Bucht eigentlich jemand USA bei den Zuschlägen?

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CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
4.402
6.733
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Kurzfristig ex USA ist recht teuer - einfach weil die Vorausbuchungsfristen der günstigeren Tarife wahnsinnig hoch ist.Eher sowas wie 30 oder gar 60 Tage.

Ganz anders als ex Europa.

Es gibt einige sweet spots - z,B. JFK -> FRA und retour
Bei allen Anbietern (Oneworld, Skyteam und auch Star Alliance) da gab es immer Tickets für ca. 2500 USD (Mindestaufenthalt ist eine Nacht von Sa auf So) - das auch sehr kurzfristig (sofern die niedrigen Buchungsklassen noch frei waren - war es aber mit Ausnahme Peak-Seasons meist)
Das war vor ein paar Jahren

Den Tarif gibt es immer noch - allerdings angezogen und eher bei 3700 USD.

Aber im Vergleich zu anderen Routen ex USA immer noch passabel, wenn man nicht 6 Monate im voraus planen kann oder will - und Anschlüsse via FRA innerhalb Deutschland machen es schlagartig teuer. Geht auch mit Umsteigen in ZRH/ MUC/ CDG/ LHR (ST und OW) sofern das Ziel FRA ist.
SQ lag immer etwas drunter - mit deutlich geringerer Verfügbarkeit.
DE habe ich kein Gefühl.

Nein, ganz allgemein. Inzwischen hat eine kritische Maße Maximal Maximierer für sich Meilen Tickets als Ersatz für teure regulär gebuchte Tickets entdeckt und die Airlines haben sich an das geänderte Buchungs Verhalten angepaßt. Warum sollte ich iwelchen Business Kaspern die Tickets hinterher werfen? Märchen Gebühren hoch schrauben und Verfügbarkeiten reduzieren, um die Kunden wieder besser zu erziehen. Das Nachsehen haben die klassischen Meilen Bucher, die inzwischen besser gleich ein Kauf Ticket erstehen. Macht Meilen inzwischen relativ Spaß befreit.

Aus reiner Neugier - wie unterscheiden sich 'Maximal Maximierer' von 'klassischen Meilen Bucher' - ernstgemeinte Frage
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.831
4.164
Europa
Mir ist aufgefallen, dass Flugverbindungen in die USA deutlich günstiger sind, sobald ein United-Airlines-Flug (UA) in der Buchung enthalten ist. Dabei spielt es scheinbar keine Rolle, ob die Verbindung ab CGN oder DUS mit Umstieg in MUC oder direkt ab Frankfurt geht.


Sobald die Strecke ausschließlich mit Lufthansa-Metall geflogen wird, liegt der Preis teilweise deutlich höher. Sobald jedoch ein UA-Segment dabei ist, wird die gesamte Verbindung spürbar günstiger.


Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Mich würde interessieren, woran das liegt und ob das mit der Tarifstruktur oder der unterschiedlichen Preisgestaltung von LH und UA zusammenhängt.
 

rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
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München
Ich kann Dir aus unserem Reisebüro-Alltag nur sagen, dass extrem viele Parameter relevant sind und dass pauschale Aussagen nicht wirklich akkurat sind. Es kommt immer auf die Vorausbuchung, allgemeine Auslastung aufgrund der Saisonalität / des Reisetermins sowie auf das Thema Married Segment Availability bei Umsteigeverbindungen an.

Die einzige Faustregel ist, dass United inneramerikanische Anschlussflüge vielfach freizügiger in der Verfügbarkeitssteuerung in Kombination mit einem UA-Transatlantik-Flug aussteuert, als in Kombination mit einem LH-Transatlantik-Flug. Eigentlich sollte dies in Hinblick auf die angestrebte "Metal Neutrality" des Joint Ventures nicht der Fall sein, aber obwohl das Thema bekannt ist wurde es bisher immer noch nicht adressiert.

Lufthansa hingegen ist insbesondere auch im Kurzfristbereich deutlich freizügiger mit den Prämienverfügbarkeiten als United, u.a. eben auch aufgrund der nicht ganz unerheblichen Airline-Zuschlägen bei den Miles&More-Awards.

Ein One Size Fits All gibt es nicht wirklich.