Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.326
6.262
FRA
und wieder die vollständigen Zahlen (Link)

Die Veränderung der BEV zum Vorjahr habe ich nachträglich eingeführt, da diese Zahl im Link nicht verfügbar ist.

AntriebsartNeuzulassungen September 2026AnteilVeränderung zum Vorjahresmonat
Elektro (BEV)88.59934,5 %+94,7 %
Hybrid gesamt98.87138,5 %+1,7 %
davon Plug-in-Hybrid27.86110,8 %+0,0 %
Benzin44.63217,4 %-29,2 %
Diesel23.0589,0 %-20,1 %
Flüssiggas (LPG)1.6020,6 %+79,8 %
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.900
7.464
Stimmt, LPG ist dafür das beste Beispiel immer wieder. Ich finde eher den starken Rückgang der ICE bemerkenswert, wo doch manche hier diesen Rückgang stets verneint haben.
Wobei man der Fairness halber dazu sagen muss, dass bei den Hybriden auch Mild Hybride mitgezählt werden. Das sind häufig Autos, die keinen Meter elektrisch fahren und auch keine zusätzliche Batterie haben. Es wird lediglich die normale Batterie optimiert geladen. Das sind Autos, die als ganz normale Verbrenner im Katalog stehen. Man müsste also mindestens 50.000 der Hybride bei den normalen Verbrennern mitzählen.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.779
12.525
Dahoam
Ein erster Erfahrungsbericht zum Umstieg zur Elektromobilität. Inzwischen habe ich meinen Skoda Elroq fast drei Wochen und bin ca. 1500 km damit gefahren. Bin nach wie vor begeistert wie entspannt und ruhig man fahren kann. Da ich in der Arbeit für 30 Cent/kWh laden kann und es auch kein Problem ist eine der vier AC-Ladesäulen über ausreichende Zeit zu nutzen habe ich bisher kein Problem gehabt im Alltag mein BEV zu laden. Dank dem 77 kWh Akku habe ich immer ausreichend Ladung, so dass ich für alle Tagestouren in die Berge (bis ca. 300-350 km Tagesfahrstrecke) nie nachladen musste. Es war nach der Rückkehr sogar soviel noch übrig um problemlos nochmal 200 km fahren zu können. Daher hatte ich am Montag nie den Zwang unbedingt in der Arbeit laden zu müssen, sondern kann entspannt darauf warten bis eine Ladesäule frei wird.
Dadurch, dass das Laden während der Arbeitszeit erfolgt stört mich das überhaupt nicht. Das An- und Abstecken ein- oder zweimal die Woche kostet auch so gut wie keine zusätzliche Zeit. Transponder an die Ladesäule und Kabel ins Auto, am Ende umgekehrt kosten vermutlich nicht einmal eine halbe Minute Extrazeit. Dafür dass ich nicht mehr an Tankstellen stehen muss gewinne ich am Ende sogar Zeit.

Wichtig war es für mich als Laternenparker ohne Supermarkt mit Schnelllademöglichkeit in sinnvoller Entfernung ein Auto mit ausreichend dimensionierten Akku zu haben um meine Tages-Bergtouren problemlos fahren zu können. Wer im Alltag nicht so lange Strecken fährt, der kann sicher auch mit kleineren Akkugrößen zurechtkommen. Für mich passt meine Kombination mit 77kWh-Akku und günstiger Lademöglichkeit in der Arbeit perfekt. Dazu noch der gute Verbrauch des Fahrzeugs von ca. 13 kWh/100km laut BC. Hier muss man allerdings klar sagen, dass ich nur wenige Autobahn fahre und wenn max. 100-120 km/h fahre. Ab 80 km/h beginnt der Luftwiderstand merklich anzusteigen und jede Zurückhaltung bei der Geschwindigkeit wird mit Reichweite belohnt. Man sollte selber überlegen wieviel Reichweitenverlust und Extrakosten wenige Minuten Zeitvorteil einem Wert sind. Ich fahre da lieber ein paar Minuten eher los und fahre entspannt dahin.