2026 FIFA World Cup

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longhaulgiant

Erfahrenes Mitglied
22.02.2015
10.829
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Die WM ist rum und hat Rekordeinnahmen (fast das doppelte wie 2022) beschert aber Infantino will die Zitrone noch weiter auspressen. Man munkelt er würde sogar seine Mutter verkaufen, wenn er dadurch länger im Amt bleiben und sich bereichern könnte. Der Typ ist wirklich das reinste Brechmittel…

 

cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
5.649
4.138
FRA
Die WM ist rum und hat Rekordeinnahmen (fast das doppelte wie 2022) beschert aber Infantino will die Zitrone noch weiter auspressen. Man munkelt er würde sogar seine Mutter verkaufen, wenn er dadurch länger im Amt bleiben und sich bereichern könnte. Der Typ ist wirklich das reinste Brechmittel…
Das Problem ist nicht Infantino, sondern das Prinzip "ein Verband - eine Stimme". Als Folge wird die FIFA-Politik nicht durch Geber-Länder, sondern durch Nehmer-Länder bestimmt.

Von mir aus muss die UEFA glaubwürdig drohen, die FIFA zu verlassen (oder es sogar gleich tun). Ohne europäische Teams wären alle WM-Sponsoren- und Übertragungsrechte nur einen Bruchteil von dem wert, was sie jetzt sind. Mit einer finanziellen Pistole am Kopf wird die FIFA flexibel - genau weil Infantino rational handelt dem Geld hinterher rennt.
 

longhaulgiant

Erfahrenes Mitglied
22.02.2015
10.829
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Das Problem ist nicht Infantino
Doch, ist er. Wie vor ihm Sepp Blatter. Nur war der noch ein Ausbund an Moral im Vergleich zu diesem Widerling. Das muss man erst mal schaffen.
Die Aufgabe des FIFA Bosses ist es natürlich das Beste für die Verbände herauszuholen. Aber es ist nicht seine einzige Aufgabe! Infantino hat das im Geld- und Machtrausch aber komplett über Bord geworfen. Das ging damals schon vor seiner Wahl damit los, wie er sich die Stimmen gesichert hat. Wenn sich nur noch Betuchte die Spiele leisten können oder sich der average Joe seiner Ersparnisse entledigen oder gar in massive Schulden dafür stürzen muss, dann läuft einfach gehörig etwas schief!

Von mir aus muss die UEFA glaubwürdig drohen, die FIFA zu verlassen (oder es sogar gleich tun). Ohne europäische Teams wären alle WM-Sponsoren- und Übertragungsrechte nur einen Bruchteil von dem wert, was sie jetzt sind. Mit einer finanziellen Pistole am Kopf wird die FIFA flexibel - genau weil Infantino rational handelt dem Geld hinterher rennt.
Da bin ich dabei. Es wird Zeit endlich ein Zeichen gegen diesen Größenwahn zu setzen.
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Man muss halt auf Milliarden verzichten und das wollen die nicht. Dafür verkaufen offenbar alle ihre Großmutter. Nach diesen Skandalen jetzt ist der Sport aber bald hin, wenn das so weiter geht, und es wird so weiter gehen. Dann wendet sich auch die Öffentlichkeit ab und Medienrechte und Werbung mit. Die treiben es auf die Spitze, ziehen zerstörerisch Geld raus, wo es noch geht, und machen es dabei kaputt.
 

robbie120687

Reguläres Mitglied
20.08.2025
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dass der Sport kaputt sei, wird schon seit vielen Jahrzehnten behauptet
das Bosman Urteil ist jetzt ueber 30 Jahre her, schon damals hiess es: der Fussball ist damit endgueltig kaputt ... und das heisst es seitdem schon 30 Jahre lang

nein, weder der Sport, noch der Fussball, sind kaputt, und das Rad wird sich immer weiter drehen
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
28.006
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irdisch
Ich glaube, es hat ein neues Level erreicht. Man muss überlegen, will man Las Vegas oder halbwegs Sport nach Regeln? Die "stehlen" uns den Fußball gerade, "die" sind auch maßlos geldgeile Verbände und deren Hofstaat, die vor Gier nicht mehr können und alles abnicken. Ich sage voraus, es wird implodieren, wenn es so weiter geht und dann spaltet es sich vielleicht in ein traditionelles Spiel und eins für reine Unterhaltung mit Trinkpausen und Halbzeitshow.

Vielleicht sollte man Olympia und Fußball z.B. bei der UNO ansiedeln und völlig von der Geschäftemacherei lösen? Dann regeln das Diplomaten. Oder man macht das auf EU-Ebene und nimmt Gastmitglieder dazu. Man kann auch ganz neue Verbände mit strengeren Statuten gründen, um die alten Cluster auszuhebeln. Außerdem sollte man alles mal professionell auf Wettmafia und organisierte Kriminalität abklopfen. Das würde vermutlich genug Steilvorlagen für Radikalreformen liefern?
 
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robbie120687

Reguläres Mitglied
20.08.2025
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die Traditionalisten spielen alle in der 3. Liga
oder noch eins drunter: Regionalliga

und wenn sie dann Samstag nachmittag um 15 Uhr genug Tradition mit Grillwurst und Bier in einem baufälligen Stadion hatten, gehen sie nach Hause, und gucken sich auf DAZN für 40 Euro den wahren Fußball an ... all die Olises, Mbappes, Messis, Kanes, Vinis und Yamals

kein Mensch würde 40 Euro für 3. Liga Fußball im TV ausgeben, kein Mensch sich ein 80 Euro Trikot von Herbert Krause, Drittligaspieler, zulegen, und schon gar nicht damit rumlaufen
für ein Championsleague Abo aber geht es eigentlich
 
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Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Ich möchte nicht die Nationalmannschaft "in meinem Namen" bei so einer FIFA haben. Dann sollen das die Vereine unter sich machen und dann halt alles kommerziell, keine öffentlich-rechtlichen Übertragungen und es läuft beim Pay-TV. Das ist alles zu degeneriert. Es fehlt eine sportliche Liga, die einfach nach Regeln spielt und nicht diesen Geldgierwahnsinn mitmacht. Die muss man wohl parallel neu aufbauen. Ohne Giannis.
 

zimbowskyy

Erfahrenes Mitglied
29.11.2016
855
951
CGN
die Traditionalisten spielen alle in der 3. Liga
oder noch eins drunter: Regionalliga

und wenn sie dann Samstag nachmittag um 15 Uhr genug Tradition mit Grillwurst und Bier in einem baufälligen Stadion hatten, gehen sie nach Hause, und gucken sich auf DAZN für 40 Euro den wahren Fußball an ... all die Olises, Mbappes, Messis, Kanes, Vinis und Yamals

kein Mensch würde 40 Euro für 3. Liga Fußball im TV ausgeben, kein Mensch sich ein 80 Euro Trikot von Herbert Krause, Drittligaspieler, zulegen, und schon gar nicht damit rumlaufen
für ein Championsleague Abo aber geht es eigentlich
Also mein kompletter Freundeskreis geht lieber für 12 € ins Stadion um ein Drittligaspiel mit geiler Stimmung im Top Stadion zu sehen als irgendwelche Abos abzuschließen. Gelegentlich schaut mal mal bei einem Bier in einer Bar ein Spiel, aber eher selten ;)
 

lance89

Erfahrenes Mitglied
28.01.2014
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1.064

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
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3.143
Die UEFA würde wohl die WM Boykottieren, falls die FIFA die WM teilweise privatisieren würde.
Somit sind seine Pläne sicher gescheitert.

UEFA-Nationen stimmen geschlossen für möglichen WM-Boykott
Ich finde die Empörung unfair: Hans Infantil will doch nur einen Job, wenn er nicht mehr FIFA-Präsident sein kann. Da ist der Posten als CEO der neuen Kommerzgesellschaft doch genau das richtige für ihn. Und weil ja wahrscheinlichJared Kushner unter den Investoren ist - zusammen mit seinen saudischen Spezis - fällt sicherlich auch ein Job für DJT (Aufsichtsratsvorsitzender?) und den Herrn Baron von Trump ab. Das nennt man vorausschauende Planung und nicht Korruption!!
 
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nhobalu

Forumskater
18.10.2010
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im Paralleluniversum
Dass selbst Infantino das kritisch betrachtet, sieht man doch an der Art und Weise, wie es angepriesen wird.
Das hat bei der WM doch schon angefangen. Da wird die zusätzliche Werbepause natürlich nicht als solche verkauft, sondern man tituliert es als Trinkpause zum Wohl der Sportler. Ja ne, is klar. Das war so scheinheilig wie noch mal was. Und allen ist es klar.

Und mit der nächsten WM wird es genauso. Der Kommerz wird hier auf ein Level gehoben, der mich wirklich fassungslos macht.
Bei allem Verständnis für betriebswirtschaftliches Denken - hier ist der Bogen gnadenlos überspannt. Siehe Ticketpreise.

Infantino will ein Happening für die Reichen und Wohlhabenden. Der gemeine Pöbel (das ist nicht böse gemeint von mir sondern ich unterstelle, dass das seine Sichtweise ist) bringt nicht genug Geld - dann weg damit. Kollateralschaden nennt er so etwas.

Als Wohlhabender bis Reicher zuckt man mit den Achseln und sagt "gut so". Die langjährige Basis des Fußballs - der gemeine Fußballfan - bleibt ungehört zurück.

Damit werden wir uns abfinden müssen.
 

Buckyball

Erfahrenes Mitglied
07.09.2017
665
378
NYC/EDI
Dass selbst Infantino das kritisch betrachtet, sieht man doch an der Art und Weise, wie es angepriesen wird.
Das hat bei der WM doch schon angefangen. Da wird die zusätzliche Werbepause natürlich nicht als solche verkauft, sondern man tituliert es als Trinkpause zum Wohl der Sportler. Ja ne, is klar. Das war so scheinheilig wie noch mal was. Und allen ist es klar.

Und mit der nächsten WM wird es genauso. Der Kommerz wird hier auf ein Level gehoben, der mich wirklich fassungslos macht.
Bei allem Verständnis für betriebswirtschaftliches Denken - hier ist der Bogen gnadenlos überspannt. Siehe Ticketpreise.

Infantino will ein Happening für die Reichen und Wohlhabenden. Der gemeine Pöbel (das ist nicht böse gemeint von mir sondern ich unterstelle, dass das seine Sichtweise ist) bringt nicht genug Geld - dann weg damit. Kollateralschaden nennt er so etwas.

Als Wohlhabender bis Reicher zuckt man mit den Achseln und sagt "gut so". Die langjährige Basis des Fußballs - der gemeine Fußballfan - bleibt ungehört zurück.

Damit werden wir uns abfinden müssen.
Fussbald schafft sich doch schon seit Jahren selbst ab. Dieser aberwitzigen Transfersummen und Gehaelter, ein Witz. Ticketpreise noch aberwitziger. Leider sind die Fans zu dumm um einen klaren Schnitt zu machen und nicht mehr in die Stadien zu gehen und keinen schheiss Merchansise mehr zu kaufen, dann wuerde eine Regulierung starten.
 
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Luftikus

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08.01.2010
28.006
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irdisch
Fußball ist durch die "Demokratie" der Inselchen und Stammesfürsten völlig runtergekommen. Gianni ist ja auch so ein Typ dafür. Man müsste sich eine neue "Fußball-G7 &Co." aufmachen und dann ausgewählte Gäste dazu nehmen.
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
9.063
6.557
Wenn ihr so präzise über die Verfehlungen der echten Politik Bescheid wüsstet und diese genau so leidenschaftlich diskutieren würdet, wie diese Nebensache, dürftet ihr tatsächlich über Demokratie sprechen. 🙄
 
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