Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
4.269
1.310
CGN
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Das Thema Afrika-Exporte hatten wir hier auch schon vor Ewigkeiten schon mehrfach.

Auch moderne Verbrenner sind von Langlebigkeit und Komplexität nicht mehr so, dass man die 15 Jahre hier fährt und dann exportiert und die dann nochmal die gleiche Lebensdauer mit günstigen Reparaturen haben

Und dass wir mit unseren Stinke-Dieseln da Entwicklungshilfe betreiben, sehen diese Länder wohl auch anders.
 
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marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.545
6.995
Ein paar Anmerkungen zu Afrika:

In Südafrika wurden europäische Neuwagen fast komplett durch Chinesen abgelöst. Da sind Marken dabei, von denen man noch nie gehört hat.Praktisch 100% Verbrenner. ein paar Hybride sind dabei (nicht PHEV).
BEV gibt es ganz wenige. Die kommen praktisch alle aus Europa, vor allem BMW.
Quelle: Eigene Erfahrungen der letzten Jahre.

Andere afrikanische Länder überspringen die fossile Phase komplett und bauen auf dezentrale Stromnetze. In Angola wächst der E Auto Markt stark. Allerdings überwiegend Chinesen.
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.046
819
Das Thema Afrika-Exporte hatten wir hier auch schon vor Ewigkeiten schon mehrfach.

Auch moderne Verbrenner sind von Langlebigkeit und Komplexität nicht mehr so, dass man die 15 Jahre hier fährt und dann exportiert und die dann nochmal die gleiche Lebensdauer mit günstigen Reparaturen haben

Und dass wir mit unseren Stinke-Dieseln da Entwicklungshilfe betreiben, sehen diese Länder wohl auch anders.
Allerdings dürfte es unstrittig sein das die kürzere Nutzungsdauer nicht gut für Klimaschutz ist.

Was auch ein wesentlicher Punkt ist, Klimaschutz ernst gemeint heißt Nachhaltigkeit und Verzicht, nicht weiter konsumieren wie gehabt nur mit anderer Energie.
 
Zuletzt bearbeitet:

Biohazard

Erfahrenes Mitglied
29.10.2016
7.987
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EDWH

Quelle: https://www.reddit.com/r/Elektroaut...300000_km_als_taxi_die_abrechnung_auto_mobil/

Aus dem YT-Kommentaren:
knapp 300.000km gelaufen, alles in Ordnung. Akku hat noch 95%. 10 Minunten Video gespart.

Ganz interessant fand ich auch das Thema Bremsen (aus dem Reddit Faden):
Gab auch ein Video von einem Taxinunternehmer mit Skoda Enyaq. Da hatten sie auch Bremsscheiben auf halde gekauft, die sind bei knapp 300k km immer noch nciht eingebaut x)
 

Vollzeiturlauber

Erfahrenes Mitglied
27.11.2012
11.856
4.341
Nord Europa
Nur 0,5% des deutschen Mülls gehen ins nicht EU Ausland, das ist schlichtweg nicht relevant.
(Ev.) richtig.

Heißt ja auch Wertstoff.

Deutschland hat ein riesiges Plastikmüllproblem, das aber gar nicht so leicht zu erkennen ist: denn ein Teil des gewaltigen Abfallaufkommens wird ins Ausland verschifft. In der Türkei oder in Malaysia lagert der Müll oft auf wilden Deponien.

ihre vermeintliche Wiederverwertung im Zielland ist der offizielle Grund, warum diese Plastikmüllexporte überhaupt möglich sind.

Textilien: Vor einigen Wochen war ein Bericht im Fernsehen, das fast 100% der exportireten Textilien auf Deponien gehen.

usw.
usw.
 
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vapianojunkie

Erfahrenes Mitglied
15.01.2014
1.208
765
MUC
Ein paar Anmerkungen zu Afrika:

In Südafrika wurden europäische Neuwagen fast komplett durch Chinesen abgelöst. Da sind Marken dabei, von denen man noch nie gehört hat.Praktisch 100% Verbrenner. ein paar Hybride sind dabei (nicht PHEV).
BEV gibt es ganz wenige. Die kommen praktisch alle aus Europa, vor allem BMW.
Quelle: Eigene Erfahrungen der letzten Jahre.

Andere afrikanische Länder überspringen die fossile Phase komplett und bauen auf dezentrale Stromnetze. In Angola wächst der E Auto Markt stark. Allerdings überwiegend Chinesen.
Die südafrikanische Bevölkerung ist auch seit Jahren von Stromengpässen mit dauernden Abschaltungen geplagt. Wer in so einem Umfeld auf ein E-Auto umsteigt, der liebt auch sonst Schmerzen.
 
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marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
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Die südafrikanische Bevölkerung ist auch seit Jahren von Stromengpässen mit dauernden Abschaltungen geplagt. Wer in so einem Umfeld auf ein E-Auto umsteigt, der liebt auch sonst Schmerzen.
Ja und nein.

Die Stromabschaltungen sind seit rd. 2 Jahren vorbei. Weiterhin ist es beim Laden des Autos auch nicht so dramatisch, wenn mal 2h nicht geladen wird.

Außerdem haben die meisten Leute inzwischen Solar auf dem Dach. Da fast niemand einspeist, ist der Solarstrom für das Auto praktisch kostenlos.
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
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Dahoam
Photovoltaik ist die Zukunft für den afrikanischen Kontinent. Sonne hat man teils im Überfluss und kann sich so dezentral mit eigenen Solarpaneelen von irgendwelchen internationalen Ölmultis unabhängig machen. China produziert und liefert diese Paneele immer günstiger wodurch immer mehr Zugang zu Strom haben.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
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WAS?

Norwegen braucht die massiven Einnahmen aus seinen Erdölverkäufen, um BEV durchzusetzen? Und einen Strompreis von 15 Cent pro Kilowattstunde? Und Steuervergünstigungen? Und überlegt den Wiedereinstieg in die Kernkraft? Und es gibt noch immer Probleme? Das die Umstellung kaum CO2 eingespart hat? Das, wenn Deutschland weiter KKW anstatt Kohle/Gaskraftwerke betreiben würde, die CO2 Einsparungen so hoch wären, dass der Verkehr weiter Verbrenner nutzen könnte und langsamer umstellen müsste?

DaS koNNtE jA gAR keInEr aHNeN!


Zitat:
98,6 Prozent der Neuwagen in Norwegen waren zuletzt elektrisch. Zahlen, von denen Deutschland nur träumen kann. Doch der Blick nach Norden zeigt auch, welche Probleme entstehen, wenn ein ganzes Land den Verbrenner verdrängt.

Der E-Auto-Wandel in Deutschland nimmt wieder Fahrt auf: Im April erreichte der Anteil rein elektrischer Fahrzeuge bei den Neuzulassungen knapp 26 Prozent – der höchste Wert seit August 2023, als die staatliche Förderung für gewerbliche Fahrzeuge auslief. Daten der Versicherung Huk-Coburg zeigen zudem, dass im ersten Quartal 2026 so viele Menschen wie noch nie zuvor auf ein Elektroauto gewechselt sind. Das dürfte auch mit der neuen E-Auto-Prämie zusammenhängen, die Anfang des Jahres vorgestellt wurde und seit vergangener Woche rückwirkend zum 1. Januar beantragt werden kann.
Der Anteil im Gesamtbestand steigt allerdings nur schleppend; Anfang des Jahres lag er bei 4,1 Prozent. Andere europäische Länder sind in dieser Hinsicht deutlich weiter – allen voran Norwegen. Dort folgt derzeit ein Rekord auf den nächsten: Im April waren ganze 98,6 Prozent der Neuwagen und etwa ein Drittel der Gesamtflotte elektrisch. Ein Blick nach Norden zeigt, wie dieser schnelle Wandel möglich war. Aber auch, welche Probleme es mit sich bringt, wenn ein ganzes Land auf E-Mobilität umrüstet.

Norwegen war eines der ersten Länder weltweit, das den Kauf von elektrischen Fahrzeugen gezielt gefördert hat. Schon 2001, als noch kaum E-Autos in Serie produziert wurden, wurden sie von der Mehrwertsteuer in Höhe von 25 Prozent und der in Norwegen extrem hohen Zulassungssteuer befreit. Hinzu kamen weitere Vorteile wie die teilweise Befreiung von Maut und Parkgebühren oder das Recht, die Busspur in Städten zu nutzen. All das brachte zunächst kaum Erfolg; die E-Autos auf dem Markt und die Ladeinfrastruktur waren schlichtweg noch nicht ausgereift.

Erst in den 2010er-Jahren, als die Regierung – und später auch private Anbieter – massiv in den Ausbau des Ladenetzes investierte, stieg das Interesse an den E-Autos langsam an. Neben inzwischen mehr als 10.000 Schnellladepunkten im ganzen Land gibt es in Norwegen seit 2017 ein gesetzlich verankertes „Recht auf Laden“: Seitdem können Mieter von ihren Vermietern verlangen, dass die Voraussetzungen für die Installation einer Ladesäule geschaffen werden. In Deutschland scheitert ein schnellerer Ausbau der Infrastruktur dagegen vielfach noch an bürokratischen Hürden.

Entscheidend aber war eine andere Maßnahme: Parallel zu den Rabatten für E-Autos wurde die Zulassungssteuer für Verbrennerfahrzeuge immer weiter erhöht. Abhängig vom CO₂-Ausstoß des Fahrzeugtyps werden für ein ähnliches Auto beim Neukauf heute bis zu viermal höhere Steuern fällig als noch vor zwanzig Jahren. In Kombination mit den deutlich niedrigeren Betriebskosten für elektrische Fahrzeuge – Norwegen hat dank gut ausgebauter Wasserkraft sehr günstigen und klimaneutralen Strom – ergibt es wirtschaftlich kaum noch Sinn, einen Verbrenner zu fahren.

Weil sich der Anteil bei den Neuwagen kontinuierlich den 100 Prozent annähert, wurden einige der Kaufanreize inzwischen zurückgefahren. Seit 2023 wird auch für E-Autos wieder eine – wenn auch geringere – Zulassungssteuer fällig, die Befreiung von der Mehrwertsteuer gilt nur noch bis zu einem Freibetrag von umgerechnet 25.500 Euro und soll ab 2028 komplett wegfallen. Auch andere Privilegien wurden abgeschafft oder eingeschränkt, etwa die Nutzung der Busspur, die zu Problemen im Stadtverkehr führte.

All das sei aber von Beginn an geplant und kommuniziert worden, betont Christina Bu, die seit 2014 Vorsitzende des norwegischen E-Auto-Verbands ist und den Wandel eng begleitet hat. „Trotz wechselnder Regierungen haben wir einen geradlinigen Kurs in Richtung E-Auto eingeschlagen“, sagt Bu beim Nordic EV Summit in Oslo im Gespräch mit WELT. „Es war nicht so ein Hin und Her wie etwa in Deutschland, wo es viel Unsicherheit über die Förderung gab.“ Weil Norwegen einer der Vorreiter in diesem Bereich war, seien natürlich auch Fehler gemacht worden. „Es gab niemanden, bei dem wir uns etwas abschauen konnten. Wir waren sozusagen die Versuchskaninchen.“

Die Skepsis gegenüber elektrischen Fahrzeugen ist weg

Das norwegische Prinzip, Verbrennerfahrzeuge durch extrem hohe Steuern faktisch aus dem Markt zu drängen, sei theoretisch von jedem Land umsetzbar. „Aber das ist in einem Land, in dem die Automobilindustrie eine wichtige Rolle spielt, politisch natürlich viel schwieriger“, gibt sie zu. Anders als in Deutschland gibt es in Norwegen keinen einzigen Autobauer – dafür aber einige große Zulieferer wie Kongsberg oder Norsk Hydro, die in den letzten Jahren radikal auf E-Mobilität umgeschwenkt haben.

Hinzu kommt: Durch die Einnahmen aus dem staatlichen Ölfonds hat die Regierung großen finanziellen Spielraum und konnte sich die Steuerausfälle in Milliardenhöhe leisten, die jedes Jahr durch die Anreize für E-Fahrzeuge entstanden sind. Dass diese vor allem dem reicheren Teil der Bevölkerung zugutekamen, der sich überhaupt einen Neuwagen leisten kann, hält Bu für unbedenklich. „Je größer der Anteil bei den Neukäufen wird, desto mehr E-Autos sehen wir zeitverzögert auch im Gebrauchtwagenmarkt. Dann werden sie nach und nach für alle verfügbar.“

Die Skepsis gegenüber elektrischen Fahrzeugen, die es lange auch in Norwegen gab, sei inzwischen verflogen. „Vor zehn Jahren wurde ich von den meisten angeschaut, als käme ich von einem anderen Planeten. Aber das hat sich schnell geändert“, sagt Bu. Mit größerer Verbreitung gebe es eine Art Schneeballeffekt, weil die Menschen sähen, dass die Autos funktionieren oder sie ihnen weiterempfohlen würden. „Ich glaube, das wird auch in Deutschland passieren.“

Auf den ersten Blick wirkt die Bilanz aus Norwegen durchweg positiv: Der CO₂-Ausstoß im Straßenverkehr ist seit dem Rekordhoch von 10,5 Millionen Tonnen im Jahr 2015 um knapp ein Drittel auf 7,5 Millionen Tonnen im Jahr 2024 gesunken. Die Klimaziele für den Transportsektor sind damit in Reichweite, auch die Stickoxid-Werte und die Feinstaubbelastung in den Städten sind zurückgegangen. Doch die Umstellung stieß auch an einige Hürden – und zeigt Risiken auf, die damit einhergehen.

So gab es vor allem in der Anfangsphase immer wieder Überbelastungen im Stromnetz, weil zu viele Menschen zur gleichen Zeit das Auto laden wollten. Die Netzbetreiber steuerten gegen und führten variable Stromtarife ein, die das Laden über Nacht günstiger machten. Ein anderes Problem sind die kalten Winter in Norwegen, insbesondere im Norden des Landes. Zwar funktionieren die E-Autos auch dort weitestgehend zuverlässig, verlieren aber massiv an Reichweite, was nun durch eine noch engere getaktete Ladeinfrastruktur kompensiert werden soll.


Zugleich steigt durch die zunehmende Elektrifizierung des Verkehrs und auch der Industrie der Strombedarf – bis 2040 wird ein Plus von 60 Prozent prognostiziert. Da die Wasserkraft in Norwegen nicht weiter ausgebaut werden kann und die Skepsis gegenüber Onshore-Windkraft groß ist, wird deshalb nun sogar über einen Einstieg in die Atomkraft debattiert. Ein ehemaliger Offizier hat außerdem in der norwegischen Zeitung „Nettavisen“ davor gewarnt, dass eine reine E-Flotte im Ernstfall eine Schwachstelle für den Zivilschutz wäre, weil es zu einem Angriffsziel werden könnte.

„Es mag sein, dass wir in manchen Bereichen nicht vollständig auf Elektroantrieb umsteigen sollten, zum Beispiel beim Militär oder bei der Polizei“, sagt auch Christina Bu. „Das ist jedoch kein Grund, nicht den Großteil des Verkehrs zu elektrifizieren.“ Immerhin könne auch Treibstoff in Krisenzeiten schwierig zu beschaffen sein. Schwerer wiege dagegen das Problem, dass eine robuste Lieferkette für Batterien fehle. „Wir sind in Europa noch nicht so weit“, sagt Bu. „Gerade erst hat etwa der norwegische Batteriehersteller Morrow Insolvenz angemeldet.“

Die Abhängigkeit von China als Zulieferer ist groß – und inzwischen wächst auch der Anteil chinesischer Hersteller auf den Straßen. In Norwegen lag deren Anteil bei den Neuwagen zuletzt bei knapp 14 Prozent. Zuletzt sorgte für Aufsehen, dass die Elektrobusse eines chinesischen Herstellers, die auch in norwegischen Städten im Einsatz sind, von China aus manipuliert werden können, wie unter anderem der britische Sender BBC berichtete. Auch die Recycling-Frage für die Batterien ist noch nicht zufriedenstellend gelöst.

Trotz aller Schwierigkeiten: Ein Zurück gibt es in Norwegen nicht mehr. Stattdessen wird bereits der nächste Sektor in Angriff genommen. In den nächsten Jahren soll auch der Lastverkehr vollständig auf Elektroantrieb und Biokraftstoffe umgestellt werden. „Eine spezielle Ladeinfrastruktur für Lkw wird derzeit bereits ausgebaut“, sagt Bu. Auch viele Fähren fahren bereits elektrisch. Nur bei Containerschiffen sieht Bu dann doch eine Grenze: „Da müssen wir zu anderen Antriebsarten schauen.“
 
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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
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Ein paar Anmerkungen zu Afrika:

In Südafrika wurden europäische Neuwagen fast komplett durch Chinesen abgelöst. Da sind Marken dabei, von denen man noch nie gehört hat.Praktisch 100% Verbrenner. ein paar Hybride sind dabei (nicht PHEV).
BEV gibt es ganz wenige. Die kommen praktisch alle aus Europa, vor allem BMW.
Quelle: Eigene Erfahrungen der letzten Jahre.

Andere afrikanische Länder überspringen die fossile Phase komplett und bauen auf dezentrale Stromnetze. In Angola wächst der E Auto Markt stark. Allerdings überwiegend Chinesen.
Vielleicht sollte man erst einmal darauf wert legen, dass die jeweiligen Bewohner genug Energie zum Leben haben, bevor man BEV Flotten aufbaut oder nutzt. Selbst Südafrika wird von ständigen Energiemangel, Stromausfällen und Netzinstabilität geplagt, obwohl es neben Ägypten zu DEN Stromerzeugern zählt. Beide Länder haben mehr Energie und erzeugen mehr Strom, als alle anderen afrikanischen Länder zusammen. Und trotzdem reicht es nicht immer aus.

Beide verbrennen zudem massiv und überwiegend Kohle, um ihren Strom zu erzeugen.

Klassischer Umweltschutz eben. Strom aus Kohle, für BEV, damit lokal alles sauber wirkt. Und große Teile der Bevölkerung haben keinen Strom zum (Über-)Leben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Was nun?
Die Stromabschaltungen sind seit rd. 2 Jahren vorbei.
Da ich sehr oft in Südafrika und verschiedenen Ländern im Afrika allgemein unterwegs bin, kann ich diese Feststellung nicht teilen, im Gegenteil.
Weiterhin ist es beim Laden des Autos auch nicht so dramatisch, wenn mal 2h nicht geladen wird.
Klar, Stromausfälle sind nicht dramatisch. Hat man ja zuletzt in Berlin gesehen.
Außerdem haben die meisten Leute inzwischen Solar auf dem Dach.
Ach so! Na dann ist es ja nicht so schlimm.
Da fast niemand einspeist, ist der Solarstrom für das Auto praktisch kostenlos.
Natürlich. Die Sonne schickt ja keine Rechnung, deswegen funktioniert eure Energiewende in Deutschland praktisch kostenlos.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
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Da ich sehr oft in Südafrika und verschiedenen Ländern im Afrika allgemein unterwegs bin, kann ich diese Feststellung nicht teilen, im Gegenteil.
Immer das gleiche Problem, Fakten, Fakten Fakten:

Ich kann nur für Südafrika sprechen. Wir haben da unten ein Haus ich bekomme jedes Mal eine Mail, wenn der Strom ausfällt und das Batteriebackup einspringt.

Bis ca. Mai 2024 gab es regelmäßige Abschaltungen. Danach noch ein einziges Mal im März 2025. Seit dem keine mehr.

Es kann natürlich mal hier oder da der Strom ausfallen - das dauert aber in aller Regel nur wenige Minuten. Passiert vielleicht 2-3 Mal im Jahr.

Und warum gibt es keine Abschaltungen mehr? Weil auf Grund von erneuerbaren Energien, vor allem Solar, der Strombedarf deutlich gesunken ist.

Wie oben bereits geschrieben haben die meisten Leute Solar auf dem Dach. Da fast niemand einspeist könnte man wunderbar mit dem Strom noch das Auto laden. - Und das ohne irgendeinem armen Teufel den Strom "wegzunehmen".

Natürlich. Die Sonne schickt ja keine Rechnung, deswegen funktioniert eure Energiewende in Deutschland praktisch kostenlos.
Wie ich bereits erklärt habe: Wenn man eine Nulleinspeisung fährt ist der Strom, der ins Auto geht kostenlos. Wie Du richtig festgestellt hast, schickt die Sonne keine Rechnung.
Das entschärft auch Dein durchaus richtiges Argument, dass es wenig sinnvoll ist, ein BEV mit Kohlestrom zu betreiben.

Die Stadt Kapstadt versucht inzwischen die Leute dahinzubekommen, dass sie einspeisen. Es gibt sogar noch einen 50% Bonus auf die Einspeisevergütung. Eine kWh Strom kostet rd. 15ct, für die Einspeisung gibt es fast 8ct (EUR ct).

Ist leider mit relativ viel Aufwand verbunden. Wir haben das letztes Jahr aber durchgezogen und speisen jetzt auch ein. Kosten für einen Zweirichtungszähler (den man im Internet Online beobachten kann) mit Installation rd. 800€. Da wir im Monat bis zu 60€ für die Einspeisung bekommen, rechnet sich das relativ schnell.
 
Zuletzt bearbeitet:

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
189
271
Ein Thema das bei Norwegen gar nicht erwähnt wurde: zwar sind die Neuzulassungen zu 98% elektrisch aber bei den Bestandsfahrzeugen sind es nur 33%. Gerade mit geringem Budget kauft man in Norwegen immer noch einen gebrauchten Verbrenner. Und das bedeutet das man mit Milliarden die Oberschicht fördert die Neufahrzeuge kauft während die Unterschicht leer ausgeht und nur mitzahlen darf.
 
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Aladin

Erfahrenes Mitglied
03.03.2020
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Chersonesus Cimbrica
Gerade mit geringem Budget kauft man in Norwegen immer noch einen gebrauchten Verbrenner. Und das bedeutet das man mit Milliarden die Oberschicht fördert die Neufahrzeuge kauft während die Unterschicht leer ausgeht und nur mitzahlen darf.
Der Teufel scheißt nicht nur in Norwegen auf den größten Haufen. Und nennt es dann Klimaschutz.