwieriger wird es, wenn man über die Ursachen nachdenken sollte. ;)
Und da wird man in der Regel in Kultur und Erziehung fündig werden. Manch Bettelarmes Land mit riesigen Unterschieden zwischen Arm und Reich ist sehr sicher, andere deutlich reichere Länder mit ausgebautem Sozialsystem komplett kriminell. Ich würde sogar behaupten je mehr bedingungslose Sozialleistungen es gibt desto mehr (relative) Armut und Gewalt erzeugt man.
 
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Alfalfa

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23.01.2022
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Und da wird man in der Regel in Kultur und Erziehung fündig werden. Manch Bettelarmes Land mit riesigen Unterschieden zwischen Arm und Reich ist sehr sicher, andere deutlich reichere Länder mit ausgebautem Sozialsystem komplett kriminell. Ich würde sogar behaupten je mehr bedingungslose Sozialleistungen es gibt desto mehr (relative) Armut und Gewalt erzeugt man.
Treffender als Jens Berger kann man es nicht erklären:
Unser profit- und renditeorientiertes Wirtschaftssystem hat ein Problem, das in der beginnenden KI-Ära, der zweiten digitalen Revolution, nicht geringer geworden ist. Es braucht die jungen Menschen als Konsumenten, aber immer weniger von ihnen als gut bezahlte Arbeitskräfte. Es verspricht ihnen unbegrenzte Möglichkeiten, bietet ihnen aber allzu oft nur prekäre Beschäftigung. Es verlangt Flexibilität, Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortung, verweigert ihnen jedoch die materielle Grundlage für ein eigenständiges Leben. Sicherheit, Planbarkeit und Zukunft sind abstrakte Visionen einer vergangenen Zeit. Der Gesellschaftsvertrag wird brüchig.
Eine eigene Wohnung? Für viele unbezahlbar. Eine sichere berufliche Zukunft? Zunehmend ein Privileg. Eine Familie gründen, Kinder bekommen, sich etwas aufbauen? Das alles wird für immer mehr junge Menschen zu einem Wunschtraum. Und je mehr Pech man in der Spermienlotterie hatte, desto hoffnungsloser der Traum.
Gleichzeitig wird ihnen unablässig erzählt, sie lebten in der besten aller möglichen Welten. Sie müssten sich eben mehr anstrengen, fleißiger sein, sich besser qualifizieren. Scheitern gilt als individuelles Versagen. Dass womöglich die gesellschaftlichen Verhältnisse versagen, kommt in dieser Erzählung nicht vor. Doch wie lange kann man einer ganzen Generation eigentlich erklären, sie sei selbst schuld an ihrer Perspektivlosigkeit?
 
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KevinHD

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05.07.2012
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Und da wird man in der Regel in Kultur und Erziehung fündig werden. Manch Bettelarmes Land mit riesigen Unterschieden zwischen Arm und Reich ist sehr sicher, andere deutlich reichere Länder mit ausgebautem Sozialsystem komplett kriminell. Ich würde sogar behaupten je mehr bedingungslose Sozialleistungen es gibt desto mehr (relative) Armut und Gewalt erzeugt man.
In Laos gehen die Kinder barfuß in die Schule und haben weniger Wohlstand und vielleicht auch Zukunft als in Mailand, aber Plünderungen soll es dort sehr selten geben. Den Wahlspruch "Louis Vuitton für alle" kennt man dort eben nicht.
 

N140SC

Erfahrenes Mitglied
01.01.2024
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Treffender als Jens Berger kann man es nicht erklären:

Ist eine Lagebeschreibung, aber was fehlr sind erstens vorgeschlagene Lösungsansätze, zweitens Verurteilung von Gewalt bzw. "sich holen was einem zusteht" und drittens die Feststellung, dass zur Zeit eben nicht alle Bevölkerungsgruppen gleich negativ auffallen.
 
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