Chasing Waterfalls - eine etwas verrückte Reise

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chrini1

Erfahrenes Mitglied
26.03.2013
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HAM
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18.07.2026 Sao Paulo - Foz de Iguacu

Am Vortag war es mir noch gelungen, meinen Abendflug nach Foz auf den Vormittag umzubuchen. Bei LA geht das in Premium Eco für nur 100BRL Gebühr. Damit verbunden war dann ein Airportwechsel, so dass ich von CGH statt GRU flog - praktischer Weise auch nur 10 Minuten von meinter Unterkunft entfernt. Nach einem schnellen Check-In und typisch brasilianischer Siko (schlafende MA) ging es dann zuerst in die Amaar Lounge. Ich habe da keine Fotos gemacht. Sie war genauso wie der Airport brechend voll. Wie man es schafft hier auf dem kleinen Arenal ca. 26 Millionen Gäste im Jahr abzufertigen - bei nur einem noch sehr kurzen Runway ist mir schleierhaft. Immerhin wird ein neues Terminalgebäude gebaut.

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Es ging dann recht pünktlich los und Richtung Osten raus, danach folgte eine sehr merkwürdige Umfliegung eines Gebietes bevor wir Richtung IGU einschwenkten.

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LATAM Typisch gab es einen Snack und ein Getränk.

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Ca 30 Minuten nach dem Start meldete sich das Cockpit und erzählte, dass unklar sei, ob wir landen können, da es ca. 70km/h starke Scheerwinde gebe. Unser Alternate wurde mit Curitiba angegeben - da wollte ich definitiv nicht hin. Dann ca. 15 Minuten vor der Ankunft die Ansage, man hätte sich für einen Landeversuch mit einem speziellen Anflugmanöver entschieden und keiner sollte Angst haben, aber man würde sehr schnell sinken. Das tat man dann auch und die letzten 3000ft ging es rasant runter, bevor wir dann bei heftigem Seitenwind landen konnten, leider reichte die Piste dafür nur in voller Länge raus, so dass wir dann zum Gate geschleppt werden mussten. Aber immerhin, wir waren da.
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Aufgrund der hier laut Reddit herrschenden Uberknappheit bestellte ich mir noch hier ein Uber. Das brachte mich in ca. 30 Minuten zur Friendschip Bridge, die nach Paraguay rüber führt (Ciudad del Este). Von hier lief ich über die Brücke, nachdem ich erst auf der brasilianischen Seite ausstempelte um dann drüben wieder einzustempeln. Die Locals laufen einfach so rüber.

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War aber ganz easy. Land 102 auf der Liste.

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Die Ordnung von Brasilien war dahin, auf der anderen Seite des Flusses herrschte das Chaos. Hier ist ohnehin Shopping Land für die ganzen Brasilianer.

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Ob es hier überhaupt Originalware gab, da habe ich so meine Zweifel. Jedenfalls nicht auf der Straße..

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Die Schokolade war echt günstig ;-)

Direkt an der Grenze liegt dann das moderne Shopping Center. Vom Iphone bis zum TV gibt es hier alles.

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Zurück geht es zu Fuß über die Brücke.

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Ich nehme ein Uber zum Supermarkt, da es in meiner Unterkunft keine Verpflegung gibt. Die Bierauswahl ist interessant.

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Die Unterkunft ist sehr einfach, aber das wusste ich. Dafür liegt sie nur 400m neben dem Eingang zum Park und ich spare mir am Folgetag den langen Bustransfer und den Stau. Sauber ist es immerhin. Ambiente... Naja.

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Dafür gibt es super schnelles Internet mit über 300Mbit real. Ich trinke noch mein eiskaltes Bier und esse mein Abendessen in der Sonne.

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chrini1

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26.03.2013
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19.07.2026 Iguacu (Brasilien) & Puerto Iguacu

Ich habe ein Einlassticket für 9:00 aber ich bin schon um 8:30 Uhr am Eingang. Auf dem Weg dahin passiere ich den Heliport mit einer historischen 737-200.
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Ich darf auch schon früher rein. Es ist mir hier schon fast zu voll, aber die Warteschlange reicht bei kompletter Füllung für 2 Stunden, ich bin in 5 Minuten im Bus.

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Der bringt uns bis zum Hotel Cataract, von dort läuft man dann den ca. 1,5km langen Rundweg. Trotz der frühen Stunde ist schon schon gut gefüllt und laufend staut es sich auf dem Weg. Das war in VicFalls definitiv besser. Zuerst geht der Wegen oben entlang, bis man dann runter an den Fluss tritt.

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Besser als die Victoriafälle was die Sicht angeht. Aber die Menschenmassen schrecken ab. Zurück geht es mit dem Bus zum Eingang. Dann zu Fuß zum Airport. Unterwegs stelle ich mir die Frage, ob ich so eine Werbung noch hängen lassen würde?

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Am Airport holt mich eine Fahrerin von JNL Tourismo ab und bringt mich zur Grenzkontrolle auf der brasilianischen Seite der Grenze, die ca. 5km vor der Grenze liegt. Dort übergibt sie mich an Thomas, der mich in Argentinien weiterfahren wird. Ich komme um 13:30 Uhr in Puerto Iguacu an und kann mein Appartment direkt beziehen. Danach geht es raus auf die Straße, wo viele Argentinier schon feiern, denn heute ist ja WM Finale.

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Aber erst einmal eine Stärkung.

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Später schaue ich mir dann das WM Finale erst bei Siete Bocas an, dann später in einer Seitenstraße, wo man auch sitzen kann.

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Dazu trinkt man Fernet & Coke, das Nationalgetränk

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Es werden Erinnerungen wach - denn am 18.12.2022 war ich mit meinen Eltern auf dem Flug von SCL nach AEP, während des Argentinien-Spiels und durfte danach die Feierlichkeiten in BA erleben. Nun, dieses Mal soll es nicht so sein, aber die Argentinier feiern trotzdem mit Musik, Alkohol und Feuerwerk bis spät in die Nacht. Ich beschließe den Abend mit einem Eisbecher.

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f0zzyNUE

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08.03.2009
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4.771
Schade dass du nicht länger in Zimbabwe / VFA eingeplant hast - nicht für die Wasserfälle, aber den nahegelegenen Hwange Nationalpark - ein wahnsinnig schöner Park bei dem man sich 70 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt fühlt. Das Main Camp und die dortigen Unterkünfte (Hütten) sind so als wärst du in den 50er oder 60er Jahren unterwegs. Hat richtig Charme. Einen Großteil des Parks kann man ohne 4WD abfahren - die Elefanten-Herden sind gigantisch und im Gegensatz zu Krüger-Park oder anderen bekannten Parks nur wenig befahren. Man hat in fast für sich allein - wenn man selbst fährt ...
 

chrini1

Erfahrenes Mitglied
26.03.2013
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HAM
Schade dass du nicht länger in Zimbabwe / VFA eingeplant hast - nicht für die Wasserfälle, aber den nahegelegenen Hwange Nationalpark - ein wahnsinnig schöner Park bei dem man sich 70 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt fühlt. Das Main Camp und die dortigen Unterkünfte (Hütten) sind so als wärst du in den 50er oder 60er Jahren unterwegs. Hat richtig Charme. Einen Großteil des Parks kann man ohne 4WD abfahren - die Elefanten-Herden sind gigantisch und im Gegensatz zu Krüger-Park oder anderen bekannten Parks nur wenig befahren. Man hat in fast für sich allein - wenn man selbst fährt ...

Danke für deinen Input, den und Chobe werde ich mir zusammen mit meiner Frau noch einmal vornehmen.
 

f0zzyNUE

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08.03.2009
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Danke für deinen Input, den und Chobe werde ich mir zusammen mit meiner Frau noch einmal vornehmen.
Bin mal Kalahari - Moremi - Savuti - Chobe - Hwange gefahren (ab Johannesburg - dort sind die 4WD so viel billiger als in den safari hochburgen). bester zweiwöchiger Urlaub meines Lebens - trotz gewässertem Defender und daraus resultierendem Planwechsel von Zambia nach Zimbabwe.

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chrini1

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26.03.2013
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20.07.2026 Iguacu - Argentinien

Um 5 Uhr reißt mich ein kurzes Gewitter aus dem Schlaf. Noch etwas früh, aber ich muss ohnehin um 7:30 Uhr den Bus nehmen. Ich bin zu früh am Busbahnhof, aber der Bus ist auch zu früh und fährt schon um 7:15 Uhr ab. Als ich kurz vor 8 Uhr am Eingang ankomme, bin ich nicht alleine, es stehen schon diverse Personen vor allem aus großen Gruppen in der Schlange.

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Um 8 Uhr öffnet der Park und ich laufe direkt zum Ticketcounter für den Zug zur Teufelsschlucht. Ich sitze direkt vorne in Wagen 1 für den ersten Zug. Ein guter Start.
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In 20 Minuten bringt mich die Schmalspurbahn zur Teufelsschlucht.

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Ich beeile mich, auszusteigen und schnell alle anderen Personen zu überholen, damit ich den Bereich noch ohne andere Touristen besuchen kann. Und tatsächlich, ich kann mich frei bewegen.

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Die Stege sind eine Fehlkonstruktion. Die Waben sind ok, aber die Querprofile sind spiegelglatt. Also muss man die Schrittlänge anpassen.

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Vorne wird man mächtig geduscht. Dank Arcteryx Jacke und Hose bin ich gut versorgt, nass werde ich trotzdem.

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Auf dem Rückweg werde ich von diversen Gästen angsprochen, warum ich so nass sei. Nun, die meisten laufen hier im T-Shirt rum, die werden noch sehen, wie nass es dort ist. Am Bahnhof ist es sehr leer für die Abfahrt zurück, da läuft mir dann noch mal ein Nasenbär vor die Linse.

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Ich fahre bis zur Endstation auf dieser Linie - also bis Cataratas. Hier laufe ich dann erst den Upper Circuit und danach den Lower Circuit, bevor ich auf dem Green Trail den Rückweg antrete.

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Zurück am oberen Weg laufe ich an einem Cafe vorbei. Man isst hier im Käfig, damit man von den Nasenbären und Affen nicht behelligt wird

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Als ich wieder an der Bahnstation ankomme, sehe ich, dass mein frühes Ankommen Gold wert war. Es ist brechend voll. Mit bis zu 2 Stunden Wartezeit auf den Zug.

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Ich laufe also zurück zum Parkeingang

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Der Busfahrplan am Eingang ist eine nette Dekoration. Gelebt wird er nicht.

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Gegen 12:45 fahre ich zurück in die Stadt und gönne mir eine Pizza und ein kaltes Nitro Stout.

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Ich kehre ins Appartement zurück und ruhe mich aus. 15km Wanderung bei 27 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit machen schon müde. Später gehe ich noch in die Stadt und kaufe natürlich Fernet Branca und Cola für meinen Netflix Abend. Dabei fällt mir mal wieder eine interessante Beladung auf.

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chrini1

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26.03.2013
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21.07.2026 Puerto Iguacu

Heute noch mal ein Chill-Tag. Morgens zum Aufstehen blitzt und donnert es heftig. So starte ich langsam in den Tag und mache mich erst einmal auf, mir ein Frühstückslokal zu suchen. Bei so einem Aufsteller muss ich doch mal rein.

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Drinnen bestelle ich mir denn einen Avotoast, Cafe Bonbon und natürlich ein Alfajores.

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Danach laufe ich einmal quer durch den Ort, um zum Jardin de Picoflores - also der Kolibris zu kommen. Ein kleiner, privater Garten mitten in der Stadt mit mehreren Dutzend frei herumfliegenden Kolibris (ohne Netz oder Käfig).

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Die Viecher sind mit einem Iphone 17 Pro immer noch schwer einzufangen.

Es gibt aber auch noch schöne Pflanzen hier.

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Danach habe ich Durst und gehe wieder zur Patagonia Brewery:

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Im Anschluss geht es runter an den Fluß und in Richtung des Dreiländerecks. Das Schiff auf dem Bild sollte zum Casino umgebaut werden, wurde aber vor Jahren beschlagnahmt und rostet nun dort vor sich hin.

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Bis hier ist es schön leer. Leider wurden an der Spitze dann gleich wieder drei Busladungen abgekippt, die ganze 10 Minuten Zeit hatten.

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Links Paraguay rechts Brasilien, im Vordergrund Argentinien.

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Von hier aus, laufe ich die 5km zurück in die Stadt und komme noch an diesem wunderschönen Restaurant vorbei:


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Ich kehre noch einmal in die Unterkunft zurück, gönne mir eine heiße Dusche. Um 18 Uhr fahre ich mit dem Uber zu einem Steakhouse. Hier gönne ich mir ein schönes 400g Rinderfilet schön rare, so wie es sein soll. Was für ein Genuß, dazu ein Glas Nicola Bonarda - zum stolzen Preis von 11 Euro.


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Nach dem Essen laufe ich die 2,5km zurück zur Unterkunft. Unterwegs gönne ich mir noch ein Eis. Gerade habe ich den Türcode eingegeben, da fängt es an zu schütten und zu blitze und donnern. Was für ein Timing. Da ich ohne Jacke unterwegs war (bei 27 Grad) wäre ich wohl sonst gut nass geworden.
 

Flying Lawyer

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09.03.2009
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Ich finde einen sehr netten Fahrer, der mich dann direkt zum Vortrekker Monument fährt. Dieses wurde 1905 errichtet und soll an die ersten weißen Siedler erinnern, die aus der Kapkolonie in die Gegend von Johannesburg vordrangen - natürlich nur aus der Sicht der Weißen.

Schöne Photos, lieben Dank. Erinnert mich daran, dass wir Jahre nicht mehr in Pretoria waren. Aus dem Kap zieht es niemanden wirklich in den Norden. Eher umgekehrt, wird erleben die Völkerwanderung aus Gauteng. Aus sehr guten Gründen.

Eines zu Deiner Endbemerkung: "natürlich nur aus der Sicht der Weißen". Stimmt nicht ganz. "Natürlich nur aus der Sicht der Afrikaaner", denn es ist ein Denkmal aus afrikaanischer Sicht. Die afrikaanischen Buren waren die, die von den eindringenden britischen Kolonialisten aus der Cape Colony "verdrängt" (die Buren sagen wohl richtiger "vertrieben") wurden. Und dann ins Hinterland zogen. Dort gab es natürlich auch Konflikte mit den (dort auch erst seit einiger Zeit) ansässigen Venda und Sesotho - aus Süden kamen die Voortrekker, aus Osten und Norden die Mateble, die wiederum von den Zulu aus Natal vertrieben worden waren.

Südafrikanische Geschichte ist sowas von komplex und wurde gerade nicht nur von den 50 Jahren Apartheid geprägt, sondern vor allem durch zwei weiße Volksgruppen, die sich spinnefeind waren und bis heute nicht mögen und viele afrikanische Völker, die sich auch bekriegt haben und das auch bis heute tun.
 
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Reaktionen: chrini1 und cas_de

chrini1

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26.03.2013
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22.07.2026 Puerto Igazu (IGR) - Buenos Aires (AEP)

Ich hatte mir über die Vermieterin ein Taxi vorbestellt, das auch pünktlich kurz vor 7 eintraf. In ca. 30 Minuten brachte er mich bei strömenden Regen und Gewitter zum Airport. Das war ein gutes Timing. Dieser kleine Ort bei dem heftigen Regen macht einfach keinen Spaß. Hier muss ich erst einmal meine Boardkarte holen, denn Aerolinas Argentinas hat auch im Jahr 2026 noch immer keine mobilen Boardkarten und das PDF auf dem Telefon wird nicht akzeptiert. An der Security ist nichts los, aber kontrolliert wird auch nicht wirklich. Dank Priority Pass wartet auch hier eine Lounge auf mich, wenn auch klein und laut - dank der zwei Familien mit ca. 12 Kindern hier.

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Die Kaffelösung ist auch kreativ, aber immerhin gut.

Pünktlich geht es zum Boarding. Ich stehe in der SkyPriority Schlange ganz vorne. Als es gerade losgehen soll, werde ich von hinten von einer Argentinieren beiseite gestoßen, die direkt an mir vorbei rennt und ihre Boardkarten hochhält. Das Gesicht, als man Ihr dann das Boarding verweigert und was von Gruppe 5 sagt - unbeschreiblich.

Ich habe hier die Premium Eco gebucht. Für ca. 30 USD Aufpreis war mir das den Komfort wert. Ich sitze auch alleine hier vorne.

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Wir sind recht pünktlich. Es kommt dann die Ansage, dass der Abflug recht turbulent wird, da wir starken Seitenwind haben und direkt eine Gewitterfront vor uns haben.

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Dem ist auch so und die ersten 20 Minuten sind eine Achterbahnfahrt. Aber immerhin wurden wir nicht vom Blitz getroffen. Dann gibt es einen Frühstücksservice, der naja sehr mager ausfällt:

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Zwieback, Obst und stichfester Erdbeerjoghurt mit künstlichem Aroma, der mich an meine Schulmilch aus der Grundschule erinnert. Widerlich. Das Personal hat auch Haare auf den Zähnen.

Nach knapp zwei Stunden setzen wir dann zur Landung auf den AEP an - ich sitze leider auf der Meeresseite, aber ein paar Blicke gibt es auch hier.

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Uber hat eine Wartezeit von 80 Minuten, also nehme ich für knapp 50 Eurocent den Bus 45 der direkt vor meinem Hotel hält. Bei Tag fühle ich mich sicher und dank Tap&Go gibt es das Problem mit den Subekarten nicht mehr. Unterwegs komme ich allerdings durch Gegenden, die ich sonst nicht betreten würde.

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Ich checke ins NH Buenos Aires Florida ein - dank guter Lage eine gute Wahl. Das Hotel ist recht alt, aber meine Suite (dank Titatnium) ist sehr modern, bis auf das alte Bad.

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Meine Begrüßung kommt dann auch kurzfristig per Zimmerservice.

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Ich laufe danach durch die Stadt, die mir ja aus vielen Reisen (privat/beruflich) sehr vertraut ist. Über die Jahre ist die Anzahl der Stromerzeuger in den Straßen zurückgegangen, aber die Anzahl der Obdachlosen hat massiv zugenommen. Die Locals sind immer noch sehr erfinderisch bei diversen Lastentransporten.

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In der Posada 1820 bestelle ich mir den Mittagstisch für knapp 11 EUR.

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Danach laufe ich noch etwas weiter und nach einer heißen Dusche im Hotel geht es dann auf ins Bar Hopping. Ich starte im Melia Collection Hotel. Es war enttäuschend, denn die angeblich so gut bewerteten Fatwashed Negronis gab es nicht. Also geht es nach einem Drink weiter in die Floreria Atlantica - hier bin ich eigentlich immer, wenn ich in der Stadt bin.

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chrini1

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23.07.2026 Buenos Aires

Aufgrund der Vielzahl meiner Aufenthalte habe ich eigentlich alles touristisch relevante gesehen. Dennoch nutzte ich meinen selbstgebauten AI Agent, der mir basierend auf dessen was ich schon gesehen habe und meiner Interessen ein paar Vorschläge macht. Und so kam El Zanjon de Granados heraus. Zunächst gibt es aber einen Avocadotoast.

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Es handelt sich um ein ca. 200m langes Tunnelsystem in San Telmo. Darüber entstand um 1830 ein herrschaftliches Haus für eine wohlhabende spanische Lederhändlerfamilie. Mit dem Ausbruch des Gelbfiebers 1871 flohen die reichen Bewohner in den Norden der Stadt, und das Anwesen wurde zum Conventillo – einer Mietskaserne, in der zahlreiche Einwandererfamilien auf engstem Raum lebten. Jahrzehnte später, 1985/86, kaufte ein Unternehmer das verfallene Gebäude, um dort ursprünglich ein Restaurant einzurichten. Bei den Renovierungsarbeiten stieß man zufällig auf die alten Tunnel und Gewölbe des verschwundenen Zanjón – ein archäologischer Zufallsfund, der über 20 Jahre lang systematisch ausgegraben wurde.

Die Führung selbst war wirklich gut – rund 150 Meter geht es durch das unterirdische Labyrinth, vorbei an Zisternen, freigelegten Kolonialfundamenten und Mauerresten aus vier Jahrhunderten Stadtgeschichte. Ein Ort, an dem sich Kolonialzeit noch erleben lässt.

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Als ich rauskomme ist die Sonne draußen und ich laufe zur Av 9 Julio, um dort in die U Bahn nach Palermo zu steigen. Hier ein paar Eindrücke der Gegend.

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Mit einem Umstieg geht es zur Plaza Italia

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Leider hat der Palacia del Agua schon wieder zu. Ein Altes Wassewerk, das sehr sehenswert sein soll. Aber noch nie kam ich hier rein. Es ist aktuell mal wieder wegen Bauarbeiten geschlossen.
Also gibt es ein Mittagessen und einen Drink

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Danach laufe ich noch ins Athena Grand Splendid. Ein altes Theater, das jetzt einen Buchladen beherbergt. Leider werden die Besuchermassen hier nicht gelenkt und entsprechend chaotisch ist es hier.
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Anschließend geht es ins Hotel zurück, ich hole den Rucksack, buche mein Busticket zum EZE Airport. Flug und Lounge folgen im nächsten Teil.
 

chrini1

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26.03.2013
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23.07.2026 Buenos Aires - Mexico City

Gegen 19 Uhr geht es mit dem Uber zum Flughafen. Die Abfertigung ist wie immer chaotisch, aber dank Boardkarte im Wallet bin ich recht schnell durch. Aeromexico nutzt die AR Lounge - die leider eine der schlechtesten Lounges ist, die ich bisher gesehen habe.

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Wer welken Salat und trockene Empanadas mag, ist hier gut aufgehoben. Dazu gibt es schlechtes Internet und viel Lärm.

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Das Boarding beginnt recht pünktlich.

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AM hat nun auch Sitzauflagen eingeführt und wieder ordentliche Amenity Kits zurückgebracht. Dazu gibt es in der C nun extra kuschelige Decken. Das ist ein deutliches Upgrade zu früheren AM Flügen.

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Die Crew nimmt noch vor dem Takeoff die Bestellungen auf. Der Starter kommt auch nur ca 10 Minuten nach dem Takeoff.

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Das gesamte Essen war außerordentlich gut. Die Shortribs waren der Hammer. Dazu war die Crew im Gegensatz zu LH auf dem Hinflug extrem schnell, so dass nach nur 1 Stunde das Licht ausging. Danach konnte ich dann tatsächlich fast 7 Stunden schlafen. Die Sitze mit der neuen Auflage, sowie zwei Kissen waren super bequem. Zuvor werde ich aber noch einmal hochgerissen, da der Purser direkt nebenmir ein volles Tablett versenkt.

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Auch das kurz vor der Landung servierte Frühstück kann sich sehen lassen.

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Pünktlich drehen wir auf MEX ein, die Hochhäuser von Polanco erheben sich aus dem Dunst.

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chrini1

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26.03.2013
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24.07.2026 Mexico City - Grutas Tolantongo

Für die nächsten Tage habe ich eine kleine Gruppentour gebucht. Eigentlich sollte ich vom Airport abgeholt werden, aber da zwei Teilnehmer kurzfristig ausfallen, nehme ich mir ein Uber nach Polanco und treffe die anderen beiden Teilnehmer sowie den Guide (Anna) dort. Wir fahren mit dem Auto zunächst zu einem Supermarkt und Geldautomaten, damit sich jeder mit dem Notwendigsten eindecken kann, danach geht es weiter nach Tolantongo, wo wir gegen 13:30 ankommen. Zwischendurch halten wir noch an einem Viewpoint:

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Da wir erst um 15:30 die Zimmer beziehen können, schauen wir uns die Anlage an. Es gibt dann auch mal eine erste Michelada.

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Das Hotel liegt direkt im Park und hat bei Google echt schlechte Bewertungen. Bis auf das total missgelaunte Personal am Check-In ist es aber heute erst einmal ganz OK. Mein Zimmer zeigt zu den heißen Quellen im Tal und ist ordentlich und sauber.

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Also schnell umziehen und dann direkt ins Wasser hüpfen. Ein Teil der Anlage ist von 6 bis 23 Uhr geöffnet für die Übernachtungsgäste, aber der neuere und schönere nur von 8 bis 18 Uhr. Leider ist das Wasser maximal 38 Grad warm, am untersten Becken kommen dann noch 28 Grad an.

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Es gibt dann noch ein gemeinsames Abendessen und ein kühles Bier und dann geht es recht früh ins Bett.
 

chrini1

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26.03.2013
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HAM
25.07.2026 Grutas Tolantongo

Ich bin früh wach, also schnappe ich mir die Badesachen und laufe schon um 6:30 Uhr runter zu den Becken. Noch ist sehr leer. Und der Blick auf die Becken ist schon sehr schön. Im frühen Morgenlicht sehen diese sehr magisch aus.

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Als dann der neue Bereich um 8 Uhr öffnet, erkunde ich zunächst die dunklen Grotten und Pools im Berg. Die Anlage ist schon sehr schön.

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Nach einem guten Frühstück fahren wir aus dem Hotel heraus in den Park hinein. Unterwegs ist der ganze Berghang mit diesen Wunderschönen Kakteen gesäumt.

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Wenn man bedenkt, dass diese Kakteen hunderte bis tausende Jahre alt sind, ist das schon sehr beeindruckend.

Wir parken das Auto am Talende und laufen in Richtung des heißen Flusses. Erst einmal kommt uns ein Nasenbär entgegen

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Wir baden im warmen Fluss. Dort werde ich dann von Deutsch-Brasilianern angesprochen, deren Großeltern ausgewandert sind, und die heute noch untereinander Hunsrück-Deutsch sprechen.

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Nach etwa einer Stunde baden, laufen wir hoch zu den Grotten und dem thermischen Wasserfall. Da es extrem voll ist, beschränken wir uns auf die Außenansicht, die aber schon beeindruckend aussieht.

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Auf dem Rückweg läuft eine junge Frau vor mir, mit diesem Tattoo auf dem Rücken - was sie uns wohl sagen will?

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Wir laufen zurück zum Auto und fahren ins Hotel zurück. Dort chillen wir dann am Nachmittag jeweils alleine, bevor wir uns zu einem kleinen Snack treffen.

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Gegen Abend ziehen dramatische Wolken auf, aber es wird nicht mehr gewittern.

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Die Nacht wir dann leider sehr warm und es ist sehr laut durch die Musik anderer Gäste. Nun verstehen wir auch, warum die Bewertungen so schlecht sind.
 

chrini1

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26.03.2013
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26.07.2026 Grutas Tolantongo - Huaca de Ocampo

Aufgrund der sehr heißen und lauten Nacht bin ich schon früh wach und mache noch mal einen Rundgang durch die Anlage, bevor ich mein morgendliches Bad nehme.

Man kann hier auch campen, wobei die Zelte wirklich direkten nebeneinander stehen und teilweise bis zu 6 Erwachsene darin Platz finden.

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Nach dem Frühstück machen wir uns auf Richtung Puchaca und dann weiter Richtung Mineral del Monate. Unterwegs gibt es viele VW Käfer und T1/T2 Modelle zu sehen.

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Unser erster Stop ist die Mine La Dificultad - eine Silbermine, die bis 2005 in Betrieb war und in deren Hochzeit von vielen Briten und Deutschen betrieben wurde. Dort machen wir eine sehr gute Führung durch die gut erhaltenen Anlagen.

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Der alte Förderschacht führt 580m in die Tiefe. Leider nicht mehr direkt befahrbar, aber von einer benachbarten Mine kommt man dran.

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Der alte Motor für das Erz brauchte fast 8 Stunden, um eine Ladung nach oben zu befördern.

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Angetrieben wurde dieser ab ca. 1859 zunächst mit einer Dampfmaschine, die mit Holzkohle betrieben wurde und dann ab 1962 elektrisch.

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Im Keller lagern die Bohrkerne der letzten 200 Jahre.

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Nach der Führung gibt es originale Pastels - eine Art Empanada aber mit britischem Flair. Danach fahren wir in ca. 35 Minuten weiter nach Huasca, wo wir das Hotel direkt im Ort beziehen.

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Das La Casa Azul steht unter Denkmalschutz. Die Zimmer sind sehr historisch, aber schick.

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Nach einer kleinen Pause geht es dann weiter zu den Prisma Basalticas - einem Canyon voll mit Basaltsäulen. Leider ist der Park sehr ähnlich wie Disneyland mit vielen Ziplines und Freefalltower. Sehr schade.

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Nach ca. einer Stunde geht es zurück in die Stadt, wo wir noch einen kleinen Rundgang machen, bevor alles schließt.

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Danach geht es zum Abendessen zurück ins Hotel.

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chrini1

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26.03.2013
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27.07.2026 Huasca del Ocampo - Mexico City

Ich bin als einziger der Gruppe schon früh auf - auch weil draußen mit einem Hochdruckreiniger die Straße gereinigt wird. Frühstück gibt es erst um 8:30. Also schaue ich mir noch mal den Ort an. Leer ist auch heute nicht, aber es sind keine Touristen, sondern Locals, denn heute ist Markttag. Es gibt alles, was man so braucht, von Gemüse über Fleisch bis hin zu lebenden Tieren.

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Um 8:30 Uhr treffen wir uns dann zum Frühstücken. Das ist hier außerordentlich gut.

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Eine Art Shakshukka, aber mit Kaktus statt Tomate.

Um 10:30 kommen wir dann endlich los und fahren in Richtung Mexico Stadt. Unterwegs regnet es mehrfach heftig und wir stehen aufgrund der vielen Unfälle viel im Stau. Der Verkehr in der Stadt ist natürlich katastrophal, so dass ich mich entscheide, die letzten 8 Blocks in NH Collection zu laufen. Es gibt ein schönes Suite Upgrade

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Da heute mein letzter Abend ist, möchte ich noch mal zwei Bars von meiner Bucketliste abarbeiten. Also fahre ich mit der Metro nach Roma Norte.

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Mein erstes Ziel ist die Bar Mauro. Erst Ende 2024 eröffnet - jetzt schon Top 2 der Bars in Nordamerika. Vom Stil her eine Italienische Aperitivo Bar. Wie gut, dass ich um 17 Uhr zur Öffnung da bin. 10 Minuten später gibt es keinen freien Platz.

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Nach zwei Drinks laufe ich weiter und bin zur Öffnung der Bar Form + Matter (FOMA) um 18 Uhr dort. Auch hier zeigt sich, ohne Reservierung ist es schon kurz danach unmöglich, einen Platz zu bekommen.

Der Fatwashed White Negroni ist der Hammer.


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Im Anschluss geht es mit dem Uber zurück ins Hotel, denn morgen muss ich früh aufstehen.
 

chrini1

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26.03.2013
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28.07.2026 MEX-JFK-LHR

Die Nacht endet wieder zu früh, da draußen vor dem Hotel für Filmaufnahmen aufgebaut wird - und das zwischen 2 Uhr und 4 Uhr nachts. Um 5:30 kommt dann das Uber und bringt mich recht schnell zum Terminal 2. Der Dok Check ist schnell erledigt. Fast Track gibt es nicht, die Sicherheitskontrolle ist gefühlt nicht sehr aufmerksam. Dafür werde ich dann in der frisch renovierten Lounge von AeroMexico noch einmal ausführlich inspeziert, mein Pass durchgesehen und schließlich darf ich in die mal wieder überfüllte Lounge eintreten. Wo es früher Massagen gab, ist jetzt eine Bar. Ein Teil der Getränke und des Essen ist wohl kostenpflichtig, wie genau das funktioniert habe ich aber nicht verstanden.

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Ohne weitere Dokumentenkontrolle boarde ich die recht neue 737 MAX 8. Die C ist mit Reclinern ähnlich der Domestic First in den USA ausgestattet. In Reihe 1 habe ich etwas mehr Beinfreiheit als hinten.

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Neben mir sitzt eine Dame mit einem "Emotional Support" Begleiter. Ohne Transportbox.... Nunja, gut dass ich keine Allergie habe.

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Wir kommen pünktlich los, das ist auch für mich sehr wichtig, da ich in JFK nur 1:58 Stunde habe, um meinen Anschluss zu bekommen. Wir haben nur einen kurzen Taxiweg an der Marinebasis vorbei.

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Nach dem Start noch ein Blick auf den Airplane Graveyard.

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Von der Langstrecke habe ich noch einen Wifi Voucher und die Verbindung ist echt gut, so dass ich sogar streamen kann. Dann gibt es ein Essen, ganz ok, aber nichts besonderes

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Der Anflug auf JFK erfolgt dann seseits und wir kreisen noch etwas über der Stadt.

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Wir docken dann ein paar Minuten vor der Zeit am T4 an. Also schnell MPC abgeschickt und rein ins T4. Leider kommen parallel mit uns eine Emirates und eine El Al an. Die MPC Spur ist sehr leer.

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Nur leider endet sie auch dann wieder in der normalen ESTA Spur. Vor mir sind sieben Personen, alle von der EK Maschine und alle mit einem riesen Stapel Papier. Aber nach 20 Minuten bin ich dran. Der Officer ist schlecht gelaunt, fragt mich, was ich hier will, ich will ihm den Boardingpass zeigen, er murrt nur, dass er den nicht will, fragt mich ob ich Gepäck habe. Als ich vereine, fragt er mich wieso und dann stempelt er schon - natürlich mal wieder mittenrein auf eine leere Seite. Also raus dem Securitybereich, einmal hoch, dann ganz nach rechts in den Delta One Bereich. Eigene Security. Null Wartezeit. Immerhin.

Viel Zeit bis zum Boarding bleibt nicht, aber erst mal einen Drink.

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Auch hier wieder mit Bezahloptionen.

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Danach noch kurz in Restaurant mit eigentlich sehr guter Karte.

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Ich sage klar, dass ich max 30 Minuten habe, dazu empfiehlt mir der Kellner den Lachs sowie das Steak. Der Lachs kommt zügig. Das Steak leider nicht.

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Also gehe ich ohne Steak und boarde dann den A350-1000 von Virgin Atlantic. Mein Sitz auf 1A wurde mir weggenommen, ich erfahre später, dass dort die Armlehne defekt sei, warum aber diese Business so gelobt wird, weiß ich nicht. Ja, man hat viel Privatsphäre, aber ich finde sie unfassbar eng. Dazu fast keine Ablage.

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Ein kleines Goodbag aus Recylingpaper gibt es auch.

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Dazu einen Pyjama

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Das Personal ist ausgesprochen freundlich, stellt sich mit Namen vor.

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Auch das Essen ist vorzüglich. Die Bar bleibt bei dem kurzen Flug ungenutzt.

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Die meisten Gäste sind wohl froh, 3-4 Stunden Schlaf zubekommen. JFK-LHR war die Flugzeit heute unter 6 Stunden. Mit dem letzten Tageslicht verabschiede ich mich auch.

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Weltenbummler42

Erfahrenes Mitglied
08.06.2010
3.880
1.515
noch TXL
Wo Virgin Atlantic so oft na h JFK fliegt,
betreibt VS keine eigene Lounge / Club House im T4?
Du hattest von einer Delta One Lounge geschrieben..

Vielen Dank das wir mitkommen durften.
Komme gut wieder nach Hause
 
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Reaktionen: chrini1 und DUSZRH

chrini1

Erfahrenes Mitglied
26.03.2013
8.736
14.462
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29.07.2026 LHR-FRA-GWT

Nach einer überpünktlichen Landung in LHR, nehme ich den Shuttlebus ins T2, passiere die vollkommen leere Sicherheitskontrolle und gehe direkt rüber den B-Bereich zur SQ Lounge. Die SEN Lounge hat ja leider keine Duschen, aber das brauche ich schon. Daher also einmal in den Tunnel des Grauens. Das Personal ist wie gewohnt außerordentlich freundlich. Die Duschen sind auch super hier.

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Ich schreibe noch etwas an diesem Bericht, bevor ich mich dann auf den Weg zum Gate machen. Dort boardet man kurz später. Erster Aufruf PRE, dann Gruppe 3. Aha.... sehr interessant. Danach dann Gruppe 1-2 und den Rest. Muss man nicht verstehen.
Ohnehin ist die Besatzung von City Airlines unfreundlich, teilweise geradezu pampig. Man vergisst die erste Reihe komplett mit den Getränken, als man das merkt kommt dann nur der Kommentar - ja passiert ja schon mal.

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Da wir von Westen anfliegen, gibt es eine gratis Flughafenschau.

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In FRA dann auf B24 angekommen, will ich eigentlich die Passkontrolle dort passieren und dann direkt in den Tunnel. Nun, guter Plan, leider ist der Bereich abgesperrt. Die Bundespolizisten dort sagen auch auf Nachfrage nicht, warum. Also wieder raus einmal rüber nach A, wieder durch die Siko und dann ab in die SEN A Lounge.

GWT Boardet ab Gate A64 und dann mit Bus. Das ist so unnütz, wie FRA es nur machen kann, zumal wenn die Maschine dann auf ASO steht.

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Es gibt dann hier auf der Mainline wenigstens mal wieder super freundliches und motiviertes Personal. Dazu das schon hinreichend bekannte Törtchen.

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Es geht dann hinaus über die Wesermündung auf die Nordsee

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Anflug von Nordwest über Wenningstedt/Kampen.

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Hier werde ich dann noch ein paar Tage die Familie besuchen. Ein paar hier wissen ja, dass ich von hier stamme.

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Damit endet dieser Bericht. Vielen Dank für das Lesen und begleiten!