Thailand Episode Nr. 30 oder ich brauche mehr Marken!

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Nitus

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04.04.2013
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Tag 15 - Von Bangkok nach Phuket, Marke Nr. 6 und interkulturelle Erfahrung

Heute standen wir etwas früher auf und trafen bereits vor 8 Uhr im Frühstücksrestaurant ein, sodass wir wieder einen schönen Platz im Außenbereich direkt am Fluss erhalten sollten, von wo wir u.a. die Flussexpressboote beobachten konnten, mit denen ich gestern selbst unterwegs gewesen war.


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Während wir unser Essen genossen, hörte ich hinter mir eine ältere Dame in sehr schlechtem Englisch ihre Sitznachbarn am nächsten Tisch ansprechen. Sie fragte, woher man käme. Nachdem sie die Frage mehrfach wiederholen musste, da ihr extremer französischer Akzent erst unverstanden blieb, wurde irgendwann "Philadelphia" geantwortet. Die Französin antwortete mit weiterhin unüberhörbarem französischen Accent: "Philly, how nice. I have been there."

Ich hatte den Eindruck, dass die vier US-Amerikaner nicht wirklich auf Konversation mit der Französin aus waren, denn stiegen sie kaum auf die leicht aufgezwungene Unterhaltung ein. Die Dame erklärte anschließend ungefragt, wie schön Thailand sei. Sie hätte einen Geheimtipp eines wundervollen Strandes. Ungefragt zeigte sie Fotos von einem Strand auf ihrem Handy und sagte "Karon" mit einem unglaublichen Akzent. Sie buchstabierte anschließend den Namen von Karon mehrfach sehr laut in einem Mischmasch aus Französisch und Englisch, der den US-Amerikanern offenbar deutlich peinlicher war als der Dame selbst. Irgendwann erkannte sie dann aber doch, dass die Vier aus Philly sie mehrheitlich ignorierten, und trat den Rückzug an.

+1 sprach die super freundliche Bedienung, die sich bisher gut um uns gekümmert hatte, auf die extrovertierte Französin an. Uns wurde erklärt, dass die Dame schon mehrfach aufgefallen sei. Sie würde auch die Tauben füttern, die man so mühevoll versuchen würde zu vertreiben. Die Dame hätte erklärt, dass wenn Menschen essen würden, Tiere und Vögel das auch tun sollten. Ich hatte das Gefühl, dass man die Schrulligkeit dieser Dame, die hier wohl mehrere Wochen wohnen würde, akzeptiert hatte, zumal sie ja auch keinem weh tat.

Nachdem wir uns von unserer sehr freundlichen Bedienung verabschiedet hatten, packten wir unsere Sachen, checkten aus und wartete auf den per "Grab"-App gerufenen Wagen. Laut Bellboy gäbe es aufgrund des thailändischen Neujahrsfestes eine Knappheit an Taxen, was dann auch den sehr hohen Preis erklärte, den die App für die überschaubare Fahrt vom Royal Orchid Sheraton Bangkok zur BTS- und ARL-Haltestelle Phaya Thai aufrief. Wenigstens traf der Wagen nach nur kurzer Wartezeit ein, wobei sich das "Grab" als reguläres Taxi herausstellte.

Der Fahrer wirkte unfreundlich, fuhr aber ordentlich und dennoch zügig. Er hatte interessanterweise das Taxameter aktiviert, das zum Fahrtende nur einen Bruchteil des in der App aufgerufenen Preises anzeigte. Tatsächlich wurden mir die vorher avisierten 192 THB statt der knapp 80 THB laut Taxameter belastet, aber im Endeffekt waren beide Preise erschwinglich und wir waren froh trotz Taximangel zeitnah vom Hotel zur Haltestelle des Airport Rail Links gekommen zu sein.

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Über eine Rolltreppe konnten wir mit unseren beiden schweren großen Koffern leicht zur BTS-Haltestelle Phaya Thai gelangen und von dort die Verbindung zur gleichnamigen ARL-Station nehmen. Durch Auflegen der Kreditkarte an der speziellen Kreditkarten-Durchgangskontrolle wurden dann die 45 THB pro Person für die Fahrt zum Flughafen Suvarnabhumi abgebucht. Und zu unserer Freude stand am Gleis direkt ein Zug bereit und wartete auf seine Fahrgäste, die noch nicht besonders zahlreich eingetroffen waren. Keine fünf Minuten nach unserer Ankunft mit dem Taxi konnten wir so in einem relativ leeren Abteil des Airport Rail Link Platz nehmen.

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25 Minuten später konnten wir aus dem Zug bereits das Flughafengebäude in der Ferne erkennen.

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Am Flughafen war das Gepäck am *G-Domestic-Schalter von Thai Airways schnell abgegeben. Auch sollte unsere Frage nach Plätzen am Notausgang mal wieder positiv beschieden werden, sodass wir entsprechende Bordkarten erhielten. Anschließend begaben wir uns zur Bordkartenkontrolle für Inlandsflüge. Ich nahm ein ausländisches Paar wahr, dass auf die biometrische Kontrolle zulief. Sowohl er als auch sie legten ihre Bordkarten auf den Scanner und wunderten sich, dass die Zugangskontrollen sich nicht öffneten. Auch wiederholte Versuche klappten nicht, sodass ich mich wunderte, ob sie sich vielleicht tatsächlich für die biometrische Kontrolle angemeldet hatten und es ein Problem gab, oder ob sie einfach nicht verstanden, sich an den falschen Schaltern angestellt zu haben, was wahrscheinlicher schien. Wir hingegen konnten den manuellen Abgleich unserer Namen zwischen Bordkarte und Pass relativ schnell absolvieren und waren somit keine Viertelstunde nach Ankunft mit dem ARL im Untergeschoss des Flughafens bereits auf dem Weg zum Abflugbereich für die Inlandsflüge.

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Zuerst sollte für uns ein Besuch der Thai Airways Lounge anstehen, wo wir uns Beide wieder über Papayasalat und nordostthailändische Wurst freuten.

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Auch war ich für eine Portion Reismehlnudeln mit grünem Hähnchencurry sehr dankbar.

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Und schließlich probierte ich ein Stück Kuchen.

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+1 hingegen genoss das saisonale Angebot der Lounge.

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Während ich dann etwas am Reisebericht schrieb, traf eine offenbar zusammenreisende Gruppe von sechs französischsprachigen Kanadiern in der Lounge ein, die sich direkt neben uns setzten und die ich an ihren Aeroplan-Anhängern am Handgepäck als Kanadier identifizierte. Leider unterhielt man sich extrem laut untereinander. Dies kombiniert mit dem in der TG-Lounge fehlenden Alkohol sorgte dann dafür, dass wir nun den üblichen Wechsel von hier zur Coral Lounge antraten, wo es ein Federbräu für mich und ein Signature-Cocktail für +1 sein sollte.

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Obwohl die Coral-Lounge deutlich voller war, konnte ich hier dennoch gut bis kurz vor Boardingbeginn am Reisebericht schreiben, bevor es noch schnell eine Portion Rinderbäckchen sein sollte, die jedoch so zäh waren, dass man sie kaum essen konnte.

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Anschließend passierten wir die Sicherheitskontrolle und trafen wenige Minuten vor dem offiziellen Boardingbeginn am Gate B5 für unseren Flug TG215 nach Phuket ein, wo die HS-TXH bereits beladen wurde.

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Ich hatte gerade ein paar Fotos gemacht, da wurde schon das Priority-Boarding gestartet. Wenige Minuten später konnte ich schon aus dem Flugzeug gen Osten auf die Taxiways und Startbahn blicken.

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Marginal verspätet erfolgte das Pushback. Hatte ich gehofft, dass wir direkt neben der Ostbahn diese auch für den Start nutzen würden, erfolgte jedoch ein längeres Taxiing, um zur Westbahn zu gelangen.

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Kurz vor uns startete ein A330 der Condor für einen Flug von Bangkok nach Sanya in China, was ich überraschend fand aber was wohl eine übliche Rotation zu sein scheint.

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Von der Startbahn konnte ich schließlich auf Flugzeuge von US-Bangla und Air Cambodia, die meiner Meinung nach tatsächlich ein wenig das Design von Thai Airways kopierten, blicken.

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Kurz nach dem Start wurde der Snack verteilt, bei dem es sich wieder um den lila Teriyaki-Hähnchen-Wrap handeln sollte.

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Danach brach ich mit meinen Gewohnheiten und starrte nicht den ganzen Flug aus dem Fenster. Nachdem mir die eineinhalb Folgen der ersten Staffel von "White Lotus", die ich auf dem Thai-Airways-Flug von München nach Bangkok kurz vor der Landung geschaut hatte, so extrem gut gefallen hatten, hatte ich in Thailand ein HBO-Abo abgeschlossen, das hier zugegebenermaßen mit 199 THB/Monat deutlich günstiger bepreist ist als daheim, und mir die Folgen für's Offline-Schauen auf mein Handy geladen. So sah ich nun die zweite Folge zu Ende, bevor ich kurz vor der Landung in Phuket dann doch wieder aus dem Fenster starren und fotografieren musste.

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Wir landeten aus westlicher Richtung.

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Schnell erreichten wir die Parkposition und war eine Fluggastbrücke mit dem Flugzeug verbunden. Beim Aussteigen nahm +1 wahr, dass oben in der Gepäckablage eine uns unbekannte Tablettenbox vor seinem Handgepäck lag. Er vermutete, dass diese aus der Tasche des offenbar ebenfalls homosexuellen asiatischen Paares vor uns gefallen sein musste. Am Gepäckband sahen wir die Beiden wieder und +1 fragte, ob die Tablettenbox ihnen gehören würde. Man bedankte sich sehr und hatte offenbar noch gar nicht wahrgenommen, dass diese aus dem eigenen Rucksack gefallen war. Wir lernten, dass die Beiden aus Singapur kamen, wenngleich ein Teil des Paares gebürtig aus Japan stammte, man in Bangkok Songkran gefeiert hätte und nun noch etwas Erholungsurlaub in Phuket machen wollte, bevor es zurück in den Stadtstaat gehen würde. Nachdem unsere Koffer auch hier wieder als Priority-Gepäck unter den ersten ausgeladenen Gepäckstücken waren, verabschiedeten wir uns von dem sympathischen Paar und verließen den Sicherheitsbereich.

Am uns wohlbekannten Sixt-Mietwagen-Schalter des Flughafens Phuket stand glücklicherweise niemand an, sodass wir direkt bedient wurden. Nach dem Überreichen von Pass, Führerschein und Kreditkarte gab es die frohe Kunde, dass wir statt dem gebuchten Toyota Yaris einen Toyota Altis erhalten würden, was tatsächlich eines der wenigen Mietwagen-Upgrades in Thailand sein sollte.

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Tatsächlich war das Raumgefühl in einem Altis schon deutlich besser als in einem Yaris.

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Fast genau 50 Minuten sollte die Fahrt vom Flughafen Phuket bis zum Courtyard Phuket Town in der Altstadt der Provinzhauptstadt Phuket fernab der touristischen Strände dauern.

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Mit diesem Aufenthalt sollte Marke Nr. 6 auf dieser Thailandreise eingeloggt werden. Dazu sollte es ein Upgrade auf eine Suite auf der zweithöchsten Zimmeretage geben, welche jedoch etwas merkwürdig geschnitten war.

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Der Ausblick ging okay.

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Wir schauten kurz am Hotelpool vorbei.

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Anschließend spazierten wir zu einem kleinen Markt, an welchem es zahlreiche einfache Restaurants gab.

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Wir wählten ein Restaurant, wo uns insbesondere die sehr freundliche Mitarbeiterin überzeugte. Wir starteten mit Muscheln, die tatsächlich sehr frisch waren.

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Wenig später erreichten uns Garnelen mit Chili und Knoblauch sowie das südthailändische blättrige Gemüse mit Ei gebraten.

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Und schließlich sollte es noch ein Seebarsch sein, der in Chili, Knoblauch, Sellerie und Zitronensaft gegart wurde. Hier waren irritierenderweise auch noch Tomatenstücke dabei, die unserer Meinung aber nicht wirklich zu dem Gericht passten.

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Wir wurden satt und in Summe hatte es auch gut geschmeckt. +1 organisierte noch einen kleinen Nachtisch.

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Interessant wurde jedoch, dass am Nachbartisch 14 junge Chinesen Platz nahmen, die kein Thailändisch und auch nur marginales Englisch sprachen. Nachdem die Speisekarte hier Bilder bot, konnte aber dennoch bestellt werden. Dazu irritierte mich, dass immer wieder andere Chinesen dieser Gruppe aufstanden, um im nahegelegenen 7Eleven Bier oder bei einem Getränkestand Smoothies zu kaufen, um dies an den Tischen des Restaurants zu konsumieren. Ohne Zustimmung des Restaurantpersonals ist sowas in Thailand eigentlich absolut unüblich, aber mitunter kannte man die lokalen Gepflogenheiten nicht bzw. konnte man sich deren Existenz wohl nicht vorstellen.

Eigentlich wollten wir schon gezahlt haben, aber bin ich ja ein kleiner Voyeur, wenn es um das Zusammentreffen verschiedener Kulturen geht. So orderten wir noch ein Bier, um zusehen zu können, wie die Chinesen ihr thailändisches Essen genießen würden. Die Mitarbeiter brachten ungefragt Stäbchen statt Gabel & Löffel. Die Gruppe erkannte schnell, dass die wenigen bestellten Gerichte sie nicht satt machen würden, und orderten nach. Die Tischmanieren unterschieden sich erwartungsgemäß von denen der Thailändischen oder Deutschen, aber man schaffte es dennoch oder gerade deswegen ziemlich gut, an den Krebstieren und sonstigen Speisen nichts Essbares zurück zu lassen.

Nachdem die Gruppe gezahlt hatte, kamen wir mit der Angestellten, die sowohl uns als auch die Gruppe bedient hatte, tiefer ins Gespräch. Sie erklärte, dass chinesische Gruppen mitunter anstrengend seien, da diese bei der Rechnung penetrant nach einem Rabatt fragen würden. Sie hätte lediglich 40 THB Rabatt auf die für eine 14-köpfige Gruppe ohnehin überschaubare Rechnung gegeben. +1 meinte, dass sie hätte gar keinen Rabatt geben sollen, denn sowas müsste man doch vor der Bestellung vereinbaren. Ich ergänzte, dass es doch dreist sei, Bier und sonstige Getränke von außerhalb mitzubringen. Typisch thailändisch entgegnete uns die Mitarbeiterin, dass es halt Chinesen seien.

Wir zahlten unsere Rechnung, übrigens ohne nach einem Rabatt zu fragen, und begaben uns zurück zum Hotel, wo wir schnell und gut in den Schlaf finden sollten.
 

DUS_Flieger

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18.11.2012
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DUS
Ca.200m vom Royal Orchid entfernt ist mit dem Hanaya das älteste japanische Restaurant Bangkoks, gegründet 1939. Die vier Sushi Köche leisten gute Arbeit.
Ich zahle vorzugsweise bar... als Wechselgeld gibt's bankfrische Baht Scheine.
 
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Reaktionen: MarionNew und Nitus

Nitus

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04.04.2013
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@Nitus Ich werde im Mai auch im Renaissance sein, hast du zufällig von der Happy Hour am Abend die Cocktailkarte fotografiert? Mich interessiert immer schon im voraus, was die einzelnen Hotels so an Auswahl haben... :)

Nach aktueller Planung sollten wir aber Ende nächste Woche nochmal im Renaissance sein. Habe mir schon einen Reminder gesetzt, dann die Karte explizit zu fotografieren.

So, gestern sind wir wieder im Renaissance Bangkok Rachtaprasong eingecheckt und haben natürlich auch direkt wieder die Happy Hour (17:30 - 19:30) genutzt. Daher kann ich Dir @Mai-Thai nun mit der aktuellen Cocktail-Karte dienen:

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Nitus

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04.04.2013
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Tag 16 1/2 - Marke Nr. 7 oder mein erstes Hotel mit inkludierter Speedboat-Anreise

Wir waren sehr gespannt, wie das Frühstücksbüffet in einem Courtyard in Thailand sein würde, zumal man dieses als Statusgast anders als in Europa oder den USA komplett kostenlos erhielt. Tatsächlich wurden wir positiv überrascht, denn gab es eine umfangreiche Auswahl, die ansprechend präsentiert wurde. Dazu war das Frühstücksrestaurant hell und freundlich und nicht zu voll.

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Ein Signature-Dish an der Eierstation war ein Omelette mit "Muh Hong", jenem lange in zahlreichen Gewürzen geschmorten Schweinebauchstücken. Das musste ich natürlich probieren, wenngleich das Gericht etwas uninspirierter aussah, als ich mir das erhofft hatte.

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Während des Frühstücks beobachteten wir Flugnbegleiterinnen von Oman Air, nachdem wir deren Kollegen bereits am Vorab bei ihrem Check-Out aus dem Hotel gesehen hatten.

Nach dem Frühstück wollte +1 das Fitnessstudio des Hotels ausprobieren. Ich hingegen begab mich an den Pool, wo es leider keinen wirklich schattigen Platz gab. Auf einer Liege, die zumindest von lückenhaft angebrachten Querlatten ein wenig Schatten bekam, ruhte ich mich etwas aus.

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Ich probierte dann auch den Pool aus, der in der prallen Sonne eine angenehme Erfrischung bot und den ich für mich alleine haben sollte, nachdem die einzige andere anwesende Person nur auf ihrer Liege chillte.

Wir hatten zwar sicherheitshalber einen Late-Check-Out bis 15:00 angefragt und erhalten, waren aber bereits gegen 13:30 abreisebereit. Ich blickte auf unseren Mietwagen, der tatsächlich den ganzen Vormittag im Schatten stand. Derartige Schattenspender sind auf großen Parkplätzen in Thailand nicht unüblich, jedoch wunderte ich mich hier, dass man sie sinnvollerweise auch für die Gewinnung von Solarstrom nutzte.

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Nach dem Check-Out lenkte ich den Wagen Richtung Norden. Ca. zehn Minuten später hielt ich bereits am Straßenrand der großen Hauptstraße, da es uns trotz des guten Frühstücks nun gegen 14 Uhr nach wirklich gutem südthailändischen Essen gelüstete. Die Wahl war auf das Ton Mayom gefallen, welches es dieses wie die letzten Jahre in den Michelin Bibgourmand geschafft hatte.

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Wir hatten Glück und erhielten den letzten freien Platz.

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Zu unserer Wahl gehörte natürlich "Muh Hong", jenes lange mit intensiven Gewürzen geschmorte Schweinefleisch, welches hier besonders gut und intensiv schmeckte.

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Dann hatte uns die Bedienung ein lokales saisonales Gemüse empfohlen, das auch +1 noch nicht kannte.

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Der Eigengeschmack war nicht sehr ausgeprägt, aber toll zubereitet gefiel es uns beiden sehr.

Und schließlich sollten es mal wieder Garnelen mit Tamarindensauce sein, die wirklich gut waren.

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Satt und zufrieden setzten wir die Autofahrt zu unserer nächsten Unterkunft und Marke Nr. 7 auf dieser Reise, dem "The Naka Island, A Luxury Collection Resort & Spa Phuket", fort. Am Kreisverkehr neben der Robinson Lifestyle Mall in Thalang hätten wir theoretisch quasi rechts abbiegen müssen, aber ist dieser Kreisverkehr schon lange für das Rechtsabbiegen aus nördlicher und südlicher Richtung gesperrt. So fuhr ich geradeaus und nutzte den nächsten U-Turn, um umzudrehen. So konnte ich dann wenig später entsprechend links auf die 4027 biegen.

Wir folgten der Navigation zur bei Google Maps verzeichneten Lobby des Hotels auf dem Festland bzw. waren wir ja eigentlich mit Phuket schon auf einer Insel. Am Ende wurde die Navigation konfus und wir fanden uns auf einer zugewucherten und nicht mehr wirklich befahrbaren Straße wieder. Ich drehte um und probierte eine andere Straße. So gelangten wir auf einen großen Parkplatz, an welchem diverse Reiseveranstalter und Unterkünfte ausgeschildert waren. Unser "The Naka Island" war jedoch nicht dabei. So hielt ich kurz und +1 fragte einen Mitarbeiter, der meinte, dass wir einparken sollten und es hier auch einen Mitarbeiter vom "The Naka Island" geben würde. Ich parkte ein.

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Als wir dann mit unserem Gepäck in Richtung des Mitarbeiters liefen, mit dem +1 zuvor gesprochen hatte, kam ein Golfwagen mit zwei Mitarbeitern des "The Naka Island" auf uns zugefahren. Man verlud unser Gepäck und bat uns, Platz zu nehmen. +1 sprach den Mitarbeiter, der uns auf Englisch freundlichst begrüßt hatte, an, um ganz vorsichtig unserer Irritation über die mangelnde Beschilderung Ausdruck zu verleihen. Der Mitarbeiter erwiderte, dass er kein Thai sprechen könne, sodass +1 direkt fragte, woher er denn käme. Er wäre aus Indonesien und erst seit zwei Monaten hier, wobei er noch vier weitere Monate hier hätte. Als +1 und ich uns auf Deutsch austauschten, hakte er ein und fragte, ob wir aus Deutschland kämen. Tatsächlich konnte dieser sympathische Mitarbeiter ziemlich gutes Deutsch sprechen, das er sich dem eigenen Bekunden nach selbst beigebracht hätte.

Nach einer relativ kurzen Fahrt erreichten wir die Lounge bzw. den abgesetzten Check-in-Bereich des "The Naka Island".

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Man bat uns, Platz zu nehmen. Eine Weile nach dem Überreichen meines Passes und der thailändischen ID-Karte von +1 wurden uns dann die Meldebögen präsentiert. Kurz nach der Buchung der "Besenkammer" in diesem Luxusresort hatte ich NUAs auf alle Villen mit privatem Pool gesetzt. Tatsächlich war fünf Tage vor Anreise automatisch ein Upgrade auf eine Villa mit privatem Pool und Meerblick bestätigt worden. Genau dies wiederholte die freundliche Mitarbeiterin und bat um eine Kreditkarte, um einerseits den Übernachtungspreis zu belasten und eine zusätzliche Garantie zu blocken.

Anschließend mussten wir eine gute halbe Stunde warten. Wir vernahmen, dass es ein wenig Diskussion um das Schnellboot gab, das uns von hier zur eigentlichen Resortinsel bringen sollte. Aber wenigstens war es in der Lounge klimatisiert und es gab kaltes Trinkwasser und WLAN. Zwischenzeitlich gesellten sich noch zwei vermeintliche Mitarbeiterinnen der Anlage dazu, die wohl ebenfalls auf das Schnellboot warteten.

Nach der genannten guten halben Stunde wurden wir zur nahe gelegenen Marina geführt. Wir konnten erkennen, dass unser Gepäck bereits am Pier bereit lag.

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In der Ferne konnten wir bereits die Hotelanlage auf der Naka-Insel als auch das herannahende Speedboot erkennen.

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Das Boot wurde provisorisch fest gemacht, uns beim Zusteigen geholfen und unser Gepäck verladen.

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An Bord überlegten wir kurz, ob wir im Innenbereich sitzen wollten.

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Natürlich wählten wir den Außenbereich am Bug.

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Die Ausfahrt aus dem Hafengebiet verlief recht seicht. Nachdem dieses jedoch verlassen war, gab der Skipper richtig Gas und uns blies schnell mächtig Fahrtwind ins Gesicht. Auch kam die Hotelinsel schnell näher.

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In Summe ca. fünf Minuten, nachdem wir die Marina verlassen hatten, erreichten wir schon das Pier des Hotels.

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Hier stellte sich dann der nächste Mitarbeiter vor, der ebenfalls kein Thailänder aber ein extrem freundlicher Burmese war. Er fuhr uns mit einem Golfwagen vom Pier zu unserer Villa, wenngleich wir erst noch den Gong am Resorteingang schlagen mussten, damit die namensgebende Schlange der Insel uns wohlgesonnen wäre.

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Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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MUC
Tag 16 2/2 - Tolle Villa aber sehr überteuertes Abendessen

Nach dem bestätigten Upgrade hatte ich mich genauer mit den Zimmerkategorien dieser Anlage beschäftigt und war nun sehr gespannt auf die angeblich 450 Quadratmeter große Villa mit privatem Pool und Meerblick.

Der Zugang zu den 450 Quadratmetern erfolgte durch zwei schwere Holztüren. Nach ein paar Schritten erreichte man dann die Eingangstür der Villa. Weiter geradeaus kam man zu einem Sala mit zwei Futonliegen und dem privaten Pool.

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Nach dem Betreten der Villa stand man im Wohn-/Schlafbereich.

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Im Wohn-/Schlafbereich fiel direkt der Tisch vor dem Panoramafenster auf, der zwar fast bodentief wirkte, aber unter dem für die Beine ein vertiefter Bereich vorhanden war, sodass man hier toll sitzen und die Aussicht direkt von vor dem Fenster genießen konnte.

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Neben besagtem Tisch waren natürlich auch das Bett mit dem Moskitonetz und die in der linken Bildmitte sichtbare Sitzbank Highlights des Zimmers.

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Vom Wohn-/Schlafzimmer gelangte man dann über interessante große Steine hinter einer Tür zu Ablageflächen und Schränken sowie zur Toilette.

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Die Menge an Schränken und Schubladen überraschte ebenso wie die Sitzgelegenheit zwischen Toilette und Waschtischen.

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Für die zwei Waschtische, an denen allerlei Pflegeprodukte bereit lagen, waren wir sehr dankbar.

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Am Ende des Ganges ging es nach den Waschtischen links in den Außenbereich und rechts in die Dusche.

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Im Außenbereich gab es eine eingehauste Badewanne und rechts daneben eine Außendusche.

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Und schließlich führte ein Weg von der anderen Seite zum eigenen Pool und den Sonnenliegen vor der Villa.

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Wir waren begeistert von der Großzügigkeit der Innen- und Außenbereiche der Villa, wenngleich gerade der Weg vom Bett zur Toilette für nächtliche Toilettengänge nicht so wirklich praktisch und durchdacht wirkte.

Dafür erfreuten wir uns daran, dass man uns zur Begrüßung nicht nur Obst und eine kleine Torte auf das Zimmer gebracht hatte, sondern auch drei eisgekühlte Flaschen Chang Bier, was dafür sprach, dass man die Einträge in meinem Bonvoy-Profil gelesen hatte.

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Der Torte, die wohl schon länger in der direkten Sonnenstrahlung stand, trauten wir nicht so ganz, probierten jedoch ein Stückchen. Umgekippt schien sie noch nicht, aber gefüllt war die Torte mit dieser künstlichen Palmfett-Sahne-Ersatz-Creme, die man leider sehr häufig in Thailand vorfindet. Entsprechend ließen wir den Großteil der Torte unverzehrt.

Deutlich enthusiastischer waren wir beim Verzehr der Chang-Biere, die beim herannahenden Sonnenuntergang und dem tollen Ausblick von unserer Villa umso besser schmeckten.

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Mit der Villa und vor allem dem eigenen Pool waren wir sehr zufrieden, sodass es bereits dunkel war, als wir diesen verlassen sollten.

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Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, spazierten wir zu Fuß zu den Hotelrestaurants. Wir wählten das thailändische Restaurant, wo wir auch ohne Reservierung, die uns zuvor für meinen Geschmack ein bisschen zu aufdringlich nahegelegt wurde, einen schönen Platz erhalten sollten.

Die Preise der Speise- und Getränkekarte schockierten uns jedoch. Dass man in einem Luxury Collection Hotel auf einer privaten Insel deutlich mehr bezahlen würde, war uns klar, aber schluckten wir Beide bei den Preisen sehr. Dennoch nickten wir zur Flasche Wasser aus Kanchanaburi, die zwar gut aussah, aber trotz dem Preis von ca. 5€ genauso schmeckte wie das Trinkwasser, das man in jedem Hotel in Thailand kostenlos bekommt. Das bestellte lokale Craft-Bier schlug inklusive Steuer und 10% Serivce Charge mit fast 10€ pro 0,33l-Flasche zu Buche. Umso enttäuschter war ich, dass mein Bier sehr unprofessionell eingeschenkt wurde. Man hielt das Glas kerzengerade und wunderte sich über den vielen Schaum, der sich beim schnellen Einschenken bildete.

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+1 nahm daher der Bedienung mehr oder weniger charmant Glas und Flasche ab, um sich dieses Drama nicht anzutun und um sich sein Bier selbst einzuschenken.

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Wenigstens schmeckte das Bier ganz gut. Dazu erreichte uns später ein Gruß aus der Küche, eine Chilipaste mit Fisch, die ich nach etwas Probieren jedoch +1 überließ, der dafür deutlich dankbarer war als ich.

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Was das Essen angeht, waren die Preise auch so dermaßen überteuert, dass wir beim Bestellen keinen Spaß hatten. Da wir aber andererseits glücklicherweise vom Mittagessen noch halbwegs satt waren, bestellten wir nur eine Portion Spargel mit Bambus für ca. 16 Euro und eine Portion Massaman-Curry mit Rindfleisch für ziemlich genau 30 Euro.

Spargel und Bambus schmeckten ganz ordentlich, würden aber in jedem anderen Restaurant in Thailand nur einen Bruchteil des Preises kosten.

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Das Massaman-Curry bestand aus zwei kleinen Stücken Kartoffel und vier Stücken Rindfleisch, die maximal von Sehnen durchzogen waren, was wieder +1 deutlich mehr erfreute als mich. Der hübsch zusammengebundene Roti-Fladen schmeckte zwar sehr gut, ebenso wie die Sauce des Currys hervorragend gewürzt war, aber war das Essen für den Preis eine ziemliche Enttäuschung.

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Ich weiß nicht mehr, wer von uns Beiden sich mehr über das extremst schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis aufgeregt hatte, aber hatten wir uns geschworen hier keinen weiteren Euro mehr für irgendwas auszugeben. Vermutlich ist die Luxury Collection auch einfach nicht unsere Marriott-Marke.

Wenigstens wirkte der Rückweg zu unserer Villa schön illuminiert.

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Sabine_Muc

Erfahrenes Mitglied
12.11.2018
743
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Tag 16 2/2 - Tolle Villa aber sehr überteuertes Abendessen

Nach dem bestätigten Upgrade hatte ich mich genauer mit den Zimmerkategorien dieser Anlage beschäftigt und war nun sehr gespannt auf die angeblich 450 Quadratmeter große Villa mit privatem Pool und Meerblick.

Der Zugang zu den 450 Quadratmetern erfolgte durch zwei schwere Holztüren. Nach ein paar Schritten erreichte man dann die Eingangstür der Villa. Weiter geradeaus kam man zu einem Sala mit zwei Futonliegen und dem privaten Pool.

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Nach dem Betreten der Villa stand man im Wohn-/Schlafbereich.

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Im Wohn-/Schlafbereich fiel direkt der Tisch vor dem Panoramafenster auf, der zwar fast bodentief wirkte, aber unter dem für die Beine ein vertiefter Bereich vorhanden war, sodass man hier toll sitzen und die Aussicht direkt von vor dem Fenster genießen konnte.

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Neben besagtem Tisch waren natürlich auch das Bett mit dem Moskitonetz und die in der linken Bildmitte sichtbare Sitzbank Highlights des Zimmers.

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Vom Wohn-/Schlafzimmer gelangte man dann über interessante große Steine hinter einer Tür zu Ablageflächen und Schränken sowie zur Toilette.

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Die Menge an Schränken und Schubladen überraschte ebenso wie die Sitzgelegenheit zwischen Toilette und Waschtischen.

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Für die zwei Waschtische, an denen allerlei Pflegeprodukte bereit lagen, waren wir sehr dankbar.

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Am Ende des Ganges ging es nach den Waschtischen links in den Außenbereich und rechts in die Dusche.

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Im Außenbereich gab es eine eingehauste Badewanne und rechts daneben eine Außendusche.

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Und schließlich führte ein Weg von der anderen Seite zum eigenen Pool und den Sonnenliegen vor der Villa.

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Wir waren begeistert von der Großzügigkeit der Innen- und Außenbereiche der Villa, wenngleich gerade der Weg vom Bett zur Toilette für nächtliche Toilettengänge nicht so wirklich praktisch und durchdacht wirkte.

Dafür erfreuten wir uns daran, dass man uns zur Begrüßung nicht nur Obst und eine kleine Torte auf das Zimmer gebracht hatte, sondern auch drei eisgekühlte Flaschen Chang Bier, was dafür sprach, dass man die Einträge in meinem Bonvoy-Profil gelesen hatte.

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Der Torte, die wohl schon länger in der direkten Sonnenstrahlung stand, trauten wir nicht so ganz, probierten jedoch ein Stückchen. Umgekippt schien sie noch nicht, aber gefüllt war die Torte mit dieser künstlichen Palmfett-Sahne-Ersatz-Creme, die man leider sehr häufig in Thailand vorfindet. Entsprechend ließen wir den Großteil der Torte unverzehrt.

Deutlich enthusiastischer waren wir beim Verzehr der Chang-Biere, die beim herannahenden Sonnenuntergang und dem tollen Ausblick von unserer Villa umso besser schmeckten.

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Mit der Villa und vor allem dem eigenen Pool waren wir sehr zufrieden, sodass es bereits dunkel war, als wir diesen verlassen sollten.

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Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, spazierten wir zu Fuß zu den Hotelrestaurants. Wir wählten das thailändische Restaurant, wo wir auch ohne Reservierung, die uns zuvor für meinen Geschmack ein bisschen zu aufdringlich nahegelegt wurde, einen schönen Platz erhalten sollten.

Die Preise der Speise- und Getränkekarte schockierten uns jedoch. Dass man in einem Luxury Collection Hotel auf einer privaten Insel deutlich mehr bezahlen würde, war uns klar, aber schluckten wir Beide bei den Preisen sehr. Dennoch nickten wir zur Flasche Wasser aus Kanchanaburi, die zwar gut aussah, aber trotz dem Preis von ca. 5€ genauso schmeckte wie das Trinkwasser, das man in jedem Hotel in Thailand kostenlos bekommt. Das bestellte lokale Craft-Bier schlug inklusive Steuer und 10% Serivce Charge mit fast 10€ pro 0,33l-Flasche zu Buche. Umso enttäuschter war ich, dass mein Bier sehr unprofessionell eingeschenkt wurde. Man hielt das Glas kerzengerade und wunderte sich über den vielen Schaum, der sich beim schnellen Einschenken bildete.

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+1 nahm daher der Bedienung mehr oder weniger charmant Glas und Flasche ab, um sich dieses Drama nicht anzutun und um sich sein Bier selbst einzuschenken.

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Wenigstens schmeckte das Bier ganz gut. Dazu erreichte uns später ein Gruß aus der Küche, eine Chilipaste mit Fisch, die ich nach etwas Probieren jedoch +1 überließ, der dafür deutlich dankbarer war als ich.

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Was das Essen angeht, waren die Preise auch so dermaßen überteuert, dass wir beim Bestellen keinen Spaß hatten. Da wir aber andererseits glücklicherweise vom Mittagessen noch halbwegs satt waren, bestellten wir nur eine Portion Spargel mit Bambus für ca. 16 Euro und eine Portion Massaman-Curry mit Rindfleisch für ziemlich genau 30 Euro.

Spargel und Bambus schmeckten ganz ordentlich, würden aber in jedem anderen Restaurant in Thailand nur einen Bruchteil des Preises kosten.

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Das Massaman-Curry bestand aus zwei kleinen Stücken Kartoffel und vier Stücken Rindfleisch, die maximal von Sehnen durchzogen waren, was wieder +1 deutlich mehr erfreute als mich. Der hübsch zusammengebundene Roti-Fladen schmeckte zwar sehr gut, ebenso wie die Sauce des Currys hervorragend gewürzt war, aber war das Essen für den Preis eine ziemliche Enttäuschung.

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Ich weiß nicht mehr, wer von uns Beiden sich mehr über das extremst schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis aufgeregt hatte, aber hatten wir uns geschworen hier keinen weiteren Euro mehr für irgendwas auszugeben. Vermutlich ist die Luxury Collection auch einfach nicht unsere Marriott-Marke.

Wenigstens wirkte der Rückweg zu unserer Villa schön illuminiert.

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Ich finde das ist keine Überraschung - du zahlst halt die Umgebung und die 450qm Villa mit. 😀
 
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Nitus

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04.04.2013
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Ich finde das ist keine Überraschung - du zahlst halt die Umgebung und die 450qm Villa mit. 😀

Naja, die 450qm Villa wurde mit den gut 300€/Nacht für die Besenkammer und den NUAs bezahlt.

Aber ja, erhöhte Preise hatte ich hier vor Ort aufgrund der Lage erwartet, aber derartig hohe Preise nicht. Es bleibt zu vermuten, dass das Hotel schon ein wenig Profit daraus schlagen möchte, dass man sich im "The Naka Island" anders als bei anderen Resorts in Thailand nicht wirklich außerhalb der Anlage ernähren kann. Da haben die hoteleigenen Restaurants eine Monopolstellung.

Und deswegen muss die Qualität schlecht sein?

Das hatte mich tatsächlich auch wirklich zusätzlich irritiert. Sehr hohe Preise wären ja halbwegs zu verkraften gewesen, wenn Alles gepasst hätte. Aber das Bier so eingeschenkt zu bekommen, dass jegliche Kohlensäure entweicht, und mehr Sehnen als Fleisch in der ohnehin überschaubaren Curryportion waren bei dem Preis schon ein starkes Stück. Abgesehen von den ca. 70€ für dieses sehr überschaubare Abendessen haben wir daher kein zusätzliches Geld mehr im Hotel gelassen.
 

Nitus

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04.04.2013
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Tag 17 - Naka Island

Wir hatten etwas unruhig geschlafen, da es in der Villa doch relativ laut war. Der Rückkühler der Klimaanlage war so montiert, dass dessen Lärm leider zu deutlich im Schlafzimmer zu hören war. Auch war der nächtliche Toilettengang erwartungsgemäß unangenehm, da der Weg viel Aufmerksamkeit erforderte. Dennoch waren wir dank des grandiosen Ausblicks sehr guter Laune, als ich die Vorhänge aufzog.

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Wir spazierten zum Frühstücksrestaurant, wo wir Plätze mit direktem Blick auf den Hotelpool und den Strand erhielten.

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Die Speisenauswahl konnte sich sehen lassen und anders als beim Abendessen waren wir heute beim Frühstück auch mit der Qualität sehr zufrieden. Mir gefielen sowohl das rote Curry mit Entenfleisch als auch das Egg Benedict sehr gut.

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Nach dem Frühstück blickten wir auf das thailändische Restaurant der Anlage, wo wir am Vorabend gegessen hatten. Dazu fiel uns auf, dass sich unsere Villa direkt oberhalb des Restaurants befand, was die auf unserer Terrasse immer wieder wahrnehmbaren Gerüche nach leckerem Thai-Essen erklärte.

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Wir schauten uns noch etwas am Strand und Hotelpool um.

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Auf dem Weg zurück zu unserer Villa passierten wir noch einen weiteren Pool, der jedoch klein und menschenleer war.

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Anschließend verbrachten wir mehrere Stunden vor unserer Villa, nutzten den Pool, relaxten und ich schrieb etwas am Reisebericht bei besten Aussichten.

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Gegen Nachmittag brachen wir zu Fuß auf, um das Dorf der Einheimischen zu besuchen, wo es das einzige Restaurant auf der Insel außerhalb der Hotelanlage geben sollte. Die Straße war schmal und gesäumt von teilweise halbfertigen oder verfallenden Gebäuden sowie Schutt und Gerümpel.

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Ein Stückchen weiter setzte dann Ernüchterung bei uns ein. Das angesteuerte Restaurant hatte heute Ruhetag (welcher jedoch nicht bei Google Maps vermerkt war).

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+1 fragte einen jungen Thailänder, der uns auf einem Motorrad entgegen kam. Dieser meinte, dass es abseits des geschlossenen Restaurants zwei Möglichkeiten gäbe, hier etwas Warmes zu essen bekommen. Am Pier der Einheimischen gäbe es eine Garküche sowie am Tab Po Strand ein Restaurant. +1 fragte, was besser schmecken würde, worauf der junge Mann antwortete, dass die Garküche von seiner Mutter betrieben würde. So liefen wir den überschaubaren Weg zum Pier, welches wir erst einmal erkundeten.

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Wir blickten auf die Boote der Einheimischen.

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Das Pier allerdings hatte wohl schon bessere Zeiten gesehen. Schienen auf der einen Seite die Stufen intakt, so waren diese auf der anderen Seite eingestürzt.

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In der Ferne blickten wir auf eine Insel, die offenbar Ziel von zahlreichen Ausflugsbooten war.

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Am Ende des Piers trafen wir auf ein paar Thailänder, die beim Fischen, das hier eigentlich mit Schildern untersagt war, erfolgreich gewesen waren. +1 fragte interessiert, was sie für Fische gefangen hatten. Nachdem +1 die Sorte nicht kannte, fragte er, was man damit machen würde, und bekam verschiedene typisch südthailändische Speisen aufgezählt.

Hungrig liefen wir den Steg zurück, um die Garküche der Mutter des zuvor getroffenen Jungen zu besuchen. Sonderlich viele Gerichte standen nicht auf der Speisekarte und das Thai-Basilikum war schon aus. Nachdem die Inhaberin, wie augenscheinlich ein Großteil der Inselbewohner, offenbar zur muslimischen Minderheit in Thailand gehörte, hatten wir die Wahl zwischen Hähnchen- und Rindfleisch. Wir wählten mit Currypaste gebratenes Rindfleisch, was erstaunlich gut schmeckte, zumal die Köchin auch sehr freundlich war.

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Statt direkt zurück zum Hotel zu spazieren, folgten wir jedoch noch der Beschilderung zum Tab Po Strand, der ca. einen Kilometer entfernt liegen sollte. Unterwegs entdeckten wir einen Baum, ann welchem Rosenäpfel wuchsen.

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Der Weg selbst hingegen wurde jedoch nicht besser.

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Wobei es botanisch interessant blieb mit Bambus und einem Jackfruit-Baum, der reichlich Früchte trug.

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Ein Stück weiter hatten wir die Wahl, links zum Heart Break Hill oder rechts zum Tab Po Strand zu gehen. Wir wählten Letzteren.

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Je näher wir dem Strand kamen, desto deutlicher hörten wir laute Musik. Wir wunderten uns etwas, denn wirkte der Strand schon ziemlich abgelegen und uns war abseits eines Touristenpaares den ganzen Weg niemand entgegen gekommen, noch hatte uns jemand überholt. Dazu konnten wir uns nicht wirklich vorstellen, dass viele Gäste aus dem nur knapp 80 Villen / Zimmer zählenden "The Naka Island" hierher kamen. Umso erstaunter waren wir über Massen von jungen Touristen, die sich hier aufhielten.

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Dazu gab es hier massig Sitzplätze und ein großes Essens- und Getränkeangebot. Wir wunderten uns wirklich, wo diese Touristenmassen herkommen sollten, bis uns einerseits auffiel, dass fast alle Touristen Schwimmwesten bei sich trungen, und andererseits sehr viele Jetski vor Ort waren. So kombinierten wir, dass die Naka-Insel und hier wohl insbesondere dieser Strand ein beliebtes Ausflugsziel für Jetski-Ausflüge sein müsste.

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Offenbar war aber so langsam das Ende des Tagesgeschäftes erreicht und eine Gruppe nach der Anderen brach mit ihren Jetski auf. Wir hatten bei den Sitzplätzen der örtlichen Gastro daher fast komplett freie Platzwahl.

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Mit 200 THB für eine große Flasche Bier waren die Preise aber auch hier gesalzen. Dennoch gönnten wir uns jeder Eine und genossen den Ausblick.

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Dazu war es durchaus interessant zuzusehen, wie die Logistik bei diesen Jetski-Ausflügen funktionierte.

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Nachdem alle Jetski die Insel verlassen hatten und auch wir unsere Bierflaschen ausgetrunken hatte, zahlte ich. Ich wollte mit Thai QR Payment zahlen, aber konnte das offenbar burmesische Personal mir keinen QR-Code zeigen sondern nur eine Tafel mit der Bankverbindung des Betriebes, die ich dann manuell in die Banking-App eingab.

Auf dem Rückweg entdeckten wir noch eine Pflanze mit den Malindo-Blättern, jenem blättrigen Gemüse aus Südthailand, das wir so gerne essen.

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Und schließlich bewunderte ich noch die Telekommunikationsinfrastruktur der Insel, die sich auf dem Dach eines Nebengebäudes der Hotelanlage befand.

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Stark verschwitzt trafen wir gegen 18:30 zurück an unserer Villa ein, wo es nach einer kurzen Dusche zum Entspannen wieder in unseren Pool ging.

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Mai-Thai

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21.08.2019
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Friedrichshafen
@Nitus danke für die Cocktailkarte (y) Das Naka war tatsächlich auch mal auf unserer Liste der zu besuchenden Hotels, jedoch schreckt mich da jetzt das von dir erwähnte begrenzte Angebot an Restaurantalternativen ab. +1 würde das sicherlich nicht gefallen.
Ich weiß jetzt nicht ob in deinem Reisebericht schon das LeMeridien Mai Khao auf Phuket vor kam, meinte ich doch, das ihr dieses Hotel auch besuchen wolltet?
Bin auf weitere Berichte gespannt!
 

Nitus

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04.04.2013
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@Nitus danke für die Cocktailkarte (y) Das Naka war tatsächlich auch mal auf unserer Liste der zu besuchenden Hotels, jedoch schreckt mich da jetzt das von dir erwähnte begrenzte Angebot an Restaurantalternativen ab. +1 würde das sicherlich nicht gefallen.

Die Villa im Naka war schon cool und die Aussicht von der eigenen Veranda und der eigene Pool waren echt super. Für 1-2 Nächte kann man sich das mal geben. Idealerweise kommt man aber nicht super hungrig auf die Insel. ;)

Ich weiß jetzt nicht ob in deinem Reisebericht schon das LeMeridien Mai Khao auf Phuket vor kam, meinte ich doch, das ihr dieses Hotel auch besuchen wolltet?

Genau, damit geht es dann im Reisebericht weiter. Tag 18, über den ich vielleicht morgen oder vielleicht auch erst die Tage schreiben werde, war dann der Wechsel von Naka Island zum Le Méridien Mai Khao. Dem Bericht vorweggegriffen: Das Le Méridien Mai Khao fanden wir sehr schön, zumal auch hier die NUA durchgegangen waren und wir eine Suite mit großem privaten Pool, der ganztägig dank eines Sonnensegels zumindest teilweise Schatten hatte, erhalten hatten.

Und danach waren wir noch im Marriott Khao Lak, was (ebenfalls mit NUA-Erfolg) in meinen Augen das beste Preis-/Leistungsverhältnis dieser gesamten Reise zu bieten hatte, nachdem wir pro Nacht nur ca. 3.200 THB bezahlt hatten. Da konnte man über die leichten Macken und das etwas einfachere Frühstückbüffet dort hinweg sehen.

Bin auf weitere Berichte gespannt!

Wird kommen!

Wir sind allerdings gestern Abend von Bangkok zurück geflogen und heute morgen gegen 5:30 zurück in München gelandet, wo ich dann heute auch direkt schon wieder meinen ersten Arbeitstag hatte. Insofern wird es heute mit dem Bericht wahrscheinlich nicht mehr weitergehen, sondern in Kürze erstmal ins Bett gehen.
 

Nitus

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04.04.2013
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Meistens bucht man auch solche Resorts als Voll- oder Halbpension, dann tut es nicht so weh ;)

Gerade mal geprüft: Die Halbpension kostet pro Nacht ca. 75€ Aufpreis zur Rate mit nur Frühstück. Bei alleine ca. 30€ für das Massaman-Curry wäre die Halbpension, die vermutlich pro Person je eine Vor-, Haupt- und Nachspeise enthält, eindeutig der bessere Deal gewesen.
 
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Nitus

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04.04.2013
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Wart ihr im JW Marriott Khao Lak oder im Khao Lak Marriott?

Diesmal im Khao Lak Marriott, also hier.

Das JW Marriott Khao Lak hatten wir vor zwei Jahren besucht, siehe damaliger Reisebericht ab hier.

Aber auch das "normale" Marriott Khao Lak kannten wir schon, denn hatten wir dieses bereits vor einem Jahr besucht, siehe der entsprechende Reisebericht ab hier.

Beide Häuser fand ich gut, wenngleich ich den deutlichen Mehrpreis für das JW nicht unbedingt nachvollziehen kann. Würde daher eher das "normale" Marriott aufgrund des deutlich günstigeren Preises favorisieren.
 
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Tomminho7

Reguläres Mitglied
02.03.2017
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Ich freue mich auch auf den weiteren Bericht.

Aktuell planen wir unseren Urlaub in Thailand für April 2027. Dort wird es sehr wahrscheinlich auch nach Khao Lak gehen. Aktuell tendieren wir zu einer Kombination aus dem Sentido Khao Lak und dem Le Méridien Khao Lak, da aktuell beide zu (aus meiner Sicht) guten/sehr guten Preisen buchbar sind.

Das Marriott Khao Lak für 3.200 THB wäre auch interessant, wobei ich das aktuell nur ab grob 200€ je Nacht finde.
 
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Nitus

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04.04.2013
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Tag 18 1/2 - Noch ein halber Tag auf Naka Island oder schon die beste Pool-Villa bislang

Nachdem wir die zweite Nacht im "The Naka Island" etwas besser geschlafen hatten, spazierten wir bei bestem Wetter zum Frühstück.

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Wir erhielten wieder einen Platz am Rand der Terrasse mit schönem Blick auf Strand und Meer.

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Die Qualität des Frühstücks stellte uns erneut zufrieden.

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Im Restaurant und am Büffet ging es sehr entspannt und gesittet zu. Den größten Lärm verursachte tatsächlich ich selbst. Nachdem die einzige im Sektkühler liegende geöffnete Flasche bereits leer war, versuchte ich eine der noch geschlossenen Flaschen Prosecco zu öffnen. Auf der Flasche muss jedoch so ein hoher Druck gewesen sein, dass bereits während ich die Drahtwicklungen der Agraffe aufdrehte, der Korken mitsamt der Agraffe unter einem lauten Knall nur so aus der Flasche flog. Zum Glück hatte ich weder mich noch sonst jemanden getroffen oder gar verletzt, aber zog ich temporär alle Blicke auf mich. Ein Mitarbeiter eilte herbei und entschuldigte sich, dass er die Flasche nicht rechtzeitig geöffnet hätte.

Neben dem Prosecco genossen wir wenig später dann auch das Tages-Special, das durch einen Mitarbeiter an den Tischen verteilt wurde, und was mit einem Kokos-Chia-Pudding mit Mangostücken ein super leckeres Special sein sollte.

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Nach dem Frühstück stand erstmal wieder etwas Baden im eigenen Pool an, bevor gegen Mittag der Pool leider wieder fast ohne Schatten in der Sonne lag. +1 checkte das Fitnessstudio und das Spa aus, während ich in der klimatisierten Villa mit tollem Ausblick am Reisebericht schrieb.

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Den als Marriott Bonvoy Titanium garantierten Late-Check-Out bis 16 Uhr hätte man uns zwar gewährt, allerdings hätten wir für diesen in eine andere Unterkunft umziehen müssen, da unsere Villa bereits "back to back" gebucht gewesen sei. So hatten wir gefragt, was die späteste Zeit wäre, bis zu der wir die Villa verlassen müssten. 14 Uhr war die Antwort kombiniert mit der Angabe, dass wir dann das Speedboat um 14:30 zurück nach Phuket nehmen könnten. Gegen 14 Uhr riefen wir dann nach einem Golfwagen und ich machte nochmal schnell ein paar Fotos von dieser unglaublichen Villa, die wir nur ungerne verließen.

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Nachdem ich vom Eingang des Villengrundstücks vorbei am Pool und der Außenbadewanne und -dusche bis zum Badezimmereingang der Villa gegangen war, den ich zuvor schon von innen verschlossen hatte, ging ich zurück, um anschließend nochmal den Weg vom Wohn-Schlaf-Raum bis zur innenliegenden Dusche fotografisch festzuhalten.

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In der Zwischenzeit waren dann auch unsere Koffer verladen.

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Wir wurden zur Concierge-Lounge gefahren, wo auch schon ein chinesisches Paar auf die Schnellbootfahrt wartete. Hier erfolgte dann auch der Check-Out und ich konnte die noch offene Restaurantrechnung vom Ankunftsabend begleichen. Nach ein paar Minuten Wartezeit wurden das vorgenannte Paar und wir mit separaten Golfwagen zum hoteleigenen Pier gefahren, allerdings mit einem kurzen Stopp zwischendurch, um am Gong der Anlage diesen noch einmal zum Abschied zu schlagen.

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Am lag jedoch nur das größere Boot für den Transport der Mitarbeiter und nicht das Schnellboot für die Gäste.

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So ging es nach dem Gongschlagen in einen weiteren klimatisierten Aufenthaltsraum, den wir aber bereits nach einem kurzen Moment auch wieder verlassen konnten, um mit dem Golfwagen bis direkt vor das Schnellboot gefahren zu werden.

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Bei dem starken Sonnenschein nahmen sowohl das chinesische Paar als auch wir im Innenbereich des Bootes Platz.

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Die Überfahrt dauerte in Summe wieder nur ca. fünf Minuten, nachdem der Skipper nach dem Ablegen richtig Gas gab.

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Zurück auf Phuket wurden wir wieder von dem sehr freundlichen indonesischen Mitarbeiter in Empfang genommen, der uns wieder in sehr gutem und akzentfreien Deutsch begrüßte. Auf dem gemeinsamen Fußweg zur Welcome-Lounge des "The Naka Island" sprach er zu unserer Überraschung auch fließendes Mandarin mit dem chinesischen Paar, sodass ich fragte, wie viele Sprachen er beherrschte. Tatsächlich war es neben Deutsch, Englisch, Mandarin und Indonesisch zwar nur noch Französisch, wenngleich ich ihn sehr beneidete, so fließend und akzentarm in diesen Sprachen zu sein.

Nach einem kurzen Moment wurden wir vom nächsten Golfwagen von der Welcome-Lounge zu unserem Parkplatz gebacht, wo wir uns nun endgültig von Mitarbeitern des "The Naka Island" verabschieden konnten.
 

Nitus

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04.04.2013
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Tag 18 2/2 - Weiter zu Marke 8

Wir hatten zwar gut gefrühstückt, aber um kurz vor 15 Uhr setzte nun doch bei uns Beiden wieder Hunger ein. +1 hatte bereits vor Tagen erwähnt, dass er gerne nach der Rückkehr vom "The Naka Island" das "Bang Pae Seafood Restaurant" besuchen würde, das ihm schon vor einiger Zeit von einer Hotelmitarbeiterin auf Phuket sehr empfohlen wurde. So steuerte ich den Mietwagen unter seiner Anleitung die ca. 15 Minuten etwas weiter die Küste runter.

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Wir erhielten einen schönen Platz an einem riesigen Tisch mit Blick auf das Meer und die Mangroven.

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Etwas entfernt sahen wir Personen, die offenbar auf der Suche nach Muscheln und Krebsen waren.

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Wir hatten die komfortablere Variante gewählt und uns für fertig zubereitetes Essen entschieden. Als Erstes kam das südthailändische blättrige Gemüse an den Tisch, das hier nicht nur mit Ei sondern auch mit Glasnudeln gebraten wurde. Dazu lernten wir, dass dieses Gericht zwar Würzsaucen beinhaltet, aber traditionell so zubereitet werden sollte, dass keine Flüßigkeit auf dem Teller landet. Begleitet wurde dieses Gericht von einer Portion Seebarschstücken, die mit Thaibasilikum, Chili und noch mehr Gewürzen gebraten wurden, was uns ebenfalls sehr gut gefallen sollte.

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Dann sollten es noch Garnelen sein, die mit Glasnudeln und einigen Gewürzen in einem Topf gebacken wurden.

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Das Highlight für +1 sollten jedoch die beiden Krebse sein, die ich ihm überließ, und für deren Verspeisen eine ganze Weile brauchte.

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Während wir gemütlich das Essen vertilgten, bemerkten wir eine Restaurantmitarbeiterin, die ein wenig verträumt durch den mittlerweile relativ leeren Außenbereich des Restaurants spazierte und auf Isarn (Nordostthailändisch) Volksweisen vor sich hin summte und murmelte. Dazu war sie relativ offensichtlich eine Transfrau. +1, der ja ebenfalls aus Nordostthailand stammt und dementsprechend neben Thailändisch auch das Isarn, also das Nordostthailändische, beherrscht, sprach sie in einer Umgangssprache an, die in Thailand von Transfrauen als auch homosexuellen Männern gleichermaßen verwendet wird. Kombiniert mit Worten der ländlichen Sprache Nordostthailands hatte +1 sehr schnell ihre volle Aufmerksamkeit und wir kamen ins Gespräch.

Sie würde erst seit ca. einem Monat im Bang Pae Seafood arbeiten, wäre aber recht zufrieden, auch wenn sie keinen Platz in der Mitarbeiterunterkunft bekommen hätte, da diese voll sei. Aber vorher hätte sie im Baugewerbe gearbeitet und wäre zuletzt nicht bezahlt worden. Ihre Worte klangen etwas enttäuscht jedoch ohne Bitterkeit aber dafür irgendwie sehr bescheiden. Generell strahlte sie Lebensfreude aus, obwohl sie gleichzeitig eher traurige Geschichten zu erzählen hatte. Ihre Eltern seien bereits verstorben und ihre Schwester würde keinen Kontakt mehr wünschen, da diese ein Problem mit der Transsexualität ihrer Schwester hätte. Auch diese Geschichten blieben nicht ohne Heiterkeiten stehen. Uns berührte ihr Schicksal dennoch, denn wirkte sie so unglaublich sympathisch. +1 steckte ihr ein großzügiges Trinkgeld zu und fragte nach den Desserts, die es heute mal sein sollten.

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Nach dem Essen lenkte ich uns von der Ostküste Phukets an die Westküste, zum Le Méridien Mai Khao Beach, der Marke Nr. 8 auf dieser Reise. Ich hielt kurz vor der Lobby, lud mit +1 unser Gepäck aus, das uns eine Weile später dann auch abgenommen wurde, und parkte unseren Mietwagen auf dem letzten freien Stellplatz gegenüber der Lobby.

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Während wir eingecheckt wurden, beobachteten wir, wie sich eine Air China Crew, die offenbar in dem Haus übernachtet hatte, für ihren Heimflug in der Lobby sammelte. Wir hingegen erfuhren, dass unser NUA-Request auf eine Suite mit eigenem Pool durchgegangen sei, was wir ja eigentlich auch schon seit fünf Tagen wussten. Nachdem auf der Kreditkarte eine Garantie geblockt war und uns die Anlage etwas erklärt wurde, wurden wir schließlich zu unserer Suite gebracht, die wir durch das kleine Schlafzimmer mit dem kleinen Badezimmer betraten.

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Ich musste direkt auf die Terrasse, um den eigenen Pool zu begutachten, der einerseits eine angenehme Größe hatte und andererseits dank Sonnensegel ganztägig zumindest teilweise Schatten bieten sollte.

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Aber es gab ja auch noch das größere Schlafzimmer zu erkunden.

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In der zugehörigen großzügigen Dusche hätte man Orgien feiern können, wobei ich für die Pflegeproduke von "MALIN&GOETZ" fast dankbarer war. Während unserer 15-tägigen ASQ-Covid19-Quarantäne vor ziemlich genau fünf Jahren im Le Méridien Bangkok habe ich das Peppermint-Shampoo und den Sage-Body-Wash lieben gelernt. Ich war froh, diese intensiven Düfte, die mir damals während der Quarantäne stets gute Laune bereitet hatten, wieder riechen zu dürfen.

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Ein weiteres Highlight hier waren die beiden Toiletten, deren Deckel sich bei Annäherung dank Bewegungsmelder öffnen sollten.

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Dazu konnte man über eine drahtlose Fernbedienung auf deren Rückseite die gewünschten Temperaturen für Wasser, Sitz und Trockner einstellen, wobei ich als Ersts mal die Sitzheizung deaktiviert habe.

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Auf der Vorderseite der Fernbedienung konnte man dann die Reinigung "vorne" oder "hinten" aktivieren, sowie dabei noch die genauere Position und den Druck dafür mit seitlich angebrachten Tasten wählen. Mit "Pulsating" und "Oscillating" konnte man die Reinigung noch variieren.

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Nachdem wir unsere Suite und die technologisch sehr fortgeschrittenen Toiletten ausreichend erkundet hatten, ging es an die Erkundung der Anlage. Kurz vor dem Sonnenuntergang trafen wir am Hauptpool ein.

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Wir gingen weiter zum Strand und blickten zuerst zurück auf die Hotelanlage und dann auf den wundervollen Strand in Mai Khao.

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Zurück auf dem Zimmer sollte es dann eine Abkühlung im eigenen Pool sein.

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Dabei stellten wir fest, dass die Bepflanzung am Ende des Pools zum Gehweg hin für mehr Privatsphäre hätte dichter und höher sein können. Aber so konnten wir lernen, dass der Großteil der anderen Hotelgäste aus russischen Familien bestand.

Trotz des üppigen Mittagessens setzte abends mal wieder ein Hüngerchen ein, sodass wir die Gastronomie am Strand direkt neben dem Hotel aufsuchten. Die viersprachige Speisekarte (Englisch, Thai, Chinesisch, Russisch) schreckte mich eigentlich ab, aber hatte ich keine Lust, mehr Auto zu fahren. Dazu stellte sich die extrovertierte ältere Inhaberin vor und versuchte, die Speisen zu erklären, bis +1 sich als Thailänder zu erkennen gab.

Es wurden Tom Yam Gung, die okay schmeckte, ...

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... Schweinefleisch mit Pfeffer, das ganz ordentlich schmeckte, ...

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... und mit viel Schärfe gebratener Wasserspinat, der erstaunlich gut schmeckte.

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Beim Zahlen bestätigten wir der leicht divaartigen Inhaberin, dass das Essen wirklich gut sei, wenngleich wir tatsächlich für die Lage positiv überrascht waren.


PS: Der Reisebericht war temporär gestockt, da auch mit diesem Thailandurlaub die Marriott-Marken noch nicht genug waren, und wir u.a. das vergangene Wochenende für einen kleinen Marken-Run in und um Frankfurt genutzt hatten.
 

Nitus

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Tag 19 - Essen, Faulenzen, Essen und Faulenzen

Ich hatte noch gar nicht so lange geschlafen, als ich gegen 1 Uhr schon wieder wach wurde. Von draußen schallte lautes Gegröle über die Terrassentür ins Zimmer. Ich zog den Vorhang etwas zur Seite und konnte erkennen, dass im privaten Pool des Nachbarzimmers offenbar eine kleine Poolparty gefeiert wurde. Schlaftrunken hatte ich keine Lust auf Konflikt, zog erst den Vorhang wieder zu und dann die Bettdecke über meine Ohren. Tatsächlich sollte der Lärm auch wenig später verstummen.

Als ich dann gegen 9:15 am Folgemorgen erneut den Vorhang aufzog, wirkte es nicht nur sonnig sondern such deutlich ruhiger als in der Nacht.

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Hatte ich erwartet, dass es gegen 9:30 sehr voll im Frühstücksrestaurant sein würde, so war ich positiv überrascht, dass viele Tische frei waren und es ziemlich entspannt zuging. Offenbar war das Le Méridien weit davon entfernt, ausgebucht zu sein. Wir erhielten dazu einen Tisch am Rand des Restaurants in einem sehr ruhigen Bereich. Dazu wurde direkt ein "Marriott Bonvoy"-Schild auf unserem Tisch platziert und erklärt, dass wir uns frische junge Kokosnüsse kostenlos bestellen könnten, die für andere Gäste kostenpflichtig wären, sodass wir natürlich direkt zuschlugen.

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Erfeut war ich aber auch sonst über das gute Frühstücksangebot, bei dem ich mir natürlich gleich eine Portion von dem "Poached Egg with pulled beef massaman sauce" bestellen musste.

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Mein Lieblingscurry mit dem lange geschmorten Rindfleisch schmeckte super und war eine willkommene Variation des Egg Benedict, von dem ich diesen Urlaub ja schon einige genossen hatte.

Dem hohen Anteil an russischen Gästen war es dann wohl zu verdanken, dass es sogar Piroggen gab. Die hier angebotenen Exemplare kamen sowohl von Optik und Geschmack nicht an die Exemplare heran, mit denen meine Großmutter mich und die ganze Familie in meiner Kindheit regelmäßig verwöhnt hatte, aber waren die Piroggen eine schöne Abwechslung von den sonstigen thailändischen Hotelfrühstücksbüffets.

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Den weiteren Vormittag, Mittag und frühen Nachmittag faulenzten wir auf unserer Terrasse und im Pool, zumal ich wieder etwas am Reisebericht schreiben konnte.

Gegen Nachmittag brachen wir dann für ein kombiniertes spätes Mittag- und sehr frühes Abendessen zum vom Le Méridien nicht sonderlich weit entfernten Kin Dee Restaurant auf, wo wir bei zahlreichen vorherigen Thailandreisen gut gegessen hatten.

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Es wurden eine südthailändische Suppe mit Stücken einer lokalen Welsart, ...

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... "Garnelen im Schlafrock", ...

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... "Muh Hong", jenem südthailändischem Gericht bestehend aus lange in vielen Gewürzen geschmorten Schweinebauchstücken ...

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und Seebarschstücken mit viel Knoblauch, Chili, Pfeffer und weiteren Gewürzen und Kräutern gebraten.

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Während wir gut aßen, stellten wir fest, dass das Kin Dee weit von einem Geheimtipp entfernt war, denn anders als noch vor ein paar Jahren stellten nun Touristen den größten Gästeanteil. Insbesondere chinesische Gäste schienen Hauptkunden zu sein und kamen größtenteils mit viel Reisegepäck hierher, sodass man wohl die An- oder Abreise mit einem Besuch hier verband, was sich aufgrund der nicht zu weiten Entfernung vom Flughafen Phuket auch anbot.

Wir gönnten uns noch ein Dessert, das aus Kokosnusseis, "Foi Thong" ("Engelshaar", eine Süßspeise aus dünnen Eidotterfäden, die in Läuterzucker gegart wurden, und welche von den Portugiesen nach Thailand gebracht wurde) und Palmenkernen bestand.

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Zurück im Hotel setzten wir das Faulenzen fort.
 

DjVantal

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06.06.2016
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TYO
Man wird neidisch - und kein Witz: Dieser Reisebericht ist für mich der finale Trigger, nun auch (Süd-)Thailand privat zu bereisen mit der Familie. Lange überfällig. Bisher ausschließlich Geschäftsreisen…
Eine Frage nicht ganz uneigennützig, und evtl. auch hilfreich für das Forum: Eine persönliche Top 3 der Marriott Gruppe, jeweils in Bangkok als auch Phuket/Khao Lak? Ich vermute fast, das kann im Deutsch sprachigen Raum kaum jemand besser beurteilen. 😉
 

Nitus

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Man wird neidisch - und kein Witz: Dieser Reisebericht ist für mich der finale Trigger, nun auch (Süd-)Thailand privat zu bereisen mit der Familie. Lange überfällig. Bisher ausschließlich Geschäftsreisen…

Das kann ich nur empfehlen! :)

Eine Frage nicht ganz uneigennützig, und evtl. auch hilfreich für das Forum: Eine persönliche Top 3 der Marriott Gruppe, jeweils in Bangkok als auch Phuket/Khao Lak? Ich vermute fast, das kann im Deutsch sprachigen Raum kaum jemand besser beurteilen. 😉

Danke für die Blumen! Die Top 3 der Marriott Gruppe hängen sicher sehr von den persönlichen Vorlieben ab und in Bangkok durchaus auch von der Location, wo man sich gerne positionieren möchte. Meine Meinung:

Bangkok:
1. Renaissance Ratchaprasong: gute Lage an der zentralen BTS-Haltestelle Chidlom, gutes Lounge-Angebot, dafür aber Pool mit leichtem Hallenbadfeeling
2. Le Méridien Bangkok: Lage in Silom nahe am Nachtleben, jedoch etwas Fußweg zur BTS Sala Daeng oder MRT Sam Yan; sehr gutes Lounge-Angebot, Pool jedoch unspektakulär
3. W Bangkok: stylishes Hotel mit tollem Pool, Lage zwischen den BTS-Haltestellen Chong Nonsi und Saint Louis der Silom-Linie ganz in Ordnung, sehr hochwertiges Frühstück mit Außenterrasse, aber keine Lounge

Ansonsten gibt es gute Gründe auch für andere Marriott-Hotels. Das Sheraton Grande Sukhumvit Luxury Collection hat einen sehr idyllischen gartenartigen Pool, den ich wirklich schön finde, dafür aber kein wirklich gutes Happy-Hour-Angebot (ein Teller Canapes und 2h kostenlos Wein/Bier in der Hotelbar). Das Royal Orchid Sheraton Bangkok hat von allen Zimmern und der Lounge traumhafte Blicke auf den Chao Phraya Fluss und ein brauchbares Lounge-Angebot, dafür ist der Kasten sehr alt und die Lage in meinen Augen nicht sonderlich verkehrsgünstig.

Das The Athenee Luxury Collection hat uns immer gut gefallen, denn wir mochten den leicht oppulenten Einrichtungsstil, zumal die Lounge sehr gemütlich ist und ein tolles Happy-Hour-Angebot hat. Zuletzt gab es aber Upgrades selbst als Stammgast und Titanium nur nach maximaler Beschwerde und die aufgerufenen Preise sind hier in meinen Augen auch etwas zu hoch.

Generell war ich in Bangkok von keinem Marriott-Haus so wirklich enttäuscht und wechsle daher auch immer wieder, meist abhängig von den aufgerufenen Peisen.

In Phuket / Khao Lak:
1. Renaissance Phuket Mai Khao: sehr viele Pool-Villen und bisher als Titanium jedesmal Upgrade von Besenkammer auf Pool-Villa; dazu ist der Strand in und um Mai Khao nicht überlaufen und erholsam
2. Marriott Nai Yang Beach: Pool-Villen haben direkten Strandzugang (Upgrade bei uns durch NUA); Lage an einem eher ruhigen Strand, von dem Plane Spotting auf die am Flughafen Phuket landenden Flugzeuge möglich ist
3. Marriott Khao Lak: sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis; toller Strand; aber regelmäßige indische Hochzeitsfeiern, die tage- / stundenweise den Pool, Strand oder sonstige Einrichtungen blockieren zzgl. entsprechender Geräuschkulisse (gleiches gilt aber für viele Hotelanlagen in Khao Lak)

Ansonsten fand ich das JW Khao Lak auch ganz ordentlich, wenngleich vielleicht etwas zu teuer. Bei hohem Reisebudget und dem Wunsch nach maximaler Entspannung würde ich auch das "The Naka Island - Luxury Collection" empfehlen. Uns war es jedoch etwas zu ruhig bzw. abgelegen und im Restaurant definitiv zu teuer für das Gebotene. Die Villa war aber toll.

Aber auch in Phuket und Khao Lak war ich mit keinem Marriott-Haus wirklich unzufrieden, wenngleich das Veranda - Autograph Collection uns etwas zu künstlich und eng wirkte. Dem Westin fehlt ein schöner Strand und die Häuser in Patong und Umgebung kämen aufgrund des Trubels und Klientels für uns generell nicht in Frage.
 

Nitus

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Tag 20 - Und weiter zu Marke Nr. 9 dieser Reise

Auch heute begann der Tag mit viel Sonnenschein.

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Beim Frühstück, bei dem ich mich heute u.a. für die klassischen Eggs Benedict entschieden hatte, war es erneut erfreulich ruhig und leer.

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Den Vormittag verbrachten wir wieder an unserem eigenen Pool, bevor wir gegen frühen Nachmittag nochmal einen kleinen Abschiedsrundgang mit Stopps am Hotelpool und dem Strand einlegten.

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Auf dem Rückweg probierte +1 sich an Pfeil und Bogen.

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Wir blickten noch einmal auf den Pool, bevor wir uns zurück auf unser Zimmer begaben.

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Nachdem wir unsere Koffer wieder einmal gepackt hatten, spazierten wir mit diesen zur Rezeption. Während des Check-Outs fiel mir auf, dass es hier eine junge russischsprachige Mitarbeiterin gab, die jedoch mit den thailändischen Mitarbeitern auf Englisch kommunizierte. Nachdem ich den Check-Out rein auf thailändisch erledigte, staunte sie aber offenbar mehr über mich als ich über sie.

Anschließend stand die gut 90-minütige Fahrt zum nächsten Hotel, der Marke Nr. 9 auf dieser Reise, dem Khao Lak Marriott Beach Resort & Spa, an. Nachdem wir die Insel Phuket über die Sarasin-Brücke verlassen hatten, wollten wir kurz hinter dem nächsten Ort Takua Thung in einem im Michelin Bib Gourmand gelisteten Restaurant, das wir vor einiger Weile bereits sehr zufrieden besucht hatten, zu Mittag essen. Das Restaurant war offenbar von seiner versteckten Lage in einer Seitenstraße an die Hauptstraße umgezogen, aber aktuell aufgrund des gerade erst zurückliegenden thailändischen Neujahrsfestes noch geschlossen.

Aber nachdem die Provinz Phang Nga bekannt für viele gute Restaurants ist, setzten wir unsere Fahrt noch ein bisschen weiter fort, um im Gop Phochana einzukehren, wo wir bereits mehrfach gut gegessen hatten. Zwar hatte es das Restaurant nicht mehr in den aktuellen Michelin Bib Gourmand geschafft, war aber über mehrere Jahre in diesem gelistet. Wir inspizierten die Speisekarte.

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Die Lage direkt neben einer Tankstelle war nicht besonders attraktiv, aber hatten wir das Essen in sehr guter Erinnerung.

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Dazu konnten wir von hier die hohen Spritpreise aus nächster Nähe begutachten.

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Als Erstes gab es frittierte Fischstücke mit frittiertem Knoblauch.

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+1 freute sich besonders über Tintenfisch mit Tinte.

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Dazu sollte es natürlich die Spezialität des Hauses sein, Garnelen mit Chu-Chi-Curry.

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Satt setzten wir die Fahrt fort und trafen gegen 16:30 am Marriott Khao Lak ein. Die Ankunft war jedoch etwas holprig, denn blockierten zahlreiche Minibusse, die kurz vor uns eingetroffen waren, die Hotelvorfahrt. Dezentes Hupen half nichts, sodass wir eine ganze Weile warten mussten, bis wir endlich an der Vorfahrt unsere Koffer ausladen konnten. Ich fragte, ob ich meinen Wagen im Bereich der Lobby, in welchem es zahlreiche freie Parkplätze gab, abstellen dürfte. Trotz Hinweis auf das Suite-Upgrade und den Titanium-Status wurde ich gebeten, unseren Mietwagen auf dem Hotelparkplatz etwas abseits abzustellen. Wenigstens folgte mir ein Golfwagen, der mich vom Parkplatz zurück zur Lobby brachte, wo uns kalte Handtücher und Welcome Drinks angeboten wurden.

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Sowohl wir erkannten die quirlige Check-in-Mitarbeiterin von unserem letzten Aufenthalt hier wieder als sie auch uns. Sie bestätigte das Upgrade auf eine Suite mit zwei Schlafzimmern und Pool-Zugang, das ich Tage zuvor aufgrund meines NUA-Einsatzes bereits per E-Mail bestätigt bekommen hatte. Dazu erklärte sie, dass wir Glück mit unserer Terminwahl gehabt hätten, denn die umfangreiche indische Hochzeitsgesellschaft, die im Marriott Khao Lak gerade eine große Hochzeit gefeiert hätte, würde gerade abreisen. Tatsächlich prangten in der Lobby lange Namenslisten mit Flugdaten und Uhrzeiten für den Flughafentransfer, was die vielen Minibusse bei unserer Ankunft erklärte.

Die Suite mit Kinder- und Erwachsenenschlafzimmer kam uns vertraut vor, wenngleich diese spiegelverkehrt zu der Suite war, die wir bei unserem letzten Aufenthalt hier erhalten hatten.

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Überrascht waren wir, dass auf dem Zimmer neben einem handschriftlichen Begrüßungsschreiben eine kaltgestellte Flasche Prosecco und eine Käseplatte auf uns wartete. Da konnte man auch darüber hinweg sehen, dass ich mit "Dear Ms. Nitus" adressiert wurde.

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Nachdem wir uns kurz eingerichtet hatten, begaben wir uns zum Strand, den ich in Khao Lak so liebe.

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Da allerdings die Wolken immer dichter wurden, schauten wir noch kurz am Pool vorbei, bevor wir uns auf den Rückweg zu unserem Zimmer machten.

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Tatsächlich hatten wir mal wieder gutes Timing bewiesen, denn gerade zurück im Zimmer angekommen setzte ein ziemlicher Regen ein.

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Nitus

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Tag 21 - Strand, "Management Cocktail" und zu viel Essen in Khao Lak

Das Frühstück im Marriott Khao Lak war schon etwas voller als im Le Méridien Mai Khao, aber konnten wir dennoch angenehme Plätze im Außenbereich des Frühstückrestaurants erhalten. Allerdings waren wir mit der Speisenqualität nur so halbwegs zufrieden. Das "Pad Krapao" vermisste vor allem Krapao, also das thailändische Basilikum, und überhaupt Geschmack. Aber auch das Curry wirkte irgendwie fad.

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Dafür war ich überrascht, hier in einem Hotel mit überwiegend Touristen von außerhalb Südostasiens eine Bak-Kut-Teh-Suppe am Büffet zu finden, die außer im äußersten Süden Thailands (und nicht hier in Khao Lak) vor allem in Malaysia und Singapur sehr beliebt ist. Aber auch ich hatte die Suppe während der 27. Reise nach Thailand Ende 2024 in einem Frühstücksrestaurant in Hat Yai ins Herz geschlossen.

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Nachdem die Suppe wirklich komplexe Aromen von zahllosen Gewürzen bot und die Schweinerippchen butterzart geschmort waren, wurde ich deutlich zufriedener mit dem hiesigen Frühstück.

Einige Zeit später spazierten wir zum Strand am Hotel.

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Wir hatten uns entschieden, in nördliche Richtung zu laufen, und sollten nach einem Strandspaziergang von einer Viertelstunde im Schatten eines Baumes eine kleine Pause einlegen.

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20 Minuten später erreichten wir das einfache Restaurant neben dem Tsunami-Denkmal, in welchem wir bereits bei unserem letzten Aufenthalt im Marriott Khao Lak eingekehrt waren.

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Für mich sollte es ein Ananas-"Shake" sein.

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Nach einer längeren Verschnauffpause im schattigen Strandrestaurant spazierten wir in Richtung des Tsunami-Denkmals, wobei uns ein offenbar ziemlich neues Schild mit Warnhinweisen auffiel.

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Das Tsunami-Denkmal hatten wir schon mehrfach besucht und hielten wieder kurz inne, um denen zu gedenken, deren Thailandurlaub seinerzeit ein jähes Ende nahm.

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Neben dem eigentlichen Denkmal gab es hier mittlerweile noch mehr Andachtsstätten.

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Gegen Nachmittag machten wir uns dann auf den Rückweg bei bestem Wetter.

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Wir verbrachten etwas Zeit auf unserer Terrasse und dem Pool, zu dem wir von unserer Suite ebenso direkten Zugang hatten wie die zwei normalen Zimmer links neben uns.

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Bereits beim Check-in hatten wir als "Elite Member" ein Einladungsschreiben für einen "Management Cocktail" erhalten, der heute zwischen 17:00 und 18:00 stattfinden sollte.

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So brachen wir kurz vor 17 Uhr von unserem Zimmer auf zum Hauptgebäude, in dessen höchster Etage sich das Panasia-Restaurant befinden sollte.

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Fast auf die Sekunde genau um 17 Uhr waren wir die ersten Gäste des "Management Cocktail" und konnten so Plätze auf der Außenterrasse mit tollem Ausblick auf die Hotelanlage und das Meer erhalten.

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Ich zoomte auf das Gebäude, in welchem sich unsere Suite befand, und den Hotelpool.

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Wenige Minuten nach unserer Ankunft startete dann der Canapé-Service.

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Das "Cocktail Menu" listete überraschend wenige Cocktails, wenngleich man das Gurken-Ingwer-Minz-Wasser auch mit Gin bestellen konnte.

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Bei Wein und Bier fieberten wir langsam dem Sonnenuntergang entgegen. Dazu kamen wir mit einer Hotelmitarbeiterin ins Gespräch, die um Feedback zum Zimmer und Hotel bat. Ich erklärte, dass wir uns wirklich wohl fühlen würden, aber der Fernseher in unserem Wohnzimmer maximal schief angebracht sei. Dazu kamen wir schnell auf die indischen Hochzeiten zu sprechen, die offenbar regelmäßig im Marriott Khao Lak als auch anderen (Marriott-)Resorts in Khao Lak und Thailand gefeiert würden. Tatsächlich wäre Khao Lak bei Indern wohl sehr beliebt. Dazu würden die Marriott-Häuser (JW, Le Méridien und Marriott) in Khao Lak große "Ballrooms" besitzen, um private Feiern bis tief in die Nacht zu ermöglichen.

Sie war der Meinung, dass man es gut schaffen würde, die Beeinträchtigungen für die "normalen" Gäste durch die indischen Hochzeiten gering zu halten. Ich widersprach ihr, denn bei unserem letzten Aufenthalt hier wurde der Hotelpool sowie die Liegen am Strand gesperrt bzw. weggeräumt, um eine riesige Bühne am Strand für die Hochzeitszeremonie zu ermöglichen, welche lautstark gefeiert wurde. Auch die ganztägige Beschallung mit indischer Musik passt für mich nicht in ein thailändisches 5-Sterne-Hotel. Ich erklärte, dass man sich entscheiden müsste, ob einem das Geschäft mit den indischen Hochzeiten oder den sonstigen Touristen wichtiger sei. Ich machte deutlich, dass ich nicht den vollen Übernachtungspreis zahle, um auf einmal ein Gast zweiter Klasse zu sein, weil die Hochzeitsgesellschaft weite Teile der Hotelanlage beanspruchen würde, und ich mich mit lauter Zwangsbeschallung abfinden müsste.

Nachdem sie irgendwann offenbar verstand, was mich an diesen oppulenten Hochzeitsfeiern störte, wollte sie in meinem Bonvoy-Profil vermerken, dass man mich bei zukünftigen Buchungen, die mit großen Familienfeiern vor Ort zusammenfallen würden, informieren wolle.

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Wir sollten das Panasia-Restaurant verlassen, noch bevor die Sonne das Meer berührte, denn waren wir trotz der Canapés hungrig. Für das Abendessen hatten wir uns für das Krua Khonkhon entschieden, das wir bei unserem letzten Aufenthalt in Khao Lak entdeckt hatten und mit dem wir sehr zufrieden gewesen waren.

Dort erhielten wir gegen 19 Uhr einen gerade freigewordenen Platz in einer dieser kleinen Minihütten, wenngleich wenig später noch mehrere dieser Hütten frei wurden.

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Hier aßen bzw. warteten sowohl Einheimische als auch Touristen auf ihr Essen. Dazu wurde kurz nach unserer Ankunft ein Schild vor das Restaurant gehangen, dass man den Abend keine weiteren Gäste annehmen würde. Tatsächlich mussten wir auch fast eine ganze Stunde auf unser bestelltes Essen warten, was uns bei dem großen Hunger nach dem ausgebliebenen Mittagessen etwas schwer fiel.

Als dann endlich das Essen kam, waren wir vom Umfang der gar nicht so teuren Gerichte ziemlich überrascht.

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Der frittierte Schweinebauch mit Chili und Knoblauch war leider auch mit sehr viel klein gehacktem Zitronengras, welches ich nicht sonderlich mag, zubereitet worden. Das Hähnchenhackfleisch war nach lokaler Art zubereitet und sehr scharf, ließ dann aber auch Gemüse vermissen. Dafür begeisterte mich das hiesige "Muh Hong", also jene großen Schweinebauchstücke, die lange in Gewürzen wie u.a. Sternanis und Zimt geschmort waren.

Bei der Bestellung hatten wir es (offenbar aufgrund unseres Hungers) zu gut gemeint, denn wenig später erreichte uns noch eine Portion Seebarschstücke, die mit Ingwer und Gemüse gebraten wurden.

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Und +1 freute sich sehr auf Garnelen mit Stinkebohnen, die zusammen mit fermentierter Garnelenpaste gebraten waren.

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Fünf Gerichte für zwei (gute) Esser wären wohl in jedem thailändischen Restaurant zu viel gewesen, aber hier waren die günstig bepreisten Portionen überraschend groß, sodass wir sehr satt den Rest ausnahmsweise mal einpacken ließen und später im Kühlschrank unseres Hotelzimmers verstauen sollten.

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