Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.263
6.171
FRA
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Begrenzte Reichweite und lange Ladezeiten dürften E-LKW eher noch nicht konkurrenzfähig sein lassen. In Städten mag es funktionieren, sieht man ja teilweise bei Lieferwagen mit planbaren Kurzstrecken.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.393
6.745
Begrenzte Reichweite und lange Ladezeiten dürften E-LKW eher noch nicht konkurrenzfähig sein lassen. In Städten mag es funktionieren, sieht man ja teilweise bei Lieferwagen mit planbaren Kurzstrecken.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Reichweite ist mehr als ausreichend von Pause zu Pause.
Die E Actros und MAN fahren 500-650km vollbeladen.
 
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Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.263
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FRA
Begrenzte Reichweite und lange Ladezeiten dürften E-LKW eher noch nicht konkurrenzfähig sein lassen. In Städten mag es funktionieren, sieht man ja teilweise bei Lieferwagen mit planbaren Kurzstrecken.
Wieder viel Meinung und nichts davon belegbar.

Am Stammtisch braucht man ja auch keine Belege für abstruse Behauptungen.
Wenn jemand e-Mobilität auch nur aus Gesprächen mit nem Taxifahrer kennt, dann kann so etwas passieren.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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13.156
irdisch
Niemand ist dir hier Verehrung für Elektrofahrzeuge schuldig. Du bist auch kein Moderator, auch wenn du dich gerne so aufspielst.
Trag lieber was zum Thema bei, wenn du glaubst, inhaltlich was zu sagen zu haben. Sonst ist das nur das Notprogramm eines Verklemmten.
 

3RONVAC

Erfahrenes Mitglied
28.08.2017
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Begrenzte Reichweite und lange Ladezeiten dürften E-LKW eher noch nicht konkurrenzfähig sein lassen. In Städten mag es funktionieren, sieht man ja teilweise bei Lieferwagen mit planbaren Kurzstrecken.

Hast Du meinen Beitrag dazu in 11.764 nicht gelesen? Der steht doch nur kurz über Deinem. Da sind die wichtigsten Dinge zu E LKW zusammengefasst. E LKW sind, auch im Fernverkehr, unschlagbar. Es gibt weder begrenzte Reichweite noch lange Ladezeiten bei E LKW. Die Akkus haben an nutzbarerer Energiermenge 500 bis gut 600 kWh. Die Verbräuche liegen bei 80-120kwh pro 100km. Nach den 4 1/2 Stunden Lenkzeit ist der Akku noch 1/3 voll. Da die Akkus so groß sind, laden diese anders als beim PKW noch bis knapp 95% SoC mit nahezu voller Ladeleistung, d.h. in den 45 Minuten Zwangspause der Fahrer laden die E Lkw 250-300 kWh nach. Lange Europatouren sind jetzt schon problemlos mit den E LKW machbar. Dass E LKW nur auf Kurzstrecke funktionieren ist wirklich leider totaler Quatsch.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Sind E-LKW jetzt die neue Ersatzreligion der enttäuschten Elektrofraktion hier? Ich glaube nicht, dass bisherige z.B. 400 km Reichweite reichen. Das ist meine Meinung, egal was deine dazu ist. Wenn die Akkus besser und auch leichter werden, wird man neu gucken. Der Steuerzahler sollte denen jedenfalls nicht Ladestationen überall finanzieren. Wenn es gut ist, setzt es sich sowieso durch, von selbst. Die selbst ernannten Propheten braucht man gar nicht.
 
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marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.393
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Sind E-LKW jetzt die neue Ersatzreligion der enttäuschten Elektrofraktion hier? Ich glaube nicht, dass bisherige z.B. 400 km Reichweite reichen. Das ist meine Meinung, egal was deine dazu ist. Wenn die Akkus besser und auch leichter werden, wird man neu gucken. Der Steuerzahler sollte denen jedenfalls nicht Ladestationen überall finanzieren. Wenn es gut ist, setzt es sich sowieso durch, von selbst. Die selbst ernannten Propheten braucht man gar nicht.
Wie kommst Du auf 400km Reichweite? 600kWh bei 80-120kWh/100km ergeben 500-750km Reichweite. Winterbetrieb ist überhaupt kein Problem, da zum einen kaum mehr Wärme als im PKW gebraucht wird und zum anderen selbst 2-3% Abwärme im Antriebsstrang reichen, um das Fahrerhaus zu heizen.

E LKW werden sich durchsetzen, da hier Emotionen, Stammtischparolen oder Schlechtreden nicht funktionieren. Es zählt nur: Funktioniert es und was kostet es.

Zur Religion erklärst nur Du das - den Speditionen ist das völlig egal.
 

3RONVAC

Erfahrenes Mitglied
28.08.2017
2.780
11.695
Sind E-LKW jetzt die neue Ersatzreligion der enttäuschten Elektrofraktion hier? Ich glaube nicht, dass bisherige z.B. 400 km Reichweite reichen. Das ist meine Meinung, egal was deine dazu ist. Wenn die Akkus besser und auch leichter werden, wird man neu gucken. Der Steuerzahler sollte denen jedenfalls nicht Ladestationen überall finanzieren. Wenn es gut ist, setzt es sich sowieso durch, von selbst. Die selbst ernannten Propheten braucht man gar nicht.

Oh weia. Ich bin weder Elektrofraktion noch missioniere ich. Ich bin im Kern auch bei (emotionalen) Autos noch voll Verbrennerfan, bei uns ist beides in Nutzung und ich sitze immer noch gerne in meinem V8 oder 5-Zylinder Turbo solange es noch geht. Aber es gibt eben auch viele Anwendungsfälle, wo Elektro sehr viel Sinn macht. Ich habe bisher hier auch immer ausgewogen zu den Themen geschrieben, Dein Vorwurf läuft also ins Leere.

Was Du zu E LKW glaubst ist aber halt leider erwiesenermaßen falsch, weil Du Dich offensichtlich bisher 0 mit dem Thema beschäftigt hast. Ich schon, weil ich mehrfach im Jahr mit großen Speditionen in Europa zu tun habe und ich habe dazu in 2-3 Posts hier die Erfahrungen gepostet. Bei den E LKW ist innerhalb von 2-3 Jahren die Technik und das Angebot von völlig hirnrissig zu alternativlos gut geworden. Mit einer Pflichtpause von 45 Minuten haben die E LKW eine Tagesreichweite von beladen über 800km. Das schafft kein LKW Fahrer am Tag. Durch die 44 Tonnen Auflastung muss auch kein LKW Akku leichter werden damit sich das durchsetzt (wobei leichtere Akkus natürlich immer gut sind). Der Akku muss auch nicht besser werden (600kwh bei 400kwh Ladeleistung bis 90%), aber auch hier steht Megawattcharging vor der Tür und es wird noch weiter besser. Ich hab nun wirklich kein Problem auch mal zuzugeben wenn ich bei was falsch liege, aber hier bist Du komplett auf dem Holzweg.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.211
4.720
Hast Du meinen Beitrag dazu in 11.764 nicht gelesen? Der steht doch nur kurz über Deinem. Da sind die wichtigsten Dinge zu E LKW zusammengefasst. E LKW sind, auch im Fernverkehr, unschlagbar. Es gibt weder begrenzte Reichweite noch lange Ladezeiten bei E LKW. Die Akkus haben an nutzbarerer Energiermenge 500 bis gut 600 kWh. Die Verbräuche liegen bei 80-120kwh pro 100km. Nach den 4 1/2 Stunden Lenkzeit ist der Akku noch 1/3 voll. Da die Akkus so groß sind, laden diese anders als beim PKW noch bis knapp 95% SoC mit nahezu voller Ladeleistung, d.h. in den 45 Minuten Zwangspause der Fahrer laden die E Lkw 250-300 kWh nach. Lange Europatouren sind jetzt schon problemlos mit den E LKW machbar. Dass E LKW nur auf Kurzstrecke funktionieren ist wirklich leider totaler Quatsch.
Alles gut und schön: Berechne bitte die Anzahl der LKW, die täglich in Deutschland unterwegs sind (also auch Warenströme aus dem Ausland NACH Deutschland) und die Anzahl der benötigten Ladepunkte, die Leistung der jeweiligen Punkte und den Verbrauch inkl. Verlustleistung der benötigten Verkabelung.

Im Anschluß den Rohstoffverbrauch der LKW und deren Batterien und des Verschleißes der Straßen durch das erhöhte Gewicht.

Und wenn man sich dann vor Augen führt, dass auch Deutschland irgendwann (aka demnächst) eine Nutzungsgebühr von Straßen durch BEV einführt (den KfZ-Steuern sind was für Verbrenner!), dann wird es ganz schnell teuer. In alle Richtungen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

E LKW werden sich durchsetzen, da hier Emotionen, Stammtischparolen oder Schlechtreden nicht funktionieren. Es zählt nur: Funktioniert es und was kostet es.
Danach sieht es bislang (weltweit) überhaupt nicht aus. Gar nicht. Noch weniger als bei BEV.
 

3RONVAC

Erfahrenes Mitglied
28.08.2017
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Alles gut und schön: Berechne bitte die Anzahl der LKW, die täglich in Deutschland unterwegs sind (also auch Warenströme aus dem Ausland NACH Deutschland) und die Anzahl der benötigten Ladepunkte, die Leistung der jeweiligen Punkte und den Verbrauch inkl. Verlustleistung der benötigten Verkabelung.

Im Anschluß den Rohstoffverbrauch der LKW und deren Batterien und des Verschleißes der Straßen durch das erhöhte Gewicht.

Ich sage ja nicht, dass übermorgen alle Lkw auf Europas Straßen elektrisch fahren und dass die Hochskalierung die nächsten Jahre völlig problemlos laufen wird. Ich sage, dass es bei den Speditionen, die im Fernverkehr bisher E LKW ausprobiert haben, eine sehr hohe Quote an positiver Überraschung und an sehr guter Alltagstauglichkeit gibt.

Das lange Jahre (zu den Zeitpunkten zurecht) geäußerte Argument, gewerblicher E-Transport funktioniert nur auf der Kurzstrecke, ist widerlegt. Die Speditionen entscheiden rein rational nach Nutzen und Kosten und da ist die Sache auch im Fernverkehr klar. Ebenfalls energetisch ist das alles pro Lkw ein guter Impact auf den CO2 Ausstoß dieses Verkehrssektors, denn weil die LKW ja in 6 Wochen so viel fahren wie der durchschnittliche Pkw Nutzer in einem Jahr, ist die Amortisation schneller (finanziell und von der Umweltbilanz inkl. Herstellung).

Vor allem kommt bei den LKW noch ein positiver Effekt bzgl. Batterie dazu. Die neuesten Erkenntnisse zeigen, dass den größten negativen Anteil auf die Batteriegesundheit nicht die Anzahl der Ladezyklen oder die Frage DC oder AC Laden hat, sondern das Alter der Batterie. Da die LKW in kurzer Zeit viele KM fahren und in einem mit einem PKW vergleichbaren Zeitraum erheblich mehr KM zurücklegen, wird da bzgl. Batteriegesundheit auch ein Schuh draus.

Ist das alles schon perfekt und wird das wie geschmiert laufen? Nein. Ist das die Zukunft im europäischen LKW Verkehr der 40 Tonner? Nach derzeitigem Stand: sehr wahrscheinlich ja.


Und wenn man sich dann vor Augen führt, dass auch Deutschland irgendwann (aka demnächst) eine Nutzungsgebühr von Straßen durch BEV einführt (den KfZ-Steuern sind was für Verbrenner!), dann wird es ganz schnell teuer. In alle Richtungen.

Das bleibt abzuwarten und da glaube ich in Deutschland und der EU noch nicht dran. Ich glaube eher, dass Kfz-Steuerbefreiung dann 2030 für BEV ausläuft. Für die E LKW über die wir zuletzt gesprochen haben, gilt ja noch eine Weile Mautbefreiuung. Die wird dann sicherlich auch irgendwann auslaufen, wenn es deutlich mehr E LKW gibt. Klar, irgendwo muss das Geld herkommen, da bin ich bei Dir.



Danach sieht es bislang (weltweit) überhaupt nicht aus. Gar nicht. Noch weniger als bei BEV.

Kann es ja auch noch nicht. Es gibt seit gut einem Jahr erst zum Diesel wirklich konkurrenzfähige BEV LKW und die LKW Hersteller haben selbst lange nicht daran geglaubt, dass das funktionieren kann, bis die Speditionen die das in der jüngeren Vergangenheit ausprobiert haben, den Herstellern das Gegenteil bewiesen haben. 😅

 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.263
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FRA
Keine Schlechtreden. Simple Zahlen, aka Fakten.
Dann präsentiere doch mal die Zahlen, wie viele eLKW gab es vor 10 Jahren, vor 5 Jahren, vor 3 Jahren, vor einem Jahr ? Wie viele Kilometer wurden mit eLKW gefahren, vor 10;5;3;1 Jahr ?

Kurzer Hinweis:


 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.211
4.720
Dann präsentiere doch mal die Zahlen, wie viele eLKW gab es vor 10 Jahren, vor 5 Jahren, vor 3 Jahren, vor einem Jahr ? Wie viele Kilometer wurden mit eLKW gefahren, vor 10;5;3;1 Jahr ?
Nein. Du präsentierst die BEV-LKW Zahlen. Das Verbrenner-LKW in der DEUTLICHEN Überzahl sind, sieht jeder. Die Behauptung war, das sich BEV-LKW durchsetzen, dass die Zahlen also so gut sind, dass sie die Verbrenner-LKW hinter sich lassen, sonst würden sich ja BEV-LKW nicht "durchsetzen". Also, Zahlen deinerseits bitte.
Kurzer Hinweis:


Sagt genau 0, Komma, 0 aus.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.211
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Ich sage ja nicht, dass übermorgen alle Lkw auf Europas Straßen elektrisch fahren und dass die Hochskalierung die nächsten Jahre völlig problemlos laufen wird.
Aha, wir kommen also der faktischen Wahrheit näher.
Ich sage, dass es bei den Speditionen, die im Fernverkehr bisher E LKW ausprobiert haben, eine sehr hohe Quote an positiver Überraschung und an sehr guter Alltagstauglichkeit gibt.
Im Single-Use und Erprobung. Da sind viele Dinge immer gut, die sich nie durchsetzen.
Das lange Jahre (zu den Zeitpunkten zurecht) geäußerte Argument, gewerblicher E-Transport funktioniert nur auf der Kurzstrecke, ist widerlegt.
Nein. 99% des LKW-Verkehrs weltweit wird durch Verbrenner erledigt. Und daran wird sich kurzfristig (mehrere Jahrzehnte) nix ändern.
Die Speditionen entscheiden rein rational nach Nutzen und Kosten
Klar, was sonst?
und da ist die Sache auch im Fernverkehr klar.
Nix ist da klar. Logistik ist mehr als Kosten, sondern Zuverlässigkeit, Kapazität, Geschwindigkeit, Menge, etc. etc.; Kosten sind ein durchlaufender Posten. Wenn die Logistik teurer wird, muss der Kunde, Endverbraucher oder wer auch immer mehr zahlen. Die Post/DHL Deutschland hat ihr BEV-Experiment aufgegeben, DHL Express in den USA auch. Amazon probiert es auch, aber nur noch innerstädtisch.
Ebenfalls energetisch ist das alles pro Lkw ein guter Impact auf den CO2 Ausstoß dieses Verkehrssektors, denn weil die LKW ja in 6 Wochen so viel fahren wie der durchschnittliche Pkw Nutzer in einem Jahr, ist die Amortisation schneller (finanziell und von der Umweltbilanz inkl. Herstellung).
Klimaschutz interessiert in Zeiten der abschmierenden Wirtschaft immer weniger. Es wird auch keine Erhöhung der CO2-Bepreisung geben, wie von mir schon vor zwei Jahren vorhergesagt.
Vor allem kommt bei den LKW noch ein positiver Effekt bzgl. Batterie dazu. Die neuesten Erkenntnisse zeigen, dass den größten negativen Anteil auf die Batteriegesundheit nicht die Anzahl der Ladezyklen oder die Frage DC oder AC Laden hat, sondern das Alter der Batterie. Da die LKW in kurzer Zeit viele KM fahren und in einem mit einem PKW vergleichbaren Zeitraum erheblich mehr KM zurücklegen, wird da bzgl. Batteriegesundheit auch ein Schuh draus.
Interessiert alles nicht. Es zählen andere Faktoren. Erst wenn die positiven des BEV, die negativen des Verbrenners überwiegen, wird umgestiegen.
Ist das alles schon perfekt und wird das wie geschmiert laufen? Nein.
Korrekt.
Ist das die Zukunft im europäischen LKW Verkehr der 40 Tonner?
Eher noch mehr, Stichwort Zwei-Anhänger-Züge und Neuordnung des Fahrerlaubnisrechts.
Nach derzeitigem Stand: sehr wahrscheinlich ja.
Ja.
Das bleibt abzuwarten und da glaube ich in Deutschland und der EU noch nicht dran.
Die EU ist näher dran, als man denkt. Die EU hat letztes Jahr schon einen Prüfauftrag aus Deutschland erhalten, wie mit den sinkenden Steuervolumen aus den Energiesteuern umgegangen werden kann. Ein Vorschlag der EU: Erhöhung und Einführung von weiteren Maut- und Straßengebühren, Erhöhung der KfZ-Steuer.

Ich glaube eher, dass Kfz-Steuerbefreiung dann 2030 für BEV ausläuft.
Das sowieso. Eher schon früher. Die jetzigen Käufer erhalten Bestandschutz.
Für die E LKW über die wir zuletzt gesprochen haben, gilt ja noch eine Weile Mautbefreiuung.
Bis wann?
wird dann sicherlich auch irgendwann auslaufen,
Definitiv. Es ist kein Geld mehr da.
wenn es deutlich mehr E LKW gibt. Klar, irgendwo muss das Geld herkommen, da bin ich bei Dir.
Eben. Danke :)
Kann es ja auch noch nicht. Es gibt seit gut einem Jahr erst zum Diesel wirklich konkurrenzfähige BEV LKW und die LKW Hersteller haben selbst lange nicht daran geglaubt, dass das funktionieren kann, bis die Speditionen die das in der jüngeren Vergangenheit ausprobiert haben, den Herstellern das Gegenteil bewiesen haben. 😅
Beitrag automatisch zusammengeführt:

VW, du hast ein Problem:

 
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jodost

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23.10.2011
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1.267
CGN
Nein. 99% des LKW-Verkehrs weltweit wird durch Verbrenner erledigt. Und daran wird sich kurzfristig (mehrere Jahrzehnte) nix ändern.

Natürlich wird es dauern, bis man in Gesamtzahlen einen deutlichen Effekt sieht.

Eben darum ist das (auch von dir oft genug vorgebrachte) Argument, dass unsere Stromnetze kurzfristig keine 100% E-Mobilität verkraften, albern.

Logistik ist mehr als Kosten, sondern Zuverlässigkeit, Kapazität, Geschwindigkeit, Menge, etc. etc.; Kosten sind ein durchlaufender Posten

Kosten sind ein durchlaufender Posten. Ah oh.

Und an welcher Stelle genau haben Dich die aktuellen E-LkW stand heute nicht überzeugt? (Denn die Spediteure, die welche einsetzen, wissen ja offenbar nicht, was bei Ihnen nicht läuft)


Die Post/DHL Deutschland hat ihr BEV-Experiment aufgegeben

DHL hat das Experiment aufgegeben, selbst E-Fahrzeuge bauen zu wollen (und sieht auch keine Notwendigkeit mehr, es zu müssen).

Daraus abzuleiten, dass man das komplette Thema e-Mobilität aufgegeben habe (und zwischen den Zeilen durchklingen zu lassen, dass DHL wieder mehr auf dieselfahrzeuge setzte), auf sowas kannst du auch wieder nur du kommen.

Es zählen andere Faktoren. Erst wenn die positiven des BEV, die negativen des Verbrenners überwiegen, wird umgestiegen.
Die positiven des BEV sollen die negativen des Verbrenners überwiegen? Wie soll das gehen, jeder Vorteil der einen ist automatisch genau ein Nachteil der anderen Technologie.

Ich nehme an du meinst, die Vorteile des E sollen die Vorteile des Diesels überwiegen. Okay, der Elektro ist im unterhalt günstiger. Er ist sauberer (was bei manchen Transportkunden ein Werbeargument ist). Die Resonanz der Fahrer ist, dass sie sich sehr schnell daran gewöhnt haben und insbesondere die deutlich höhere Leistung am Berg hoch oder zum Beispiel beim "Überholen" von Hindernissen sehr zu schätzen wissen.

Der große Vorteil beim Diesel wäre das mehr an Reichweite und die Tatsache, dass man ihn an jeder beliebigen Tankstelle innerhalb von 10 Minuten wieder auffüllen kann. Wäre, wenn der Dieselfahrer sich nicht an Lenk- und Ruhezeiten halten müsste. Da er das aber tun muss, ist elektromobilität (und das ist nicht meine Meinung, sondern das Resümee verschiedener Speditionen) einschließlich dem notwendigen Aufladen völlig praxistauglich.

Also, was überwiegt nun?

Stichwort Zwei-Anhänger-Züge und Neuordnung des Fahrerlaubnisrechts.

Selbst wenn beides Morgen vor der Tür steht, welchen Einfluss hat das auf die heutige Entscheidung, ob man sich eine elektrische oder eine diesel-Zugmaschine kauft?

Mit Ausnahme des Motors sind die doch sowieso gleich, warum sollte man Angst haben dass man den Vollstromer mit einem anderen Führerschein fahren mus

Wie lange das zwei-Anhänger-Gespann ist, ist der Zugmaschine halbwegs egal. Wirklich relevant für die Reichweite wäre das Gesamtgewicht. Eine typische Diesel-Zugmaschine, die manche Steigung heute schon nur mit 60 km/h hochkommt, wird mit dem mehr an Gewicht aber noch schlechter klar kommen.

Mit dem Argument bei Elektro noch zögerlich zu sein ist in etwa genauso schlau wie "ich hole mir kein E-Auto, ich warte auf wasserstoff-efuel-brennstoffzelle"...
 

Luftikus

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08.01.2010
27.281
13.156
irdisch
Vielleicht könnte man diese ganzen Weissagungen wieder mal etwas zurückfahren? Wie sich gezeigt hat, kann die Politik den Markt und dessen Nachfrage nicht einfach mit Geld steuern, wenn die gewünschte Technologie noch nicht marktreif oder zu teuer ist. Also abwarten. Was wirklich gut ist, setzt sich ohne Hilfe durch.

Dass E-LKW bisher noch schwere Akkus durch die Gegend fahren, statt Teilen ihrer Nutzlast, halte ich noch für verbesserungsfähig. Und Reichweite ist sehr wohl ein Thema, aber das wird hier ja rituell bestritten.
 
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malone

Erfahrenes Mitglied
11.05.2015
1.946
1.340
DHL schreibt gerade aktuell 1000 BEV-LKWs für die eigene Flotte und für Subunternehmer/Speditionen aus. Da geht es jetzt nur noch um die Kosten, nicht mehr darum ob...
 
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